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Lavara


Zitat von YvonneS76:
Nehme jetzt seit 5 Wochen 75mg sertralin, zu Anfang beim einschleichen ging es mir nicht so gut, starke Unruhe, mundtrockenheit und Übelkeit! Mittlerweile sind die Nebenwirkungen nicht mehr da bzw. die Unruhe nicht ganz so schlimm! Ich warte jetzt auf die Wirkung, wann mag die einsetzen? Zur bedarfsmedikation hab ich opipramol


Ich bekomme auch Sertralin und Opipramol. Allerdings bin ich seit der SertralinEinnahme abends nicht mehr müde, trotz Opipramol.

01.08.2017 20:36 • #21


YvonneS76

YvonneS76


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Gibt es nach 5 Wochen 75mg sertralin und jeweils 1 Woche 25 und 50mg evtl noch Nebenwirkungen?

02.08.2017 08:21 • #22


Lavara


Zitat von YvonneS76:
Gibt es nach 5 Wochen 75mg sertralin und jeweils 1 Woche 25 und 50mg evtl noch Nebenwirkungen?


Man kann bei jedem Medikament zu jedem Zeitpunkt eigentlich immer mal wieder Nebenwirkungen bekommen. Ich habe bspw. nach 2 Jahren Opipramol starke Nebenwirkungen bekommen, weswegen ich ja jetzt auch auf Sertralin umgestiegen bin bzw. Grad umsteige. Dein Körper verändert sich ja und ist ja nicht immer gleich!

02.08.2017 08:24 • #23


YvonneS76

YvonneS76


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Nach 7 Wochen sertralin bin ich zwar nicht mehr so depressiv, aber die verfluchte Angst ist immer noch da, heute ganz besonders, komm nicht zur ruheIch will das nicht mehr

12.08.2017 11:52 • #24


Frozen93

Frozen93


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Hallo nimmt jemand Sertralin 50 MG ein und was könnt ihr darüber berichten zwecks Wirkung und Nebenwirkungen ? Nehme aktuell Abends noch 30 MG Mirtazapin und habe Citalopram versucht hatte aber dadurch starkes Sodbrennen und es wieder auf gesetzt. Nun soll ich das Sertralin probieren.

10.10.2017 20:51 • #25


Ex-Mitglied


Hallo Frozen.

Ich nehme Sertralin. Das einzige AD das ich bisher vertragen habe, von allen anderen ADs hatte ich bisher nur Verschlimmerungen, bei Sertralin nicht. Überhaupt keine Nebenwirkungen. Helfen tut es etwas könnte aber besser sein. Mach am besten deine eigene Erfahrung damit.

Viel Glück.

10.10.2017 22:17 • x 1 #26


Jojula

Jojula


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Hallo Zusammen,

der thread ist zwar schon älter aber für mich gerade passend.

Ich habe vor 14 Tagen von der Hausärztin sertralin bekommen sollte mit 25 mg starten für eine Woche dann hatte ich Termin bei der Psychologin. Diese meinte evtl. reichen die 25 mg aus wenn ich aber das Gefühl hätte ich brauche mehr soll ich erst um 12,5 gehen erhöhen um dann nach weiteren 12,5 g auf die 50 mg zu kommen. Ich weiß ehrlich gesagt dazu gar nicht was ich fühle.....

Ich hatte bereits mit der ersten Einnahme mundtrockenheit gefolgt von Übelkeit und Appetitlosigkeit. Nach 3-4 Tagen kam dann innere Unruhe, schwitzen, frieren und zittern hinzu. Nach der ersten Wochen kam dann endlich das Hunger Gefühl zurück, hier und da Kopfschmerzen, selten Übelkeit. Dafür alle paar Tage sehstörungen und am Nachmittag immer Halsschmerzen. Tagsüber müde leider immer um 5 Uhr wach da steigt dann die Unruhe wieder......

Ich bin generell viel entspannter geworden, nicht mehr so oft traurig und die Angst wird täglich weniger. Sollte ich dennoch erhöhen? Hab Angst das die nebenwirkungen dann wieder oder noch mehr werden. Wann hören die denn überhaupt auf?

Hab für den Notfall noch tavor bekommen, die habe ich aber noch nicht genommen. Ich hatte an Weihnachten zwei panikattacken und leide seit Oktober 2017 an Depressionen mit Angststörungen

25.01.2018 14:15 • #27


marya


Ich nehme seit 5 Monaten Sertralin. Anfangs war die Wirkung super und ich hatte kaum Nebenwirkungen. Seit einigen Wochen fehlt mir aber irgendwie der Schwung, den mir Sertralin anfangs gebracht hat.

Ich war auch beim Doc und er meinte, Sertralin sei dafür bekannt dass es schnell einen Gewöhnungseffekt auslöst und man dann höher dosieren muss. Jetzt bin ich seit einiger Zeit auf 100mg, aber ich merke davon nichts. Im Gegenteil: wenn ich es mal etwas später nehme stelle ich fest, dass ich ohne Sertralin weniger müde bin. Depristimmung hab ich schon lange nicht mehr.

Kann das sein dass es bei mir gar nicht mehr wirkt bzw kann es auch sein dass ich es gar nicht mehr brauche? Denn von der anregenden Wirkung die es ja haben soll, kommt bei mir nichts an. Selbst nicht wenn ich 150-200mg testweise ausprobiere.

25.01.2018 17:31 • #28


spukloss


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leider garnicht vertragen und musste direkt absetzen aber ist ja bei jedem anders. teste jetzt grad venlafaxin.

25.01.2018 22:42 • x 1 #29


Skeletor

Skeletor


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Zitat von marya:
Ich nehme seit 5 Monaten Sertralin. Anfangs war die Wirkung super und ich hatte kaum Nebenwirkungen. Seit einigen Wochen fehlt mir aber irgendwie der Schwung, den mir Sertralin anfangs gebracht hat.

Ich war auch beim Doc und er meinte, Sertralin sei dafür bekannt dass es schnell einen Gewöhnungseffekt auslöst und man dann höher dosieren muss. Jetzt bin ich seit einiger Zeit auf 100mg, aber ich merke davon nichts. Im Gegenteil: wenn ich es mal etwas später nehme stelle ich fest, dass ich ohne Sertralin weniger müde bin. Depristimmung hab ich schon lange nicht mehr.

Kann das sein dass es bei mir gar nicht mehr wirkt bzw kann es auch sein dass ich es gar nicht mehr brauche? Denn von der anregenden Wirkung die es ja haben soll, kommt bei mir nichts an. Selbst nicht wenn ich 150-200mg testweise ausprobiere.

SSRIs sind dafür bekannt. Führen oft zu Indifferenz, Lethargie, Apathie. Eine der Theorien ist, dass die Stimulation der 5HT-Rezeptoren durch Serotonin die Dopamin-Transmission in bestimmten Hirnarealen verringert. Ideal wäre es Sertralin mit einem 5HT-Antagonisten zu kombinieren, idealerweise Notriptyline (Nortrilen), falls Du da rankommst. Alternativ Mirtazapin/Mianserin, Amitriptylin, Doxepin...

Alternativ Sertralin mit einem reinen NRI kombinieren, vorzugsweise Bupropion ("Welloft")

30.01.2018 00:05 • #30


Jojula

Jojula


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Zitat von Jojula:
Hallo Zusammen,

der thread ist zwar schon älter aber für mich gerade passend.

Ich habe vor 14 Tagen von der Hausärztin sertralin bekommen sollte mit 25 mg starten für eine Woche dann hatte ich Termin bei der Psychologin. Diese meinte evtl. reichen die 25 mg aus wenn ich aber das Gefühl hätte ich brauche mehr soll ich erst um 12,5 gehen erhöhen um dann nach weiteren 12,5 g auf die 50 mg zu kommen. Ich weiß ehrlich gesagt dazu gar nicht was ich fühle.....

Ich hatte bereits mit der ersten Einnahme mundtrockenheit gefolgt von Übelkeit und Appetitlosigkeit. Nach 3-4 Tagen kam dann innere Unruhe, schwitzen, frieren und zittern hinzu. Nach der ersten Wochen kam dann endlich das Hunger Gefühl zurück, hier und da Kopfschmerzen, selten Übelkeit. Dafür alle paar Tage sehstörungen und am Nachmittag immer Halsschmerzen. Tagsüber müde leider immer um 5 Uhr wach da steigt dann die Unruhe wieder......

Ich bin generell viel entspannter geworden, nicht mehr so oft traurig und die Angst wird täglich weniger. Sollte ich dennoch erhöhen? Hab Angst das die nebenwirkungen dann wieder oder noch mehr werden. Wann hören die denn überhaupt auf?

Hab für den Notfall noch tavor bekommen, die habe ich aber noch nicht genommen. Ich hatte an Weihnachten zwei panikattacken und leide seit Oktober 2017 an Depressionen mit Angststörungen


Seit Donnerstag nehme ich nun 50 mg sertralin und am Donnerstag selbst ging es mir hervorragend nur leider geht's jetzt wieder bergab. Meint ihr das liegt am erhöhen? Mir ist wieder total übel, ich zittere wieder mehr und dann kommt der heiß kalte Schauer wieder auf und der macht mir heute Mega Angst.... So panisch wie heute war ich solange ich sertralin nehme noch gar nicht, bin ganz durch den Wind.

04.02.2018 19:18 • #31


Frozen93

Frozen93


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Ich habe die Erhöhung von 50 auf 100 auch ziemlich gemerkt

04.02.2018 21:15 • #32


Skeletor

Skeletor


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Zitat von Jojula:

Seit Donnerstag nehme ich nun 50 mg sertralin und am Donnerstag selbst ging es mir hervorragend nur leider geht's jetzt wieder bergab. Meint ihr das liegt am erhöhen? Mir ist wieder total übel, ich zittere wieder mehr und dann kommt der heiß kalte Schauer wieder auf und der macht mir heute Mega Angst.... So panisch wie heute war ich solange ich sertralin nehme noch gar nicht, bin ganz durch den Wind.


Ist normal. Erhöhen / Erniedrigen induziert i.d.R. unschöne Nebenwirkungen...

05.02.2018 15:57 • x 1 #33


marya


Hallo @Skeletor

du hattest mir ja den Tipp gegeben bezüglich "Welloft". Morgen hab ich einen Termin beim Doc, bin gespannt was er sagt :-}

05.02.2018 16:06 • #34


Jojula

Jojula


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Zitat von Skeletor:

Ist normal. Erhöhen / Erniedrigen induziert i.d.R. unschöne Nebenwirkungen...


Das blöde ist dass die Ärztin heute sagte es könne keine neuen Nebenwirkungen auftreten. Sie meinte ich soll sertralin absetzen und ab morgen abend opipramol nehmen......

Was mache ich denn jetzt? Ich quäle mich seit über drei Wochen und ich habe Angst das ich mit dem opipramol ähnliches mitmache und dann von vorne.... Lieber wäre mir durchzuhalten, aber soll ich der Ärztin widersprechen? Ich bin noch so unwissend....

05.02.2018 16:43 • #35


Skeletor

Skeletor


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Zitat von marya:
Hallo @Skeletor

du hattest mir ja den Tipp gegeben bezüglich "Welloft". Morgen hab ich einen Termin beim Doc, bin gespannt was er sagt :-}


Jo, ist eine sehr populäre Kombi
Lass und wissen, was der Arzt dazu meinte...

https://books.google.de/books?id=OuMaAg ... ft&f=false

https://books.google.de/books?id=zqvVZO ... ft&f=false

06.02.2018 11:57 • #36


Skeletor

Skeletor


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Zitat von Jojula:
Das blöde ist dass die Ärztin heute sagte es könne keine neuen Nebenwirkungen auftreten. Sie meinte ich soll sertralin absetzen und ab morgen abend opipramol nehmen......

Was mache ich denn jetzt? Ich quäle mich seit über drei Wochen und ich habe Angst das ich mit dem opipramol ähnliches mitmache und dann von vorne.... Lieber wäre mir durchzuhalten, aber soll ich der Ärztin widersprechen? Ich bin noch so unwissend....

Es macht keinen Sinn alle 3 Wochen ADs zu wechseln. Ich hatte die ersten paar Wochen auch üble Nebenwirkungen. Durchhalten. Sollte es nach weiteren 3 - 4 Wochen nicht besser geworden sein, dann kann man über einen Wechsel nachdenken...

06.02.2018 12:00 • x 2 #37


Jojula

Jojula


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Zitat von Skeletor:
Es macht keinen Sinn alle 3 Wochen ADs zu wechseln. Ich hatte die ersten paar Wochen auch üble Nebenwirkungen. Durchhalten. Sollte es nach weiteren 3 - 4 Wochen nicht besser geworden sein, dann kann man über einen Wechsel nachdenken...


Ich danke dir! Hab heute morgen mit meiner Ärztin telefoniert und ich nehme sertralin weiter. Ich hab es übel mit dem Magen dagegen nehme ich jetzt was.... Ich denke nämlich ich reagiere einfach sehr sensibel und daher auch nochmal die Nebenwirkungen durch die Erhöhung letzten Donnerstag. Vom Kopf her geht's mir viel besser und das wollte ich jetzt doch so rasch nicht aufgeben. Ich quäle mich da jetzt seit knapp vier Wochen durch und daher will ich auch weiter durchhalten.

06.02.2018 12:33 • #38


marya


@Skeletor

Ich war beim Doc und er hat mir Bupropion neuraxpharm 150mg verschrieben. Hab mich auch im Internet erkundigt, angeblich soll dieses Bupropion ja aus der Gruppe der Amphetamine stammen. Da bin ich mal gespannt ^^

06.02.2018 15:22 • x 1 #39


Skeletor

Skeletor


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Zitat von marya:
@Skeletor

Ich war beim Doc und er hat mir Bupropion neuraxpharm 150mg verschrieben. Hab mich auch im Internet erkundigt, angeblich soll dieses Bupropion ja aus der Gruppe der Amphetamine stammen. Da bin ich mal gespannt ^^


Sollst Du es zusammen mit Sertralin nehmen oder erstmal nur Bupropion?
Ist auf jeden Fall recht antriebssteigernd

06.02.2018 16:46 • #40




Dr. med. Andreas Schöpf

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