Zitat von bommel:Nochmal zu Kava-Kava:
die leberschädigende Wirkung kann entstehen, wenn für das Präparat nicht nur der Wurzelstock (wie eigentlich traditionell üblich) verwendet wird, sondern die gesamte Pflanze (wie es die betreffenden Firmen getan haben).
Bei den geschädigten Personen handelte es sich allesamt um Menschen, die bereits anderweitig stark medikamentiert wurden und es sich hierbei wohl um Wechselwirkungen gehandelt hat.
Kava-Kava ist eines der verträglichsten, angstlösenden Präparate. Ich habe es lange genommen und mir hat es damals super geholfen (und ich werde es mir in USA wieder bestellen).
Wenn man ein bisschen nachforscht, dann wird einem die Sache schon klarer - glaubt nicht immer den Obrigkeiten und bleibt kritisch.
LG,
bommel
Habe Kava Kava über merhere Jahre ( mit Unterbrechung) genommen, bist mein Hausarzt mich damals von der angeblichen Schädlichkeit Unterrichtet hat.
Kava Kava hat mir persönlich geholfen, allerdings habe ich anfangs immer das Gefühl gehabt (1-2 Stunden nach Einnahme) ich hätte getrunken. War aber voll funktionsfähig, Auto fahren, Maschinen bedienen aller kein Problem. Allerdings ist meiner Mutter aufgefallen, das meine Pupillen sich geweitet haben und ich immer aussah als stände ich unter Dro..
Habe das im Internet gefunden über Kava kava mehr Infos findet Ihr hier
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/naturarzt/kava.html
Kava-Kava ist derzeit keine in Deutschland zugelassene Heilpflanze. Kein Medikament darf Kava-Kava enthalten - Ausnahme stellen homöopathische Präparationen ab einer bestimmten Verdünnung dar, wobei wir uns aber nicht mehr im phytotherapeutischen, sondern im homöopathischen Bereich bewegen. Das Präparat Hevertoval® Tr. (D4) enthält Kava-Kava. Wer mit Kava-Kava früher gute Erfahrungen gesammelt hat, kann es damit versuchen.
Kava-Kava ist übrigens nicht "verboten", vielmehr ruht derzeit die Zulassung. Ich höre immer wieder von Insidermeldungen, die eine Wiederzulassung unter bestimmten Bedingungen (z.B. Rezeptpflicht, Laborkontrollen, begrenzte Anwendungszeit und Festlegung einer maximalen Dosierung) in Aussicht stellen. Ich warte darauf und könnte damit gut leben - aber soweit ist es (noch) nicht.
Bis dahin dürfen Ärzte kein Kava-Kava verschreiben, Patienten dürfen es sich auch nicht aus dem Ausland besorgen - weder dürfen sie es persönlich aus dem Ausland mitbringen, noch über das Internet bestellen. Dies wäre dann nämlich ein unerlaubter Arzneimittelimport.
Dass dies nicht nur eine theoretische Warnung ist, sondern auch eine praktische Relevanz hat, zeigen Berichte, die ich immer mal wieder von Betroffenen höre. Dabei erhalten Kunden von ausländischen, meist holländischen Vertriebsfirmen Nachricht von den Zollbehörden und haben mit juristischen Konsequenzen ihres unerlaubten Arzneimittelimportes zu rechnen. Man mag dies beklagen oder nicht - so ist jedenfalls zur Zeit die Rechtslage.
Welche Alternativen gibt es bei Angst- und Unruhezuständen:
* Das oben erwähnte homöopathische Kava-Kava-Präparat kann probiert werden.
* Andere homöopathische Mittel (ohne Kava-Kava), die verschiedene vegetativ ausgleichende homöopathische Mittel enthalten, sind Neurexan®, Valerianaheel® oder Zincum valerianicum
Hevert®.
* Pflanzliche Heilmittel mit Melisse, Baldrian, Hopfen und/oder Passionsblume haben auch eine leicht angstlösende Wirkung, z.B. Neurapas balance® oder Passisedon®.
* Von den Nährstoffen sind Magnesium, Vit. B6 und Zink erwähnenswert. Hier ist die Vollblutanalyse vorher empfehlenswert, da nur bei einem Mangel auch eine positive Wirkung einer Substitution zu erwarten ist.
* Wenn es Hinweise auf einen Serotoninmangel gibt, könnten auch die Vorstufen L-Tryptophan oder 5HTP hilfreich sein.
* 4Neuraltherapeutisch ist auch an die Injektion an die Schilddrüse zu denken.
LG Ina