6

Melly8808


3
1

Langzeit Erfahrungen

Hallo , ich nehme jetzt bestimmst schon seit 2011 also bald 8 Jahre Cipralex , es gab eine Zeit da ging es mir wirklich gut und es hat mir seht gut gegen meine Ängste geholfen , seit ca 3 Jahren habe ich das Gefühl das es nicht mehr wirklich greift und ich sie nur nehme das ich keine Absetzsymptome bekomme, jetzt ist meine Frage , gibt es hier jemand der auch schon so lange oder länger Escitalopram oder Cipralex nimmt? Wenn ja wie wirkt es bei euch ?

vielleicht sollte ich dazu sagen das ich im Moment 10 mg nehme und früher 20mg .und ich nicht weiss ob ich wieder hochdosieren soll weil ich eigentlich gern ohne Medikamente leben möchte da sie mir im Moment nicht wirklich helfen

17.04.2019 08:33 • #41


laribum

laribum


1290
1
405
Nehme das medikament jetzt 6 Jahre 15mg und es hilft wirklich dauerhaft sehr gut hatte Zwangsstörungen und Ängste, bis auf die Ängste ist alles weg. Ängste aber nur noch vermindert. Keine qtc verlängerung im ekg bisher.

17.04.2019 09:31 • x 1 #42


Melly8808


3
1
Zitat von laribum:
Nehme das medikament jetzt 6 Jahre 15mg und es hilft wirklich dauerhaft sehr gut hatte Zwangsstörungen und Ängste, bis auf die Ängste ist alles weg. Ängste aber nur noch vermindert. Keine qtc verlängerung im ekg bisher.


Das freut mich zu hören das heißt du nimmst dauerhaft 15mg ? Oder variierst du ?

17.04.2019 11:48 • #43


LenaB


6
2

Escitalooram hat jemand Erfahrung

Hallo hat hier jemand Erfahrung mit Escitalopram?
Nehme seit 2 Tagen 5 tropfen und fühle mich nicht gut angst herzstolpern tsupheitsgefühl im Gesicht und angst angst angst! Wann wirkt es?

29.04.2019 13:18 • #44


nektarine


1140
4
568
Hallo!
Bei mir hat es nach ca. 2 Wochen etwas zu wirken begonnen, die volle Wirkung hatte ich 4 Wochen nach der letzten Steigerung.
Liebe Grüße

29.04.2019 16:55 • #45


MrsCornflake


1
1

Erfahrung ESCITALOPRAM bei Angst & Empfindungsstörungen

Hallo liebe Community,

ich kämpfe seit 4 Wochen lt. ärztlichem Befund mit Panikattacken und dissoziativen Empfindungsstörungen: die ersten 2 Panikattacken aus dem nichts im Büro - seitdem auch immer irgendwo Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzunempfinden, stellenweise über den ganzen Tag verteilt (MRT, Blut, EKG & neurologische Untersuchung erfolgten bei einem Psychiatrieaufenthalt). Wenn ich anfange, mir darüber zu viele Gedanken zu machen, lässt der nächste Anfall/ Panikattacke nicht lang auf sich warten. Kurzum: alles ist grad dezent zum Kotzen. Wenn ich dann lese, dass einige von Euch diese Probleme über viele Jahre mitschleppen, wird mir ehrlich gesagt ganz anders.

Aufgrund der schlechten Therapeutensituation kann ich vor November/ Dezember nicht mit einer Therapie beginnen - habe nach Rücksprache mit meiner Hausärztin beschlossen, zur Überbrückung Escitalopram zu nutzen, in der Hoffnung wieder ohne Einschränkung im Arbeitsalltag funktionieren zu können.

Die meisten Erfahrungsberichte zu diesem AD hier habe ich nur zum Thema Angst- & Panikstörung gefunden, nicht konkret bezogen auf Empfindungsstörungen.
Hat da vll. schon jemand Erfahrungen zu sammeln können, egal ob positiv oder negativ?
Werden damit langfristig die Probleme besser bzw. treten einfach weiter in den Hintergrund? Gerade dieses Gefühl vom spontanen "Halszuschnüren" bringt mich jedes Mal zum Durchdrehen (wobei das Taubheitsgefühl im Gesicht halt auch echt bescheiden ist).

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch,
Grüße und schönen Abend!

29.07.2019 19:39 • #46


MilaMilkaMia

MilaMilkaMia


384
3
269
Ich glaube daran leidet jeder der eine Angststörung, Panikstörung oder Depressionen hat, es sind Begleisymptome der Krankheit.
Bei mir war und ist es auch so. Als ich ADs bekommen habe, wurden die Symptome verschlimmert (Erstverschlimmerung). Hat bei mir 6 Wochen gedauert bis es besser wurde (bei escitalopram). Sobald deine "Haupterkrankung" gelindert wird, nehmen auch die damit verbundenen Symptome ab.

29.07.2019 19:54 • #47


alina.piecach


Ich leider bereits seit ca. 5 Jahren an einer Angst- und Panikstörung. Leider bin ich zu Beginn an eine "falsche" Psychiaterin geraten, die meinte, dass ich keine Therapie brauche, sondern Antidepressiva. Ich nahm also für einige Zeit Sertralin, später dann Venflaxin. Da beides nicht die gewünschten Wirkungen hatte, stellte mich meine neue Psychiaterin auf Escitalopram um. Das war Anfang Mai 2019. Ich bin durch dieses Medikament leider durch die Hölle gegangen, sowohl bei Einnahme als auch beim Ausschleichen. Da ich sowieso immer sehr mit Herzrasen und Herzstolpern zu tun hatte, war es eine Katastrophe. Ich hatte unter dem Medikament ständig Herzrasen, innere Unruhe, war sehr nervös. Wir haben es dann langsam ausgeschlichen - das war ebenfalls sehr schwierig. Am 02.07.2019 habe ich die letzte Tablette genommen (geringste Dosis) und ich hatte knapp 3 Wochen schlimme Absetzerscheinungen - Brain Zaps, extremen Schwindel, De-Realisationsgefühle, Herzrasen, Unruhe, etc. Langsam wird es besser. Hin und wieder eine Alprazolam (1 mg) hat mir dadurch geholfen. Auch heute noch mein Bedarfsmedikament, was ich solange "dabei" habe, bis ich im November/Dezember hoffentlicht endlich eine Verhaltenstherapie machen kann.
Meine Erfahrung mit Escitalopram war leider nicht sehr positiv.

02.08.2019 09:30 • #48



Dr. med. Andreas Schöpf


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag