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BillBixby

BillBixby
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Hallo,

mein Facharzt hat mir nun noch Olanzapin verschrieben, morgens und abends eine halbe.
Hat jemand Erfahrungen damit? Ich las vorab im Netz, dass es zur Gewichtszunahme kommt. Das kann ich mir nun gar nicht zumuten, habe seit meiner Entlassung schon 5 Kilo zugenommen!

Wirken diese Pillen gegen Angst? Das ist ja meine derzeitige Diagnose und alprazolam auf Dauer soll ja nicht sein.

08.03.2026 #1


149 Antworten ↓
Holliwood

Holliwood
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Ich nehme seit 2 Jahren Olanzapin 2,5mg. Bis ich vor 10 Tagen das Medikament abgesetzt habe.
Mein Arzt hat mir für den Übergang Lorazepam verschrieben. Zusätzlich nehme ich schon lange Pregabin 25mg. Zu meiner Angsterkrankung habe ich Hashimoto.
Seit ich Olanzapin nicht mehr nehme, geht es mir täglich schlechter, außer ich greife zu Lorazepam.
Zur Zeit gehe ich durch die Hölle.
* Psyche: Angst entsteht schon bei dem kleinsten Problem. Von sich abgelöst zu sein und neben sich zu stehen. Dann erscheinen Gegenstände oder die Umgebung unwirklich ("wie durch ein Milchglas"). Todesangst. Wie in Watte.
* Dauerhafter Schwindel, Nebel im Kopf , völlig antriebslos, Panikattacken
* Herz: erhöhter Blutdruck , das Herz schlägt schneller und Herzrasen.
* Lunge: Gelegentlich leichte Atemnot
* zittern und erblassen, ein trockener Mund , kälte
* Nerven: Kribbelgefühle in den Armen und Beinen
* Verdauung: flaues Gefühl im Magen, Durchfall
* Schwindel- und Ohnmachtsgefühle, gleich ohnmächtig zu werden und umzukipppen.
* Wenig Kondition, fühl mich schwach, abgeschwächter Lebensmut, kein gerades laufen mehr,
* Erhöhtes Wasserlassen

Ich habe Olanzapin auf eigenen Wunsch abgesetzt. Ich habe 10 kilo mit Olanzapin zugenommen und dann noch die Begleitung vom Verlust der Libido. Ich habe gelesen das es 2 bis 3 Wochen in der Regel dauert bis das Zeug aus dem Körper ist. Ich habe mir aber auch niemals vorstellen können, dass es so dermaßen schlimm ist, wenn man die Dinger absetzt. Ich bin völlig am Ende und stehe kurz vor der Entscheidung in ein Krankenhaus zu gehen, kann mich aber wegen privaten Verpflichtungen nicht lösen. Dazu muß ich noch einpaar Tage Vorbereitungen treffen. Ich hoffe ich halte es durch.

Ich persönlich vermute , das mir Olanzapin schon etwas geholfen hat. Aber der Preis der Nebenwirkungen ist mir zu hoch und das Absetzten unvorstellbar hart.
Ich weiß, ich hätte es wohl lieber ausschleichen sollen. Aber ich wollte es zu dem Zeitpunkt komplett beenden. Das war evt. ein Fehler. Ich weiß es aber nicht, weil ich keine Erfahrung dazu kenne.
Jetzt weiß ich auch nicht welches Ersatzpräparat ich nehmen soll ( natürlich ohne die NEBENWIRKUNGEN betreffend OLANZAPIN.

Meine Existenz ist total gefährdet, da ich selbstständig bin. Ein Arbeitgeber hätte mich schon seit Jahren nicht mehr genommen. Ich habe auch keine 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. So kann ich auch keine Erwerbsminderungsrente beantragen. Eigentlich kann ich gar nichts machen. Meine Freundin führt meine Firma seit Jahren, aber ganz ohne mich geht es auch nicht. Wir leben am Existenzminimum weil die Krankheit bei mir kaum Arbeitszeit zulässt. Ich mache nur die Buchhaltung.
Ich weiß nicht wo ich jetzt beginnen kann, damit ich aus dem Arbeitsleben ausscheiden kann und trotzdem eine Grundsicherung / Krankenkasse erhalte. Für Selbstständige sieht es schwer aus. Dabei bin ich nur in die Selbstständigkeit geflüchtet weil es natürlich auf dem Arbeitsmarkt keinen Platz für einen kranken Menschen gab. Damals war ich noch nicht so krank wie jetzt. Aber im Grunde hat mich die ganze Sache mit der Existenzangst zunehmend zermürbt und mein Krankheitsbild vervollständigt.
Jetzt stehe ich vor den Scherben meiner Verkettungen von Fehlentscheidungen die mir keine abgesicherte Zukunft suggeriert.

So jetzt bin ich ganz vom Thema Olanzapin abgeschweift. Mein Fazit zu diesen Neuroleptika ist : Wenn man sich mit den Nebenwirkungen arrangiert , kann es je nach Character helfen. Für mich ist jedenfalls Schluß damit, da es auch nicht den wirklichen durchschlagenden Erfolg in der Wirkung gebracht hat. Mag ja bei jedem anders sein. Es ist nur mein persönliches Fazit. Ich weiß nur noch keine Alternative.

05.09.2022 14:09 • #113


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Erfahrung mit Olanzapin?

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Maxi80

Maxi80
Mitglied

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Hallo ihr lieben.
İch habe jetzt ca 6 Monate OLFREX genommen, Wirkstoff olanzipin.
Angefangen mit 5mg dann immer höher bis schließlich 15 MG.
Hat mich weitestgehend stabilisiert, aber so ganz weg von meinen pschosen bin ich nicht gekommen.
Musste sehr viel Kopf Arbeit leisten damit ist entspannt bleibe.
Habe sie immer abends genommen und könnte dadurch bis nachmittags 12-13 Uhr durchschlafen. Nebenwirkung habe ich keine bekommen , außer das ich massiv zugenommen habe.
Daher habe ich auf eigene Faust beschlossen das Medikament abzusetzen und habe angefangen in 14 Tagen Abschnitten das medi 2,5 mg zu reduzieren.

Schliesslich dann ganz abgesetzt. Nach 10 Tagen nun geht es mir richtig beschissen.
Heute habe ich wieder weil ich es nicht mehr ausgehalten habe eine 5mg eingenommen.

Zu meiner Diagnose : ich habe dieses Medikament bekommen weil ich extreme angstzustände hatte gepaart mit Psychosen ich hatte so komische Gedanken und bin davon nicht weggekommen und alles war su Real und irreal. Das Medikament hat mich eigentlich sehr gut stabilisiert und ich konnte wieder alltägliche Dinge ganz normal angehen.

Nun ist es mittlerweile so dass ich überhaupt keine angstzustände mehr habe und auch keine panikattacken aber dafür eine Dauer Depression über den Tag.

İch habe jetzt nächste Woche einen Termin bei meinem Psychiater und möchte ihn mitteilen dass ich das Medikament nicht mehr benutzen möchte, dass er mir etwas anderes gegen meine Depressionen verschreiben soll, was könnte ich denn nehmen was macht nicht dick und was wirkt sehr gut und was macht nicht so stark abhängig bzw beim Absetzen so große Probleme?

Beste liebe Grüße

16.07.2023 13:09 • #138


Zum Beitrag im Thema ↓


R
hallo,

ist ein sehr ungesundes medikament, kannst
ja selbst mal recherchieren.

ich würde es ablehnen!

lg
rose

#2


BillBixby
Welche Erfahrung hast DU damit gemacht?

#3


R
hallo,

habe zum glück keine erfahrung.

habe viel recherchiert, und üble sachen gelesen.

rose

#4


BillBixby
Ich will keine Geschichten hören, ich bitte um Erfahrungen von Usern, die dieses Mittel nehmen/nahmen!
Danke!

#5


C
@BillBixby , Olanzapin ist ein Neuroleptikum und wird bei Psychosen und Schitzophrenie verschrieben.
Was für eine Erkrankung hast du ?

#6


BillBixby
Angsterkrankung, Zwang und Depression!

#7


R
gibt doch bei google ein:

Olanzapin, erfahrungsberichte.

dann weißt du alles.

rose

#8


BillBixby
rose: so schlau bin ich auch!
Ich möchte es gerne hier von den Usern hören/lesen!
Danke und bitte keine Kommentare mehr von dir!

#9


C
@BillBixy ich habe vor ca. 6 Jahren für 3 Wochen Olanzapin bekommen ,wegen generalisierter Angststörung .
Mir ging es sehr schlecht mit dem Medikament es hieß Zyprexa .
Ich war damit kaum fähig meinen Alltag zu bewältigen , und saß fast nur bewegungslos da
wenn ich mich schon mal aus dem Bett gequält habe .Die Lebensqualität war völlig dahin.
Wurde von Angehörigen darauf aufmerksam gemacht , einen roboterähnlichen Gang
bekommen habe . Außerdem ein trippeln auf einer Stelle ,was ich selbst nicht wahrnahm .
Habe dann den Arzt gewechselt und Zyprexa abgesetzt , war ganz schlimm damals.
Der neue Arzt sagte mir dann , bei einer Angststörung ist ein Neuroleptikum nicht
angezeigt da es für diese Erkrankung Medikamente gibt die weniger schädlich sind .
Hab ich dann auch bekommen .

#10


BillBixby
Au watte, das klingt nicht gut! Ich soll morgens und abends je 2,5 mg nehmen. Aber werde es wohl sein lassen. Wie sah es aus mit Gewichtszunahme? Zyprexa...davon hörte ich. Anderer Name, aber derselbe Wirkstoff wohl in diesem Fall.
Menno....ich kann doch nicht immer nur alprazolam nehmen, ist auch bald alle.

#11


S
Ich habe Zyprexa mehrere Jahre lang genommen. Es hat mir damals sehr gegen die Unruhezustände und Schlaflosigkeit geholfen. Es wurde damals gegen meinen Willen abgesetzt, angeblich weil es bei Angst nicht angezeigt ist, aber eigentlich wegen des Budgets meiner Ärztin. Ist halt sehr teuer.
Eigentlich hat es bei mir besser geholfen, als alle anderen Medikamente, die ich in den Jahren danach bekam.
Ich hatte keine Nebenwirkungen und habe jetzt nach Jahren auch keine Spätfolgen.
Ich würde es ausprobieren. Wenn es dir hilft, gut, wenn nicht setzt du es wieder ab.

#12


BillBixby
Trau mich nicht so recht und warum teuer? Fünf Euro Zuzahlung nur, der Arzt zahlt es doch nicht oder meinst du das Verschreiben ist teuer?
Ich lese mir die Bedienungsanleitung durch und werde dann sehen was ich mache.

#13


C
@BillBixby , das mit der Gewichtszunahme hatte ich auch , das lag daran das egal wie viel
ich gegessen hatte , es trat kein Sättigungsgefühl mehr ein .
War nur am reinschaufeln aber nie satt .

#14


BillBixby
Das kann ich mir nicht antun, habe jetzt schon eine Wanne bekommen....was soll das werden mit den Pillen?

#15


S
Die Krankenkasse zahlt es. Eine 100er Packung kostete damals knapp 200€! Weiß nicht wie es heute ist.
Warum traust du Dich nicht? Das Medikament ist seit Jahren in Verwendung. Es kann eben sein, dass Du Nebenwirkungen hast, aber dann setzt du es einfach wieder ab.

#16


BillBixby
Ich fürchte mich vor NW! Davon hab ich echt genug....

PS: wie kann ich den Thementitel korrigieren? Habe das "r" hinter dem E vergessen!

#17

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C
Habe vor einiger Zeit im Netz gelesen das bei der Einnahme von Neuroleptika im Jahr 1% der
Gehirnzellen absterben .
Habe dann meinen neuen Arzt danach gefragt , er hat das bestätigt .
Er sagte auch das das sogar beim MRT sichtbar ist ,
nach längerer Einnahme.

#18


renasia
claire hatte dein arzt eine alternative nennen können?

#19


BillBixby
Was? Das kann doch nicht wahr sein!

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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