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Juris
Hallo,

nun ist es also soweit. Meine Ärztin hat mir Venlafaxin AL 37,5 mg Ret. verschrieben. Die soll ich dann morgen früh anfangen zu nehmen. 5 Tage lang eine Kapsel und dann auf 2 Kapseln pro Tag erhöhen.

Ich habe solche Angst vor den Nebenwirkungen und bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich mir das wirklich antun soll diese Tabletten zu nehmen. Ich habe eine Herzneurose und diese AD können genau solche Symptome verursachen. Außerdem sollten sie nicht eingenommen werden, wenn man kein gesundes Herz hat. Zwar wurde nie etwas gegenteiliges entdeckt, weiß ich aber wirklich, dass mein Herz gesund ist? Ich schaufle mir mit der Einnahme doch mein eigenes Grab...

Wie kann ein Medikament, was gegen Angst und Panikstörungen wirken soll, Angst und Panik-verursachende Symptome auslösen. Ich begreife das nicht.

Ich habe solche Angst

01.10.2013 15:02 • 27.01.2019 #1


41 Antworten ↓


Leider ist das so aber nur dann-wenn man auf die Symptome wartet.
Nb haben nur Angst Patienten.
Nimm und denk nicht drüber....
LG

01.10.2013 15:30 • x 1 #2



Venlafaxin = habe Angst vor der Einnahme

x 3


Juris
Habt ihr einen Tipp wie man die Nebenwirkungen dann durchsteht? Ich habe auch gelesen, dass die Abbruchquote bei Venlafaxin besonders hoch ist... Ich will mich nicht 3 Wochen herum quälen, nur um danach feststellen zu müssen, dass es vllt. garnicht wirkt. Ein Teufelskreis

01.10.2013 18:15 • #3


Nahezu jedes Medikament kann schlimme Nebenwirkungen haben. Die Frage ist nur, wie häufig sie sind und wie du persönlich darauf reagierst.

Ich habe bereits von sehr schlechten, aber auch von sehr guten Erfahrungen mit Venlafaxin gehört.

Wenn du dir unsicher wegen der Einnahme bist, fragst du den behandelnden Arzt vielleicht besser nach anderen Medikamenten.
Wenn du dich aber entschließt Venlafaxin zu nehmen, dann denk nicht einmal über Nebenwirkungen nach, sonst redest du sie dir ein.

01.10.2013 18:22 • #4


Juris
Zitat von schneematsch:
Wenn du dich aber entschließt Venlafaxin zu nehmen, dann denk nicht einmal über Nebenwirkungen nach, sonst redest du sie dir ein.


Genau das ist das Problem Man kann ja quasi gar nicht zwischen "echten" Symptomen und eingebildeten Symptomen unterscheiden^^.

01.10.2013 18:27 • #5


Zitat von Juris:
Genau das ist das Problem Man kann ja quasi gar nicht zwischen "echten" Symptomen und eingebildeten Symptomen unterscheiden^^.



Du hättest den Beipackzettel nicht lesen sollen.



Spaß beiseite. Bist du schon mal am Herzen kontrolliert worden? Wenn ja und wenn sich nichts herausgestellt hat, dann solltest du einfach davon ausgehen, dass du ok bist.

Übrigens. Ich habe mal Medikamente verschrieben bekommen, bei denen man als Nebenwirkung sterben konnte. Ich war entsetzt, aber der Neurologe meinte, er würde sie mir nicht in der Dosis verschreiben, wenn sie wirklich gefährlich wären.

01.10.2013 18:35 • #6


Juris
Zitat von schneematsch:
Du hättest den Beipackzettel nicht lesen sollen.


Das sollte ich auch nicht und trotzdem war meine Neugier wieder so groß

Vielleicht sollte ich mir noch etwas Bedenkzeit geben. Im Moment habe ich eher Angst vor dem Medikament und die (möglichen) Vorteile erscheinen mir nicht im Verhältnis zu den (möglichen) Nachteilen. Hach wenn man sich doch bloß vorher schon sicher sein könnte, wie man darauf reagiert

Ich glaube meine Psychiaterin wird dann aber enttäuscht von mir sein, wenn ich es nicht nehme.

