Pfeil rechts
5

Streunerin
Hallo allerseits,
habe das Forum durch Zufall entdeckt, ein wenig herumgestöbert und möchte mich nun vorstellen:

Ich bin 18 Jahre alt und gehe in die 12. Klasse und halte es nirgends lange aus, daher auch der Name Streunerin. Ich habe PTBS, Panikattacken, eine dissoziative Störung (ich gerate in unfreiwillige Trancezustände), eine soziale Phobie und ich habe ein Problem mit Autoritäten und Vorschriften. Nachdem ich 6 Jahre lang in der Realschule heftig gemobbt wurde (die haben auch noch Senf usw. an unsere Haustür geschmiert) und leider nicht nur von Schülern kann ich jede Form von Demütigung nicht ertragen und reagiere sehr heftig darauf. In meinem Kopf herrscht ein ziemliches Chaos von unwichtigen Erinnerungen, Szenen, Gesprächsfetzen, Dialogen, Melodien, Geräuschen, Bildern, usw. die so laut und wild werden können (vorallem wenn ich meine Tabletten nicht brav schlucke), dass ich nichts mehr mitbekomme und durchdrehe, weil es so unerträglich ist. Es ist dann einfach alles zu viel, zu dröhnend, zu grell.

Ich gehe in ein Internat, aber nur zur Schule, ich wohne noch Zuhause. Obwohl ich oft sehr instabil und am Rande der Verzweiflung bin durch mein Kopfchaos, haben viele in der Schule eine hohe Meinung von mir und suchen nach Orientierung und wollen Beratung. Ich höre gerne zu (wenn ich kann) und freue mich, wenn ich helfen konnte.
Aber für meine eigenen Probleme habe ich leider meistens keine Lösungen.

So wirklich gesellig bin ich nicht, ich hasse Feiern und Menschenmassen. Bei Feiern gerate ich in Panik und verhalte mich dann peinlich. Ich hatte schon als kleines Kind große Angst vor Alk. und konnte auch im Supermarkt nicht daran vorbeigehen. Mittlerweile ist es besser, nur Feiern und Restaurants sind nix für mich. Ich habe eine abhängige Freundin, da macht es mir gar nichts aus, weil ich ihr vertraue. Ich selbst bin auch schon beinahe in eine Abhängigkeit gerutscht. Ich hatte Tavor als Notfallmedikament dabei und empfand die Wirkung einfach als sehr wohltuend. So ging es dann damit los, dass ich mir eingeredet hab den Beginn einer Panikattacke zu fühlen, obwohl da nix war um vor mir selbst zu rechtfertigen eine unter die Zunge zu legen. Am besten schon morgens vor dem Unterricht, natürlich heimlich! Habe aber gerade noch so die Reißleine gezogen und monatelang gar kein Tavor genommen. Habe lange täglich daran gedacht und mittlerweile habe ich den Wunsch kaum noch. Ich kann mir das nicht erlauben, gerade weil ich auch Auto fahre und konzentrieren kann ich mich damit in der Schule auch nicht. Also bleiben lassen.

Ich bin gerne alleine mit dem Auto unterwegs, alleine Zuhause und in der Natur. Ich bin auch im Tierschutz tätig und arbeite gerne alleine mit Tieren. Nach dem Abitur will ich einfach drauf los fahren, wahrscheinlich nach Ungarn und mich dort ein Jahr lang allein dem Tierschutz widmen. Ich kann mir nicht vorstellen langfristig in einer Wohnung sesshaft zu werden, ich bekomme immer wehmütige Gefühle, wenn ich Wohnmobile sehe. Es kam auch schon vor, dass ich nur zum Bäcker fahren wollte und plötzlich war ich 4 Autostunden entfernt irgendwo und empfand einfach nur das Gefühl von Freiheit.

Jetzt hab ich den Überblick über meine Vorstellung verloren, ist definitiv zu lang (sorry). Hab wahrscheinlich vieles wieder vergessen und ausgelassen, was ich sagen wollte, aber egal.

Liebe Grüße,
Streunerin

02.01.2014 18:09 • 06.01.2014 #1


40 Antworten ↓


Hallo Streunerin ,

herzlich willkommen hier!

Ich fand deine Vorstellung sehr angenehm und nachvollziehbar zu lesen, daher fand ich sie nicht zu lang.

Außerdem kann ich dich sehr gut verstehen. Du bist offenbar intelligent und freiheitsliebend. Wer sagt denn, dass du unbedingt sesshaft werden musst? Ich betrachte ebenfalls sehr gerne und wehmütig Wohnwagen - insbesondere die schönen Zirkuswohnwagen, z.B. vom Circus Roncalli. Dann möchte ich am liebsten gleich beim Zirkus anheuern. Dagegen sprechen bei mir aber leider einige Dinge.

Du bist aber noch jung, ungebunden, hast noch keinen Haushalt, den du mitschleppen oder lagern müsstest - du kannst wirklich mit einem Wohnwagen in die Welt fahren. Oder einem Zelt. (Als Frau stellt sich da eher die Sicherheitsfrage, wenn man alleine irgend herumsteht. Aber ich kenne mehrere Frauen, die als junges Mädchen mit einem Rucksack in die Welt gefahren sind.)

Ich denke, du solltest dir nicht vorstellen, dass du ein konventionelles Leben führen musst, so wie du es von anderen kennst. Geh deinen eigenen Vorstellungen und Wünschen nach. Damit wirst du am Ende am glücklichsten und erfolgreichsten sein. Wenn du dich auf irgendeine Schablone einlässt, wirst du unglücklich.
Zitat von Streunerin:
Es kam auch schon vor, dass ich nur zum Bäcker fahren wollte und plötzlich war ich 4 Autostunden entfernt irgendwo und empfand einfach nur das Gefühl von Freiheit.
Das finde ich toll. Lege dir keine Fesseln auf. Du bist klug und stark genug, deinen eigenen Weg zu gehen. Und der muss auch nicht zwingend geradlinig sein.

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s ... ref=search

02.01.2014 22:57 • x 1 #2



PTBS, Panik, dissoziative Störung - Tavor abgesetzt

x 3


Streunerin
Danke für die liebe Antwort!
So ein Zirkuswagen ist wäre schon ne tolle Sache! Es muss ne Matraze reinpassen, ein Koffer ein Klapptstuhl und ein kleiner Tisch und zu neu sollte mein Haus nicht sein,es soll schon Charakter haben, sonst passt es nicht zu meinem Oldtimer.
Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich meine beiden jüngeren Katzen mitnehme. Haben beide keine Angst vorm Autofahren und sie wären ja auch nur während der Fahrt drinnen. Mein Kater ist Ausflüge sowieso gewöhnt, wir fahren manchmal in den Wald, da kann er sich mal richtig austoben.

Und was die Sicherheit betrifft bin ich in gewisser Weise perfektionistisch, ich rate davon ab mich anzugreifen oder zu überfallen Ich bin zwar friedliebend, aber ich war im Taekwondoverein ja nicht zum Teetrinken!


Hast du deinem Fernweh nachgegeben?

03.01.2014 00:00 • #3


Erkenne mich im sesshaften Teil deines Textes wieder. Für mich ist es leicht anderen zuzuhören und ihnen zu helfen, bei mir selbst bin ich leider aber total Betriebsblind. Liegt wohl daran das man sich selbst aus einem ganz anderen emotionalen Blickwinkel sieht. Auch die Probleme mit Feiern und Menschenmassen sind mir nur zu Vertraut, im Bestfall fühle ich mich fehl am Platz, es ist einfach nicht meine Natur mich mit vielen Leuten gleichzeitig zu umgeben und Tiere sind fast immer angenehmer als Menschen und auch besser zu verstehen.

Was dein Fernweh angeht so leb es doch ruhig aus, es ist dein Leben gestalte es so das du glücklich bist.

03.01.2014 13:08 • #4


Zitat von Streunerin:
Danke für die liebe Antwort!
So ein Zirkuswagen ist wäre schon ne tolle Sache! Es muss ne Matraze reinpassen, ein Koffer ein Klapptstuhl und ein kleiner Tisch und zu neu sollte mein Haus nicht sein,es soll schon Charakter haben, sonst passt es nicht zu meinem Oldtimer.
Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich meine beiden jüngeren Katzen mitnehme. Haben beide keine Angst vorm Autofahren und sie wären ja auch nur während der Fahrt drinnen. Mein Kater ist Ausflüge sowieso gewöhnt, wir fahren manchmal in den Wald, da kann er sich mal richtig austoben.
Ui, das hört sich so toll an!

Zitat von Streunerin:
Und was die Sicherheit betrifft bin ich in gewisser Weise perfektionistisch, ich rate davon ab mich anzugreifen oder zu überfallen Ich bin zwar friedliebend, aber ich war im Taekwondoverein ja nicht zum Teetrinken!
Das ist gut, war wohl in weiser Voraussicht auf ein selbstbestimmtes Leben!
Zitat von Streunerin:
Hast du deinem Fernweh nachgegeben?
Nur so weit, wie es mein damaliger Gemüstzustand zuließ, und das war nicht viel. 2 Praktika und 1 Semester im Ausland.
Aber heute besuche ich via Internet fast täglich eine andere Stadt im In- oder Ausland, suche dort nach Wohnungen und male mir aus, wie es wäre, dort hinzuziehen.
Leider sprechen einige Dinge dagegen, wie gesagt. Aber wer weiß, noch ist ja nicht aller Tage Abend.

03.01.2014 14:12 • #5


Streunerin
@ Chaoslexikon:
Tiere haben keine Vorurteile, stellen keine unangenehmen Fragen, zeigen einem was sie fühlen und wie sie etwas finden. Allerdings kann ich da ein paar Katzen, die ich durch meine Arbeit im Tierheim kennengelernt habe ausschließen. Allerdings wurden die 3 Katzen schwer misshandelt und es durfte auch nicht jeder zu ihnen rein (wir haben immer ausgelost wer dran ist). Die Erste schnurrte einem um die Beine und sprang einem plötzlich ins Gesicht (während sie noch schnurrte) und schmuste dann ganz normal weiter, als wäre nichts gewesen. Dann gab es noch einen Kater, der völlig emotionslos auf seinem Stuhl saß und wartete, dass man rein kam. Völlig neutral näherte er sich einem dann und griff unaufhörlich an ohne auch nur ansatzweise eine aggressive Haltung einzunehmen (absolutes Pokerface). Und den Letzte hat mich so richtig erwischt, weil mir das große Warnschild mit roter Schrift entgangen war, auf dem Stand man solle nicht ohne Schutzkleidung reingehen. So saß er 30 Minuten auf meinem Schoß, ich knuddelte ihn, alles prima. Plötzlich kippe allerdings seine Stimmung und endete mit einem entsprechenden Ergebnis. Auch er schnurrte während er seine Zähne in meinen Arm grub und blickte ganz friedlich drein.


@GastB:
Ein Auslandssemester muss spannend sein! In welchem Land warst du denn?
Ich suche auch immer nach Wohnwagen und Pferden für Wanderritte. Ich werde mir wohl nie ein Pferd kaufen, aber träumen ist ja erlaubt!
Aber wie du so schön gesagt hast: Noch ist ja nicht aller Tage Abend

03.01.2014 20:09 • #6


Klingt für mich so als wären es stark traumatisierte Tiere, die wohl eine Störung aufwiesen. Die armen, oft wird ja übersehen das Tiere auch eine Psyche haben.

03.01.2014 21:27 • #7


Streunerin
Zitat von Chaoslexikon:
Klingt für mich so als wären es stark traumatisierte Tiere, die wohl eine Störung aufwiesen. Die armen, oft wird ja übersehen das Tiere auch eine Psyche haben.

Ja, sie wurden alle schwer misshandelt (angezündet, geschlagen, getreten, in stockdunklen Kammern eingesperrt, usw).

Aber alle 3 haben ein Zuhause gefunden, was ich erstaunlich finde, aber natürlich auch sehr erfreulich.

Ich glaube , dass Tiere dem Menschen im Bereich psychischer Erkrankungen in nichts nachstehen.

03.01.2014 22:05 • #8


Zitat von Streunerin:

Ich glaube , dass Tiere dem Menschen im Bereich psychischer Erkrankungen in nichts nachstehen.


das glaub ich auch. wir haben einen kater, der sich alle 2 wochen die seele aus dem leib kotzt. das ganze geht knapp 2 tage und dann ist wieder gut. körperlich ist alles abgeklärt. er ht magengeschwüre, aber ohne erkennbare ursache. und der arme ist ein totales mimöschen.

03.01.2014 22:29 • #9


Streunerin
Zitat von abra77:
Zitat von Streunerin:

Ich glaube , dass Tiere dem Menschen im Bereich psychischer Erkrankungen in nichts nachstehen.


das glaub ich auch. wir haben einen kater, der sich alle 2 wochen die seele aus dem leib kotzt. das ganze geht knapp 2 tage und dann ist wieder gut. körperlich ist alles abgeklärt. er ht magengeschwüre, aber ohne erkennbare ursache. und der arme ist ein totales mimöschen.


Genau das Problem mit dem Rumkotzen hat unsere ältere Katze auch, aber keine Magengeschwüre. Sie ist auch nicht so zahm wie die beiden anderen, sondern beobachtet lieber erst einmal von einem Versteck aus. Wenn ihr die zwei Jüngeren zu wild werden, will sie ins Schlafzimmer. Da hat sie auch Futter und ein Katzenklo. Ihre ganz persönliche Oase
Das mit dem Übergeben geht immer dann los, wenn sie gestresst ist (Besuch, Unruhe unter den Katzen, schlechte Laune, Bauarbeiten in der Nähe, Omas Feuermelder oder Nachbars laute Party).

03.01.2014 23:14 • #10


nostromo
Zitat von Streunerin:
Obwohl ich oft sehr instabil und am Rande der Verzweiflung bin durch mein Kopfchaos, haben viele in der Schule eine hohe Meinung von mir und suchen nach Orientierung und wollen Beratung.


Kann ich glauben, weil du machst in dem, was und wie du schreibst einen für dein Alter ziemlich erwachsenen und entschlossenen Eindruck. Ist ne Fachoberschule wo du gehst oder ... welchen Zweig ? Ich wünsch dir einen gewinnbringenden Aufenthalt im Forum.

03.01.2014 23:27 • #11


Streunerin
Zitat von nostromo:
Zitat von Streunerin:
Obwohl ich oft sehr instabil und am Rande der Verzweiflung bin durch mein Kopfchaos, haben viele in der Schule eine hohe Meinung von mir und suchen nach Orientierung und wollen Beratung.


Kann ich glauben, weil du machst in dem, was und wie du schreibst einen für dein Alter ziemlich erwachsenen und entschlossenen Eindruck. Ist ne Fachoberschule wo du gehst oder ... welchen Zweig ? Ich wünsch dir einen gewinnbringenden Aufenthalt im Forum.


Danke
Ich bin noch gar nicht lange hier, aber trotzdem fühle ich mich schon sehr wohl.
ich mache mein allgemeines Abitur und habe Biologie neben Mathe, Deutsch und Englisch vierstündig. Gerade die Neurobiologie finde ich total spannend, könnte mich den ganzen Tag damit befassen.

03.01.2014 23:44 • #12


nostromo
Zitat von Streunerin:
... ich mache mein allgemeines Abitur und habe Biologie neben Mathe, Deutsch und Englisch vierstündig. Gerade die Neurobiologie finde ich total spannend, könnte mich den ganzen Tag damit befassen.


Ah, du bist von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt. Das ist stark. Ich habe mich erst neulich mit einer Medizinstudentin unterhalten, die das gleiche über Neurobiologie gesagt hat, wie du ... die ist auch irgendwie nicht so das Mainstream-Mädchen. Ob sie Tiere mag, weiß ich nicht. Werd sie fragen, wenn ich sie nächstes mal sehe. have a nice time.

04.01.2014 00:59 • #13


Zitat von abra:
das glaub ich auch. wir haben einen kater, der sich alle 2 wochen die seele aus dem leib kotzt. das ganze geht knapp 2 tage und dann ist wieder gut. körperlich ist alles abgeklärt. er ht magengeschwüre, aber ohne erkennbare ursache. und der arme ist ein totales mimöschen.

Das wisst ihr aber schon, dass auch völlig gesunde, zufriedene Katzen erbrechen?

http://www.katzen-forum.de/katzen/16216 ... ergen.html

04.01.2014 22:08 • #14


Zitat von Streunerin:
Ich habe PTBS, Panikattacken, eine dissoziative Störung (ich gerate in unfreiwillige Trancezustände), eine soziale Phobie und ich habe ein Problem mit Autoritäten und Vorschriften. Nachdem ich 6 Jahre lang in der Realschule heftig gemobbt wurde (die haben auch noch Senf usw. an unsere Haustür geschmiert) und leider nicht nur von Schülern kann ich jede Form von Demütigung nicht ertragen und reagiere sehr heftig darauf.

Schau dir z.B. das mal an:
http://www.gutefrage.net/frage/hochbega ... et#answers

http://www.experto.de/b2c/gesundheit/ki ... fgabe.html

04.01.2014 22:18 • #15


Streunerin
Ja, das machen alle 3 regelmäßig. Wir bieten ihnen auch Katzengras an. Und genau in diesem Moment höre ich die junge Katze würgen. Ich vermute, dass sie zu viel gefuttert hat. Durch ihr Trauma (Animal Hoarding) verschlingt sie einfach alles was sie in die Pfoten kriegt.

04.01.2014 22:25 • #16


Zitat von Streunerin:
Ja, das machen alle 3 regelmäßig. Wir bieten ihnen auch Katzengras an. Und genau in diesem Moment höre ich die junge Katze würgen. Ich vermute, dass sie zu viel gefuttert hat. Durch ihr Trauma (Animal Hoarding) verschlingt sie einfach alles was sie in die Pfoten kriegt.

Sie müssen die Haare auswürgen, die sie sich bei ihrer Selbstreinigung hineingeschleckt haben.

04.01.2014 22:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von GastB:
Zitat von abra:
das glaub ich auch. wir haben einen kater, der sich alle 2 wochen die seele aus dem leib kotzt. das ganze geht knapp 2 tage und dann ist wieder gut. körperlich ist alles abgeklärt. er ht magengeschwüre, aber ohne erkennbare ursache. und der arme ist ein totales mimöschen.

Das wisst ihr aber schon, dass auch völlig gesunde, zufriedene Katzen erbrechen?

http://www.katzen-forum.de/katzen/16216 ... ergen.html


ja klar, hab seit 30 jahren katzen geht aber darüber hinaus. der kater kotzt alle 2 wochen für eineinhalb bis zwei tage, ca. 20-40 mal. jedesmal eine riesenmenge flüssigkeit. er frisst in dieser zeit auch nicht, was sehr heftig für katzen ist und auf lange sicht hin wahrscheinlich einen leberschaden nach sich ziehen wird. aus tierärztlicher sicht verdacht auf futtermittelallergie (durch ausschlussfütterung seit mehreren monaten von unserer seite her ausgeschlossen) oder verdacht auf eine chronische darmerkrankung, den namen dafür hab ich vergessen. sein kotabsatz ist jedoch völlig normal, er hat nur seine kotzerei. er kriegt auch magensäurebindende medikamente. wenn er kotzen muss, dann schreit er ganz erbärmlich vor schmerzen. wer schonmal ne magenschleimhautentzündung hatte weiß auch, dass das sehr schmerzhaft ist. die hat er chronisch. leider alles ohne gesicherte ursache. sofern er die chronische darmerkrankung haben sollte: nicht heilbar und man kann NICHTS machen. am montag kommt die nächste blutabnahme bzgl. möglicher allergene. wir möchten die diät absetzen, da es ihn nur zusätzlich streßt. zudem ist er ein mimöschen, weshalb mein mann und ich die psychische komponente für die wahrscheinlichste halten. wir haben schon seeeeeehr viele tierarztbesuche hinter uns, auch tierklinik. das ist nicht normal, was der arme hat. behandlungskosten bisher so ca. 1500,- €. ich hab wirklich recht viel katzenerfahrung und: das ist nicht normal.

04.01.2014 22:58 • #18


Streunerin
Zitat von GastB:
Zitat von Streunerin:
Ich habe PTBS, Panikattacken, eine dissoziative Störung (ich gerate in unfreiwillige Trancezustände), eine soziale Phobie und ich habe ein Problem mit Autoritäten und Vorschriften. Nachdem ich 6 Jahre lang in der Realschule heftig gemobbt wurde (die haben auch noch Senf usw. an unsere Haustür geschmiert) und leider nicht nur von Schülern kann ich jede Form von Demütigung nicht ertragen und reagiere sehr heftig darauf.

Schau dir z.B. das mal an:
http://www.gutefrage.net/frage/hochbega ... et#answers

http://www.experto.de/b2c/gesundheit/ki ... fgabe.html


Hab schon 3 IQ-Tests hinter mir. Der erste konnte nicht ausgewertet werden, weil er zu einfach war, der zweite war wohl sehr erfolgreich, jedoch erhielten wir aus dubiosen Gründen nie etwas Offizielles (nur einen handgeschriebenen Brief) und der dritte war beim Schulamt unter unmöglichen Bedingungen, weshalb ich ihn nach kurzer Zeit abbrach. Mittlerweile ist mir das auch egal, es nützt mir nichts, außer dass man von mir bessere Leistungen erwarten.

Ginge jetzt die Menschheit zu Grunde (z.B. durch eine Zombieapokalypse) und ich würde mich einer Person anschließen und ihre Entscheidungen nicht anzweifeln oder ständig auf Fehler warten, dann vertraue ich der Person und kann sie als Autorität akzeptieren. Wenn ich mich im Notfall sofort überordnen, dann kann ich mich im Normalfall schon nicht unterordnen.
Und lieber bin ich unbeliebt und gelte als rebellisch oder zickig, als vor mir selbst so wenig Standvermögen verantworten zu müssen. S

04.01.2014 23:15 • #19


Ich wollte dir damit nur sagen, dass du deine diversen Phänomene nicht einer Krankheit zuschreiben solltest. Nicht etwas pathologisieren, was eigentlich der Ausdruck besonderer Fähigkeiten ist.

In einem von dir genannten absoluten Notfall solltest du lieber selber die Führung übernehmen.

04.01.2014 23:26 • #20



x 4


Pfeil rechts