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LavitaLavita
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Wie ergeht es euch beim absetzen.
Wie geht ihr vor?
Haben Sie euch geholfen?
Oder habt ihr bleibende Nebenwirkungen?

Lg

22.09.2023 #1


60 Antworten ↓
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Wolf79
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Hallo zusammen,

habe mich ja lange nicht hier gemeldet.
Nun muss es aber sein, gerade zu diesem Thema:

seit über ca. 30 Jahren greife ich immer mal wieder zu Tavor und habe mich über abwechselnde Zeiträume mit Minidosen -2-3 x die Woche 1/2 oder max.1 Tavor ( 1mg)- über Wasser gehalten.
Auch über Wochen/Monate nichts davon, dann wieder -je nach Situation- auch einige Tage hintereinander.
Absetz/Entzugsprobleme hatte ich nie.
Nun habe ich in den letzten Monaten wieder öfters zu Tavor greifen müssen -selten mehr wie oben geschrieben- aber zusätzlich noch bei Bedarf wegen extremer Rücken/HW-Schmerzen Valoron Tropfen -ebenfalls sehr wenig max.10 Tropfen mit Wasser verdünnt- abends zum Schlafen genommen .Natürlich nicht beides Tavor+Valoron gleichzeitig !
Valoron ist m.E. noch gefährlicher (Sucht) weil zusätzlich -zumindest bei mir- ein Gefühl des Zustandes "einer erhöhten Lebensfreude" eintritt, der äußerst angenehm ist.
Jetzt habe ich ca. eine Woche nichts von Beiden genommen und habe seit Gestern mehrmals täglich plötzlich einsetzendes innerliches Frieren mit Schwindel und Kreislaufproblemen, die mir nun wieder Angst bereiten und mich schon wieder auf dem Weg zum Arzt/Notarzt bringen könnten (alte Geschichte....).
Psychosomatische Beschwerden und Ängste kenne ich zur Genüge (siehe meine Themen/Beiträge hier).
Muss ich mich nun auch noch mit Absetz -Problemen beschäftigen, die ich vorher nie hatte bzw. rächt sich heute die - wenn auch minimale- Einnahme der Medis über sehr viele Jahre ?
Zugegben war Tavor für mich oft eine sog. "Lebensretter".
Andererseits sage ich mir, das ich mit einer sogenannten "Erhaltungsdosis" weiter machen könnte, wenn es mir damit gut geht. Schließlich bin ich ja fast 70 -aber körperlich auch optisch durchtrainiert- aber eben leider mit Ängsten usw. seit über 30 Jahren mehr oder weniger belastet.
Warum also sich noch die oben genannten Beschwerden antun.
Außerdem gibt es einge Baustellen-habe hier mal darüber geschrieben- die "Lebensverkürzend" sein könnten oder nicht ,aber man kann leider nicht in die Zukunft sehen.

Wie auch immer, es ging eigentlich um evtl. Absetzsymptome- bei dieser Dosierung- und Eure Meinung dazu. Alles andere mag für den Einen oder Anderen -je nach Alter- zusätzlich interessant sein.
Auch dazu würde ich mich über Meinungen/Erfahrungen/Einstellungen freuen.
Liebe Grüße
Wolfgang