01.10.2013 18:56 • #7


Habe vertrauen.
Deine Ärztin will dir doch helfen.
Nimm die und überlegt nicht was alles passieren kann-vielleicht hast du keine nb-und
Hast dich um sonst Gedanken gemacht.....

01.10.2013 19:00 • #8


RainerSkeptiker
Hallo Juris,
die Nebenwirkungen können heftig sein. Angst und Panik sich für Wochen extrem verstärken. Bis dann vielleicht nach längerer Zeit ein positiver Effekt auftritt. Das berichten zahlreiche Menschen.
Auf das Herz schlägt das Mittel nicht.
Aber sensible Ärzte verschreiben für die Übergangszeit ein Benzodiazepin um die genannten Beschwerden zu dämpfen. Alles andere ist ein Kampf.
Gruß
Rainer

01.10.2013 19:17 • #9


Hallo Juris,

ich nehme Venlafaxin nun über ein Jahr und ich muss sagen es hilft mir sehr gut.
Hatte keine Probleme mit Nebenwirkungen.

Also nur Mut.

Viele Grüße,
Mari

02.10.2013 18:25 • #10


renenee
hi juris das medi iss ganz gut aber mann sollte es nicht wie ich mal vergessen das merkst du sofort ich habe mega enzugserscheinung gehabt mir ging es danach echt schei.

lg rene

02.10.2013 18:29 • #11


Juris
Ich danke euch beiden erst mal für den Zuspruch. Ich habe es noch nicht genommen und werde morgen oder am Montag nochmal mit meiner Psychiaterin reden. Mal schauen was sie sagt und wie sie mir meine Angst nimmt. Aber nach eurem Zuspruch, bin ich nicht mehr ganz so ängstlich^^

Zitat von renenee:
hi juris das medi iss ganz gut aber mann sollte es nicht wie ich mal vergessen das merkst du sofort ich habe mega enzugserscheinung gehabt mir ging es danach echt schei.

lg rene


Und wie lange ging es dir dreckig? Hat das nachgelassen, als du die am nächsten Tag wieder genommen hast? Wieviel mg nimmst du und wie lange? Ich finde es ja komisch dass man Entzugserscheinung bekommt, obwohl sie nicht abhängig machen sollen. Irgendetwas stimmt da mit dieser Aussage nicht

Ich hab da immer das Bild im Kopf, dass ich mal ein Junkie werde. Furchtbare Vorstellung

03.10.2013 06:28 • #12


Fantasy
Nur um dich zu beruhigen: es MUSS nicht zu Entzugserscheinungen kommen. Das ist bei jedem unterschiedlich. Ich nehme 150 mg Venlafaxin und habe sie in einer sehr schlechten Phase mal eigenmächtig abrupt selbst abgesetzt und hatte gar keine Entzugserscheinungen. Inzwischen nehme ich sie aber wieder....
Wobei Entzugserscheinungen vielleicht auch das falsche Wort ist. Man spricht da eher von Absetzerscheinungen...

03.10.2013 09:22 • x 1 #13


Schlaflose
Zitat von Fantasy:
Wobei Entzugserscheinungen vielleicht auch das falsche Wort ist. Man spricht da eher von Absetzerscheinungen...


Genau, denn Entzugserscheinung beinhaltet, dass eine Gier vorhanden ist, das Medikament zu nehmen, wie bei jemandem, der sich z.B. das Rauchen abgewöhnt, oder einen Alk. macht. Und das hat man beim Absetzten eines ADs definitiv nicht.

03.10.2013 12:18 • #14


emru
Meine Erfahrung,1x und nie wieder aber damit war mein Problem nicht gelöst...
Wie ich schon schrieb,bekam ich nach eine Herzsache,Venlafaxin,das war nix und ich wollte nicht schon wieder hin,allso mit Verwandten gesprochen,und ich bekam zur Probe
Doxepin 100 mg. Tablette abends geteilt 1/4 ....genommen gute30 min. später müde
und eingeschlafen,endlich mal wieder.Am 28.8. Arzttermin (Neurologe,Psychologe)hab ihm gesagt was los war(Venla.. zurück)aber nix von den Doxis gesagt. Habe dann
Trimaprim 25 bekommen,gestern die erste...und geschlafen,keine miesen Nebenwirkungen,hoffe das bleibt so.

03.10.2013 14:03 • #15


renenee
ich nehme 37,5 mg also wenig ...

ich nehme sie c.a 6 wochen jetzt ....


es ist villeicht auch weil ich noch krank bin und ich ohne die tabletten schlechter drauf bin kann auch sein jedenfalls gehts mir mit etwas besser zumindest denke ich das so


lg rene

04.10.2013 00:03 • x 1 #16


Jeder Mensch reagiert anders auf dieses Medikaminent und auch ich hatte sehr große Angst vor den Nebenwirkungen und trotzdem habe ich es genommen...ich würde dir raten denk nicht drüber nach und nimm es einfach!
Das soll dir keine Angst machen aber ich habe es nach 4 Tagen abgesetzt, habe mich nur noch übergeben,ständigen schwindel und gleichgewichtsstörungen gehabt aber jeder reagiert anders einfach versuchen und nicht viel nachdenken! Trotz der starken nebenwirkungen habe ich es danach auch mit Citalopram versucht wo wieder dasselbe auftrat, habe ich dann entschieden es ohne medikamente weiter zu versuchen weil ich darauf keine lust mehr hatte!
Aber keine Angst vor der Einnahme haben! Es gibt auch welche die merken gar nichts und den geht es super

09.10.2013 23:45 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Juris
Mich würde sowieso mal interessieren, wieviele Leute Nebenwirkungen und wieviele keine haben. Nicht jeder der Angstpatient ist, ist hier in diesem Forum angemeldet. Und jemand, der keine Nebenwirkungen verspürt, würde wohl kaum darüber berichten. Vielleicht entsteht auch so ein verzehrtes Bild, dass man denkt, ein erheblicher Teil hat Probleme mit Venlafaxin. Ich bin eben sehr verunsichert. Aber ich danke dir für deinen Beitrag

10.10.2013 09:49 • #18


emru
Zitat von Juris:
Hallo,

nun ist es also soweit. Meine Ärztin hat mir Venlafaxin AL 37,5 mg Ret. verschrieben. Die soll ich dann morgen früh anfangen zu nehmen. 5 Tage lang eine Kapsel und dann auf 2 Kapseln pro Tag erhöhen.

Ich habe solche Angst vor den Nebenwirkungen und bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich mir das wirklich antun soll diese Tabletten zu nehmen. Ich habe eine Herzneurose und diese AD können genau solche Symptome verursachen. Außerdem sollten sie nicht eingenommen werden, wenn man kein gesundes Herz hat. Zwar wurde nie etwas gegenteiliges entdeckt, weiß ich aber wirklich, dass mein Herz gesund ist? Ich schaufle mir mit der Einnahme doch mein eigenes Grab...

Wie kann ein Medikament, was gegen Angst und Panikstörungen wirken soll, Angst und Panik-verursachende Symptome auslösen. Ich begreife das nicht.

Ich habe solche Angst

Gruss von hier
Vielleicht solltest du mal Trimaprim 25 mg probieren; Venlafaxin ging bei mir voll daneben.Aber aufgepasst bei mir ist der Blutdruck auf 120-80 gefallen Puls 58-65
Ergebniss fühl mich wie ne Schlaftablette,auch tagsüber. Der Kardiologe freut sich,aber abwarten da flieg ich auch noch ein.

Ich habe massive Nebenwirkungen
durch die neuen bzw.geänderten Tabletten.Atemnot -Simavastatin 80 geänd.
Atorvastatin 20mg jetzt Muskelschmerzen,Wadenreissen,Gewichtzunahme 85-107,7kg heute,keine Kondition. Ab heute Nahrungsumstellung,Bis Mo.12,00Uhr nur
Meto beta 100mg,Ramipril 10mg,1x ASS100mg damit habe ich rund 10Jahre ein fast normales Leben,geführt,konnte Arbeiten,S. möglich,...ich werde weiter berichten.

11.10.2013 22:09 • #19


Juris
Heute um 8:45 Uhr habe ich meine erste Venlafaxin 37,5mg genommen. Bisher lebe ich noch. Ist ja aber auch erst eine Stunde her.

12.10.2013 09:50 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf