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nightchild86
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Hey Ihr!
Also ich hab ez seid mitte Dezember eigentlich täglich eine KLEINE! Dosis Tavor genommen! Also niemals mehr als 1mg am Tag meistens nur eine halbe oder eine dreiviertel tablette! Jaaa ich weis macht süchtig und so weiter! und ja ich hab es genossen weil es mir einfach super ging mit den dingern! man macht sich einfach keinen kopf mehr! also ich war nie super müde fertig oder irgendwie anders! ich war einfach wieder ich selbst ohne angst! aber vor genau einer woche habe ich für mich beschlossen das ständige medis auch keine lösung sind und habe beschlossen das tavor abzusetzen! hab 4 tage nur eine viertelte Tablette genommen und dann hab ichs weg gelassen! und siehe da seid nun 7 tagen komplett ohne! und es geht mir soweit ganz gut! ja die gedanken sind wieder da und die angst aber nicht so das ich es nicht aushalten könnte! bis jetzt hab ich keine schweren entzugserscheinungen ich kann ganz gut schlafen ohne heftig zu träumen habe keine pa's oder sonst was gehabt! nur bisschen vermehrtes schwitzen und kopfschmerzen! aber ich denke das schlimmste hab ich überstanden und ich bin echt froh das ich das gemacht hab! ich hab zwar immer eine einstecken damit ich weis im notfall könnte ich aber ich brauch es nichtmehr! auf jeden fall wollt ich eigentlich frag ob ihr auch erfahrung gemacht hab! können da ez noch entzugssymptome auftreten? wie wars bei euch!? ich lass euch viele liebe grüße da! küsschen nightchild

25.10.2020 #1


43 Antworten ↓
Abe

Abe
Mitglied

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Ahoj @aphextwin

Einige Deiner gestellten Fragen kann Dir hier keiner beantworten. Auch ich nicht.

Ich denke, die Beantwortung ist auch gar nicht wichtig, dass Du klarer sehen kannst und dann die für Dich richtige Entscheidung zu finden.

Aber sehr gut, dass Du Dir schon einiges an Hintergrundwissen angelesen, etc. hast.

Anhand meiner eigenen Erfahrungen (Tavor absetzen, 1 x nach Langzeiteinnahme und 1 x nach kürzerer Einnahme), vielem, was ich dazu damals gelesen habe sowie, wie ich meine verstanden zu haben, wie das Ganze (neuro-) biochemisch funktioniert sind meine Gedanken die Folgenden:

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich nicht wieder einsteigen um langsamer über 0,25 mg Tavor aus zu schleichen. Da mit hoher Wahrscheinlichkeit als (mittelfristiges) Ergebnis bei rauskommt, dass es dadurch nur zu einer zeitlichen Verschiebung Deiner (Absetz-) Beschwerden kommen wird und ggf. sogar zu einer Verstärkung der Absetzbeschwerden, sobald Du dann Tavor ganz weglassen würdest.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich näher damit beschäftigen, ob aktuell die Einnahme von Atosil (Tropfen) eine Option für mich wäre. Nicht im Sinne einer Dauermedikation (um die Belastung durch den berufl. Stress sowie die Einschlafprobleme an sich abzumildern), sondern im Sinne von, die aktuellen negativen Auswirkungen des, bis vor kurzem, eingenommenen Tavors abzumildern.

Falls ja, würde ich dies mit meinem (Tavor rezeptierenden) Arzt besprechen. Also das Für und Wider sowie auch dessen Sicht zum Thema Für und Wider Tavor langsamer Ausschleichen mit 0,25 mg Tbl..

Ich drücke Dir beide Daumen!

03.01.2020 14:29 • x 2 #27


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Tavor abgesetzt

x 3


O

Oldie is Back !!!
Gast



(Ozonik )

Hab ich doch auch schon geschrieben das wenn man mit dem Medi richtig umgeht nix passiert.

Alleine dass Gefühl das man die Dinger dabei hat reicht um durch Situationen zu gehen die man vorher gemieden hätte. Da braucht man gar keine zu nehmen.

So traut man sich immer mehr zu ohne das Medikament zu gebrauchen. Nur durch die Erkenntnis weil es so zuverlässig innerhalb kurzer Zeit wirkt, falls es mal ganz schlimmwerden solte mit einer PA, die aber nicht kommt, weil man ja weiss dagegen etwas nehmen zu können was innerhalb von Minuten oder bei Tavor Liquid sogar sofort wirkt.

So macht man vieles was man ohne das Medi sich nie getraut hätte ohne es zu nehmen. Ergo vergisst nmab es mit der zeit und stellt sich seinen Ängsten auch so.

Wenn man sich die Dinger ewig rein pfeifft oder auch noch selber hoch dosiert (nicht weil sie nicht mehr helfen- das ist Quatsch finde ich) sondern weil man den ach so angenehmen Kick am Anfang jeder Einahme immer wieder haben möchte (wie die Panik abfällt und ein sehr schönes euphorisierendesd Gefühl aufsteigt) und sich deswegen selber hochdosiert kann man bnatürlich wie bei allem anderen abhängig werden.

2 B. oder 20 ? 1 Tasse Kaffe oder 10 ?

Es ist wie bei allem. So viel wie nötgig aber so wenig wie möglich.

25.03.2011 08:13 • #6


Zum Beitrag im Thema ↓


O


Da kommt absolut nix mehr. Wenn de wieder PAs kriegst liegt das nicht an den Tavor, sondern daran das Du keine Therapie gemacht hast oder Deine Verhaltensmuster geändert hast.

Hab ja schon oft geschrieben das wenn man sie nicht wie wild nimmt sondern mit Disziplin das man da auch wieder ohne große Probleme runter kommt. Hat mir ja keiner geglaubt bis auf wenige .

Der Abstand ist viel zu groß seit der letzten Einahme als das Du nun davon noch Absetzphänomene haben könntest.

Enttzug mit langsamer runterdosierung dauert meist 14 Tage das war es. Die haben eine kurze Halbwertzeit. Keine Bange da ist nix mehr im Körper von. Schon lange nicht mehr

LG Oldie

#2


O


Solte doch noch was kommen was ich aber nicht glaube alle 2-3 tage ne viertel und dann ganz weg lassen .

Glaub aber eher nicht das noch was passiert großartig. Immer schön langsam runterdosieren . Hab immer jeden Tag ne viertel weniger genommen und dann jeden 2ten Tag ne viertel jeden 3ten und dann gar nix mehr bei 1mg vorher regelmäßig .

#3


N
ja nee hab ich mir schon gedacht das da nix mehr kommt! ez hab ich immer eine dabei und das wissen ich könnte ja hilft mir schon! des passt ez schon ohne ist besser! viele liebe grüße!!

#4


Strand
Hey Nightchild,

wollte nur gratulieren dass Du so gut ohne auskommst, das ist toll!
Hab keine Erfahrungen mit Tavor muss ich sagen, war aber immer neugierig

Ich wünsch mir auch mal ohne mein Citalopram auszukommen, hab kein Bock das jahrelang nehmen zu müssen.

@oldie is back = Ozonik?

LG
Strand 

#5


O


(Ozonik )

Hab ich doch auch schon geschrieben das wenn man mit dem Medi richtig umgeht nix passiert.

Alleine dass Gefühl das man die Dinger dabei hat reicht um durch Situationen zu gehen die man vorher gemieden hätte. Da braucht man gar keine zu nehmen.

So traut man sich immer mehr zu ohne das Medikament zu gebrauchen. Nur durch die Erkenntnis weil es so zuverlässig innerhalb kurzer Zeit wirkt, falls es mal ganz schlimmwerden solte mit einer PA, die aber nicht kommt, weil man ja weiss dagegen etwas nehmen zu können was innerhalb von Minuten oder bei Tavor Liquid sogar sofort wirkt.

So macht man vieles was man ohne das Medi sich nie getraut hätte ohne es zu nehmen. Ergo vergisst nmab es mit der zeit und stellt sich seinen Ängsten auch so.

Wenn man sich die Dinger ewig rein pfeifft oder auch noch selber hoch dosiert (nicht weil sie nicht mehr helfen- das ist Quatsch finde ich) sondern weil man den ach so angenehmen Kick am Anfang jeder Einahme immer wieder haben möchte (wie die Panik abfällt und ein sehr schönes euphorisierendesd Gefühl aufsteigt) und sich deswegen selber hochdosiert kann man bnatürlich wie bei allem anderen abhängig werden.

2 B. oder 20 ? 1 Tasse Kaffe oder 10 ?

Es ist wie bei allem. So viel wie nötgig aber so wenig wie möglich.

#6


N
na, so als pipifaxi würd ich das alles nicht hinstellen.

ich hab xanor für notfälle und ich denke nicht "oh eine panikattacke, schön, ich könnte xanor nehmen und runterkommen oder auch einfach so runterkommen, eh wurscht" sondern ich denke "oh mein gott ich sterbe, ich ertrag dieses gefühl nicht, ich nehm ne xanor, dann sterb ich wenigstens nicht in dieser 100%igen angst, sondern ruhiger"


und ich glaub auch nicht, dass nur durch beruhigungsmittel die angst verschwinden könnte... wie, wenn man nicht lernt, damit umzugehen, es 100% zu verstehen?

ich wünsch der threaderstellerin trotzdem alles gute und dass es nicht mehr wiederkommt -

aber ich hoff, der lösungsansatz wird nicht als ultimativ angesehen, da könnten einige doch einfahren.

#7


O
Man kann auch eine psychosomatische Therapie machen am besten in einer stationären Einrichtung. Was eh das beste wäre. Doch wenn sie nun nix mehr nimmt und packt es so ohne medi ist es doch auch gut. Kommt immer drauf an wie stark und wie lange die Ängste sind und schon bestehen.

Das Medikament ist dazu da das man wieder raus kann. z.B. auch zu ner Therapeutin oder einkaufen oder ähnliches.

@Neko.

Warum gehst Du nicht in eine Therapie ? Da kannste das Medi ansetzen und deine Ängste therapieren ? Problem gelöst

#8


N
ich bin in therapie

wenn man die angst mit medis durchmacht, wie will man dann lernen, dass es von allein weggeht?

wie gesagt, ich hoff, bei der TE kommt es schon allein durch das selbstbewusstsein einfach nicht wieder.

#9


O
Les richtig !

Ich habe geschrieben das man durch viele Situationen geht allein durch das Wissen man hat die Tabletten dabei ohne sie zu nehmen , weil man weiss das man sie nehmen könnte falls was ist. das ist aber meist nicht der Fall weil man sich nicht in eine PA reinsteugert derweil man ja weiss man könnte rasch etwas dagegen tun.

Bis jetzt hat derjenige nicht eine Tablette genommen. Alleine das WSissen das er sie dabei hat macht ihn mutig selber durch Angstbesetzte Situationnen zu gehen , durch die er sonst nie gegangenb wäre ohne das Medikament zu benutzen.!

Hier geht es nur um die Sicherheit er könnte eine nehmen. Im Falle eines Falles.

Da er sich so immer mehr zutraut kommt das Selbstbewußtsein immer mehr zurück. Ob er die Medikamentendose noch 20 Jahre mit sich rumschleppt ohne was zu nehmen ist doch wurscht dabei, Hauptsache ist er hat die Sicherheit er hat was dabei "falls es mal ganz schlimm kommt " er hat was dabei. das wiederum beruhigt so sehr das eben keine Panik mehr kommt.

Und das alles ohne die Dinger zu nehmen.

Machst Du ambulante Therapie ?

#10


N
ja (und falls du jetzt wieder mit dem kliniksermon kommst: das kann ich mir nicht leisten. ) (bissl ferien und weg von allem wär ja nicht schlecht, aber das leben ist kein ponyhof!)

und wie gesagt, mir gibt die tablette nicht die vollkommene sicherheit, weil ich nicht ganz begreife, dass es nur die angst ist. sonst könnt ich vielleicht eh drauf pfeifen, aber das was die angst ja so furchterregend macht, ist, dass man glaubt, dass es was zu fürchten gibt.

#11


N
Hey Ihr!!

Also ich hab mir ez a immer gesagt, hey die tabletten nehmen dir nur die angst! sonst tun sie gar nix sie nehmen nur die angst also kommt das alles auch nur von der angst sonst würden sie ja gar nicht helfen! bis ez komm ich ohne durch den tag! bin jetzt voll auf baldrian lach!! ich mach auch ne ambulante therapie! mehr geht bei mir a net! naja wir werden das schon alles packen!

Wünsch euch was!!

#12


L
@oldie,
sag mal bist du eigentlich völlig geheilt, richtig gesund quasi also 100 % ? keine rückfälle und ähnliches ?

#13


O
Hi Lotti.

Yeeep brauch nix mehr außer mein Blutdruck Zeugs

Und hatte auch keinen Rückfall mehr. Noch mal so ein dreiviertel Jahr nach der letzen Therapie ein etwas beklemmtes Feeling in der Bahn , das war es aber dann. Hatte mit Angst wie zuvor recht wenig zu tun

#14


L
super, gut zu hören und macht ja mut !

lg lotti

#15


O
Ja damalös kaum zu glauben gewagt. Eher gedacht ich werd eh keine 30ig. Hatte mir mal ein Arzt gesagt-ein blöder der mich als Simulanten hinstellte.

Sehr beruhigend wenn de eh schon PAs hast

Als ich auf der Strasse war dachte ich jetzt isses ganz aus mit den ganzen Problemen in den Männerwohnheimen und den Knastis die da schliefen.

War keine wirklci schöne Zeit. )

Die Therapien waren echt gut. Wieder vernünftige Verhältnisse . Dach überm Kopp und noch was gelernt Der lange Weg zurück.hihi

So könnte mein Buch ja heißen.hahaha. Wenn das Marie hört fragt sie gleiich wieder ob ich schon angefangen habe meines zu schreiben.hahahaha

#16


aphextwin

Tavor nach 5 Wochen Einnahme abgesetzt

Liebe Community
Vielleicht kann mir jemand von euch helfen?
Ich habe vor 12 Tagen Tavor abgesetzt.
Hatte es für knapp 5 Wochen einnehmen müssen ( Massive gesundheitliche Probleme plus extremen Stress und Probleme im Job, konnte vorher u.a. wochenlang kaum richtig schlafen) die letzten beiden Wochen habe ich auf ca 0,5 MG pro Tag reduziert, vorher ca 1 MG pro Tag für drei Wochen täglich.
Meine Frage: ist es normal dass ich nach knapp zwei Wochen absetzen immer noch die klassischen Entzugssymptome wie Zittern Arme, Hände und Beine habe? Oder steigere ich mich da rein weil ich soviel schlimme Erfahrungsberichte über das Medikament gelesen habe? Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen mit einer kurzfristigen Einnahme und dem Absetzen danach? Überlege ob ich wieder das Tavor in niedriger Dosis einnehmen soll ggf 0.25 MG pro Tag und dann evtl langsamer ausschleichen? Wobei ich ehrlich gesagt nach der Erfahrung der letzten beiden Wochen das vermeiden möchte. Habe jetzt seit dem Absetzen Lasea Lavendel Kapseln plus Laif Johanniskraut welche ich täglich nehme, ich glaube die dämpfen grösstenteils andere Entzugssymptome wie matschige Birne, Schwindel und nervöse Unruhe.
Freue mich über Eure Antworten und wünsche Euch ein gesundes neues Jahr!

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

L
Dein Körper braucht Zeit zum entgiften und das dauert eben seine Zeit. Du kannst deinen Körper helfen in dem du sehr viel trinkst am besten stilles Wasser und dich viel bewegst.
Ich habe das Medikament nicht genommen.
Fussbäder sind auch sehr gut, das kurbelt dein Immunsystem an.

#18


aphextwin
Lieben Dank für Deine Antwort.
Mache seit zwei Wochen wieder viel Sport ( 3-4 Mal pro Woche) musste ich aufgrund der gesundheitlichen Probleme auch für 8 Wochen aussetzen.
Merke vor allem nach körperlicher Anstrengung das Zittern, das macht mir doch sorgen Sad gestern war ich am Abend in der Sauna, danach ging es direkt wieder los. Nächste Woche muß ich ab Dienstag wieder arbeiten, ich bete das es bis dahin besser wird. LG AT

#19


aphextwin
Wäre toll wenn Jemand aus der Community noch sich melden würde wegen Erfahrung nach Absetzen von Tavor Smile

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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