01.05.2017 12:52 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓

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Eure Absetzsymtome

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Wolf79
Mitglied

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Meine Dosis über fast Jahrzente hat sich ja -bis auf wenige kurzzeitige- Ausnahmen auf maximal 1-2 mg pro Woche beschränkt, 3x die Woche je eine 1/2 selten wenn es schlimm war mal eine ganze 1mg zwischendurch.
Die Erfahrungen mit Tavor bzw. mit fast allen diesen Medis geben Dir zwar recht, für mich kann ich das jedoch nicht bestätigen. Habe mich strickt an die mir eigens auferlegten Anweisungen bzw. Auflagen gehalten und hatte nie den Druck mehr nehmen zu müssen.
Gehe mit solchen Mitteln sehr vorsichtig und achtsam um.
Jeder reagiert eben anders, manche entwickeln bereits nach kurzer Einnahme eine Abhängigkeit während andere davon noch weit weg sind . Genauso sieht es mit einem möglichen Entzug nach dem Absetzen aus. Viele spüren nichts, andere sind stark belastet.
Übrigens hatte ich bisher während der Einnahme von Tavor keinerlei spürbare Nebenwirkungen.
Gerade deshalb ist ja Tavor so beliebt, weil trotz großer/schneller Wirkung sich kaum Nebenwirkungen ergeben, bis leider eben auf ein großes mögliches Suchtpotenzial.
Eine "Erhaltungsmedikation" wäre aus meiner Sicht für mich schon denkbar.
Mich wundert/ärgert eben, das ich bzw. mein Körper/Psyche trotz beschriebener Achtsamkeit nun womöglich nach so vielen Jahren problemloser Einnahme und immer wieder längeren Unterbrechungen, solche unangenehmen Anzeichen entwickelt. Oder reagiert der Körper sowie die Organe/Psyche mit zunehmendem Alter diesbzgl. sensibler ?, könnte wohl so sein.
Werde i.d. nächsten Tagen mal meinen Arzt aufsuchen, ob das tatsächlich so sein kann- ich vermute es fast-oder der Körper wegen was anderem spinnt.Meine früheren Panik/Angstattacken sahen anders aus oder kommen jetzt hinterhältig in neuer Form.
Auch wird das mit der "Erhaltung" besprochen. Werde hier darüber mal weiter berichten.

Wolfgang

01.05.2017 21:24 • #32


Zum Beitrag im Thema ↓


Schlaflose
Von welchem Medikament sprichst du? Das kann man nämlich nicht verallgemeinern. Sprichst du von Antidepressiva, Benzos oder Neuroleptika? Und auch innerhalb dieser Gruppne gibt es Unterschiede beim Absetzen.

Ich habe mein Medikament (Doxepin) schon häufig reduziert, zweimal auch ganz abgesetzt, ganz langsam, praktisch milligrammweise über Wochen hinweg und hatte nie irgendwelche Absetzsymptome. Das einzige, was passiert, ist, dass unterhalb einer bestimmten Dosis mein Grundproblem wieder auftaucht, die Schlafstörungen.

#2


L
Hallo.
Ich habe 3 Versuche gehabt.
1.Opipram
2.Citalopram oder so ähnlich?
3.Amitriptylin

Alles nur noch schlimmer gemacht....

#3


N
Und welches willst du absetzen? Und wie lange nimmt du es?

#4


L
Ich habe keine lange genommen....Da ich zu nix mehr fähig war unglaublich Kopfschmerzen,starke Ohrenschmerzen, Kreislauf runter starker Juckreiz Gesichtshaut tat bei jeder Berührung weh wurde schuppig usw.Bei einer Somatoformen Störung nicht wirklich förderlich wie ich finde.Mein Mann musste sich Urlaub nehmen da ich mich wie auf Dro. fühlte und zu nix mehr imstande war.Ich hab es einfach abgesetzt...Es war zwar/ist auch die Hölle! Aber ich fühle mich wieder besser.Ich finde es faszinierend wenn Psychologen nach dem ersten Termin einem schon die Pillen verschreiben ohne wirklich rauszufinden was los ist.Und dann noch behaupten das es nie Nebenwirkungen gibt! Das halbe Inet ist voll von Betroffenen.

#5


N
Das Problem bei uns ist ,das wir angst haben bei mir ist es auch so .Und deshalb haben wir dann diese Symptome ,das opipramol hat mir mal gut geholfen .Nur das benommen sein ging erst nach 4 Wochen weg

#6


Schlaflose
Zitat von LavitaLavita:
Ich finde es faszinierend wenn Psychologen nach dem ersten Termin einem schon die Pillen verschreiben ohne wirklich rauszufinden was los ist.


Das sind nicht Psychologen, die das tun, denn diese sind keine Ärzte und dürfen keine Medikamente verschreiben. Sie sind für Psychotherapien zuständig. Bei denen geht es darum, die Ursachen der Probleme herauszufinden.
Du meinst bestimmt Psychiater, das sind Fachärzte und in erster Linie tatsächlich für die medikamentöse Behandlung zuständig.

Ich habe sowohl Amitriptylin als auch Opipramol mal genommen. Das Amitriptylin (75mg) hat mir hervorragend bei meinen Schlafstörungen und Depressionen geholfen. Klar hatte ich die ersten paar Tage auch Nebenwirkungen wie Schwummrigleit, Schwindel, leichte Übelkeit und Tagesmüdigkeit gehabt. Das hat sich aber schnell gegeben und nach 2-3 Wochen war ich wie ein neuer Mensch. Die einzige Nebenwirkung, die nie ganz weg ging, war eine recht starke Mundtrockenheit. Nach einigen Jahren ließ die Wirkung allerdings immer mehr nach und nach 9 Jahren startete einen Versuch mit Opipramol. Da das aber sehr viel schwächer ist, habe ich selbst 200mg abends überhaupt keine Wirkung gemerkt und konnte kaum schlafen. Daraufhin habe ich zu Doxepin gewechselt, das dann wiederum mit den oben genannten Nebenwirkungen die ersten Tage einschlug, aber dann nur noch positiv wirkte. das nehme ich jetzt auch schon seit 9 Jahren und es wirkt immer noch gut.

#7


L
Freut mich das es dir hilft:) Therapien haben so lange Wartezeiten und meine Ärztin hat mich auf ihn verwiesen...Ein Fehler....Dieser Mann braucht selbst ne Therapie ( Zitat von meinen Mann)
Er schreit mich an wovor ich Angst habe...Ja wenn ich das wüsste würde ich wohl nicht bei ihm sitzen..... Als ich Ihm gesagt habe das ich kein einizges Medikament mehr nehmen werde war ganz vorbei.

x 1 #8


N
Such dir einen anderen ,was für ein ars.....andere Möglichkeit wäre die Klinik .Da hat man mir am Anfang auch geholfen

#9


L
Da sind die Wartezeiten auch bei 3-4 Monaten...Ich fang aber schon in 2 Monaten wieder an zu Arbeiten.
Hatte ihn auch gefragt ob er mir helfen kann wegen der Suche und der Wartezeit.
Da sagt er zu mir: Naja eventuell bekommen Sie vorher noch die Kurve oder sie können dann nicht Arbeiten gehen!
Ernsthaft wer kann sich das heute noch erlauben?!Geschweige denn es sich aussuchen?
Ich würde jetzt aus der Elternzeit wieder raus sein und dann komm ich mit berurlaubung oder wie?
Ich hoffe meine HÄ kann mir helfen...

#10


N
Wenn es ganz schlimm ist lass dich als Notfall einweisen ,einfach hin dürfen dich nicht abweisen hab ich auch gemacht.Den psychologen kannst in die tonne hauen ,gibt bessere .

#11


L
Ja,ich war da für eine Woche musste dann aber wieder raus,wegen meinem Sohn.Mein Problem ist das sie da keine Kinder mit aufnehmen können.
Und es nur wenige Kliniken gibt die das machen.Und wenn geht es erst in 3-4 Monaten.:/

Wie geht es dir denn? Wie ist deine Depression zustande gekommen?

#12


N
Das ist blöd ,also bei mir HST es vor 11 Jahren angefangen nach meiner total op ,ich leide unter angst und panik mit starkem schwindel. Naja ich hatte 9 jahre ruhe mir ging es gut und jetzt seit zwei jahren der horror .Dazu kam auch eine depression blieb nicht aus ,stendig heulen nicht mehr wissen wohin .Im moment ist mein schwindel im vordergrund

#13


L
Warum die Op? Nur falls du es sagen magst

#14


N
Ja warum nicht ,habe 3 Monate nur geblutet .Also musste was gemacht werden habe dadurch Anemie bekommen bei soviel blutverlust

#15


L
Nicht warum sonder weshalb wollte ich wissen Smile
Oha das war bestimmt heftig.

#16


N
Das warum nicht ,war auf die Frage ob ich sagen möchte Smile was für ein deutsch heute .
JS war schon schlimm ,nur im Gegensatz zu jetzt war es nichts

#17

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L
Achsooo jetzt hab ichs auch kapiert

#18


N
Hab gerade gesehen bist im gleichen alter wie meine Tochter

#19


S
Mir hilft nur eins und das ist Tavor,und selbst das will man einem nicht geben ,bin schon 26 Jahre krank

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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