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201717.04




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Ich glaub für ne lange Therapie ist das auch nicht geeignet....Macht ja stark abhängig...

Auf das Thema antworten


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  19.04.2017 14:46  
LavitaLavita hat geschrieben:
Ich glaub für ne lange Therapie ist das auch nicht geeignet....Macht ja stark abhängig...

Wenn man aber anders nicht vor die Tür kann,ich brauchs aber muss ja meine Wege erledigen können





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  19.04.2017 14:55  
Ja da hast du auch recht...



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Göttingen
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  20.04.2017 21:30  
habe auch eine odysse an ADs hinter mir.

die absetzsymptome waren immer recht heftig, meine ärzte meinten, ich könne die einfach weglassen, da passiert schon nix... jaja...
schlaflosigkeit, unruhe, panikattacken und totale körperliche wie geistige anspannung, waren ständige begleiter.
habe meinen arzt dann gewechselt, der hat nur mit dem kopf geschüttelt und mit mir die dosierung langsam verringert. das ganze dauerte aber auch gut 6-8 wochen. wa trotzdem hart und nur mit lorazepam auszuhalten. seitdem habe ich eine kleine abneigung gegen diese art von medikamenten bzw wie damit umgegangen wird. es wird dem patieten suggeriert, dass das zeug total harmlos ist und nicht abhängig macht... das kann ich nicht bestätigen...

was benzos angeht, sehe ich die sache eher locker...
wenn man es regelmäßig aber kontrolliert nimmt, kann es einen das leben ungemein erleichtern... und ganz ehrlich? bevor ich für den rest meines lebens innerlich tausend tode sterbe und mein leben nicht mehr lebenswert ist, nehme ich eine benzo"sucht" gerne in kauf...

Danke2xDanke


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Zu Hause
77
  21.04.2017 18:55  
Ich nehme seit Mai 2017 Citalopram 20mg
Angefangen mit 10 mg.
Jetzt setze ich seit 6.März ab.
4 Wochen 10 mg und 20 mg im täglichen Wechsel.habe da kein unterschiebt gemerkt und jetzt nehme ich seit 3 Wochen 10 mg.
Eine Woche noch 10 mg und dann 10 mg und 0 im täglichen Wechsel und das 2 Wochen und dann ist Schluss.
Symptome habe ich keine.



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  21.04.2017 19:16  
Ich setze gerade opipramol ab mein Arzt sagte auch kann man einfach weg lassen... hab mich bissi durchs inet gelesen und dann selber ausgeschlichen. ich nahm nur 50 abends also hab ich 14 tage 25 mg (also ne halbe) genommen dann im Wechsel 1 Tag nehmen ein tag nicht auch zwei Wochen lang dann hab ich zwei tage aus gesetzt und dann 3 ... jetzt bin ich fast 3 wochen komplett ohne ... ich merke eigentlich nix klar denke bei jedem Symptom das es vom entzug kommt .. aber ich weiß ja nicht ob ich zum Beispiel meine magen Probleme nicht sowieso bekomme hätte...



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Duesseldorf
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  01.05.2017 11:52  
Hallo zusammen,

habe mich ja lange nicht hier gemeldet.
Nun muss es aber sein, gerade zu diesem Thema:

seit über ca. 30 Jahren greife ich immer mal wieder zu Tavor und habe mich über abwechselnde Zeiträume mit Minidosen -2-3 x die Woche 1/2 oder max.1 Tavor ( 1mg)- über Wasser gehalten.
Auch über Wochen/Monate nichts davon, dann wieder -je nach Situation- auch einige Tage hintereinander.
Absetz/Entzugsprobleme hatte ich nie.
Nun habe ich in den letzten Monaten wieder öfters zu Tavor greifen müssen -selten mehr wie oben geschrieben- aber zusätzlich noch bei Bedarf wegen extremer Rücken/HW-Schmerzen Valoron Tropfen -ebenfalls sehr wenig max.10 Tropfen mit Wasser verdünnt- abends zum Schlafen genommen .Natürlich nicht beides Tavor+Valoron gleichzeitig !
Valoron ist m.E. noch gefährlicher (Sucht) weil zusätzlich -zumindest bei mir- ein Gefühl des Zustandes "einer erhöhten Lebensfreude" eintritt, der äußerst angenehm ist.
Jetzt habe ich ca. eine Woche nichts von Beiden genommen und habe seit Gestern mehrmals täglich plötzlich einsetzendes innerliches Frieren mit Schwindel und Kreislaufproblemen, die mir nun wieder Angst bereiten und mich schon wieder auf dem Weg zum Arzt/Notarzt bringen könnten (alte Geschichte....).
Psychosomatische Beschwerden und Ängste kenne ich zur Genüge (siehe meine Themen/Beiträge hier).
Muss ich mich nun auch noch mit Absetz -Problemen beschäftigen, die ich vorher nie hatte bzw. rächt sich heute die - wenn auch minimale- Einnahme der Medis über sehr viele Jahre ?
Zugegben war Tavor für mich oft eine sog. "Lebensretter".
Andererseits sage ich mir, das ich mit einer sogenannten "Erhaltungsdosis" weiter machen könnte, wenn es mir damit gut geht. Schließlich bin ich ja fast 70 -aber körperlich auch optisch durchtrainiert- aber eben leider mit Ängsten usw. seit über 30 Jahren mehr oder weniger belastet.
Warum also sich noch die oben genannten Beschwerden antun.
Außerdem gibt es einge Baustellen-habe hier mal darüber geschrieben- die "Lebensverkürzend" sein könnten oder nicht ,aber man kann leider nicht in die Zukunft sehen.

Wie auch immer, es ging eigentlich um evtl. Absetzsymptome- bei dieser Dosierung- und Eure Meinung dazu. Alles andere mag für den Einen oder Anderen -je nach Alter- zusätzlich interessant sein.
Auch dazu würde ich mich über Meinungen/Erfahrungen/Einstellungen freuen.
Liebe Grüße
Wolfgang



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Göttingen
60
  01.05.2017 12:40  
darf ich ehrlich sein?

du gehst auf die 70 zu... genieß das leben noch solange es geht... dir ist nicht geholfen, wenn dir jetzt ein kalter entzug deine letzte lebensphase vermiest.

das ist allerdings meine persönliche meinung! ich will hier niemanden animieren! :)



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Duesseldorf
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  01.05.2017 13:43  
Danke Dir.

Von ehrlichen Meinungen gehe ich hier von diesem Forum auch aus.

Danke1xDanke


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Zu Hause
77
  01.05.2017 14:59  
Ich bin in 2 Wochen fertig mit absetzen



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Schwarzwald
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  01.05.2017 18:42  
Tavor hat die Tendenz, mit der Einnahmedauer an Wirkung zu verlieren,d.h es wird für die gleiche Wirkung mehr Tavor nötig. Dabei steigen auch die unerwünschten Nebenwirkungen.
Ob sich das mit der Idee einer "Erhaltungsdosis" verträgt? ich weiß nicht, schwierig zu sagen.



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Duesseldorf
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  01.05.2017 20:24  
Meine Dosis über fast Jahrzente hat sich ja -bis auf wenige kurzzeitige- Ausnahmen auf maximal 1-2 mg pro Woche beschränkt, 3x die Woche je eine 1/2 selten wenn es schlimm war mal eine ganze 1mg zwischendurch.
Die Erfahrungen mit Tavor bzw. mit fast allen diesen Medis geben Dir zwar recht, für mich kann ich das jedoch nicht bestätigen. Habe mich strickt an die mir eigens auferlegten Anweisungen bzw. Auflagen gehalten und hatte nie den Druck mehr nehmen zu müssen.
Gehe mit solchen Mitteln sehr vorsichtig und achtsam um.
Jeder reagiert eben anders, manche entwickeln bereits nach kurzer Einnahme eine Abhängigkeit während andere davon noch weit weg sind . Genauso sieht es mit einem möglichen Entzug nach dem Absetzen aus. Viele spüren nichts, andere sind stark belastet.
Übrigens hatte ich bisher während der Einnahme von Tavor keinerlei spürbare Nebenwirkungen.
Gerade deshalb ist ja Tavor so beliebt, weil trotz großer/schneller Wirkung sich kaum Nebenwirkungen ergeben, bis leider eben auf ein großes mögliches Suchtpotenzial.
Eine "Erhaltungsmedikation" wäre aus meiner Sicht für mich schon denkbar.
Mich wundert/ärgert eben, das ich bzw. mein Körper/Psyche trotz beschriebener Achtsamkeit nun womöglich nach so vielen Jahren problemloser Einnahme und immer wieder längeren Unterbrechungen, solche unangenehmen Anzeichen entwickelt. Oder reagiert der Körper sowie die Organe/Psyche mit zunehmendem Alter diesbzgl. sensibler ?, könnte wohl so sein.
Werde i.d. nächsten Tagen mal meinen Arzt aufsuchen, ob das tatsächlich so sein kann- ich vermute es fast-oder der Körper wegen was anderem spinnt.Meine früheren Panik/Angstattacken sahen anders aus oder kommen jetzt hinterhältig in neuer Form.
Auch wird das mit der "Erhaltung" besprochen. Werde hier darüber mal weiter berichten.

Wolfgang



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  05.05.2017 16:18  
Ich nahm Cymbalta und Escitalopram ein. Ich wollte beide unbedingt absetzen da ich mich schrecklich fühlte.
Meine tolle Ärztin dachte nicht daran meiner Bitte nachzukommen-imGegenteil-sie erhöhte die Dosis von cymbalta.
Das ist einfach nur noch kriminell. Nach 4 Monaten sollte ich Tianeurax nehmen und sie setze beide Medikamente innerhalb weniger Tage ab.
Mir ging es richtig beschissen, und der Zustand dauerte Monate, Jahre noch an.



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Bärlin Spandow
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  05.05.2017 16:23  
gamma82 hat geschrieben:
Ich nahm Cymbalta und Escitalopram ein. Ich wollte beide unbedingt absetzen da ich mich schrecklich fühlte.Meine tolle Ärztin dachte nicht daran meiner Bitte nachzukommen-imGegenteil-sie erhöhte die Dosis von cymbalta.


Mein Arzt wäre wohl der letzte den ich um Erlaubnis fragen würde. Außer es handelt sich um überlebenswichtige Medikamente.

Aber bei der tollen "Ärztin" bist du ja wohl nicht mehr?



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  05.05.2017 22:03  
Nein bei der Frau Dr. Fi. bin ich natürlich nicht mehr. Solchen Ärztinnen gehört sofort die Zulassung entzogen.
Ich war dann freiwillig in einer Klinik. Dort musste(?) ich unter Aufsicht die verordneten ADs einnehmen.
Dumm wie ich war habe ich das auch durchgeführt.

Was hättest du gemacht?



Dr. med. Andreas Schöpf

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