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26.07.2009 13:45 • 05.11.2019 #1


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Schlafkappe
Hallo Michaela,
hast du mit Hilfe einem Psychologen das Medikament abgesetzt? Dann würde ich erst mit ihm reden, ob du es einfach wieder nehmen sollst.
Ich hab Mirtazapin auch mal genommen, hab es aber gern wieder abgesetzt, hab sie nicht vertragen und die reinsten Alpträume davon bekommen. Ich nehm Citalopram und die vertrage ich prima, möcht sie aber auch langsam absetzen.

26.07.2009 19:42 • #2


19.03.2011 22:06 • #3


Hallo,

ich habe über 4 Monate Mirtazapin (30mg zur Nacht) genommen. Aufgrund der ziemlich Gewichtzunahme wollte ich es dann wieder absetzen. Ich habe dann mit meiner Ärztin darüber gesprochen und sie hat mir dann ein anderes Antidepressiva verschrieben. Ich habe dann anfangs morgens eine halbe Citalopram genommen und abends das Mirtazapin auf 15 mg reduziert. Nach 2 Wochen habe ich dann eine ganze Citalopram morgens genommen und die Mirtazapin ganz abgesetzt. Ich hatte durch das absetzen keine Probleme

Ich würde aber nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt das Mirtazapin einfach absetzen. Es gibt ja einen Grund warum du es nehmen solltest. Meine Ärztin hat mir von anfang an gesagt, dass es zu starken Nebenwirkungen kommen kann und dass wenn es Probleme gibt, ich bescheid sagen soll, damit man schauen kann ob ein anderes Medikamt besser passt.
Jeder reagiert auf die Medikamente anders und nicht alle Medikamente werden von allen vertragen. Manchmal dauert es eine Weile bis man das richtige Medikament für einen gefunden hat.

Wenn du einfach das Mirtazapin wieder absetzt kann es sein, dass es zu einem Rückfall kommt.
Ich bin auch kein großer Fan von Medikamenten und ich möchte so bald es geht wieder davon weg. Aber im Moment bin ich echt froh, dass ich meine Medikament habe.

Rede mit deinem Arzt. Ich bin sicher ihr findet eine gute Alternative.

Viele Grüße und viel Glück

Saskia

20.03.2011 12:25 • #4


Der Arzt meinte ich kann sie absetzen, wenn ich das Gefühl habe ich vertrage sie nicht. Sollte erst eine Woche 7,5mg nehmen und dann ganz weglassen.

20.03.2011 13:30 • #5


Hallo,
ich denke, wenn es mit dem Arzt abgesprochen ist, dürfte es kein Problem sein.
Wie gesagt, ich hatte dadurch keinerlei Nebenwirkungen, aber ich habe auch gleichzeitig mit Citalopram angefangen.
Da es dir aber jetzt schon besser geht, nachdem du reduziert hast und du die Mirtazapin noch nicht lange nimmst, denke ich nicht, dass du große Probleme haben wirst.

Wünsch dir viel Glück, dass du wieder ohne klarkommst. Wünschte ich wär auch schon soweit.

Viele Grüße

Saskia

20.03.2011 13:38 • #6


ich habe es 4 jahre lang genommen,30 bis 60 mg am tag. neulich habe ich es auch abgesetzt.erst 2 tage 25 mg, dann 2 tage 14, 2 tage 7,5 und dann nix mehr. ich hatte gar keine absetzerscheinungen. der einzige nachteil ist,mein körper kommt ohne was nicht mehr in den schlaf.jetzt habe ich wieder was anderes zum pennen angesetzt.
mach dir keine gedanken.nach nur 5 wochen nehmen,wird es dir nicht fehlen

20.03.2011 13:49 • #7


Hallo ihr,

ich nehme seit ca. einem Jahr das Mirtazapin, 30 mg, ich möchte es wieder absetzen, da ich seit über einem halben Jahr keine wirkliche Wirkung mehr verspüre, meine Angst ist allgegenwertig und daher kann ich es auch erst mal ohne Medikamant weiter probieren.

Bitte nicht antworten mit, frag doch deinen Arzt. Ich wollte erst mal hier nachfragen.

Würde es reichen zwei - drei Wochen auf eine halbe Tabelle zu gehen und dann aufzuhören?

Gruß

09.05.2013 09:16 • #8


Anstatt es abzusetzen wäre vielleicht eine Dosiserhöhung anzuraten auf 45 mg. Ich nehme auch 30 mg und momentan reicht das auch. Aber in schlimmeren Phasen nehme ich manchmal für ein paar Wochen 45 mg, welches ich dann wieder reduziere, wenn ich wieder stabiler bin.

09.05.2013 09:32 • #9


Schlaflose
Zitat von somedays:
Würde es reichen zwei - drei Wochen auf eine halbe Tabelle zu gehen und dann aufzuhören?


Ich denke, es wäre sinnvoller erstmal um 7,5 mg zu reduzieren und damit 2-3 Wochen bleiben, dann wieder um 7,5 mg. und danach in noch kleineren Schritten, damit der Körper nichts merkt. Ich habe mein Doxepin von 125 mg im Laufe von 7-8 Monaten auf 25 mg reduziert und habe dabei gar keine Absetzsymptome gehabt. Und dann habe ich immer wieder versucht, die 25mg milligrammweise weiter zu reduzieren, bis ich ein paar Tage gar nichts mehr genommen habe, aber das hat leider nie geklappt, dann kamen meine Schlafstörungen wieder. Aber solange ich mit 25mg auskomme, bin ich sehr froh.

09.05.2013 09:54 • #10


Zitat von islandfan:
Anstatt es abzusetzen wäre vielleicht eine Dosiserhöhung anzuraten auf 45 mg. Ich nehme auch 30 mg und momentan reicht das auch. Aber in schlimmeren Phasen nehme ich manchmal für ein paar Wochen 45 mg, welches ich dann wieder reduziere, wenn ich wieder stabiler bin.


Hab ich schon mal probiert, hat leider nichts verändert. Hatte ein halbes Jahr auch nur 15 mg genommen und dann angepasst in Abstimmung mit dem Arzt, ohne Erfolg. :-/

Würde gerne wieder ein SSRI nehmen, aber diesmal ein anderes, damit ging es am anfang echt super, dass hatte ich nach ca. 2 Monaten eine leichte sexuelle Störung... keine Lust mehr, darum hatten wir auf Mirtazapin gewechselt.

09.05.2013 11:33 • #11


Schlaflose
Zitat von somedays:
Würde gerne wieder ein SSRI nehmen, aber diesmal ein anderes, damit ging es am anfang echt super, dass hatte ich nach ca. 2 Monaten eine leichte sexuelle Störung... keine Lust mehr, darum hatten wir auf Mirtazapin gewechselt.


Wenn du wechseln willst, brauchst du aber das Mirtazapin nicht erst abzusetzen. Je nachdem, was du als neues Medikament bekommst, kannst du gleich wechseln oder das Mirtazapin ausschleichen und das neue Medikament parallel dazu einschleichen.

09.05.2013 14:25 • #12


Frozen93
Hallo ihr Lieben ich nehme das Mirtazapin seit August 17 anfangs 15 mg und bis vor kurzem dann 30 mg. Da ich nun wieder ein gutes Gewicht habe darf ich es ausschleichen. Ich habe eine Woche lang von 30 auf 15 mg runterdosiert und seit Montag auf 7,5 mg . Nun bin ich am überlegen wie lange ich bei 7,5 bleiben soll und dann auch direkt absetzen ? Weil ich habe nun die 15 mg und die habe ich ja nun schon geteilt. Was mich auch interessieren wurde ich nehme morgens ja noch 100 mg Sertralin was an den zwei Medikamente der Unterschied ist bzw. welche Symptome gedämpft werden außer das dass Mirtazapin ja sedierend wirkt. Ich habe in den acht Monaten von 42 Kilo auf 54 Kilo zugenommen.

29.03.2018 13:38 • #13


Gerade die letzte Dosisreduzierung ist bei Mirtazapin nicht selten heikel. Von 7,5mg direkt auf 0 in kurzer Zeit kann problematisch werden. Wiederkehrende Schlafstörungen, Ängste und Unruhe sind nur ein paar von möglichen Absetzsymptomen.

29.03.2018 15:51 • x 1 #14


juwi
Ich hab' damals einfach aufgehört, Mirtabene zu nehmen, und nichts ist passiert. Hatte 30 mg genommen. Überhaupt habe ich noch nie irgendwas ausgeschlichen außer Tavor.

29.03.2018 15:59 • x 1 #15


Dann sei froh. Bei mir wurde es abrupt abgesetzt und hatte Wochen Spaß. Das adfd Forum ist voll mit Betroffenen.

30.03.2018 13:26 • #16


petrus57
Zitat von juwi:
Überhaupt habe ich noch nie irgendwas ausgeschlichen außer Tavor.


Und wie ging es dir beim ausschleichen?

30.03.2018 13:28 • #17


juwi
Zitat von petrus57:

Und wie ging es dir beim ausschleichen?

Sehr gut, war völlig problemlos. Ich war wohl trotz jahrelanger Einnahme nie körperlich abhängig, meint mein Psychiater.

30.03.2018 13:30 • #18


Ich bin von Mirtazapin auf Venlafaxin gewechselt, da Mirtazapin bei mir höllische Nebenwirkungen aufwies. Habe es in der Tagesklinik langsam auf 7,5 für eine Woche runtergesetzt und dann Venlafaxin.
Mir war ein paar Tage etwas schwummrig, aber ansonsten war alles tip top.

30.03.2018 14:05 • #19


Zitat von Silent21:
Ich bin von Mirtazapin auf Venlafaxin gewechselt, da Mirtazapin bei mir höllische Nebenwirkungen aufwies. Habe es in der Tagesklinik langsam auf 7,5 für eine Woche runtergesetzt und dann Venlafaxin.
Mir war ein paar Tage etwas schwummrig, aber ansonsten war alles tip top.





Hallo, welche Nebenwirkungen hattest du auf Mirtazepin.

30.03.2018 15:43 • #20




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Dr. med. Andreas Schöpf