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P

pauline81
Mitglied

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Sammelthema
Hallo,

nimmt jmd von euch Venlafaxin? Ich habs vorrangig wegen meinen
chronischen Depris, nehme es seit drei Wochen, seit zwei Wochen
75 mg (zum Einstieg nur die Hälft). Am Anfang war mir immer sehr schlecht,
das ist jetzt viel besser, nur leider kann ich nicht mehr einschlafen;
seit 2 Tagen nehme ich das Medikament nur noch morgens, aber ich kann
abends trotzdem so schlecht einschlafen...
Meint ihr das kann sich noch bessern mit der Zeit? Denn Nebenwirkungen
sind wohl häufig besonders zu Neginn ausgeprägt, fragt sich nur, was genau
unter Beginn zu verstehen ist....

13.02.2025 #1


266 Antworten ↓
L

lacky
Mitglied

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Hallo!
Soll jetzt das Citralophram absetzen,und habe das Venlafaxin
dafür bekommen(75mg).
Das citralophram habe ich vor Jahren mal angefangen einzunehmen,
und habe auch sofort am ersten Tag der Einnahme eine positive Wirkung verspührt.
Das ging so ein Jahr lang gut,und hatte auch nicht mehr so starke Ängste.
Aber auf einmal ließ die Wirkung nach, das war letztes Jahr Oktober.
Nun soll ich tagsüber es mit venlafaxin versuchen. Wink
Nur von den Nebenwirkungen habe ich bisher nichts gutes gehört,
im Gegenteil fast nur negative Erfahrungen von anderen.
Ich leide eh schon vor allem Nachts unter innerlichen Unruhe,
die mit meinen Ängsten zusammen hängen.
Und das Venlafaxin wirkt ja mehr belebend,oder
stimmungsaufhellend.
Was ich jetzt einnehmen soll ist:
Velafaxin zum Tage, und zur Nacht Seroqel 150mg,und eine
Doxepin 25mg auch zur Nacht.
Aber beist sich das nicht gegenseitig?
Denn die Wirkung von dem Venlafaxin besteht ja nicht nur für ein paar Stunden,sondern wirkt auch bis zum nächste Tage.
Was ich damit sagen will, da mein Schlaf eh schon durch Unruhe geprägt ist,und dadurch auch schlecht schlafe,
verstehe ich die Zusammenstellung der Medikamente nicht.
Ich schaue da nicht unbedingt auf die Nebenwirkungen ,die man bekommen könnte,
sondern ob sich das auch zusammen verträgt.
Wie ist das eigentlich mit dem Sertralin?
Davon hört man fast nur Gutes, und das es auch gut vertragen wird.
Warum verschreiben die Ärzte heute immer fast nur dieses Venlafaxin,
wenn man nur schlechtes davon hört!
da nehme ich doch lieber ein Medikament was Nebenwirkungen verursacht für ein paar Tage,aber letzendlich positiv wirkt.
Wenn man unter Ängsten leidet, wäre es gut,wenn es auch eine beruhigende Wirkung zeigt,
und das habe ich von dem Venlafxin noch nirgendwo gelesen.
Möchte auch andere fragen,die dieses Medikament schon einmal eingenommen
haben, und welche Erfahrungen gemacht wurden.
Ich bin da nunmal vorsichtig!
Gruß lacky
Wink

06.08.2014 21:54 • #85


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A


Venlafaxin Einnahme - Fragen zur Wirkung

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J

Jess-Phillip
Mitglied

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673
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Hallo Lacky!

Ich habe Venlafaxin in der Dosis 225 mg bekommen. Ich habe es fast ein Jahr lang genommen, aber dann kam raus, daß ich es körperlich gar nicht vertrage. Ich habe davon Darmblutungen, sehr hohen Blutdruck, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen bekommen. Das Absetzen war echt die Hölle und ich habe lange Diskussionen mit meiner damaligen Psychologin gehabt, die mir einfach nicht glauben wollte, daß das Absetzen die Hölle ist und nicht nach einer Woche getan ist. Ich habe das Zeug fast ein Dreivierteljahr ausschleichen müssen!
Ich mußte die Kapseln aufmachen und die Kügelchen zählen und dann jeden zweiten Tag ein Kügelchen weniger. Das habe ich anfangs nicht so gemacht und bin schneller runtergegangen und es war echt die Hölle.
Die Herzrhythmusstörungen habe ich heute noch, obwohl ich das Zeug seit Dezember 2013 nicht mehr nehme. Ich habe dann die Ärztin gewechselt und sie sagte, mein Nervensystem hat darunter echt gelitten. Es wird aber schon besser mit dem Herzen. Ich brauche nur noch selten einen Betablocker.

Bei Dir muß es nicht so sein! Jeder Körper reagiert ja anders. Deswegen ist es schwer zu sagen, ob es Dir hilft oder nicht. Venlafaxin soll ja das beste Mittel gegen Angst auf dem Markt sein. Als ich es genommen hatte war ich auch beschwerdefrei. Also keine Panikattacken, keine Gedanken an den Tod usw. Ich hatte da richtig Spaß am Leben und es war so, als wenn ich gesund wäre.

Die Medikamente, die Du zur Nacht bekommen hast beißen sich nicht mit dem Venla. Venlafaxin hat auch eine sehr geringe Halbwertszeit, weswegen das Ausschleichen auch so schwer ist. Du brauchst Dir aber keine Gedanken machen, die Medikamente kann man zusammen nehmen.

Alles Gute wünscht Dir Jess

07.08.2014 10:33 • #88


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Wenn das AD bei Dir zu aktivierend ist und Du schlecht schlafen kannst, dann wird meist ein 2. AD gegeben, ein müde machendes. Wegen Nebenwirkungen am Anfang, also das kann von 2-3 Wochen reichen, aber auch 2-3 Monate. So lange ist zwar unüblich, soll aber vorkommen.

#2


P
Dumm ist nur, dass meine Psychiaterin jetzt erst einmal ein paar Wochen Urlaub hat...
Ich nehme oft Baldrian-Tabletten abends, aber das kann ja auch kein Dauerzustand sein.
Momentan schreibe ich meine Abschlussarbeit, da muss man ja wenigstens selten
zwingend früh raus, aber wie es in einigen Wochen/Monaten beim Arbeiten funktionieren
soll, weiß ich ja nicht. Heut, zB lag ich über 10 Studen im Bett, weil ich letzte Nacht
kaum geschlafen hab´ und überdies nachts zweimal wach wurde.
Mirtazapin macht ja zB müde, weißt du zufällig (weiß ich aus Erfahrung ), ob das in ganz
kleinen Dosen auch Nebenwirkungen hat? Denn ich möchte mich ja auch nicht mit
Medis vollpumpen....

#3


C
Mirtazapin? Keine Ahnung, kenne ich persönlich nicht, hab nur schon viel von Gewichtszunahme gelesen.

#4


T
Nehme jetzt auch seit etwas über vier Wochen Venlafaxin. Nehme die Tablette 75 mg bis jetzt morgens ein. Die Nebenwirkungen wie Schwindel und 'Elektroschocks' im Kopf sind verschwunden, nur habe ich eben das gleiche Schlafproblem. Kann abends nicht einschlafen. Erst gegen früh morgens, ca. 5 Uhr. Bin dann den ganzen Tag über müde und schlafe und werde dann abends erst richtig wach und motivierter. Das kann es natürlich auch nicht sein, denn irgendwann will ich ja mal wieder arbeiten gehen. Und nicht den ganzen Tag verschlafen. Hat jemand eventuell noch Erfahrungen damit, ob evtl. die Einnahme abends hilft? Oder etwas anderes?

#5


N
Zitat von pauline81:
Hallo,

nimmt jmd von euch Venlafaxin? Ich habs vorrangig wegen meinen
chronischen Depris, nehme es seit drei Wochen, seit zwei Wochen
75 mg (zum Einstieg nur die Hälft). Am Anfang war mir immer sehr schlecht,
das ist jetzt viel besser, nur leider kann ich nicht mehr einschlafen;
seit 2 Tagen nehme ich das Medikament nur noch morgens, aber ich kann
abends trotzdem so schlecht einschlafen...
Meint ihr das kann sich noch bessern mit der Zeit? Denn Nebenwirkungen
sind wohl häufig besonders zu Neginn ausgeprägt, fragt sich nur, was genau
unter Beginn zu verstehen ist....


Ich habe einige Wochen täglich 75mg Venlafaxin genommen. Wirkung: keine, abgesehen von einem leichten Betäubungsgefühl ganz am Anfang. Daraufhin hat mir mein Neurologe die dreifache Dosis verschrieben, 225mg täglich. Wirkung: Zuckungen am ganzen Körper, die zu der ALS-Angst führten, die mich heute noch plagt.

Schließlich habe ich das Medikament abgesetzt. Wirkung: drei Tage Durchfall.

Kann es also nicht empfehlen.

#6


N
Zitat von crazy030:
Mirtazapin? Keine Ahnung, kenne ich persönlich nicht, hab nur schon viel von Gewichtszunahme gelesen.
Richig, Mirtazapin macht dick. Aber nur am Anfang. Ich habe in den ersten zwei Monaten ca. 13 kg zugenommen, danach aber nicht mehr (nehme das Zeug seit mehr als einem Jahr). Allerdings auch nicht wieder abgenommen.

#7


C
13 kg? Also spätestens bei 2-3 kg mehr drauf hätte ich sie nicht mehr genommen. Ich hab schon Fälle gelesen, da wurde 30 oder sogar 40 kg unter Mirtazapin zugenommen. Über z.B. Amitriptylin hab ich das auch schon gelesen. Kann ich nicht begreifen, da geht man doch mal zum Doc und lässt sich was anderes verschreiben.

#8


Fantasy
Ich hab vom Mirtazapin seit Mai letzten Jahres über 20 Kilo zugenommen.

#9


C
Warum nimmt man es denn? Ich verstehe das nicht.

#10


Fantasy
Weil die Gewichtszunahme in meinem Fall eine positive Nebenwirkung war. Jetzt reicht es mir allerdings auch und ich hoffe, es wird nicht noch mehr...

#11


C
Achso, na dann ist es ok.

#12


N
Zitat von crazy030:
13 kg? Also spätestens bei 2-3 kg mehr drauf hätte ich sie nicht mehr genommen. Ich hab schon Fälle gelesen, da wurde 30 oder sogar 40 kg unter Mirtazapin zugenommen. Über z.B. Amitriptylin hab ich das auch schon gelesen. Kann ich nicht begreifen, da geht man doch mal zum Doc und lässt sich was anderes verschreiben.
Mir ist es erst so spät aufgefallen. Dann musste ich mich zwischen Nachtruhe und, naja, "Normalgewicht" entscheiden. Und es ist nicht selbstverständlich, dass Psychopharmaka wirken, also habe ich mich für die Nachtruhe entschieden.

#13


C
Ich habe Venlafaxin genommen und als es mir erdenklich schlecht ging, sogar 225 mg.
Ich habe zugenommen, dafür war aber die Wirkung einmalig. Ich war stabil, konnte somit viel besser an meiner Angsterkrankung und die Bekämpfung arbeiten.
Beim Absetzen wurden 50mg Schritte vorgnommen, langsam wurde reduziert, ich habe überhaupt keine Symptome gehabt. Nach dem Absetzen blieb ich stabil, ich hatte inzwischen gelernt, wie ich die Angst zu behandeln habe, das wäre mit meinen depressiven Episoden so nicht möglich gewesen.

Mir hat es sehr geholfen, dafür nahm ich auch gerne 4 Kilo Zunahme in Kauf, die ich wunderbar wieder abnahm, als ich es schaffte, wieder regelmässig Sport zu treiben

#14


N

2 Fragen zu Venlafaxin

Hey

Also der 10. Tag ist geschafft. Und ich muss sagen ich bin die letzten tage durch die Hölle gegangen. Heute fühle ich schon ein bißchen ruhe in mir. Nehme venlafaxin 75mg und Opipramol.

Frage 1: wann und woran merke ich das die Dosis des Venlafaxin zu schwach ist? Wann entfaltet es seine Wirkung?

Frage 2: Meine Derealisation mit der ich schon ne ganze Weile vorher gelebt habe, hat sich dermaßen verstärkt. Geht das wieder weg? oder durch die Medikamente möglicherweise ganz. Ich bin seit einem Jahr wieder in Psychologischer behandlung... dieser Niederschlag jetzt hat mich sehr getroffen, da lange zeit alles so super lief. Und dann jetzt gleich so derbe. Gehe seit den Tabletten gar nicht mehr aus dem Haus. Bin Licht empfindlich und die Derealisation kaum zum aushalten. Kennt das jemand? Kann mir dazu jemand was sagen? Würde mich freuen und vlt. beruhigen . LG Christina

#15


T
zu 1.) das solltest du einfach an deinem Wohlbefinden merken, ob es dir langsam besser geht oder nicht, ich weiss auch nicht was dein ursprüngliches problem ist. Ich kann es dir mal versuchen an meinem Beispiel zu erklären...
Ich habe unter schlimmen Angstzuständen und Panikattacken gelitten und mit 20mg Paroxetin begonnen, auch ein SSri wie Venlafaxin mit ähnlichen Wirkprinzip

Ich habe eine Wirkung gemerkt indem die Angstzustände immer kürzer andauerten, mein Antrieb und Depression besser wurde, aber dennoch kehrten immer wieder die Attacken und Angstzustände zurück. So habe ich gemerkt bzw gefühlt das die Dosis zu schwach ist, mein Doc war der gleichen Meinung und hat mich bis auf 40mg raufdosiert und da hat es richtig geholfen.

Bis so ein Medikament richtig wirkt kann es laut Aussage meines Arztes bis zu 8 Wochen dauern, was ich von mir auch bestätigen kann, bei mir setzte die erste Verbesserung nach ca 2 Wochen ein und nach 6 Wochen ging es deutlich aufwärts. Ich nehme es jetzt in der 11. Woche und hatte seit 5 Wochen keine Attacken mehr und bin einfach glücklich mit meinem Leben.

zu 2.) falls es Nebenwirkungen von den Tabletten sind vergehen diese normalerweise nach paar Wochen

Alles Gute noch!

#16


N
ich danke dir für deine Antwort. Scheinbar bin ich zu ungeduldig. Aber ich habe auch die fürchterliche Angst vor der Angst und fühle mich nicht mal mehr im Haus sicher. Das heißt mein Körper ist dauerangespannt und ich stehe ständig unter strom. Jede Kleinigkeit kommt mir vor wie eine qual.

#17

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T
mein Problem war zum Schluss auch die Angst vor der Angst, da ich zum Schluss einfach nur noch Schiss vor jeder weiteren Attacke und den daraus folgenden Angstzuständen hatte...das legt sich nun allmählich da ich mit dem Medi eine Waffe gegen die Angst habe.
und geduld musst du mit den medikamenten haben, sie helfen leider nicht sofort.

#18


K

Venlafaxin

Heute hab ich angefangen meine tägliche Dosis zu halbieren. Bisher hab ich immer morgens 150 mg eingenommen, so über ein Jahr lang. Aber in der letzten Zeit hatte ich viele Nebenwirkungen so das ich gemerkt habe das diese Dosis mittlerweile zu hoch ist. Jetzt nehme ich 75 mg, ich hoffe das geht ohne Nebenwirkungen ab, meine Nervenärztin wollte das ich erst nach Weihnachten damit anfange weil es Nebenwirkungen geben kann.
Das ist das erste Mal seit fünf Jahren das mal ein Mittel herab gestuft wird und ich finde das prima.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit?

Es grüßt kerze

#19


J
Liebe Kerze,

ich hab zwar keine Erfahrung mit dem Medikament,
trotzdem drück ich Dir ganz fest die Daumen. Denk
nicht so viel drüber nach und lenk Dich ab.

Ich wünsch Dir alles Gute.

Liebe Grüsse
Jess:-)

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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