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Hallo!
Hast du denn etwas an dem Grundproblem geändert, das zu diesem Zustand geführt hat?
Liebe Grüße

03.01.2020 14:04 • #21


Wurde es dir vom Arzt so verordnet?
5 Wochen sind schon lang. Aber gut das du zumindest nicht über 1mg hinaus musstest und das auch ausgeschlichen hast. Ich habs ehrlich gesagt nie länger als maximal zwei Wochen eingenommen, auch wenn mir mein Arzt was anderes gesagt hat, weil ich da sehr schnell Angst bekomme.

Generell würde ich sagen, wenn die Symptome etwas besser schon sind als vor zwei Wochen, würde ich versuchen es auszuhalten. Denn wenn man jetzt wieder mit 0,25 anfängt, fängt es danach wieder von vorne an. Außer du merkst es wird schlimmer. Aber da auch bitte den Arzt fragen.

Ansonsten viel trinken, Stress durchs googlen unbedingt vermeiden. Horror Berichte findet man von jedem Medikament. Was natürlich nicht heißt das Benzos zu unterschätzen sind. Aber das meiste an horror was man so findet wird den meisten nicht passieren, vorausgesetzt man geht vernünftig mit dem Absetzen um.

03.01.2020 14:04 • x 1 #22



Tavor abgesetzt

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Du brauchst Geduld und setze Dich nicht unter Druck. Es dauert bis die Nieren und deine Leber das verarbeitet haben.
Sport ist super. Spazieren gehen an der Luft. Auf Kaffee und zusätzlich Zucker verzichten.

03.01.2020 14:12 • x 1 #23


aphextwin
Danke für eure Antworten. Ja wurde vom Arzt so verordnet, er meinte ich könnte es direkt weglassen ohne Probleme.
Gesundheitlich geht es wieder erheblich besser! Hatte eine OP mit Komplikation, dadurch für einige Wochen arbeitstechnisch ausgefallen. Was wiederum zu massiven Problemen in der Arbeit geführt hat, bin in einem Unternehmen beschäftigt das relativ wenig Verständnis für längere Krankheiten hat. War vorher schon sehr gefordert mit sehr viel Arbeit und wenig Freizeit, denke dass die Krankheit bei mir etwas ausgelöst hat. Der Doc hat mir dann duloxetin plus Tavor verschrieben, habe ich gar nicht vertragen und nach 9 Tagen (Anfang Dezember) wieder abgesetzt. Wie gesagt habe das Tavor von Anfang Dezember bis kurz vor Weihnachten auf letztendlich max 0,5 pro Tag runterdosiert und seit 23.12. komplett frei. Hatte die ersten Tage starken Schwindel, Übelkeit, Zittern, Angst, Unruhe. Jetzt ist das Zittern geblieben, kommt und geht. Vor allem am rechten Bein und Hand, Finger.

03.01.2020 14:13 • #24


Jante
Ich kann nur von meiner Erfahrung mit Diazepam schreiben. Wie sich das Absetzen auswirkt allgemein, dazu kann ich nichts sagen.

Ich habs über einen längeren Zeitpunkt genommen und abrupt abgesetzt. Entzugserscheinungen hatte ich nicht in dem Sinne wie oft beschrieben. Das war mehr die Angst dass ich diese bekommen werde und die alten Symptome meiner Angst kamen ohne dieses Medikament wieder zum tragen. Vielleicht trägt diese Angst davor dazu zusätzlich bei.

Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung bisher. Ich nehme das jetzt nach Jahren erneut hin und wieder, immer nach Bedarf und das ist oft nur alle Wochen einmal. Manchmal auch bei extremen Stress mehrmals in der Woche. Aber nicht regelmässig und kann noch nicht beurteilen wie es ist, wie es sich jetzt verhalten würde.

03.01.2020 14:16 • x 1 #25


Das wird im Laufe der Zeit auch verschwinden. Tavor und co haben halt leider den Effekt, das man nach langer Einnahme einen Rebound Effekt hat. Mehr Angst, mehr Schwindel usw.
Entspannung und gutes für dich tun ist jetzt besonders wichtig.

03.01.2020 14:17 • x 1 #26


Abe
Ahoj @aphextwin

Einige Deiner gestellten Fragen kann Dir hier keiner beantworten. Auch ich nicht.

Ich denke, die Beantwortung ist auch gar nicht wichtig, dass Du klarer sehen kannst und dann die für Dich richtige Entscheidung zu finden.

Aber sehr gut, dass Du Dir schon einiges an Hintergrundwissen angelesen, etc. hast.

Anhand meiner eigenen Erfahrungen (Tavor absetzen, 1 x nach Langzeiteinnahme und 1 x nach kürzerer Einnahme), vielem, was ich dazu damals gelesen habe sowie, wie ich meine verstanden zu haben, wie das Ganze (neuro-) biochemisch funktioniert sind meine Gedanken die Folgenden:

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich nicht wieder einsteigen um langsamer über 0,25 mg Tavor aus zu schleichen. Da mit hoher Wahrscheinlichkeit als (mittelfristiges) Ergebnis bei rauskommt, dass es dadurch nur zu einer zeitlichen Verschiebung Deiner (Absetz-) Beschwerden kommen wird und ggf. sogar zu einer Verstärkung der Absetzbeschwerden, sobald Du dann Tavor ganz weglassen würdest.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich näher damit beschäftigen, ob aktuell die Einnahme von Atosil (Tropfen) eine Option für mich wäre. Nicht im Sinne einer Dauermedikation (um die Belastung durch den berufl. Stress sowie die Einschlafprobleme an sich abzumildern), sondern im Sinne von, die aktuellen negativen Auswirkungen des, bis vor kurzem, eingenommenen Tavors abzumildern.

Falls ja, würde ich dies mit meinem (Tavor rezeptierenden) Arzt besprechen. Also das Für und Wider sowie auch dessen Sicht zum Thema Für und Wider Tavor langsamer Ausschleichen mit 0,25 mg Tbl..

Ich drücke Dir beide Daumen!

03.01.2020 14:29 • x 2 #27


aphextwin
Vielen Dank für Eure Antworten!
Abe: wie lange hattest du das Tavor genommen und in welcher Dosierung?
Gibt es sowas wie ein Zeitfenster in dem die Absetzbeschwerden am heftigsten sind? Ich versuche positiv zu sein und rede mir ein dass es bald vorbei ist mit dem Zittern der Doc meinte noch ich soll gerne auch CBd Öl nehmen zusätzlich, mit 10%. Hat da jemand Erfahrung ob das Symptome abmildern kann?

03.01.2020 15:47 • #28


Abe
@aphextwin

Bei der langen Einnahme damals geschätzt 10 Monate und wie die meisten meist 1,5 mg/tgl. Benzo und beim Ausschleichen bin ich dann auf den berühmten Krümmel-Dosierung (0,5 mg) hängen geblieben.

Das ist bei mir allerdings schon ewig her. Daher kann ich Dir zu Zeitfenster nichts sagen. Aufgrund des Wirkmechanismus denke ich, es wird wohl beginnen Beschwerden zu machen, sobald der Wirkspiegel, nach dem Absetzen, aus dem Gehirn draußen ist und je weiter die Zeit ohne Benzo fortschreitet, wird es sich bessern. Aber auch das individuell verschieden. Aber im großen Ganzen vermute ich, dass es so ist.

Zum Thema CBD Öl kann ich gar nichts beitragen. Aber schau mal über die Suchfunktion. Es gibt im Forum bereits mehrere Fäden zu dem Thema.

04.01.2020 02:52 • #29


Hallo!
Vielleicht hast du es ja überlesen, ich wollte dich fragen, ob es nach wie vor Situationen gibt, die vor mehreren Wochen der grund waren, warum du das benzo bekommen hast?
Liebe Grüße

04.01.2020 11:04 • #30


aphextwin
Hallo Nektarine
Ja die gibt es. Bin von Natur aus ein eher unruhiger Mensch. Durch die Krankheitsdauer hat mir das derart auf das Gemüt geschlagen und ich hatte extreme Ängste wegen Jobverlust, Konnte wochenlang nicht richtig schlafen etc. Mein Puls war Tag und Nacht über mehrere Wochen bei 100 . Inzwischen geht es mir erheblich besser, deshalb habe ich das Tavor vor zwei Wochen abgesetzt.

04.01.2020 11:39 • #31


25.02.2020 19:55 • #32


Pusteblume83
Hast du das Tavor ausgeschlichen oder abgesetzt?

25.02.2020 19:58 • x 1 #33


Hab es ausschleichen lassen

25.02.2020 20:11 • #34


Wie viel mg hast du genommen? Hast du die Tabletten täglich genommen? Wenn ja wie lange am Stück? Und wie schnell hast du sie ausgeschlichen?

25.02.2020 20:12 • x 1 #35


1,0 mg..jeden Tag eine.
Hab am Anfang immer eine weg gelassen, dann mal zwei Tage und dann gar nicht mehr

25.02.2020 20:16 • #36


Zitat von Pain1990:
1,0 mg..jeden Tag eine.Hab am Anfang immer eine weg gelassen, dann mal zwei Tage und dann gar nicht mehr


Und über welchen Zeitraum durchgängig?
Wäre besser wenn du langsam runterdosiert hättest, also längere Zeit auf 0,5, dann auf 0,25 etc.
Entzug würde ich jetzt nicht ausschließen bei der Vorgehensweise.

25.02.2020 20:48 • x 2 #37


Naja mein Arzt verschreibt mir keine mehr. Also ging es leider nur so

26.02.2020 09:44 • #38


Icefalki
So oder so, wer nur mit Medis seine Ängste im Griff hat, wird beim Absetzen natürlich wieder bei Null beginnen. Das ist nur logisch.

Ob dann auch noch Entzugssymtome dabei sind, keine Ahnung. Was für einen Arzt hast du denn? Hausarzt?

26.02.2020 14:07 • x 1 #39


Ja von meinem Hausarzt.

Hat ja alles mit einem Vorhofflimmern damals angefangen bis hin zur Herzrhytmusstörung.
Jedes Mal wenn ich irgendwas Richtung Herz gemerkt gespürt habe (ist auch heute noch so) denke ich gleich ist es vorbei und laufe in Panik über.
Mit dem Tavor konnte ich wenigstens normal leben.
Jeder Arzt (Hausarzt, HNO, Kardiologe und die Ärzte im Krankenhaus) meinte es ist alles in Ordnung. Ich bin halb verrückt geworden.

Aber es gab wie gesagt auch öfters Pausen in den zwei Jahren.
Auch immer nur eine am Tag genommen.

26.02.2020 16:27 • x 1 #40



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