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M

MuckMuck
Mitglied

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Hallo ihr Alle...

Ich wollte nur mal wissen, ob es Jemanden hier gibt,der Erfahrung mit dem Medikament
Escitalopram (Cipralex) hat?

Ich nehme seit 4 Jahren Citalopram, doch es hilft einfach nicht mehr, meine Panik wird immer schlimmer,trotz Therapien usw.Langsam verzweifel ich.
Heute hat mir meine Ärztin zu diesem Medikament geraten und nun würde ich gerne Erfahrungsberichte hören,hab nämlich totale Angst vor Nebenwirkungen...

Wäre sehr sehr lieb,wenn Jemand antworten würde...

Danke im vorraus...

LG MuckMuck....

02.08.2019 #1


47 Antworten ↓
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Flocke37
Gast

Heute vormittag waren ich beim Hausarzt weil ich mich nicht gut fühlte mit den Kopfschmerzen und auch hohen Blutdruck hatte. Das EKG ist unauffällig und der Blutdruck zwar erhöht aber für sie noch im Rahmen...

Ich habe mal wieder das halbe Internet durch gewälzt und fand das:

Mater fragte in den Kommentaren: Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen Citalopram und Escitalopram? Lohnt sich der Umstieg?

Chiralität:
Leg bitte mal Deine rechte Hand auf Deine linke Hand. Sind sie deckungsgleich? Nein. Sie sind lediglich spiegelsymmetrisch gleich. Bei chemischen Molekülen gibt es das auch. Zwei Moleküle sind spiegelsymmetrisch, aber eben nicht deckungsgleich. Bei Molekülen heißt das chiral (vom griechichen Wort für Hand, von dem auch das Wort Chirurgie abstammt). Bei Arzneimitteln ist es in der Regel so, dass beide Varianten eines Moleküls zu je gleichen Teilen in der Medizin enthalten sind, es wirkt aber nur eines der beiden Enantiomere.

So ist es auch beim Citalopram. Das ist eine 50 zu 50 Mischung des antidepressiv wirksamen S-Citaloprams (handlicher benannt als Escitalopram) und des nicht wirksamen spiegelbildlichen R-Citaloprams.

20 mg Citalopram enthalten 10 mg Escitalopram
20 mg Citalopram entsprechen 10 mg Escitalopram. Logisch, denn in 20 mg Citalopram sind ja auch 10 mg S-Citalopram drin, und halt noch 10 mg R-Citalopram.
Lundbeck hat, kurz bevor das Patent von Citalopram ausgelaufen ist, einen in der Pharmabranche üblichen Trick angewendet. Das S- und R-Citalopram-Gemisch, das als Citalopram verkauft wird, wurde chemisch getrennt, und nur noch die wirksame Hälfte, das S-Citalopram verkauft. Name Escitalopram. 10 Jahre neues Patent drauf, und damit wesentlich höhere Gewinnmarge. Dann macht man mit Escitalopram noch Zulassungsstudien für Indikationen, bei denen man für Citalopram keine Zulassungsstudie gemacht hat, und schon erscheint es ein breiteres Wirkspektrum zu haben als Citalopram.
Dabei ist aus logischen Gründen ausgeschlossen, dass 10 mg Escitalopram besser wirken können als 20 mg Citalopram, denn in 20 mg Citalopram sind ja auch 10 mg S-Citalopram drin.
Es ist theoretisch möglich, dass das R-Citalopram Nebenwirkungen macht. Aber es macht nicht die typischen serotonergen Nebenwirkungen wie Übelkeit, QT-Zeit-Verlängerung oder verzögerten Orga., denn das R-Citalopram ist ja eben gerade nicht aktiv am Serotonin-Transporter. Es könnte vielleicht Allergien auslösen, die Escitalopram nicht auslöst.

Fazit:
Meine Einschätzung ist also: Was auch immer die Marketing-Experten uns erzählen möchten: Escitalopram ist nicht wirksamer als (die zweifache Menge) Citalopram. Es könnte theroretisch weniger Nebenwirkungen machen. Aber nicht die klassischen Nebenwirkungen.

Quelle
https://psychiatrietogo.de/tag/escitalopram/

07.12.2017 17:17 • x 1 #38


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hat Jemand Erfahrung mit Escitalopram (Cipralex)?

x 3


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Nicky
Gast

Zitat von Spooky:
Hört sich ja erst mal gut an. Ich hoffe, ich schaffe es überhaupt noch bis in die Reha. Hab im Moment einfach nur noch Angst vor dieser Körperschwäche und den Muskelkrämpfen. Ich bete, dass es tatsächlich "nur" von den Derpessionen kommt, aber ich kann es mir fast schon nicht mehr vorstellen. Hab unglaubliche Angst, dass es der Beginn einer neurologischen Krankheit sein könnte. Hatte ich im Dezember / Januar schon mal über Wochen, was keiner ernst genommen hat und jetzt ist es wieder da. Macht mich total verrückt alles.


Also,ich kann dir Cipralex echt nur empfehlen ( gut,es wirkt natürlich bei jedem anders ),aber ich habe damit bisher nur gute Erfahrungen machen können,ist zwar kein Wundermittel und zaubert quasi alles weg,aber das ist schließlich kein Medikament,wenn wir mal Tavor und ähnliches weglassen.
Ich nehme Cipralex seit fast einem halben Jahr und muss sagen,dass sich meine Problematik schon deutlich gebessert hat,zumindest wenn ich an die Wochen denke,kurz bevor ich stationär als Notfall in die Klinik kam...
Dazu ist es jetzt kein Vergleich mehr...

Was nimmst du denn zur Zeit,wenn ich mal fragen darf ?

"Körperschwäche" kann tatsächlich von Depressionen kommen ; wenn ich eine Phase habe,in der ich ziemlich depressiv bin,habe ich das auch. Man fühlt sich dann schon irgendwie " richtig krank" .

"Muskelkrämpfe" weiß ich nicht. Was ähnliches hatte ich mal nach einer Panikattacke ( weiß ja nicht,ob du unter Panik leidest *?*)
Aber wirklich Krämpfe waren das auch nicht,eher eine Art zittern,vergleichbar mit Schüttelfrost ( irgendwie so ).

Kannst du nicht mit einem Krankentransport in die Reha ,wenn es gar nicht geht ? :/
Gibt da ja verschiedene...oder geht das nur,wenn man in eine Klinik muss ?

Wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und viel Kraft.

Nicky. (:

24.02.2011 12:29 • #24


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Hallo MuckMuck,
selber habe ich keine Erfahrung mit diesem Medikament, aber schau mal ober Rechts, dort findest die die Möglichkeit das Forum danach zu durchsuchen. Es gibt zahlreiche Einträge zu diesem Medikament.

#2


M
Danke, für den Hinweis, Söckchen:)

Ich schau direkt mal nach!

#3


Z
das ist cita nur teurer mit weniger nebenwirkungen... privatversicherte erhalten dass...

#4


M
@Horst - Danke für den sehr aufschlussreichen Beitrag über die Kassenpolitik in unserem Lande. Ich danke dir auch, dass du die Ernsthaftigkeit meines Verlangens sofort erkannt hast und im handumdrehen dein fundamentales Fachwissen für mich preisgegeben hast.
Durch deine detailierten Aufführungen der einzelnen Nebenwirkungen die bei Escitalopram gemindert worden sind, habe ich jetzt genug Information und auch die Erfahrungsberichte, die ich mir mit meiner Frage erhofft habe, bekommen.
Ich danke dir für deinen aufschlussreichen Beitrag zum Weltfrieden und jedes Forum kann froh sein, über solch erfahrene Mitglieder, wie du es bist!
UNCLE SAM wants you...

@ alle anderen - Bin froh über jeden weiteren ernst gemeinten Erfahrungsbericht!

#5


B
Hallo MuckMuck

Sehr gut formuliert

PS:
Das Medikament kenne ich leider auch nicht,
ich selber habe nur Erfahrung mit Citalopram.

Viele Grüsse, Der Beobachter

#6


S
Boah MuckMuck,
ich bin begeistert von Deinem Schreibstil, ehrlich Du imponierst mir
Das ist wirklich ganz ernst gemeint...

Ich hoffe das Du die gewünschten Informationen finden konntest, obwohl ich immer denke das jeder anders reagiert und somit leider eigene Erfahrungen machen muss. Nebenwirkungen haben die Medis ja leider alle, und nicht gerade angenehme, doch meines Wissens nach hören sie nach nach einigen Einnahmen wieder auf. Ich hatte ein Medikament (Mirtazapin) nach langer Verweigerung dann doch genommen, und nach 15 kg Mehrgewicht, konstante Fressattacken, täglichen Schwindelgefühl nach 1 Jahr für mich beschlossen es ohne Medikament zu schaffen.
Die Kilos purzeln zusehend, ich fresse nicht mehr rund um die Uhr und der Schwindel hat deutlich nachgelassen... Andere Patienten leben hervorragend damit, und haben gar keine Probleme damit!

#7


Z
muck, du hättest in der zeit mit cita mal etwas an deinem leben ändern sollen, anstatt nur deinen schreibstil - 1500 tabletten in 4 jahren und jetzt wirken die nicht mehr... du bist'n typ, ey!?

#8


M
@ Horst....
Ich weiß gar nicht wie ich dir danken soll!? Jetzt gibst du auch noch dein mathematisches Fachwissen preiß, wo sich Professoren deutschlandweit, ein Beispiel nehmen könnten.
Genau "könnten"! Denn da deine Gleichung, nicht der Realität entspricht und somit falsch ist, solltest du dich auch nicht weiter lächerlich machen und versuchen bei Unterlegenheit, mit gefühlsverletzenden Arrgumenten, die bodenlos sind, zu kontern.
Wir können uns, wie beim Tennis, den Ball hin und her spielen, nur kann ich von dir nicht erwarten, dass da etwas annähernd wie eine Information zustande kommt.
Denn da beginnt deine Misere oder nennen wir es Talent. Kommentare sind einfach (Das weißt du!) Ratschläge schon schwieriger......
Du weißt, dass wir uns hier im Internet bewegen, oder?! Mangelnde Präsens im wahren Leben, spiegelt sich im Profillierungsdrang deiner Kommentare wieder... think about!

und nochmal @ alle anderen - gerne weitere Infos und Erfahrungsberichte

#9


Z
was willste überhaupt? hast gefragt - habe dir meine infos itgeteilt.... das andere medi ist teurer und besser verträglich... oft für private krankenkassen... und du hast angefangen mit dem angriff...

#10


S
Hallo MuckMuck,

ich nehme seit 5 Wochen Cipralex (bin übrigens nicht privatversichert...) und mache eigentlich ganz gute Erfahrungen damit. Ich nehme statt der empfohlenen Menge von 10 - 20 Tropfen nur 2 am Tag und die genügen bei mir völlig.

Der Anfang war echt hart, ich hatte in der ersten Woche schon bei 3 Tropfen (deshalb Reduzierung auf 2) so starke Nebenwirkungen, dass ich mich ein paar Mal am liebsten einliefern hätte lassen, aber danach wurde es Tag für Tag besser.

Ich bin immer noch der Meinung, dass ohne Medikamente der bessere Weg ist, aber da ich noch eine Wartezeit von rund 8 Monaten auf meine VT habe, bin ich froh, durch Cipralex diese Zeit überbrücken zu können.


LG
Shivaree

x 1 #11


M
Danke Shivaree,für Deine Atwort


Klar,ich finde auch,dass es besser ist,ohne Medikamente auszukommen und es "selbst" aus dem Teufelskreis der Angst zu schaffen.Jedoch hat man ja auch noch 'nen Alltag zu bewältigen (Kind etc) und ich finde,wenn die Lebensqualität so dermaßen am Ar. ist,hat man das gute Recht sich etwas Hilfe zur Stabilisierung zu holen.
Vor allem,wenn man schon einiges versucht hat.Verhaltenstherapie usw. hat bei mir alles nur noch verschlimmert,vorher ging es mir wesentlich besser,als nach der Therapie.

Was hattest du denn genau für Nebenwirkungen?
Geht es dir denn nun viel besser,als vor der Einnahme des Medikamentes?

Ganz liebe Grüße

MuckMuck

#12


B
Ich nehme Escitalopram seit 2008 in einer wechselnden Dosis von 10 bis 30 mg und bin relativ zufrieden.
Auch ich bin nicht privat versichert.

Also von den NW her bin ich wirklich zufrieden. Hatte auch mit den Tropfen eingeschlichen und langsam hochdosiert. Das klappte wirklich gut.

Das Einzige was mir an dem Medi wirklich zu schaffen macht ist die Emotionsarmut bei einer Dosis ab 15 mg. Dann bin ich so schrecklich neutral, obwohl ich sonst ein sehr emotionaler Mensch bin, der sehr stark mitfühlt - das ist dann weg und ich bin eher weder für noch gegen. Ganz merkwürdig und das ist der einzige Grund, warum ich das Medi in nächster Zeit wechseln werde.
Ach ja, und meine Leberwerte macht es schlechter.
Generell kann ich aber sagen, dass es für mich ein lohneswertes Medi sein kann, aber das ist auch immer sehr individuell und nicht allgemeingültig.

Komme mit sehr vielen Medikamenten (darunter Sertralin, Clomipramin) nicht zurecht, weil ich da zu viele NW verspüre, aber beim Escitalopram war und ist es nicht dramatisch.

Ich möchte nur wegen der Emotionsarmut wechseln und hoffe dass das klappt und dies muss bei dir ja auch längst nicht so sein .

Viel Erfolg, solltest du es probieren!

LG Isabell

#13


S
Also, bei mir war die schlimmste Nebenwirkung eine EXTREME Unruhe, so etwas habe ich weder zuvor, noch danach jemals wieder gespürt, wie in dieser ersten Woche. Das war die einzige Nebenwirkung, aber die hatte es echt in sich ).

Nachdem ich aber auf 2 Tropfen reduziert habe, ist aber alles wieder o.k. und mir geht es gut. Ich spüre zwar noch die Angst, aber das ist auch beabsichtigt, da ich lernen will, damit umzugehen. Ich habe auch einen kleinen Sohn und hatte irgendwann nicht mehr die Lust, dass ich mich nur noch darauf konzentrieren muss, meine Angst unter Kontrolle zu halten und dagegen hat es wirklich geholfen.

Ich kann Dir auch nur empfehlen es auszuprobieren.

#14


Hazy
hallo muckmuck

ich nehme cipralex seit januar 2010, dvor hatte ich paroxetin, was ich aber aufgrund von 15 kilo gewichtszunahme wieder abgesetzt habe.

ich bin während eines psychiatrieaufenthaltes umgestellt worden und die haben bei mir mit 5 mg angefangen, dann nach einer halben woche auf zehn und nach einer woche dann auf 20 mg, was ich bis jetzt nehme.
ich hatte keine nebenwirkungen, weder zu anfang, noch jetzt, oder zwischendurch. ich kann auch nicht von gefühlsarmut oder dergleichen berichten, für mich also ein ganz akzeptables medikament, perfekt aber nicht, denn ich habe trotzdem immer wieder angstzustände.

im grunde ist meine gesamtanspannung etwas runter gefahren, die panik darf ich aber - wenn sie sich mal wieder ganz viel mühe gibt - voll auskosten. aber mal ganz davon abgesehen, sollte ein medikament ja auch unterstützend und nicht betäubend wirken.

ich glaube, einen versuch mit cipralex ist es wert (citalopram habe ich im übrigen gar nicht vertragen). ob bzw wie es wirkt und inwieweit du mit nebenwirkungen zu kämpfen haben könntest, ist wohl immer ganz personenabhängig. man muss quasi "sein" medi finden.

alles gute
hazy

#15


S
Hallo in die Runde!

@hazyhue - Was genau waren bei dir die Nebenwirkungen bei Citalopram? Mich würde das auch interessieren.

Bei mir ist das Problem, dass ich seit über einem Jahr mit massiven Depressionen und einer GA leben muss und außer Opipramol habe ich bisher leider nichts vertragen. Reagiere auf fast alle Medikamente über. Bin bald zur Reha und würde es zumindest noch mal mit Escitalopram versuchen wollen. Hab aber ziemliche Angst davor, denn bei 10mg Citalopram hatte ich nach einer Stunde den Rettungswagen vor der Tür.

@Shivaree - Wie verträgst du Escitalopram denn inzwischen? Ich würde auch nur mit einer sehr geringen Dosis einsteigen wollen. Hilft es in der geringen Dosis bei dir schon gegen die Depressionen / Angst?

LG,

Spooky

#16


S
Hallo Spooky,

ich habe überhaupt keine Nebenwirkungen mehr durch Cipralex.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob es mir hilft oder ob ich ohne Cipralex auch so weit wäre, da ich mich sowieso allen Situationen mit Panik stelle, da dies der einzig wirksame Weg ist. Mein Psychiater meint zwar, dass mich das Cipralex dabei unterstützt, aber das werde ich wohl nur unterscheiden können, wenn ich es wieder absetze.

Nachdem ich diese erste Nebenwirkungs-Horrorwoche mit Cipralex hinter mich gebracht habe und das ohne Hilfe und ohne vom Arzt zur Unterstützung verordnetes Lorazepam, gibt es auch wenig, was mich bezüglich der PAs schocken kann .

Ich habe sonst mit keinen anderen ADs Erfahrung und werde auch Cipralex so schnell wie möglich wieder absetzen, denke aber, dass es wirklich einen Versuch wert ist.

LG
Shivaree

x 1 #17

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Hazy
@ spooky

als ich citalopram eingenommen habe, wurde mir nach einer halben stunde extrem schwindelig und ich fühlte mich total benebelt, als hätte mir jemand was ins getränk geschüttet. ich habe es drei tage lang versucht, dann habe ich mich geweigert.

hatte deswegen auch erstmal angst vor cipralex, aber da ich eh zu dem zeitpunkt in der psychiatrie war, wegen der ängste, habe ich es einfach drauf ankommen lassen. und siehe da, trotz bedenken, keine nebenwirkungen. ich denke es ist wichtig, niedrig einzusteigen und dann langsam hoch zu gehenn.

wenn du sie nehmen solltest, kannst du ja mal berichten. was ich übrigens auch sehr gut vertragen habe waren fluoxetin. hast du davon mal was gehört?

lg
hazy

#18


Z
ich habe den stoff seit zwei wochen dirnne - die angst selber ist völlig unverändert. es hat nichts gebracht außer nebenwirkungen...

#19


S
Hallo ihr Lieben und danke für eure Berichte!

Ich muss wohl so mutig sein und mich dran wagen. Derzeit hab ich wieder das Problem, dass mein Körper vegetativ völlig überreagiert bei neuen Stoffen. Hatte drei Tage lang Lasea probiert (Lavendelöl in Kapseln) und es passiert das Gleiche wie bei Johanniskraut. Erst massives Herzrasen von 160+, dann Blutdruckanstieg auf 170:90. Normal sind bei mir 100:70. Bin also dann in der Notaufnahme gelandet und war und bin wieder mit der Welt am Ende. Mein Körper macht was er will.

@hazy - Ja, Fluoxetin stand auch noch mit auf der Versuchsliste. Aber Escitalopram hört sich nebenwirkungsärmer an. Will lieber das versuchen. Fluoxetin hat dir aber wohl nicht gut geholfen? Wie klappt es denn mit dem Cipralex?

@zoslt_grabenhorst - Nun, zwei Wochen sind nicht lang und wie bei jedem Antidepressivum können sich die Symptome sogar noch verstärken. Hab noch etwas Geduld.

SSRI wirken ja auch nicht angstdämpfend. Man hat deshalb weniger Angst, weil die Stimmung besser ist. Und wer optimistischer ist, kann auch mit Ängsten besser umgehen und sie in den Griff bekommen. Antidepressiva sind ja auch keine Zaubermittel. Im KH sagte man mir, dass damit eine Besserung von ca. 50 % drin ist, mehr ist schön, aber nicht sehr wahrscheinlich. Sie können ja auch keine Therapie ersetzen und sollen nur zur Unterstüzung gedacht sein. Ich drück dir die Daumen, dass es sich in den nächsten Wochen noch bessert bei dir.

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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