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keven5

keven5
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Hallo ihr lieben,

ich nehme jetzt seit ungefähr 3 Monaten 400 Quetiapin und habe fast 7 Kilo zugenommen. ich habe nichts an meiner Ernährung geändert und mache alles wie vorher. Und wieso habe ich jetzt so zugenommen, kann das von dem Quetiapin kommen?

mein Arzt sagt das es keine Gewichtszunahme macht sondern die Zunahme durch die Besserung der Symptome zu erklären ist.

geht es jemand ähnlich wie mir?

Viele Grüße Keven

21.04.2026 #1


34 Antworten ↓
Feuerschale

Feuerschale
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Zitat von IronIgris:
Als ich das Medikament bekommen habe 450g Quetiapin. Dann irgendwann als ich gegen meinen Willen 1 Jahr in einer Therapeutischen WG war und ich keine Lust auf die hatte haben die mich Mal in ein Krankenhaus abgeschoben für 2 Wochen da wurde es dann auf 550g erhöht. Irgendwann Habe ich meinen jetzt zum Glück seit 6 Wochen ehemaligen Psychiater erzählt das ich mich unwohl und nicht gut aufgehoben fühle bei meiner ehemaligen Assistenz und der hat es dann auf 700g erhöht

Hui das ist aber ganz schön viel. Mein Psychiater meinte 400-600 mg wenn es ganz akut ist bei manchen.
Aber dauerhaft so hoch?

Ich hatte mit 50 mg angefangen, der Effekt war eine leichte Müdigkeit und keine Gewichtszunahme. Da
dann aber das psychotische durchkam noch, bin ich nur durch Felder und Straßen nachts geflitzt, da war dann eher Gewichtsabnahme.

Bin dann auf 200 mg hoch da fängts an antipsychotisch zu wirken....für mich schon ne Vollbremse, kann nur noch schlafen schlafen schlafen. Kann aber auch noch das Erholen sein von der vorherigen Phase.
Zunehmen würd ich sagen eher dadurch, dass ich mich weniger bewege und dann mehr esse aus Langeweile oder das Essen nicht so kontrolliere (auch eher gesunde Sachen dabei).

Sonst erkenn ich da nichts von zunehmen durch Quetiapin. Aber wie es langfristig aussieht oder bei höherer Dosis weiß ich auch nicht.

18.04.2026 15:24 • x 2 #32


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Gewichtszunahme durch Quetiapin?

x 3


IronIgris

IronIgris
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Zitat von Feuerschale:
Hui das ist aber ganz schön viel. Mein Psychiater meinte 400-600 mg wenn es ganz akut ist bei manchen.
Aber dauerhaft so hoch?

Ich bin da auch sehr skeptisch wegen. Und ich habe diese ganzen Psychotischen Sachen nicht gehabt. Ich hatte sehr viel Misstrauen. Ich schließe das aber eher auf eine PTBS. Die Diagnose wird auch gerne verwechselt und bei Shizophrenie ist halt Misstrauen gegen über anderen mein einziges Symptom. Bei PTBS habe ich mehr. Ich habe eine leider eine Gewalttat begangen gegen Vater. Es waren extrem schlimme Zustände ich war denen auch zu viel und mein Vater hatte Parkinson und mich indem Moment nicht ertragen. Er war wegen seiner Parkinson Medikamente auch sehr verwirrt. Aber normalerweise verstehen wir uns sehr gut. Mein narzisstischer Bruder hat die ganze Situation ausgenutzt. er rief täglich mehrmals am Tag an, tat erst so als sei er auf meiner Seite dann legte er auf und rief er bei ihn an und war auf seiner Seite. Schön laut mit Lautsprecher und offener Tür. Irgendwann ging bei mir die Sicherung durch. Er hat vorher auch mich dazu gedrängt das ich ihn Mal eine ordentliche Lektion erteilen und ihn Mal richtig eine Verpassen soll. Das er Böse sei und mich raus haben will das ich auf die Straße lande. Zudem kam ich auch nur wieder zu meinen Vater weil die erste WG wo ich kaputt gespielt wurde mich ohne Ankündigung vor die Tür setzte.

Mein Vater hatte nachts oft Webcam Sex gehabt und die Hygienischen Zustände in der Wohnung waren sehr schlecht und ich hatte nicht Mal Kleidung zum Wechseln und der Geruch war schlecht in der Wohnung. Ich hatte schlaflose Nächte über Wochen. Das wurde alles leider nicht aufgearbeitet. Was ich aber weiß ist das du bei sehr großen Schlafmangel auch Psychotische Symptome entwickelst. Es ist keine echte Psychose aber wenn du kaum schlaf kriegst und unter hohen Stress bist kannst du trotzdem so wirken. Man sagt auch bei bereits 24h ohne Schlaf biste wie 1,0 Promille Alk.. Vor allem bei einer Gewalttat denkt man dann direkt an eine Psychose.

Aber es wurden auch keine Fragen gestellt zu Hintergrunddetails beim Vorfall und der Arzt der es Diagnostiziert hat der hat mit mir kaum gesprochen. Ich weiß nur das er mich einmal gefragt hat ob ich schnelle Stimmungsschwankungen habe was ich verneint habe wobei ich mir diesbezüglich nicht mehr so sicher bin. Also nicht so in 5 Minutentakt oder so also wenn ich mit meinen Leuten Arc Raiders zocke mit denen ich meist sehr viel spaß habe wenn es gut läuft und die Leute sind alle sehr Humorvoll. Aber manchmal kippt das danach wieder schnell wenn ich ins Bett gehe. Weil ich dann manchmal an die ganzen negativen Dinge denke wenn ich mit mir selber alleine bin.

Ich weiß das ich einmal bei den 2 Monatelangen Krankenhaus Aufenthalt eine Untersuchung hatte. Wo ich so Dinge an die Brust und Kopf geklebt bekommen habe also EEG nennt man das glaube ich. "Dann setze dich Mal schön rein in deine Strafe" sagte er. Das komische war Das sie auch mit einer sehr großen Lampe etwa 20 Minuten sehr hell in die Augen geleuchtet haben also mein Kopf war so fest gemacht das ich ihn nicht mehr bewegen konnte. Und ich habe 20 Minuten lang sehr sehr viele bunte verschiedene helle Muster gesehen alles andere drum herum war irgendwie dunkel ich habe nur noch die ganze Zeit diese Muster gesehen bis zum Schluss ich war danach ziemlich fertig....

Ich denke sehr oft daran weil ich mir nicht sicher bin ob das so üblich ist und ob das mit rechten dingen ablief. Meine Augen sind gefühlt auch etwas schlechter geworden mittlerweile schlechter geworden muss aber nicht deswegen sein aber ich werde das nochmal abchecken. Die waren Mal so gut wie es nur geht. Aber bezüglich der Diagnose... Es fühlt sich einfach wie eine Bestrafung an. Und jetzt kriege ich auch noch Ärger mit den Zahnarzt. Rechnungen für Behandlungen die nicht abgesprochen sind und aufgeschrieben sind 2 Füllungen ich habe aber nur eine bekommen. Die waren auch etwas komisch drauf. Werde da nochmal ein neues Thema eröffnen. Jaja mit mir können sie es machen denken sie.
Zitat von Feuerschale:
Ich hatte mit 50 mg angefangen, der Effekt war eine leichte Müdigkeit und keine Gewichtszunahme. Da
dann aber das psychotische durchkam noch, bin ich nur durch Felder und Straßen nachts geflitzt, da war dann eher Gewichtsabnahme.

Bin dann auf 200 mg hoch da fängts an antipsychotisch zu wirken....für mich schon ne Vollbremse, kann nur noch schlafen schlafen schlafen. Kann aber auch noch das Erholen sein von der vorherigen Phase.

Ich schlafe auch sehr viel momentan. Mein Schlafrhythmus ist ziemlich im Ar.. Mittlerweile ist die Nacht auch eher der Tag bei mir.

19.04.2026 04:09 • x 1 #33


Zum Beitrag im Thema ↓


melancholy2
Hallo Keven, huhu

herzlich willkommen im Forum!
Ja, man kann definitiv von Quetiapin zu nehmen. Ich nehme es auch seit Anfang letzten Jahres. Anfangs 600mg, jetzt 500 und habe um die 12kg zu genommen.
Es heißt, man würde davon mehr Appetit bekommen, aber nach Deinen und meinen Erfahrungen, glaube ich, man nimmt auch einfach so davon zu, ich habe nämlich auch nicht viel an meiner Ernährung und der Menge an Essen verändert.
Ich will unbedingt weg von diesem Zeug.
Warum sollst Du es nehmen?

Liebe Grüße, melancholy2 Smile

#2


Rick
Hallo keven5,

herzlich willkommen im Forum!

Ich habe durch Quetiapin innerhalb von vier Jahren fast fast vierzig Kilogramm zugenommen hat. Das ist leider eine tückische Nebenwirkung des Medikaments.

Liebe Grüße

Rick

#3


melancholy2
Zitat von Rick:
Hallo keven5,herzlich willkommen im Forum!Ich habe durch Quetiapin innerhalb von vier Jahren fast fast vierzig Kilogramm zugenommen hat. Das ist leider eine tückische Nebenwirkung des Medikaments.Liebe GrüßeRick


knuddeln Hallo Rick, ja, es ist wirklich eine tückische Nebenwirkung.
LG, melancholy2

x 1 #4


keven5
Hallo
ich habe eine bipolare Störung. Zusätzlich nehme ich Lamotrigin. Und bei Schlafstörungen als Bedarf Zopiclon.

#5


N
Hallo!
Ich habe von quetiapin innerhalb kürzester Zeit 25-30kg zugenommen.
Liebe Grüße

x 1 #6


melancholy2
Zitat von keven5:
Halloich habe eine bipolare Störung. Zusätzlich nehme ich Lamotrigin. Und bei Schlafstörungen als Bedarf Zopiclon.


Ich bin diagnostiziert auf wahnhafte Störung und Persönlichkeitsstörung. Also, ich habe mich entschlossen in Zukunft möglichst ohne Medikamente auszukommen und mich informiert, was es für Alternativen gibt, Therapien u.s.w.
Aber das muss jeder individuell für sich selbst entscheiden.

#7


keven5
Huhu,
das muss jeder selbst entscheiden was er will und was nicht. Man muss das geringere Übel wählen Smile Ich selber habe es oft schon versucht ohne Medikamente auszukommen. Das ging nach hinten los und ich bin wieder in der Ballerburg (ironisch) gelandet. Crying or Very sad

Gruß Keven

#8


Schlaflose
Zitat von melancholy2:
Ich bin diagnostiziert auf wahnhafte Störung und Persönlichkeitsstörung. Also, ich habe mich entschlossen in Zukunft möglichst ohne Medikamente auszukommen und mich informiert, was es für Alternativen gibt, Therapien u.s.w.Aber das muss jeder individuell für sich selbst entscheiden.

Bei einer bipolaten Störung geht es nicht ohne Medikamente. Das ist so wie bei einer Psychose.

x 2 #9


Sonja77
Ich habe das medi fast 9 Monate lang genommen,kein einziges Kilo zugenommen davon

x 1 #10


keven5
Zitat von Schlaflose:
Bei einer bipolaten Störung geht es nicht ohne Medikamente. Das ist so wie bei einer Psychose.


Es kommt darauf an wie stark die Symptomatik ausgeprägt. Eine hypomane Phase ist nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Wenn natürlich derjenige hochmanisch ist und sich oder andere schädigt dann ist das auf jeden Fall nur mit Medikamenten in den Griff zu bekommen. Manchmal muss es auch ein PsychKG sein weil die Person sich nicht als krank ansieht.

x 1 #11


I
Zitat von NIEaufgeben:
Ich habe das medi fast ein Jahr lang genommen,kein einziges Kilo zugenommen davon

Du hast ja auch nur 25 mg bekommen. Bei Dosen von 400 oder 600 mg nimmt man unweigerlich zu. Ist leider so.
Ich habe auch eine bipolare Störung und nehme 400 mg Q.

#12


Sonja77
Zitat von Orangia:
Du hast ja auch nur 25 mg bekommen. Bei Dosen von 400 oder 600 mg nimmt man unweigerlich zu. Ist leider so.Ich habe auch eine bipolare Störung und nehme 400 mg Q.

Ich habe durch das Olanzapin 25 Kilo zugenommen...

#13


I
Zitat von keven5:
Es kommt darauf an wie stark die Symptomatik ausgeprägt. Eine hypomane Phase ist nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Wenn natürlich derjenige hochmanisch ist und sich oder andere schädigt dann ist das auf jeden Fall nur mit Medikamenten in den Griff zu bekommen. Manchmal muss es auch ein PsychKG sein weil die Person sich nicht als krank ansieht.

Was meinst du mit PsychKG ?

#14


keven5
PsychKG ist das Gesetz das für die Zwangsunterbringung zuständig ist. Wenn der Richter kommen muss und du gegen deinen Willen in einer Psychatrie bleiben musst. Ein richterlicher
Beschluss auf Zeit.

x 1 #15


Rick
Zitat von NIEaufgeben:
Ich habe das medi fast 9 Monate lang genommen,kein einziges Kilo zugenommen davon


Dann hattest du echt Glück damit. Ich kannte bisher niemanden, der durch Quetiapin nicht zugenommen hat.

#16


Schlaflose
Zitat von keven5:
Es kommt darauf an wie stark die Symptomatik ausgeprägt. Eine hypomane Phase ist nicht unbedingt behandlungsbedürftig. Wenn natürlich derjenige hochmanisch ist und sich oder andere schädigt dann ist das auf jeden Fall nur mit Medikamenten in den Griff zu bekommen. Manchmal muss es auch ein PsychKG sein weil die Person sich nicht als krank ansieht.


Bei meiner Cousine war es ganz schlimm. Sie rannte nachts schreiend auf die Straße, ihr Vater wolle sie vergewaltigen u.ä.

#17

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melancholy2
Zitat von Schlaflose:
Bei einer bipolaten Störung geht es nicht ohne Medikamente. Das ist so wie bei einer Psychose.


Ich hatte auch eine Psychose.

#18


I
Zitat von melancholy2:
Ich hatte auch eine Psychose.

Du Arme...geht´s jetzt wieder ?
Ich hatte das zum Glück nur 1 mal bisher....man war das schlimm knuddeln

#19


melancholy2
Zitat von Orangia:
Du Arme...geht´s jetzt wieder ?Ich hatte das zum Glück nur 1 mal bisher....man war das schlimm knuddeln


Trost Danke, ja, es war für mich auch sehr schlimm. Ich war in der Klinik und mir wurde, wie gesagt, Quetiapin verschrieben. Dann habe ich im letzten Herbst angefangen in einer Werkstatt für psychisch Kranke zu arbeiten und mir geht es dort sehr gut. Die Arbeit ist wie eine Therapie für mich, durch Betreuung und Tagesstruktur.
LG, melancholy2

x 1 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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