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08.08.2010 20:53 • 15.04.2021 #1


265 Antworten ↓


Wenn das AD bei Dir zu aktivierend ist und Du schlecht schlafen kannst, dann wird meist ein 2. AD gegeben, ein müde machendes. Wegen Nebenwirkungen am Anfang, also das kann von 2-3 Wochen reichen, aber auch 2-3 Monate. So lange ist zwar unüblich, soll aber vorkommen.

08.08.2010 21:26 • #2



Venlafaxin Einnahme - Fragen zur Wirkung

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Dumm ist nur, dass meine Psychiaterin jetzt erst einmal ein paar Wochen Urlaub hat...
Ich nehme oft Baldrian-Tabletten abends, aber das kann ja auch kein Dauerzustand sein.
Momentan schreibe ich meine Abschlussarbeit, da muss man ja wenigstens selten
zwingend früh raus, aber wie es in einigen Wochen/Monaten beim Arbeiten funktionieren
soll, weiß ich ja nicht. Heut, zB lag ich über 10 Studen im Bett, weil ich letzte Nacht
kaum geschlafen hab´ und überdies nachts zweimal wach wurde.
Mirtazapin macht ja zB müde, weißt du zufällig (weiß ich aus Erfahrung ), ob das in ganz
kleinen Dosen auch Nebenwirkungen hat? Denn ich möchte mich ja auch nicht mit
Medis vollpumpen....

09.08.2010 19:12 • #3


Mirtazapin? Keine Ahnung, kenne ich persönlich nicht, hab nur schon viel von Gewichtszunahme gelesen.

09.08.2010 19:18 • #4


Nehme jetzt auch seit etwas über vier Wochen Venlafaxin. Nehme die Tablette 75 mg bis jetzt morgens ein. Die Nebenwirkungen wie Schwindel und 'Elektroschocks' im Kopf sind verschwunden, nur habe ich eben das gleiche Schlafproblem. Kann abends nicht einschlafen. Erst gegen früh morgens, ca. 5 Uhr. Bin dann den ganzen Tag über müde und schlafe und werde dann abends erst richtig wach und motivierter. Das kann es natürlich auch nicht sein, denn irgendwann will ich ja mal wieder arbeiten gehen. Und nicht den ganzen Tag verschlafen. Hat jemand eventuell noch Erfahrungen damit, ob evtl. die Einnahme abends hilft? Oder etwas anderes?

16.02.2011 01:05 • #5


Zitat von pauline81:
Hallo,

nimmt jmd von euch Venlafaxin? Ich habs vorrangig wegen meinen
chronischen Depris, nehme es seit drei Wochen, seit zwei Wochen
75 mg (zum Einstieg nur die Hälft). Am Anfang war mir immer sehr schlecht,
das ist jetzt viel besser, nur leider kann ich nicht mehr einschlafen;
seit 2 Tagen nehme ich das Medikament nur noch morgens, aber ich kann
abends trotzdem so schlecht einschlafen...
Meint ihr das kann sich noch bessern mit der Zeit? Denn Nebenwirkungen
sind wohl häufig besonders zu Neginn ausgeprägt, fragt sich nur, was genau
unter Beginn zu verstehen ist....


Ich habe einige Wochen täglich 75mg Venlafaxin genommen. Wirkung: keine, abgesehen von einem leichten Betäubungsgefühl ganz am Anfang. Daraufhin hat mir mein Neurologe die dreifache Dosis verschrieben, 225mg täglich. Wirkung: Zuckungen am ganzen Körper, die zu der ALS-Angst führten, die mich heute noch plagt.

Schließlich habe ich das Medikament abgesetzt. Wirkung: drei Tage Durchfall.

Kann es also nicht empfehlen.

16.02.2011 02:04 • #6


Zitat von crazy030:
Mirtazapin? Keine Ahnung, kenne ich persönlich nicht, hab nur schon viel von Gewichtszunahme gelesen.
Richig, Mirtazapin macht dick. Aber nur am Anfang. Ich habe in den ersten zwei Monaten ca. 13 kg zugenommen, danach aber nicht mehr (nehme das Zeug seit mehr als einem Jahr). Allerdings auch nicht wieder abgenommen.

16.02.2011 02:07 • #7


13 kg? Also spätestens bei 2-3 kg mehr drauf hätte ich sie nicht mehr genommen. Ich hab schon Fälle gelesen, da wurde 30 oder sogar 40 kg unter Mirtazapin zugenommen. Über z.B. Amitriptylin hab ich das auch schon gelesen. Kann ich nicht begreifen, da geht man doch mal zum Doc und lässt sich was anderes verschreiben.

16.02.2011 11:07 • #8


Fantasy
Ich hab vom Mirtazapin seit Mai letzten Jahres über 20 Kilo zugenommen.

16.02.2011 21:08 • #9


Warum nimmt man es denn? Ich verstehe das nicht.

16.02.2011 21:34 • #10


Fantasy
Weil die Gewichtszunahme in meinem Fall eine positive Nebenwirkung war. Jetzt reicht es mir allerdings auch und ich hoffe, es wird nicht noch mehr...

16.02.2011 22:42 • #11


Achso, na dann ist es ok.

16.02.2011 22:46 • #12


Zitat von crazy030:
13 kg? Also spätestens bei 2-3 kg mehr drauf hätte ich sie nicht mehr genommen. Ich hab schon Fälle gelesen, da wurde 30 oder sogar 40 kg unter Mirtazapin zugenommen. Über z.B. Amitriptylin hab ich das auch schon gelesen. Kann ich nicht begreifen, da geht man doch mal zum Doc und lässt sich was anderes verschreiben.
Mir ist es erst so spät aufgefallen. Dann musste ich mich zwischen Nachtruhe und, naja, "Normalgewicht" entscheiden. Und es ist nicht selbstverständlich, dass Psychopharmaka wirken, also habe ich mich für die Nachtruhe entschieden.

17.02.2011 00:32 • #13


Ich habe Venlafaxin genommen und als es mir erdenklich schlecht ging, sogar 225 mg.
Ich habe zugenommen, dafür war aber die Wirkung einmalig. Ich war stabil, konnte somit viel besser an meiner Angsterkrankung und die Bekämpfung arbeiten.
Beim Absetzen wurden 50mg Schritte vorgnommen, langsam wurde reduziert, ich habe überhaupt keine Symptome gehabt. Nach dem Absetzen blieb ich stabil, ich hatte inzwischen gelernt, wie ich die Angst zu behandeln habe, das wäre mit meinen depressiven Episoden so nicht möglich gewesen.

Mir hat es sehr geholfen, dafür nahm ich auch gerne 4 Kilo Zunahme in Kauf, die ich wunderbar wieder abnahm, als ich es schaffte, wieder regelmässig Sport zu treiben

17.02.2011 13:17 • #14


07.10.2012 19:14 • #15


zu 1.) das solltest du einfach an deinem Wohlbefinden merken, ob es dir langsam besser geht oder nicht, ich weiss auch nicht was dein ursprüngliches problem ist. Ich kann es dir mal versuchen an meinem Beispiel zu erklären...
Ich habe unter schlimmen Angstzuständen und Panikattacken gelitten und mit 20mg Paroxetin begonnen, auch ein SSri wie Venlafaxin mit ähnlichen Wirkprinzip

Ich habe eine Wirkung gemerkt indem die Angstzustände immer kürzer andauerten, mein Antrieb und Depression besser wurde, aber dennoch kehrten immer wieder die Attacken und Angstzustände zurück. So habe ich gemerkt bzw gefühlt das die Dosis zu schwach ist, mein Doc war der gleichen Meinung und hat mich bis auf 40mg raufdosiert und da hat es richtig geholfen.

Bis so ein Medikament richtig wirkt kann es laut Aussage meines Arztes bis zu 8 Wochen dauern, was ich von mir auch bestätigen kann, bei mir setzte die erste Verbesserung nach ca 2 Wochen ein und nach 6 Wochen ging es deutlich aufwärts. Ich nehme es jetzt in der 11. Woche und hatte seit 5 Wochen keine Attacken mehr und bin einfach glücklich mit meinem Leben.

zu 2.) falls es Nebenwirkungen von den Tabletten sind vergehen diese normalerweise nach paar Wochen

Alles Gute noch!

07.10.2012 19:34 • #16


ich danke dir für deine Antwort. Scheinbar bin ich zu ungeduldig. Aber ich habe auch die fürchterliche Angst vor der Angst und fühle mich nicht mal mehr im Haus sicher. Das heißt mein Körper ist dauerangespannt und ich stehe ständig unter strom. Jede Kleinigkeit kommt mir vor wie eine qual.

07.10.2012 19:57 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

mein Problem war zum Schluss auch die Angst vor der Angst, da ich zum Schluss einfach nur noch Schiss vor jeder weiteren Attacke und den daraus folgenden Angstzuständen hatte...das legt sich nun allmählich da ich mit dem Medi eine Waffe gegen die Angst habe.
und geduld musst du mit den medikamenten haben, sie helfen leider nicht sofort.

07.10.2012 20:06 • #18


27.12.2012 09:31 • #19


Liebe Kerze,

ich hab zwar keine Erfahrung mit dem Medikament,
trotzdem drück ich Dir ganz fest die Daumen. Denk
nicht so viel drüber nach und lenk Dich ab.

Ich wünsch Dir alles Gute.

Liebe Grüsse
Jess:-)

27.12.2012 09:56 • #20



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