App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

7

N

nicrebe
Mitglied

Beiträge:
1
Themen:
1
Mitglied seit:
Hallo, ich bin neu hier im Forum,
ich habe vom Arzt Doxepin 25mg verschrieben bekommen wegen meiner massiven Schlafstörungen durch meine generalisierte Angst.
Ich schlafe schon seit einem halben Jahr extrem schlecht und brauche die Unterstützung durch ein Medikament. In Psychotherapeutischer Behandlung bin ich auch schon.
Ich habe gut schlafen können, aber mein Ruhepuls liegt bei 95 Schlägen pro Minute (normal bei mir 70-80)
Ich weiß, dass ein hoher Puls eine häufige Nebenwirkung von Antidepressiva ist.
Aber was macht man dagegen?
Soll ich das Medikament absetzen (es gibt kaum Alternativen, alle ADs verursachen Herzrasen)
Hat jemand Erfahrung mit dieser Nebenwirkung, wird diese mit der Zeit besser, wenn sich der Körper daran gewöhnt?
Macht es Sinn dagegen Betablocker einzunehmen?
Grüße nicrebe

21.06.2017 #1


67 Antworten ↓
M

Maja72
Gast

Zitat von Schlaflose:
Benommenheit ist eine sehr häufige Nebenwirkung. Ich merke das auch immer, wenn ich mal 25mg mehr nehme

Natürlich.

@schlaflose,
also, ich soll ja diese Zöliakie haben. Von der ich aber in meinem ganzen Leben nix gemerkt, geschweige denn gewusst hätte, das es sowas gibt. Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung des Dünndarms, bei der die Zotten durch glutenhaltige Ernährung abflachen und in folge dessen, angeblich kaum noch Nährstoffe im Körper aufgenommen werden.
Hätte ich nicht vor ein paar Monaten die Unterlagen aus der Klinik haben wollen, hätte ich im Leben nie gwusst, das ich Zöliakie Marsh 3b haben soll. Denn bis auf eine ausgeprägte Eisenmangelanämie hatte ich keinerlei Symptome ( Es wird vermutet, das die atypische Zöliakie Depressionen und Ängste hervor ruft. ) Ich könnte aber auch die Subklinische haben.
ich meine, wenn ich das schon als Kind gehabt haben soll, dann hätte man doch irgendwann mal was merken müssen.
Wenn ich sie überhaupt habe, dann kann ich erst in letzten Jahren bekommen haben.
Ich habe aber immer alles gegessen, ohne auch nur das geringste zu bemerken.
Nun habe ich vor ca. acht Wochen mit der glutefreien Diät angefangen und zwar für 6 Wochen. Durch diese Diät bekam ich einen furchtbaren Blähbauch. Vor der Diät war mein Bauch schön flach.
Jetzt esse ich seit 14 Tagen wieder normal, aber der Blähbauch geht einfach nicht weg. Dann haben die mir in diversen Zöliakie Foren bei Facebook nur noch mehr Angst gemacht, zb. das meine Schlafstörung von der Zöliakie käme und die Ängste auch. Aber nach 6 Wochen Diät hätte ich doch mal eine Verbsserung meines Zustands feststellen müssen. ?!
Ich bin dann auf Anraten von meinen Ärzten aus diesen Foren wieder raus gegangen. Die meisten Zöliakie Betroffenen spüren nach kurzer Zeit der Diät schon eine wesentliche Besserung, nicht nur was Ihren Magen und Darm angeht ( wenn sie typische Symptome hatten ), sondern auch was Ihr Gemüt anbelangt. Komischerweise bilde ich mir jetzt Symptome ein, wahrcheinlich, weil alle Symptome gegoogelt habe. Ich google überhaupt zuviel, das hat mich nur noch kränker gemacht.

Jetzt war ich Dienstag wieder bei meinem Gastorenterologen. Ich soll jetzt bis zum 14. Juli weiter normal essen, dann wird wieder eine Biopsie gemacht. Vorgestern war ich beim Hautarzt wegen meinem starken Haarausfall und den Hautproblemen, die ich noch nie in meinem Leben hatte. Dort wurde mir Blut genommen und ich bekam gesagt, das es wohl an den Ängsten und dem Stress dadurch liegt. Gestern bekam ich einen Anruf aus der Praxis, mein Eisenwert wäre sehr niedrig.
Aber das ist er ja immer. Ich sollte mit meinem Gastro abklären, ob die Speicher wieder aufgefüllt werden sollen und ob ich ausreichend Vitamine und MIneralstoffe im Blut habe.
Der Eisenmangel muss meiner Meinung nach nicht zwingend von der " Zöliakie " kommen, sondern von meiner starken Regel.
Die meisten Ärzte verneinen das, das meine Depression und ÄNgste von der Zöliakie kommen könnten.
Ich habe mit einer Frau geschrieben, die auch Zöliakie hat, und trotzdem AD's nehmen muss. ich denke, das bei mir alles von meiner Kindheit stammt. Jetzt wünsche ich mir so sehr, das es viellecht eine Fehldiagnose war. Denn 70% aller Zöliakie
Diagnosen sind falsch. Vielleicht wurde mein Darm ja angegriffen durch die vielen Medikamente, die ich bei meiner Dummheit geschluckt habe. Unter anderem auch Doxepin. Ich habe meinen Psychiater gefragt, ob Doxepin überhaupt noch wirken kann bei mir. Er meinte, da mir der ja direkt der Magen ausgepumpt wurde, wäre das Medi ja nicht lange in mir verblieben und es könnte noch wirken. Anders wäre das bei Clomipramin, da das das stärkste war, was ich genommen hatte. Zehn Jahre 100 mg jeden Morgen. Das hätte nicht sein müssen. Und mir wurde nicht mal eine Therapie angeraten damals.
Ich wäre wahrscheinlich mit etwas leichterem wie Opipramol besser bedient gewesen und aich nicht für zehn Jahre.
Ich denke, das unter Clomipramin die Angst schön schwelen konnte. Die ersten Jahre hat es mir ja super geholfen, doch so nach ca. 8 Jahren kam meine Angst immer mal wieder hoch. Ich konnte zwar mein Leben leben mit allen drum und dran und konnte vor allem sehr gut schlafen, aber die Selbstmordgedanken wurden immer schlimmer.
Jetzt nehme ich Doxepin seit 7 Tagen und schlafe immer noch nicht durch. Heute Nacht bin um 3 uhr 44 wach geworden, und um 4 uhr 22 so rum hab ich dann mal wieder alles dicht gemacht wegen dem Vogelgezwitscher und der Helligkeit. Das mich früher alles nie gestört, weil ich es ja nicht wahr genommen habe. Zudem weiss ich nicht, ob dann nochmal so gegen 5 uhr einschlafe, ich weiss es wirklich nicht. Ab 7 uhr fang ich dann an auf die Uhr zu schauen, bis 8 und dann stehe ich auf. Komischerweise habe ich nicht das Gefühl geschlafen zu haben, wenn ich so zum ersten mal auf die Uhr schaue. Früher, wenn ich in der Nacht wach wurde, war ich schlaftrunken, wenn ich mal zur Toilette musste.
Ich wäre so froh, wenn dieser Spuk endlich mal ein Ende hätte und ich wieder normal leben könnte. Wenn auch mit Doxepin, insofern es wirken würde. Sorry für diesen extra langen Text liebe Schlaflose !
PS: ich weiss nicht, wo die Zeit zwischen 5 und 6 Uhr steckt, da ich da nicht auf die Uhr schaue, zumindest glaube ich das.
Ich werde versuchen deinen Rat zu befolgen.

Liebe Grüße
Maja

09.06.2017 10:54 • #32


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schneller Puls durch Antidepressiva hier Doxepin

x 3


M

Maja72
Gast

Zitat von Schlaflose:

Geh mal ins Forum schlafgestoert.de. Dort findest du massenweise Leute, denen es so geht.

Du solltest von dem Gedanken weg, dass du wissen musst, ob du geschlafen hast. Ich habe es dir ja schon mehrmals gesagt, wenn man nicht weiß, ob man geschlafen hat, dann hat man geschlafen. Denn wenn man nicht schläft, weiß man das ganz sicher, denn dann erinnert man sich an jede Sekunde.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es war. Auf jeden Fall musste ich schon immer zwischendurch auch noch Schlaftabletten nehmen, wenn es stressige Situationen gab. Und wie gesagt, ich habe ganz andere Ansprüche an das Schlafen als du. Ich war heute Nacht mindestens 15 Mal wach und ich schlafe auch immer sehr oberflächlich. Aber ich habe insgesamt ca. 7 Stunden zusammenbekommen und mir geht es super dabei.
8-9 Stunden Schlaf, wie du es früher hattest, sind für einen Erwachsenen weit über dem durschnittlichen Maß. So viel schlafen Kinder.
Ich denke, du solltest das Doxepin noch 3-4 Wochen lang nehmen und schauen, ob sich noch etwas ändert. Wenn nicht, gibt es noch weitere schlafanstoßende ADs, die man probieren kann. Es schlägt nicht alles bei jedem an. Bei mir war z.B. Opipramol, Trimipramin, Mirtazapin und Trazodon völlig wirkungslos. Andere kommen damit gar nicht aus dem Bett.



Wie sind denn deine Lebensumstände? Was machst du so den ganzen Tag?

Die negative Einstellung ist das Schlimmste, was einem den Schlaf raubt. Ich kann mir auch wunderbar nachts Worstcase Szenarien vorstellen. Es endete immer mit dem Gedanken, wegen Schlaflosigkeit nicht mehr arbeiten zu können, kein Geld mehr zu verdienen und zum Sozialfall zu werden. Da ich schon immer alleinstehend und finanziell ganz auf mich gestellt bin, war das ein realer Hintergrund. Inzwischen ist das nicht mehr ganz so krass, weil ich schon 55 bin und nicht mehr so lange bis zur Rente habe. Außerdem hat mir meine Mutter, die vor anderthalb Jahren gestorben ist, auch ein hübsches Sümmchen hinterlassen.

@schlaflose,
Kann es denn wirklich sein, das durch meinen Selbstmordversuch und das abrupte Absetzen von Clomipramin eine derart heftige Schlafstörung zustande kommt ? Ich hatte ja versucht, mir mit Clomipramin, Doxepin und Amitriptylin das Leben zu nehmen. Wobei ich 20 Tabletten a 100 mg Doxepin und 20 Tabletten a 100mg Amitriptylin genommen hatte, der Rest waren ca.80 Clomipramin. Ich habe mehrere Ärzte gefragt, ob, da ich mich ja mit Doxepin umbringen wollte, das Medikament überhaupt noch bei mir wirken könnte. Und jeder von denen hat gesagt, das ich das Doxepin trotzdem nehmen könnte da es ja nicht lang in meinem Körper war.
Ich meine, wenn die Schlafstörung von meinen Ängsten kommt, würde ich dann erst richtig schlafen, wenn die Ängste nachlassen. Meine Lebensumstände sind eigentlich wie vor dem Selbstmordversuch. Nur, das ich seit 8 Monaten durch die Hölle gehe. Ich mache morgens Meditation und Abends. Dann habe ich mir ein Einschlafritual angewöhnt, dh. ich trinke eine heisse Milch mit Honig auf dem Balkon und höre eine entspannende Einschlafmusik.
Ich müsste wieder Sport machen, oder Yoga zb. Mein Tag sieht so aus. Ich stehe morgens auf, dann frühstücke ich, dann habe ich meistens stundenlang gegoogelt, was ich jetzt nicht mehr mache. Dann halt Meditation und dann der Haushalt, den langsam wieder auf die Reihe bekomme. Am Anfang war es sicher der Entzug von Clomipramin. Aber meine Angst ist ja trotz der Einnahme von Clomipramin in den letzten 2 Jahren immer wieder hoch gekommen. Deshalb denke ich auch, das es nicht nur der Entzug sein kann, sondern meine Angst. Und ich bilde mir auch immer viel ein. Zb. liebe ich meinen Mann sehr, aber seit ich bei Welt der Wunder TV bei youtube ein Video von einer Frau gesehen habe, die auch Schlafstörungen über 30 Jahre hatte, und sich später heraus gestellt hatte, das Ihre Ehe unglücklich war, und sie Ihre Lebensumstände geändert hatte und dann wieder nach einer Therapie wieder 8 Stunden schlafen konnte.
Aber bei mir sind es ja tief verwurzelte Ängste, seit meiner Kindheit. Dafür kann mein armer Mann ja nix.
Ich war schon bei Schlafgestört.de.
ich kann es nur nicht verstehen, da ich ja, wie schon mehrmals erwähnt, nie Probleme mit dem schlafen hatte. Ich habe aber auch schon gehört, das Ängste selbst unter einem Medikament schlimmer werden können, und man es gar nicht so mitbekommt. Denkst Du, das bleibt jetzt ein Leben lang so bei mir ? Ich meine, ich wäre auch mit 6 oder 7 Stunden zufrieden. ich glaube auch das ich die vorgestern auch hatte, mich aber nur an 5 Stunden erinnern kann. Aber ich möchte positiv denken, und daran glauben, das alles wieder gut wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt !

13.06.2017 12:20 • #41


Zum Beitrag im Thema ↓


Carcass
Moin,

Betablocker nimmt man um den Blutdruck zu senken. AD haben neben ihren Wirkungen manigfache Nebenwirkungen. Daher vertrage ich diese Medikamente auch nicht und nehme sie auch nicht. In den ersten 6 Wochen kann es alles zigfach schlimmer werden bis ein Medikament wirkt. Daher macht es häufig Sinn sich diese Zeit krankschreiben zu lassen, denn so ein Suizidgedanke auf der Arbeit durch das Medi ist nicht grade lustig, das weiss ich wohl zu berichten. 95 ist doch ein normaler Puls und misst du ihn auch beim Schlafen, so dass du einen aussagekräftigen Wert hast=?!

#2


Butzelmann
hi,

es gibt viele verschiedene ADs, nicht jedes AD wird die gleichen nebenwirkungen haben.
sprich mit deinem arzt darüber und lass dich auf ein anderes, besser verträglicheres, AD umstellen. unter den trizyklischen gibt es einige zur auswahl.

#3


V
Betablocker senken auch die Pulsfrequenz.
Betablocker hemmen die Stresshormone, z.B Adrenalin uns cortisol.
Würde es wegen den Nebenwirkungen aber nicht nehmen. Hast du es schon einmal mit Ausdauersport versucht? Du musst wissen, dass der Mensch einen Instinkt zum jagen und sammeln hat, sprich in seiner gesamten Geschichte immer in Bewegung war. Fehlt diese Bewegung, sammelt sich "Stress" Im Körper, welcher sonst durch Bewegung
und den dabei ausgeschütteten GlücksHormone neutralisiert wird. D.H Puls und Blutdruck steigen durch Bewegungsmangel. Sonst kann ich dir noch was zu Magnesium sagen. Stress, Angst und Depressionen verbrauchen Unmengen an Magnesium. Es ist nicht nur für die Muskel gut, wie man immer denkt, es ist auch für die Nerven unverzichtbar. Die nerven steuern unter anderem auch Pulsfrequenz und Blutdruck.
Was ich dir also raten kann:
Täglich Sport, wie Fahrrad fahren, joggen oder schwimmen. Fang langsam an. Dazu kannst du im Internet gute tips für Anfänger erhalten.
Dazu würde ich Magnesium nehmen, aber kläre das bitte vorher mit deinem Hausarzt
Man kann es natürlich auch mit einer normalen Ernährung erreichen und sollte auch zu ernst fokussiert sein, bevor man Supplemente nimmt.

#4


Schlaflose
Zitat von nicrebe:
Ich habe gut schlafen können, aber mein Ruhepuls liegt bei 95 Schlägen pro Minute (normal bei mir 70-80)
Ich weiß, dass ein hoher Puls eine häufige Nebenwirkung von Antidepressiva ist.
Aber was macht man dagegen?


Sedierende ADs wie Doxepin senken am Anfang den Blutdruck und das wird durch einen höheren Puls kompensiert. Das gibt sich aber mit der Zeit, wenn sich der Körper daran gewöhnt. ich nehme seit 9 Jahren Doxepin wegen Schafstörungen (davor 9 Jahre lang Amitriptylin) und habe einen Ruhepuls von ca. 60. Ich mache aber auch regelmäßig Ausdauersport, das senkt die Pulsfrequenz.

#5


M
Zitat von Schlaflose:

Sedierende ADs wie Doxepin senken am Anfang den Blutdruck und das wird durch einen höheren Puls kompensiert. Das gibt sich aber mit der Zeit, wenn sich der Körper daran gewöhnt. ich nehme seit 9 Jahren Doxepin wegen Schafstörungen (davor 9 Jahre lang Amitriptylin) und habe einen Ruhepuls von ca. 60. Ich mache aber auch regelmäßig Ausdauersport, das senkt die Pulsfrequenz.

Hallo Schlaflose,
Ich nehme seit heute soll ich Doxepin und Melatonin zum schlafen nehmen. Jetzt habe ich heute mittag 12,5 mg genommen. Ich wurde ruhiger. Jedoch, als ich die Wäsche in den Keller holen war, und die Treppen hoch gestiegen bin, hatte ich einen starken Herzschlag als ich oben an kam. Vorher war das nicht so. Mein Herz ist zwar etwas stärker gegangen, aber nicht so. Genauso ist es vom liegen zum stehen. Ist das vielleicht nur am Anfang so? Als ich damals Clomipramin genommen habe, ist das auch gekommen, jedoch erst im letzten Jahr der Einnahme.

Liebe Grüße
Maja

#6


R
Hallo,
Ich würde dir gerne von doxipine abraten
Ich will dir keine Angst machen aber meine Plicht dich davor zu warnen
Ich hatte es vor 2 Jahren zum schlafen bekommen
Mir ging es darauf voll schlecht ausserdem müsstest du Nebenwirkung wie zuckungen und Kribbeln wahrgenommen haben
Diese sind nach dem absetzen auch nicht weggegangen
Das absetzen war die Hölle...hatte nur noch Selbstmord Gedanken
Ein Wunder das ich das durchgehalten habe
Ich habe es nur 3 Monate genommen und das nur 12,5mg
Das absetzen war die höllllllllle
Besprech das mit deinem Arzt und wenn du es absetzen solltest dann wirklich gaassnz langsam
Bitte
LG.

#7


Schlaflose
Zitat von Maja72:
Hallo Schlaflose,
Ich nehme seit heute soll ich Doxepin und Melatonin zum schlafen nehmen. Jetzt habe ich heute mittag 12,5 mg genommen. Ich wurde ruhiger. Jedoch, als ich die Wäsche in den Keller holen war, und die Treppen hoch gestiegen bin, hatte ich einen starken Herzschlag als ich oben an kam. Vorher war das nicht so. Mein Herz ist zwar etwas stärker gegangen, aber nicht so. Genauso ist es vom liegen zum stehen. Ist das vielleicht nur am Anfang so? Als ich damals Clomipramin genommen habe, ist das auch gekommen, jedoch erst im letzten Jahr der Einnahme.

Liebe Grüße
Maja


Auf so etwas habe ich nie geachtet. Mir ist es egal, ob mein Herz stärker oder schneller schlägt. Außerdem habe ich es von Anfang nur abends genommen.
Fakt ist, dass Doxepin zu Anfang zu Blutdruckabfall führen kann. Das steht bei den häufigen Nebenwirkungen. Und das wird durch stärkeren oder schnelleren Herzschlag ausgeglichen.

x 1 #8


Schlaflose
Zitat von Rania 30:
Hallo,
Ich würde dir gerne von doxipine abraten
Ich will dir keine Angst machen aber meine Plicht dich davor zu warnen
Ich hatte es vor 2 Jahren zum schlafen bekommen
Mir ging es darauf voll schlecht ausserdem müsstest du Nebenwirkung wie zuckungen und Kribbeln wahrgenommen haben
Diese sind nach dem absetzen auch nicht weggegangen
Das absetzen war die yHölle...hatte nur noch Selbstmord Gedanken
Ein Wunder das ich das durchgehalten habe
Ich habe es nur 3 Monate genommen und das nur 12,5mg
Das absetzen war die höllllllllle
Besprech das mit deinem Arzt und wenn du es absetzen solltest dann wirklich gaassnz langsam
Bitte
LG.


Nur weil das bei dir so war, heißt es nicht, dass es bei jedem so ist. Das sind Einzelfälle. Das ist genauso wie wenn jemand allergisch gegen ein Lebensmittel ist , kann man nicht generell davon abraten, dieses Lebebsmittel zu essen.

#9


M
Zitat von Schlaflose:

Auf so etwas habe ich nie geachtet. Mir ist es egal, ob mein Herz stärker oder schneller schlägt. Außerdem habe ich es von Anfang nur abends genommen.
Fakt ist, dass Doxepin zu Anfang zu Blutdruckabfall führen kann. Das steht bei den häufigen Nebenwirkungen. Und das wird durch stärkeren oder schnelleren Herzschlag ausgeglichen.

Darf ich fragen, wieviel Du nimmst zum schlafen ? Ich soll 2 x am Tag 12,5 mg und abends 50 mg nehmen. Bammel habe ich auch wegen des Absetzens irgendwann. Wie Du ja sicher weisst, wurde mir Clomipramin abrupt entgiftet. Und ich bin sicher, das das, was ich seit 8 Monaten durch mache, immer noch die Folgen davon sind. Genau kann ich das allerdings auch nicht sagen. Alle Ärzte meinen nein. Dazu muss ich auch sagen, das unter Clomipramin meine Ängste wieder hoch gekommen sind, und ich mich deshalb versucht habe, umzubringen. Nimmst Du Doxepin jetzt gerne für immer ? Meine Nachbarin nimmt seit 20 Jahren Amitriptylin. Ich würde auch lieber alles zur Nacht nehmen.

Liebe Grüße
Maja

#10


Schlaflose
Ich nehme Doxepin seit 9 Jahren (davor hatte ich 9 Jahre Amitryptylin). Die ersten 4 Jahre habe ich 125mg genommen. Als sich meine Lebenssituation geanändert hat, habe ich es ganz langsam über Monate hinweg milligrammweise reduziert, ohne irgendwelche Absetzerscheinungen zu haben. Jetzt nehme ich je nach meinem Bedarf 25-50mg, bin tageweise auch schon mal auf 75-100 hochgegangen. Direkt gerne nehme ich es natürlich nicht, aber wenn es nicht anders geht, werde ich es bis an mein Lebensende tun.

#11


M
Zitat von Schlaflose:
Ich nehme Doxepin seit 9 Jahren (davor hatte ich 9 Jahre Amitryptylin). Die ersten 4 Jahre habe ich 125mg genommen. Als sich meine Lebenssituation geanändert hat, habe ich es ganz langsam über Monate hinweg milligrammweise reduziert, ohne irgendwelche Absetzerscheinungen zu haben. Jetzt nehme ich je nach meinem Bedarf 25-50mg, bin tageweise auch schon mal auf 75-100 hochgegangen. Direkt gerne nehme ich es natürlich nicht, aber wenn es nicht anders geht, werde ich es bis an mein Lebensende tun.

Ich habe jetzt die letzte Nacht mit 50mg Doxepin und 2mg Melatonin von 23 bis um 4 uhr geschlafen. Vor ein paar Tagen habe ich mal von ganz alleine 5 Stunden geschlafen. Deshalb bin so verunsichert, ob ich es jetzt weiter nehmen soll oder ob mein Schlaf sich von alleine wieder einpendeln möchte. Muss man es länger nehmen, damit man irgendwann länger schlafen kann ? Wie lang schläfst Du so im Schnitt. Wie gesagt, hatte ich das Gefühl, das meine Schlaf von alleine wieder kommen will. Ich bin die letzten 8 Tage immer sofort eingeschlafen, habe natürluch nie lang geschlafen. Aber zumindest bin ich eingeschlafen.
Meinst Du, man kann es wieder gut ausschleichen, ohne das man erneute Schlafprobleme bekommt, wie ich bei Clomipramin ?

#12


Schlaflose
Es ist bei mir ganz unterschiedlich, wie lange ich schlafe. Es hängt in erster Linie vom Stress bei der Arbeit ab. An Tagen, wo ich nicht arbeite, schlafe ich manchmal bis zu 8 Stunden (wobei ich aber zigmal wach werde), vor allem, wenn ich davor mehrere Tage nur 5-6 Stunden geschlafen hatte. Es gibt auch zwischendurch auch Nächte mit nur 2-3 Stunden, selten auch komplett ohne Schlaf. In solchen Fällen nehme ich am nächsten Abend noch Zopiclon oder Alprazolam dazu. Wenn ich 6,5-7 Stunden schlafen ist es für mich optimal, kommt aber nicht regelmäßig vor.
Das Doxepin hilft eigentlich zum Schlafen schon direkt am Anfang, bei längerer Einnahme hat man am nächsten keine Nebenwirkungen mehr wie Schwummrigkeit, Übelkeit usw.
Ich habe ein paarmal versucht, es ganz auszuschleichen. Absetzerscheinungen hatte ich dabei nie, aber es war so, dass ich unterhalb einer bestimmten Menge (ca. 10mg) wieder verstärkt die extremen Schlafprobleme hatte, an denen ich schon seit über 30 Jahren leide.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich es absetzen kann, wenn ich nicht mehr arbeiten muss und nicht mehr den Druck habe, für die Arbeit halbwegs fit zu sein und zu funktionieren. Denn bei mir kommen nachts immer die Existenzängste hoch.

#13


M
[quote="Schlaflose"]Es ist bei mir ganz unterschiedlich, wie lange ich schlafe. Es hängt in erster Linie vom Stress bei der Arbeit ab. An Tagen, wo ich nicht arbeite, schlafe ich manchmal bis zu 8 Stunden (wobei ich aber zigmal wach werde), vor allem, wenn ich davor mehrere Tage nur 5-6 Stunden geschlafen hatte. Es gibt auch zwischendurch auch Nächte mit nur 2-3 Stunden, selten auch komplett ohne Schlaf. In solchen Fällen nehme ich am nächsten Abend noch Zopiclon oder Alprazolam dazu. Wenn ich 6,5-7 Stunden schlafen ist es für mich optimal, kommt aber nicht regelmäßig vor.
Das Doxepin hilft eigentlich zum Schlafen schon direkt am Anfang, bei längerer Einnahme hat man am nächsten keine Nebenwirkungen mehr wie Schwummrigkeit, Übelkeit usw.
Ich habe ein paarmal versucht, es ganz auszuschleichen. Absetzerscheinungen hatte ich dabei nie, aber es war so, dass ich unterhalb einer bestimmten Menge (ca. 10mg) wieder verstärkt die extremen Schlafprobleme hatte, an denen ich schon seit über 30 Jahren leide.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich es absetzen kann, wenn ich nicht mehr arbeiten muss und nicht mehr den Druck habe, für die Arbeit halbwegs fit zu sein und zu funktionieren. Denn bei mir kommen nachts immer die Existenzängste hoch.[/quote
Wieviel hast Du am Anfang geschlafen zb. mit 50 mg ? wie schon gesagt habe ich 5 Stunden damit geschlafen plus das Melatonin. Denkst Du nicht, das Ad's sehr in den Hirnstofwechsel eingreifen ? Das man, wenn man sie absetzt, ob jetzt langsam oder schnell, immer Probleme wie zb. Schlafstörungen bekommt ? Meine Tochter hat mir von einer Bekannten erzählt, die an furchtbaren Ängsten litt. Die bekam ein AD, machte eine Therapie und konnte ds AD wieder absetzen und wieder gut schlafen nach dem absetzen. Und genau da greift meine Befürchtung. Das wenn ich es absetze, diesmal dann langsam, nicht so wie bei Clomipramin ich wieder Schlafstörungen bekomme. Vor Clomipramin und während Clomipramin war ich eine 8 - 9 Stunden schläferin.

#14


Acanthurus
Wirkt das Doxepin nur sedierend oder auch zum Teil schlaferzwingend wie einige Benzos?

#15


Schlaflose
Zitat von Maja72:
Wieviel hast Du am Anfang geschlafen zb. mit 50 mg ?


Das weiß ich nicht mehr. Außerdem hatte ich ja zuvor schon Amitriptylin genommen und habe das gleichzeitig ausgeschlichen und das Doxepin eingeschlichen. Ich war dann innerhalb von ein paar Tagen auf den 125mg.

Zitat von Maja72:
Denkst Du nicht, das Ad's sehr in den Hirnstofwechsel eingreifen ? Das man, wenn man sie absetzt, ob jetzt langsam oder schnell, immer Probleme wie zb. Schlafstörungen bekommt ?


Sicher greifen sie sehr in Hirnstoffwechsel ein. Das ist ja ihr Sinn und Zweck. Es kommt ja auch darauf an, weswegen man anfängt sie zu nehmen. Ich hatte vor den ADs schon jahrelang extreme Schafstörungen und habe rein aus diesem Grund angefangen sie zu nehmen. Ich rechne also von vornherein damit, dass ich ohne die Schlafstörungen wieder bekomme. Ist halt so.

Zitat von Acanthurus:
Wirkt das Doxepin nur sedierend oder auch zum Teil schlaferzwingend wie einige Benzos?


