6

hazyhue

hazyhue


3100
113
2602
huhu spooky,

ich habe fluoxetin über ein jahr genommen und war sehr zufrieden, weil ich keine nebenwirkungen hatte und mich gut unterstützt gefühlt habe. aber dann kam eine ätzend panikvolle zeit und ich wollte einfach nur etwas anderes ausprobieren, was vielleicht noch besser hilft, also hat mein arzt mir einen wechsel vorgeschlagen.

dann hab ich paroxetin bekommen und ich wurde gute 10 kilo schwerer, was mich ziemlich sehr runter gezogen hat. also nach einem halben jahr wieder abgesetzt und mit cipralex begonnen.

wie du schon sagst, sind die antidepressiva nicht da, um die ängste wegzuzaubern, sondern um die laune zu heben bzw die nervosität zu dämpfen. das klappt mit cipralex ganz gut, ich fühle mich meistens okay, klar oft auh nervös, aber ich hatte schon viel schlimmere zeiten

23.02.2011 18:43 • #21


Nicky


Hallo,


ich nehme auch Cipralex,seit fastßnem halben Jahr ( bin 19 ).
Also,ich kann eigentlich nur positives berichten.

L.G.

23.02.2011 21:56 • #22


Spooky


53
5
Hört sich ja erst mal gut an. Ich hoffe, ich schaffe es überhaupt noch bis in die Reha. Hab im Moment einfach nur noch Angst vor dieser Körperschwäche und den Muskelkrämpfen. Ich bete, dass es tatsächlich "nur" von den Derpessionen kommt, aber ich kann es mir fast schon nicht mehr vorstellen. Hab unglaubliche Angst, dass es der Beginn einer neurologischen Krankheit sein könnte. Hatte ich im Dezember / Januar schon mal über Wochen, was keiner ernst genommen hat und jetzt ist es wieder da. Macht mich total verrückt alles.

24.02.2011 10:32 • #23


Nicky


Zitat von Spooky:
Hört sich ja erst mal gut an. Ich hoffe, ich schaffe es überhaupt noch bis in die Reha. Hab im Moment einfach nur noch Angst vor dieser Körperschwäche und den Muskelkrämpfen. Ich bete, dass es tatsächlich "nur" von den Derpessionen kommt, aber ich kann es mir fast schon nicht mehr vorstellen. Hab unglaubliche Angst, dass es der Beginn einer neurologischen Krankheit sein könnte. Hatte ich im Dezember / Januar schon mal über Wochen, was keiner ernst genommen hat und jetzt ist es wieder da. Macht mich total verrückt alles.


Also,ich kann dir Cipralex echt nur empfehlen ( gut,es wirkt natürlich bei jedem anders ),aber ich habe damit bisher nur gute Erfahrungen machen können,ist zwar kein Wundermittel und zaubert quasi alles weg,aber das ist schließlich kein Medikament,wenn wir mal Tavor und ähnliches weglassen.
Ich nehme Cipralex seit fast einem halben Jahr und muss sagen,dass sich meine Problematik schon deutlich gebessert hat,zumindest wenn ich an die Wochen denke,kurz bevor ich stationär als Notfall in die Klinik kam...
Dazu ist es jetzt kein Vergleich mehr...

Was nimmst du denn zur Zeit,wenn ich mal fragen darf ?

"Körperschwäche" kann tatsächlich von Depressionen kommen ; wenn ich eine Phase habe,in der ich ziemlich depressiv bin,habe ich das auch. Man fühlt sich dann schon irgendwie " richtig krank" .

"Muskelkrämpfe" weiß ich nicht. Was ähnliches hatte ich mal nach einer Panikattacke ( weiß ja nicht,ob du unter Panik leidest *?*)
Aber wirklich Krämpfe waren das auch nicht,eher eine Art zittern,vergleichbar mit Schüttelfrost ( irgendwie so ).

Kannst du nicht mit einem Krankentransport in die Reha ,wenn es gar nicht geht ? :/
Gibt da ja verschiedene...oder geht das nur,wenn man in eine Klinik muss ?

Wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und viel Kraft.

Nicky. (:

24.02.2011 11:29 • #24


Spooky


53
5
Wenn das so weiter geht, kann ich mich auch bald als Notfall einweisen lassen.

Mein Problem ist, dass ich eben so gut wie nichts vertrage. Im Moment bin ich völlig ohne Medis und für die nächsten paar Wochen bis zur Reha auch erst mal ohne ambulante Therapie, weil ich gerade den Therapeuten wechsle. Ist alles ziemlich hart gerade. Kann ich nur hoffen, dass meine Muskeln irgendwann wieder von allein Ruhe geben.

Mit dem Krankentransport ist eine gute Idee, da muss ich mal nachfragen. Ansonsten hab ich schon leichte Krämpfe. Ist halt aber auch die Frage, wie fertig mein Körper von dem ständigen Auf und Ab schon ist. Kann mir irgendwie keiner richtig eine Antwort geben. Ich hoffe inständig, dass es nur psychisch ist, alles andere wäre in meiner Situation eine Katastrophe.

Na schauen wir mal, ich hoffe dass ich Cipralex vertragen werde.

24.02.2011 18:02 • #25


Nicky


Zitat von Spooky:
Wenn das so weiter geht, kann ich mich auch bald als Notfall einweisen lassen.

Mein Problem ist, dass ich eben so gut wie nichts vertrage. Im Moment bin ich völlig ohne Medis und für die nächsten paar Wochen bis zur Reha auch erst mal ohne ambulante Therapie, weil ich gerade den Therapeuten wechsle. Ist alles ziemlich hart gerade. Kann ich nur hoffen, dass meine Muskeln irgendwann wieder von allein Ruhe geben.

Mit dem Krankentransport ist eine gute Idee, da muss ich mal nachfragen. Ansonsten hab ich schon leichte Krämpfe. Ist halt aber auch die Frage, wie fertig mein Körper von dem ständigen Auf und Ab schon ist. Kann mir irgendwie keiner richtig eine Antwort geben. Ich hoffe inständig, dass es nur psychisch ist, alles andere wäre in meiner Situation eine Katastrophe.

Na schauen wir mal, ich hoffe dass ich Cipralex vertragen werde.



Cipralex ist eigentlich nicht gerade unverträglich.
Nun gut,wenn man jetzt spezielle Allergien gegen irgendwelche Inhaltsstoffe hat,oder ähnliches,dann ist es wieder was anderes...
Aber eigentlich verträgt man das ganz gut ; hab zumindest bisher nichts schlechtes danvon gehört + meine eigene Erfahrung war bzw. ist eben auch positiv. Probiers mal aus,ist sicherlich einen Versuch wert...

Wann gehts denn los bei dir ?

L.G. & weiterhin alles Gute .
Nicky.

24.02.2011 21:41 • #26


Spooky


53
5
Die Reha beginnt am 23.03.2011. Im Moment bin ich aber so unten, dass ich nicht weiß, ob ich die Reha generell packen würde. Möchte aber derzeit keine Medikamente zu Hause ohne ärztliche Aufsicht einnehmen müssen.

Ansonsten hab ich jetzt Montag einen Termin bei meinem Neurologen. Schauen wir mal, was der mir zu sagen hat.

LG und ein schöne Wochenende dir!

25.02.2011 10:25 • #27


Nicky


Würde ich auch sagen ; warte den Termin erstmal ab.

L.G. und alles Gute dir.

Danke,wünsch dir auch ein schönes Wochenende.

Nicky.

25.02.2011 16:27 • #28


Wuschelino22


46
5
Hallo zusammen, ich nehme nun seit 5 Wochen Escitalopram habe es in Tropfenform eingeschlichen jeden 4 Tag um einen Tropfen erhöht. Bin seit Donnerstag bei 10mg und jetzt auf die Tabletten umgestiegen. Meine Panikattacke sind komplett weg jedoch habe ich immernoch in manchen Situationen Angstgefühle. Bis wann setzt denn die Stimmungsaufhellende Wirkung ein ? Bis her merke ich noch nichts davon , habe zu wenig Lust. Sollte die jetzt nicht schon eingesetzt haben oder kann ich erst jetzt wenn ich auf 10mg nochmal mit 4 bis 5 Wochen rechnen ? Grüße

04.09.2017 15:00 • #29


hope___

hope___


79
7
18
Hallo ihr lieben

Hat jemand Erfahrung mit nur 5mg cipralex?

Ich nehme nun wieder seit 3 Monaten Cipralex.. angefangen mit 5mg 1 Woche lang. Dann gesteigert auf 10 mg bis 12,5 mg

Nun habe ich es eigenständig wieder auf 5g herabgesetzt da ich denke das über 10 mg zuviel für mich ist. Mit 5mg fühle ich mich wesentlich besser, denk ich!

Nutzen 5 mg den etwas?
Bei über 10 bin ich ständig müde, habe keinen Antrieb und bin zu faul, kann nicht weinen obwohl ich mich danach fühle usw usw ...

Hat jemand Erfahrung?
Gglg

05.09.2017 08:54 • #30


petrus57

petrus57


13995
157
7665
Du musst herausfinden mit welcher Dosierung du dich am Besten fühlst. Das kann dir auch kein Arzt vorgeben. Der kann ja nicht wissen welche Dosierung bei dir am besten anschlägt. Bei einem reichen 5 mg der andere braucht vielleicht 20 mg.Nur würde ich nicht über die Höchstgrenze gehen.

Viele nehme ja die Tabletten so wie es der Arzt vorgibt. Die meisten Notfälle in den Notaufnahmen werden wegen einer falschen Medikamentation eingeliefert.

05.09.2017 09:22 • x 1 #31


Flocke37


Nach 7,5 Jahren Citalopram nehme ich ab morgen Escitalopram.
Escitalopram deckt im Gegensatz zu Citalopram auch Zwangsstörungen ab und wir wollen testen ob es mir damit besser geht. Ich habe mehrere Zwänge.

Wer von euch nimmt Escitalopram und wie vertragt ihr es?
Es soll bei höheren Dosen zu Herzrythmusstörungen gekommen sein.
Ist das jemandem passiert?

29.11.2017 13:06 • #32


Psychic-Team

Psychic-Team


2930
209
2789

Butzelmann

Butzelmann


234
2
64
hallo,

ich nehme auch seit dieser woche escitalopram. habe einen neuen neurologen, der mich auf pregabalin und escita umgestellt hat.
das pregabalin vertrage ich ganz gut und hatte nur die ersten 3-4 tage ziemlichen hangover.
jetzt habe ich mit 5mg escita angefangen, welches ich demnächst auf 10mg hochdosieren werde.

ich weiß natürlich, dass diese medikamente einige wochen brauchen um zu wirken und die erste zeit nicht schön wird.
und im moment stimmt das auch
leichte unruhe, die zum glück vom pregabalin gedrosselt wird. leichter schwindel und übelkeit den ganzen tag über.
aber was mich am meisten wirklich krass stört.... ich schwitze an händen und füßen wie sau... ich muss 3 mal am tag meine socken wechseln und habe immer ein kleines handtuch dabei um mir meine hände abzuwischen. normal creme ich mir meine hände und füße regelmäßig ein, aber das ist zur zeit absolut unmöglich. die creme wird quasi abgeschwemmt
autofahren ist auch ein thema... ich lasse mein auto so oft stehen wie es nur geht. fühle mich etwas verwirrt und bevor etwas schief geht, lasse ich mich fahren oder bestelle mir ein taxi.

ab wann trat bei euch die erste merkliche wirkung auf?

30.11.2017 20:45 • #34


Flocke37


Dringende Frage an euch:

Ich habe seit gestern Abend hammermäßige Kopfschmerzen.
Kann das nach 7 Tagen Einnahme noch eine Nebenwirkung sein?
Wechsel ja gerade von Citalopram auf Escitalopram.
Die ersten 4 Tage nahm ich 5 mg und jetzt seit 3 Tagen 10 mg.
Die Kopfschmerzen sind schlimm. Werde mich sogar krank melden müssen auf Arbeit.

07.12.2017 07:20 • x 1 #35


Grashüpfer

Grashüpfer


1867
14
931
Kopfschmerzen hatte ich nie. Ich habe Escitalopram 2 Jahre lang genommen, erst nit 10 mg, zum Schluss 5 mg, dann abgesetzt. Die Ängste kamen wieder, es wurde über Wochen schlechter und dann ist die Psyche schlagartig in den Keller gerauscht, es ging mir hundsmiserabel. Das war vor etwa sechs Wochen. Zu der Zeit hatte ich Escitalopram bereits seit 2 Wochen wieder angefangen. Ich hatte Herzrasen, erhöhten Blutdruck, schreckliche Angst und Nervosität, Engegefühl in der Brust und war vollkommen erschöpft. Es war so schlimm dass ich einen Tag den Notarzt gerufen und Betablocker für bedarf bekommen habe.
Ob die krassen Erscheinungen vom Escitalopram kamen, war nicht vollends zu klären. Fakt ist, dass es nach 2 Wochen Einnahme massiv schlechter wurde und fast sechs Wochen gebraucht hat bis die Wirkung voll angeschlagen hat und ich mich stabil gefühlt habe. Vor 2 jahren hatte ich solche Erscheinungen in der Anfangsphase der Einnahme von Escitalopram nicht, nur Müdigkeit und ein wenig Übelkeit, gab sich aber schnell und dann habe ich es immer gut vertragen und tue dies auch jetzt wieder. Inzwischen geht es mir ganz gut und ich fühle mich viel stabiler. Ich glaube dass Verschlechterung und zu langes Warten, um wieder anzufangen,zusammen kamen.

07.12.2017 07:34 • #36


Cati

Cati


9615
8
7394
Nehme seit 5 Tagen Escitalopram und habe auch Kopfschmerzen ( habe ich sonst nie ).
Ist aber erträglich.
Schwitzen hab ich auch als Nebenwirkung.
Komm mir vor wie im Hochsommer.

07.12.2017 08:04 • #37


Flocke37


Heute vormittag waren ich beim Hausarzt weil ich mich nicht gut fühlte mit den Kopfschmerzen und auch hohen Blutdruck hatte. Das EKG ist unauffällig und der Blutdruck zwar erhöht aber für sie noch im Rahmen...

Ich habe mal wieder das halbe Internet durch gewälzt und fand das:

Mater fragte in den Kommentaren: Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen Citalopram und Escitalopram? Lohnt sich der Umstieg?

Chiralität:
Leg bitte mal Deine rechte Hand auf Deine linke Hand. Sind sie deckungsgleich? Nein. Sie sind lediglich spiegelsymmetrisch gleich. Bei chemischen Molekülen gibt es das auch. Zwei Moleküle sind spiegelsymmetrisch, aber eben nicht deckungsgleich. Bei Molekülen heißt das chiral (vom griechichen Wort für Hand, von dem auch das Wort Chirurgie abstammt). Bei Arzneimitteln ist es in der Regel so, dass beide Varianten eines Moleküls zu je gleichen Teilen in der Medizin enthalten sind, es wirkt aber nur eines der beiden Enantiomere.

So ist es auch beim Citalopram. Das ist eine 50 zu 50 Mischung des antidepressiv wirksamen S-Citaloprams (handlicher benannt als Escitalopram) und des nicht wirksamen spiegelbildlichen R-Citaloprams.

20 mg Citalopram enthalten 10 mg Escitalopram
20 mg Citalopram entsprechen 10 mg Escitalopram. Logisch, denn in 20 mg Citalopram sind ja auch 10 mg S-Citalopram drin, und halt noch 10 mg R-Citalopram.
Lundbeck hat, kurz bevor das Patent von Citalopram ausgelaufen ist, einen in der Pharmabranche üblichen Trick angewendet. Das S- und R-Citalopram-Gemisch, das als Citalopram verkauft wird, wurde chemisch getrennt, und nur noch die wirksame Hälfte, das S-Citalopram verkauft. Name Escitalopram. 10 Jahre neues Patent drauf, und damit wesentlich höhere Gewinnmarge. Dann macht man mit Escitalopram noch Zulassungsstudien für Indikationen, bei denen man für Citalopram keine Zulassungsstudie gemacht hat, und schon erscheint es ein breiteres Wirkspektrum zu haben als Citalopram.
Dabei ist aus logischen Gründen ausgeschlossen, dass 10 mg Escitalopram besser wirken können als 20 mg Citalopram, denn in 20 mg Citalopram sind ja auch 10 mg S-Citalopram drin.
Es ist theoretisch möglich, dass das R-Citalopram Nebenwirkungen macht. Aber es macht nicht die typischen serotonergen Nebenwirkungen wie Übelkeit, QT-Zeit-Verlängerung oder verzögerten Orga., denn das R-Citalopram ist ja eben gerade nicht aktiv am Serotonin-Transporter. Es könnte vielleicht Allergien auslösen, die Escitalopram nicht auslöst.

Fazit:
Meine Einschätzung ist also: Was auch immer die Marketing-Experten uns erzählen möchten: Escitalopram ist nicht wirksamer als (die zweifache Menge) Citalopram. Es könnte theroretisch weniger Nebenwirkungen machen. Aber nicht die klassischen Nebenwirkungen.

Quelle
https://psychiatrietogo.de/tag/escitalopram/

07.12.2017 16:17 • x 1 #38


Bolle2012

Bolle2012


67
7
22
Hallo mein Arzt hat mir aufgrund Angststorung und Depressionen Escitalopram Heumann 20ml tropfen und Trimipramin neuraxpharm 40ml.tropfen verschrieben.die nehme ich nun seit gestern.ich habe das Gefühl das es mir schlechter geht. Die Ärztin sagte das es normal ist in der ersten Zeit.aber so heftig hätte ich nicht erwartet.ich bin echt verzweifelt.hat jemand Erfahrungen damit?über jede Antwort würde ich mich freuen

26.07.2018 19:35 • #39


The_Nexus_Bloom

The_Nexus_Bloom


79
35
Mit Sicherheit kann das natürlich nur ein Arzt sagen. Aber bei Antidepressiva ist das Auftreten von Nebenwirkungen natürlich nicht unwahrscheinlich. Soweit ich weiß, ist das die ersten 1-2 Tage am schlimmsten. In welchen Schritten stufst du denn hoch? Bei der mir wurde das damals erst besser, als ich die so 1-2 Wochen nach Erreichen der entsprechenden Dosis genommen hatte.

26.07.2018 22:13 • #40




Dr. med. Andreas Schöpf

Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag