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201825.02




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Hallo,
Ich habe vor zwei Wochen mit Sertalin angefangen, erst zwei Tage 12,5 mg , dann 12 Tage 25 mg und weil jetzt Wocheende ist und ich morgen wieder los muss auf seit Freitag auf 50mg. Der erste Tag der höher Dosierung ist auch immer ok. Aber dann am 2. Oder 3. Tag geht es mit den NW stark los. Ich weiß die Einnahme ist noch nicht lange, aber es ist so anstrengend und die Hoffnung ist immer wieder auf dem Tiefpunkt. Ich habe generalisierte Ängste und da soll es ganz gut wirken, sagt meine Ärztin. NW habe ich wie Benommenheit, Schwindel, verstärktes Adrinalin, schwache Beine und heftige Unruhe und Müdigkeit.
Wie war das bei euch. Ich weiß gar nicht mehr wie es ist ohne diese Reaktionen zu sein.

Auf das Thema antworten


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Status: Online online
  25.02.2018 18:16  
silli84 hat geschrieben:
hallo zusammen!

ich habe nach zweijähriger " guter,angstfreier" zeit seit januar wieder arg probleme mit panikattacken und meiner generalisierten angst...kaum ein tag vergeht ohne dass ich symptome habe und verzweifle...mein hausarzt hat mir nun sertralin verschrieben...früher habe ich paroxetin genommen und war eigentlich sehr zufrieden,allerdings hatte ich sie ausgeschlichen und als ich sie nach einem jahr wieder nahm waren sie quasi wirkungslos...daher hat mein doc jetzt halt auf sertralin hingewiesen...seit januar nehme ich atosil und als notfallpräperat lorazepam...ich hab angst vor dem sertralin weil ich dummerweise die nebenwirkungen gelesen habe und nun fürchte dass es mir schlechter gehen wird...
hat jemand erfahrung mit dem medikament? hab das gefühl meine angstspirale dreht sich nach unten und da ich eigentlich nie wieder ein antidepressivum nehmen wollte macht es mir nun sogar angst ernsthaft darüber nachzudenken mit dem sertralin anzufange...ich weis dass es verrückt klingt...bin ganz schön verzweifelt grad!

kann mir jemand helfen? bitte!

gruß silli


Hay Silli!

Habe mit dem Medi keine gute Erfahrung gemacht und mir ging es damit richtig schlecht. Als ich dann die Psychologin gewechselt habe, hat sie von mir verlangt es vor der richtigen Therapie abrupt abzusetzen, mit Erfolg auch. Empfehle dir daher eine gute Psychologin aufzusuchen, auch wenn es schwer ist, aber es lohnt sich :-)
Alles Gute Dir!

Liebe Grüße
Jani



8631
50
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  25.02.2018 18:54  
Das abrupte absetzen ist unprofessionell und kann voll daneben gehen.

Echt unglaublich kann man überall nachlesen...

Des Weiteren ist die Erfolgsrate von psychotherapie keineswegs höher als die von Medikamenten.



8631
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962
  25.02.2018 18:58  
Bauer-Jani hat geschrieben:

Hay Silli!

Habe mit dem Medi keine gute Erfahrung gemacht und mir ging es damit richtig schlecht. Als ich dann die Psychologin gewechselt habe, hat sie von mir verlangt es vor der richtigen Therapie abrupt abzusetzen, mit Erfolg auch. Empfehle dir daher eine gute Psychologin aufzusuchen, auch wenn es schwer ist, aber es lohnt sich :-)
Alles Gute Dir!

Liebe Grüße
Jani



Seroxat oder Sertralin?



9842
1
Steiermark/Österreich
16672
  25.02.2018 18:59  
Bauer-Jani hat geschrieben:
Empfehle dir daher eine gute Psychologin aufzusuchen

Wenn dir deine "gute" Psychologin empfohlen hat, das SSRI sofort vollkommen abzusetzen, ist das in meinen Augen fahrlässig und zeigt von Unprofessionalität. Nur zum Thema gute Psychologin... :roll:

Danke4xDanke


8631
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962
  25.02.2018 19:01  
Gerd52 hat geschrieben:
Wenn dir deine "gute" Psychologin empfohlen hat, das SSRI sofort vollkommen abzusetzen, ist das in meinen Augen fahrlässig und zeigt von Unprofessionalität. Nur zum Thema gute Psychologin... :roll:

Da muss ich Gerd zustimmen, was nicht so häufig vorkommt :kuss:

Danke1xDanke


9842
1
Steiermark/Österreich
16672
  25.02.2018 19:03  
Serthralinn hat geschrieben:
Da muss ich Gerd zustimmen, was nicht so häufig vorkommt :kuss:

Aber bitte ohne Kuss :D



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Status: Online online
  25.02.2018 19:04  
Serthralinn hat geschrieben:
Das abrupte absetzen ist unprofessionell und kann voll daneben gehen.

Echt unglaublich kann man überall nachlesen...

Des Weiteren ist die Erfolgsrate von psychotherapie keineswegs höher als die von Medikamenten.

Medikamente beheben nur Symptome und nicht die Ursache für Ängste bzw. PTBS.
Es war ein krasser Schnitt, dennoch hab ich es nicht bereut. Psychologin wollte mich mit der Einnahme von Psychopharmaka nicht behandeln. Der Erfolg gab ihr dann auch recht. :-) Kann auch nur von mir Reden.
Ohne diese Psychologin hätte ich kein Leben mehr gehabt. Die Psychologin zuvor hat mich mit Medikamenten voll gepumpt + Therapie und Erfolg = 0 :-(



8631
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  25.02.2018 19:05  
Psychologen sind keine Ärzte und haben von Medikamenten in der Regel weder Ahnung, noch dürfen Sie sie verschreiben.

Danke1xDanke


9842
1
Steiermark/Österreich
16672
  25.02.2018 19:06  
Bauer-Jani hat geschrieben:
Die Psychologin zuvor hat mich mit Medikamenten voll gepumpt

In Deutschland kann eine Psychologin mit Medikamente vollpumpen? Bei uns in Ö ist das ausschließlich nur von Ärzten möglich.

Danke1xDanke

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