Es wirkt nur sedierend, nicht schlaferzwingend.

#16


M
Zitat von Schlaflose:

Das weiß ich nicht mehr. Außerdem hatte ich ja zuvor schon Amitriptylin genommen und habe das gleichzeitig ausgeschlichen und das Doxepin eingeschlichen. Ich war dann innerhalb von ein paar Tagen auf den 125mg.



Sicher greifen sie sehr in Hirnstoffwechsel ein. Das ist ja ihr Sinn und Zweck. Es kommt ja auch darauf an, weswegen man anfängt sie zu nehmen. Ich hatte vor den ADs schon jahrelang extreme Schafstörungen und habe rein aus diesem Grund angefangen sie zu nehmen. Ich rechne also von vornherein damit, dass ich ohne die Schlafstörungen wieder bekomme. Ist halt so.



Es wirkt nur sedierend, nicht schlaferzwingend.

Ich bin ganz verunsichert. Ich weiss wirklich nicht, wie es weiter gehen soll. Mittlerweile haben meine schwitzigen Hände und Füße nachgelassen, das sagt mir, das der Entzug von was auch immer vielleicht bald vorbei ist. Jedoch geht es mir psychisch nicht gut, ich habe furchtbare Angst vor allem. Die Angst ist ja auch unter Clomipramin wieder hoch gekommen. Viellecht ist es doch die Grunderkrankung, die wieder hoch gekommen ist, nach meinem Selbstmordversuch. Meinst Du, ich sollte Doxepin weiter nehmen gegen meine Ängste. Es soll ja sehr angstlösend sein.

Liebe Grüße
Maja

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Zitat von Maja72:
Meinst Du, ich sollte Doxepin weiter nehmen gegen meine Ängste. Es soll ja sehr angstlösend sein.


Man muss ein AD mindestens 2-3 Wochen nehmen, um zu merken, ob es etwas bringt oder nicht. Und man darf sich nicht von vornherein damit verrückt machen, wie es wird, wenn man es wieder absetzt. Gleichzeitig solltest du auch eine Therapie machen, wenn du es nicht schon machst. Denn nur mit Medikamenten gegen Ängste vorzugehen, bringt auf Dauer tatsächlich nichts. Man muss etwas gegen die Ursache der Ängste etwas unternehmen.

x 1 #18


M
Zitat von Schlaflose:

Man muss ein AD mindestens 2-3 Wochen nehmen, um zu merken, ob es etwas bringt oder nicht. Und man darf sich nicht von vornherein damit verrückt machen, wie es wird, wenn man es wieder absetzt. Gleichzeitig solltest du auch eine Therapie machen, wenn du es nicht schon machst. Denn nur mit Medikamenten gegen Ängste vorzugehen, bringt auf Dauer tatsächlich nichts. Man muss etwas gegen die Ursache der Ängste etwas unternehmen.

Danke liebe Schlaflose,
ich werde es jetzt weiter nehmen und hoffen, das es mir wieder besser geht. ich habe auch eine Therapeutin. Sie macht auch Akupunktur. Sie meinte, wir sollten es ohne Medikamente versuchen, jedoch denke ich, das ich ohne nicht Therapefähig bin.
Ich bin nur noch am weinen und bin so traurig. Als es 2006 mit der Angst anfing, war es nicht so schlimm wie jetzt.
Das Clomipramin hat ja anscheinend nicht mehr so gewirkt, sonst wäre die Angst ja nicht immer öfter trotz des Medis hoch gekommen. Ich leide unter der Angst gleichgeschlechtlich zu sein. Obwohl ich es nicht möchte. Das ist mit Clomipramin weg gegangen, zumindest die ersten 8 Jahre. Wenn ich doch so wäre, würde es doch mit Medis nicht weg gehen. Und als es 1999 anfing hat es ein paar Monate gedauert und ist dann weg gegangen bis 2006. Und dann fing alles wieder an,als meine Mutter auf Ihrer Arbeit stürzte. Sorry liebe Schlaflose, das ich Dich so zu texte. Das Interessiert Dich doch bestimmt nicht.

Liebe Grüße
Maja

#19


Schlaflose
Hattest du nicht vor ein paar Monaten geschrieben, dass du in die Klinik Berus gehen würdest oder verwechsle ich das?

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore