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Hallo.
Bin neu hier und etwas unsicher.
Mich beschäftigt seit einiger Zeit das Thema Venlafaxin und Alk.. Kurz zu mir. Ich leide seid 18 Jahren an Agoraphobie mit Panikstörungen und seit 8 Jahren noch an Depressionen. Momentan bin ich bei einer Dosis von 187,5 mg. Vor paar Wochen waren es noch 225 mg.

Zum Problem.

Ich hab mit dem Alk. vor 2 Jahren angefangen. Anfangs langsam auf Grund der Angst vor Nebenwirkungen. Klappte ohne Probleme. Dann gab es kurz nach dem Versuch einen privaten Rückschlag weswegen ich 1,5 Jahre täglich 3 Flaschen Hugo getrunken habe. Manchmal schon ab Mittag. Mit den Nebenwirkungen konnte ich bisher gut umgehen. Fühlte mich zwar früh wie nachts durchgemacht aber nachdem ich die Tabletten genommen habe und meine Arbeit anfing ging es langsam besser.
Wie ihr hier raus lesen könnt trink ich sehr gern Alk.. Erstrecht in Phasen von Sorgen usw.
Um trocken zu werden oder kontrollierter trinken zu können habe ich gegoogelt was passieren kann mir venlafaxin und Alk.. Außer der üblichen Nebenwirkungen konnte ich nichts schlimmeres finden. Bis unlängst ich auf einen Satz gestoßen bin. "... KANN ZUM PLÖTZLICHEN HERZSTILLSTAND KOMMEN..." Das hat mich 1 Woche vom Alk. fern halten können. Mittlerweile bin ich wieder beim alten Level. Gewechselt auf B.. Ichliebe einfach den Zustand betäubt zu sein jedoch geht mir der Satz nicht aus dem Kopf und sobald ich was trinke bekomme ich Angst zu sterben. Mein Psychiater hat mir nie was von Tod gesagt.Hab ihn bisher auch nicht gefragt. (Schäm) er ist der Meinung ich solle niemals goolen.
Jetzt die Frage an euch! Wer hat das gleiche Problem? Oder hat das auch jemand gelesen oder gehört?

Bitte keine Ratschläge wegen aufhören etc. Das ist mir bereits bewusst. Mir geht es nur um diesen Satz.

Viel Dank. Peggy

27.06.2017 20:07 • 13.01.2018 #1


29 Antworten ↓


Angor


Venlafaxin und Alk.

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Gut geschrieben. Dennoch leider nicht die Antwort auf meine Frage

27.06.2017 21:23 • #3


Angor
Wieso? Da steht doch drin, dass es tödlich sein kann, schon allein dass das Medi nicht richtig wirken kann bzw. die Wirkung durch Alk. verstärkt werden kann sollte Dir eigentlich schon zu denken geben.

27.06.2017 21:26 • #4


Wenn es die Wirkung verstärkt, ist es doch eigentlich gut oder?
Hast du sowas auch schon gelesen? Oder meinst du das was ich gelesen habe?

27.06.2017 21:43 • #5


Angor
Hast Du die Seite richtig gelesen?

Die Anwendung antidepressiver Medikamente wie Citalopram, Mirtazapin und Venlafaxin ist weit verbreitet. Jedoch stehen Antidepressiva immer wieder in der Kritik, weil ihnen ein hohes Risiko für Abhängigkeiten nachgesagt wird. Auch rufen antidepressiv wirkende Medikamente häufig starke Nebenwirkungen hervor. So zum Beispiel:

Übelkeit
Herzrhythmusstörungen
Kopfschmerzen.

In Bezug auf Alk. ist hier sogar ein doppeltes Risiko gegeben. Zum einen sorgt das Rauschmittel in Kombination mit Antidepressiva nur allzu gerne für Wechselwirkungen. Zum anderen neigen viele Patienten mit bestehender Alk. auch zum Medikamentenmissbrauch. Dies kann im Falle von Antidepressiva jedoch tödlich enden.

Darf während der Einnahme von Antidepressiva Alk. getrunken werden?

Die Antwort lautet hier ganz klar: Nein. Immer wieder wird von extremen Wechselwirkungen zwischen Antidepressiva und Alk. berichtet, wobei es nicht selten zu Todesfällen kommt. Grund für die gefährliche Wechselwirkung ist, dass Alk. und antidepressive Medikamente im Gehirn auf dieselben Rezeptoren wirken. Hierdurch kann es zu folgenden Wechselwirkungen kommen:

Verringerte Wirkung der Medikamente – Der Alk. schränkt die Wirkung der Antidepressiva ein, indem er deren Rezeptorenaufnahme blockiert.
Intensivere Wirkung der Medikamente – Der Alk. verstärkt die Wirkung der Antidepressiva, da er nach Rezeptorenaufnahme dieselben Prozesse befördert.
Verlängerung der medikamentösen Wirkdauer – Durch die Verstärkung der Wirkung wird auch die Wirkdauer der Medikamente verlängert.


Achtung: Gerade die Funktionalität der Organe kann unter Wechselwirkungen mit Alk. extrem leiden. Selbst ein Organversagen ist hier nicht ausgeschlossen. Bei einer Kombination antidepressiver Medikamente mit Alk. lässt sich vor allem der plötzliche Herztod häufig beobachten. Dabei reichen schon geringe Alk. aus, um entsprechende Probleme hervorzurufen. Sollte darüber hinaus eine Alk. vorliegen, sind lebensgefährliche Symptome sehr wahrscheinlich!

27.06.2017 21:49 • #6


Ok.... Danke.... das hab ich jetzt kapiert.

27.06.2017 21:52 • #7


Dumm nur dass diese ausdrückliche Warnungen nur im Internet zu finden sind und nicht im Beipackzettel des toxischen Medikaments stehen.
Keiner meiner Ärzte hat mich auf diese lebensgefährliche Wechselwirkungen mit Alk. hingewiesen.
Das finde ich schon kriminell, scheint wohl gewünscht zu sein dass man stirbt an dem Zeug.
Herzrhythmusstörungen habe ich auch.

29.06.2017 14:01 • #8


Trifft das sterbe Risiko auch auf eine Flasche B. oder 1-2 Gläser Wein zu?
Mein Arzt weiß davon. Er erkundigt sich nach meinem Konsum. Aber er hat noch nie was davon erzählt

29.06.2017 19:19 • #9


JA! In dem Artikel oben steht dass auch geringe Alk. zu diesen Problemen führen können.
Deinem Arzt ist es egal daß du Alk. zu den Medikamenten trinkst?

29.06.2017 19:29 • #10


Nein. Deshalb erkundigt er sich ja wieviel und wie oft. Er hat mich auch zur Entwöhnung geschickt. Aber über derarte Auswirkungen hat er nichts erzählt

29.06.2017 19:46 • #11


Kinap
Guten Abend,

also ich habe damals als ich Venlafaxin nahm den Alk. nicht so gut vertragen, dennoch hab ich meine Biere hin und wieder getrunken aber niemals in den Rauschzustand da ich da besonders aggresiv geworden bin.
Was das Medezinische angeht kann ich dir nur sagen das es einen von beiden Werten glaub den Gamma Wert der Leber stark erhöht der auch bei Alk. erhöht ist. Also für die Leber ist es auf keinen Fall gut, aber sowas wie an plötzlichen Herzstillstand glaube ich nicht wenn das Herz gesund ist sonst hätt ich schon einige gehabt^^

02.07.2017 20:35 • #12


Wie oft und wieviel trinkst du? Wie hoch ist deine Dosis?

03.07.2017 18:30 • #13


Kinap
Die beste Dosis war bei mir 150mg aber ich war lange Zeit auf 300mg aber da hatte ich einfach keine Ruhe mehr das verstärkt auch den Suchtdruck....
Trinken ja schwer zu sagen manchmal 2-3 Biere am Abend manchmal ne Whyski flasche und wenn ich viel arbeiten muss dann garnichts... Alk. ist eben gut Angstlösend!

03.07.2017 23:20 • x 1 #14


Hmm, du weisst das Alk. Depressionen und Ängste verstärken resp. sogar erst auslösen kann? Weil bringt ja nichts Medikamente zu nehmen und sich zusätzlich mit Alk. zu gefährden, wenn das grosse Übel mittlerweile der Alk. geworden ist. Verstehst du was ich meine? So ein Teufelskreis ist das, wenn man nichts ändert.

03.07.2017 23:42 • x 1 #15


Guten Abend, wollte mich auch dazu melden, in letzter Zeit trinke ich auch oft Alk. und nehme seit 2 Jahren Venaflaxin 75mg das gibt mir jetzt zu denken und werde es sein lassen zu trinken bringt nichts auf lange Sicht. Für den Moment nimmt es die Angst und Hemmungen, aber es ist echt schädlich in Verbindung mit Medikamenten schon irre wenn eine Kopfschmerz Tablette nehme oder Schmerzmittel dann steht fest das ich nichts trinke oder trinken werde aber das Venaflaxin ist ja was Alltägliches und da ich es morgens nehme beachtete ich es nicht. Jetzt wo dies alles gelesen hab wird mir bewusst Mist gemacht. Frage hab in den letzten 4-5 Monaten übelst Beinkrämpfe meist im Linken Bein. Bin von Beruf Dreher also einseitig Belastung kann es auch durchs Medikament kommen?

04.07.2017 00:06 • #16


laribum
Wer Alk. gegen Ängste, Depressionen wie auch immer konsumiert ist auf dem besten Wege ein Alk. zu werden. Ich weiss wovon ich rede bin seit 4 Jahren trocken dank Entzug und Therapie. Hab Cipralex, Lithium + Alk. konsumiert und der Tag danach war meistens die Hölle. Der Übergang in die Sucht ist absolut fliessend man bekommt das gar nicht mit. Das Gehirn merkt sich genau wie es frei von Ängsten wird und verlangt immer mehr.

04.07.2017 00:13 • x 2 #17

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Stimmt gebe ich dir recht, Medikamente und Alk. sind gefährlich, täglicher Alk. führt auch auf Dauer zur Abhängigkeit. Blöd so leichtsinnig zu sein, könnte mich gerade in den A Beissen, bin eigentlich alt genug um zu verstehen das es nicht gut ist. Brauche unbedingt einen gesunden Ausgleich zur Arbeit und Stress.

04.07.2017 00:18 • #18


Kinap
Ich trinke Alk. nicht direkt gegen meine Ängste, die hab ich mittlerweile unter Kontrolle!
Deppressionen habe ich keine, nur eine Angststörung aber ich lasse mich kaum davon einschränken.
Aber ich habe schon mein Lebenlang Probleme mit berauschende Substanzen, daher kommenauch meist meine Probleme...
z.B. wenn ich weiss das wenn ich jetzt einen Dübel rauche, ich die nächsten 5 Std. Panik und Paranoia habe ist es mir zum Teil egal.
Irgendwann gewöhnt man sich an alles...

04.07.2017 11:00 • #19


Hab früher auch viel gek. 10 Jahre fast Täglich, seit 12 Jahren nun nicht mehr. Ist doch nichts schönes wenn du weißt, das es eine Tour mit anstrengendem weg zum Kick ist,das kostet Kraft fürs Hirn und irgendwann rächt sich es. Aber denke bist alt genug um zu entscheiden.*beep* is cool aber absolut schädlich für die Psyche wenn es sie nicht vertragen tut.mfg

04.07.2017 12:48 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf