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Sonja77
Nimm es es wird dir gut tun,und nein du kippst ganz sicher nicht aus den lstschen

11.07.2019 16:22 • x 1 #101


Hattest du Probleme mit Übelkeit nach der Einnahme?

Oder konntest du schon nach der 1. Tablette vermehrten Appetit feststellen?

Bin am Überlegen ob ich heute abends eine halbe der 2,5 mg nehme....

Ich muß ja morgen ins KH und hab erstens total Angst davor, weil ich ständig brechen muß, und in einem Mehrbettzimmer fehlt mir auch mein Rückzugsgebiet, ich halte dzt. keine Reizüberflutung aus, bin schon so überreizt und angespannt, es ist nicht mehr zum Aushalten.

Ich gehe zum Durchchecken ins KH.

LG

11.07.2019 16:42 • #102



Erfahrung mit Olanzapin?

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Sonja77
Nein,übelkeit absolut gar nicht nein...ich hatte überhaupt keine nebenwirkungen bei diesem medi und es ist das einzige was bei mir wirkt und ich habe einiges probiert....
Ich habe mit 5mg angefangen dann auf 7,5mg und jetzt bin ich wieder auf 5mg abends...als es mir noch ganz schlecht ging nahm ich 5mg abends und 2,5mg morgens....vielleicht sind 2,5mg bei dir zu wenig und du wirst nicht viel spüren aber dann kannst du immernoch mit deinem arzt reden und auf 5mg rauf gehen...aber nimm die 2,5mg heute abend sonst hatt es keinen sinn

11.07.2019 16:47 • x 1 #103


Wofür hast du es verodnet bekommen?

Auch gegen Angststörung oder Schizo?

Bist du sehr müde davon geworden? ... ich nehme ja eigentlich zum Schlafen Zolpi, aber es wirkt kaum noch, aber absetzen kann ich es auch nicht, so hau ruck, habe es mal versucht und hatte üble Absetzsymptome.

Danke dir, dass du mir so weiterhilfst! GLG

11.07.2019 16:56 • #104


Sonja77
Ich habe es gegen extreme angstzustände und grübelei verschrieben bekommen...also 5mg machen leicht müde also eher entspannt würde ich es nennen....versuche es,ich bin mir sicher das es dir helfen wird...nstürlich nicht gleich sondern es braucht immer etwas zeit bis es wirkt

11.07.2019 17:04 • #105


Hallo!

Man liest so viel von Olanzapin, manche sind da auch bei kleinsten Dosen am nächsten Tag noch so benommen, dass sie nicht aus dem Bett kommen, 16 Std. schlafen, und schlimme Kreislaufprobleme bekommen...

Wie meinst du das dass es Zeit braucht - dass es ein paar Stunden braucht bis man müde wird, oder dass es Tage braucht bis es gegen die Angst wirkt?

Ich wäre schon froh, wenn ich besser schlafen könnte, und am Tag etwas diese Anspannung und innere Unruhe bessert!

Ich bin so ein Angsthase bei Medikamenten, hab immer mehr Angst vor den NW....

Mein Problem ist ja, dass ich morgen in aller FRüh ins KH muß, und dort nicht total benebelt aufschlagen will...
Vielleicht sollte ich es dort das erste Mal nehmen, falls es doch eine NW hat, die ich sonst zuhause in Panik verlebe...


LG

11.07.2019 17:59 • #106


10.02.2021 20:55 • #107


Kann mir jemand helfen?Kennt sich jemand mit Zwangsgedanken aus

10.02.2021 20:59 • #108


Sonja77
Ich nehme das Olanzapin seit fast drei Jahren...es ist ein sehr gutes medi..das einzige was bei mir Wirkung hatte...
Nimm es du wirst sehen es wird dir helfen

10.02.2021 21:15 • #109


19.03.2021 08:08 • #110


Angor
Zitat von jane9993:
Habe ich womöglich eine Art Demenz dadurch entwickelt? Oder andere neurologische Störungen?

Das kann Dir wohl nur ein Arzt, bzw. Neurologe beantworten.

19.03.2021 08:39 • x 1 #111


Sonja77
In üblichen Dosierungen können Olanzapin und lorazepam gut zusammen genommen werden und stören sich nicht gegenseitig mit Wechselwirkungen!

Bei den exzessiven Dosierungen die du genommen hast,wird dir wohl nur ein Neurologe darauf antworten können!
Obwohl Langzeitschäden nicht voraus gesagt werden können

19.03.2021 10:14 • x 2 #112


Holliwood
Ich nehme seit 2 Jahren Olanzapin 2,5mg. Bis ich vor 10 Tagen das Medikament abgesetzt habe.
Mein Arzt hat mir für den Übergang Lorazepam verschrieben. Zusätzlich nehme ich schon lange Pregabin 25mg. Zu meiner Angsterkrankung habe ich Hashimoto.
Seit ich Olanzapin nicht mehr nehme, geht es mir täglich schlechter, außer ich greife zu Lorazepam.
Zur Zeit gehe ich durch die Hölle.
* Psyche: Angst entsteht schon bei dem kleinsten Problem. Von sich abgelöst zu sein und neben sich zu stehen. Dann erscheinen Gegenstände oder die Umgebung unwirklich ("wie durch ein Milchglas"). Todesangst. Wie in Watte.
* Dauerhafter Schwindel, Nebel im Kopf , völlig antriebslos, Panikattacken
* Herz: erhöhter Blutdruck , das Herz schlägt schneller und Herzrasen.
* Lunge: Gelegentlich leichte Atemnot
* zittern und erblassen, ein trockener Mund , kälte
* Nerven: Kribbelgefühle in den Armen und Beinen
* Verdauung: flaues Gefühl im Magen, Durchfall
* Schwindel- und Ohnmachtsgefühle, gleich ohnmächtig zu werden und umzukipppen.
* Wenig Kondition, fühl mich schwach, abgeschwächter Lebensmut, kein gerades laufen mehr,
* Erhöhtes Wasserlassen

Ich habe Olanzapin auf eigenen Wunsch abgesetzt. Ich habe 10 kilo mit Olanzapin zugenommen und dann noch die Begleitung vom Verlust der Libido. Ich habe gelesen das es 2 bis 3 Wochen in der Regel dauert bis das Zeug aus dem Körper ist. Ich habe mir aber auch niemals vorstellen können, dass es so dermaßen schlimm ist, wenn man die Dinger absetzt. Ich bin völlig am Ende und stehe kurz vor der Entscheidung in ein Krankenhaus zu gehen, kann mich aber wegen privaten Verpflichtungen nicht lösen. Dazu muß ich noch einpaar Tage Vorbereitungen treffen. Ich hoffe ich halte es durch.

Ich persönlich vermute , das mir Olanzapin schon etwas geholfen hat. Aber der Preis der Nebenwirkungen ist mir zu hoch und das Absetzten unvorstellbar hart.
Ich weiß, ich hätte es wohl lieber ausschleichen sollen. Aber ich wollte es zu dem Zeitpunkt komplett beenden. Das war evt. ein Fehler. Ich weiß es aber nicht, weil ich keine Erfahrung dazu kenne.
Jetzt weiß ich auch nicht welches Ersatzpräparat ich nehmen soll ( natürlich ohne die NEBENWIRKUNGEN betreffend OLANZAPIN.

Meine Existenz ist total gefährdet, da ich selbstständig bin. Ein Arbeitgeber hätte mich schon seit Jahren nicht mehr genommen. Ich habe auch keine 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. So kann ich auch keine Erwerbsminderungsrente beantragen. Eigentlich kann ich gar nichts machen. Meine Freundin führt meine Firma seit Jahren, aber ganz ohne mich geht es auch nicht. Wir leben am Existenzminimum weil die Krankheit bei mir kaum Arbeitszeit zulässt. Ich mache nur die Buchhaltung.
Ich weiß nicht wo ich jetzt beginnen kann, damit ich aus dem Arbeitsleben ausscheiden kann und trotzdem eine Grundsicherung / Krankenkasse erhalte. Für Selbstständige sieht es schwer aus. Dabei bin ich nur in die Selbstständigkeit geflüchtet weil es natürlich auf dem Arbeitsmarkt keinen Platz für einen kranken Menschen gab. Damals war ich noch nicht so krank wie jetzt. Aber im Grunde hat mich die ganze Sache mit der Existenzangst zunehmend zermürbt und mein Krankheitsbild vervollständigt.
Jetzt stehe ich vor den Scherben meiner Verkettungen von Fehlentscheidungen die mir keine abgesicherte Zukunft suggeriert.

So jetzt bin ich ganz vom Thema Olanzapin abgeschweift. Mein Fazit zu diesen Neuroleptika ist : Wenn man sich mit den Nebenwirkungen arrangiert , kann es je nach Character helfen. Für mich ist jedenfalls Schluß damit, da es auch nicht den wirklichen durchschlagenden Erfolg in der Wirkung gebracht hat. Mag ja bei jedem anders sein. Es ist nur mein persönliches Fazit. Ich weiß nur noch keine Alternative.

05.09.2022 14:09 • #113


Ein Psychopharmaka kalt abzusetzen, kann wie du bereits gemerkt hast problematisch sein. Ich finde 2,5mg ist auch eher eine geringe Dosis aber jeder reagiert anders. Ich hatte wg. starker Schlafstörungen und Ängste nach Absprache bis 15mg hochdosiert aber keine Wirkung festgestellt. Es war auch eine Off-Label Verschreibung. 25mg Pregabalin ist auch eine eher geringe Dosis. Bevor du dich zu sehr an das Lorazepam gewöhnst, könnte man mit Absprache deines Arztes eine höhere Dosis Pregabalin anstreben. Da ist noch Luft nach oben gerade bei Angststörungen. Eventuell muss das Olanzapin wieder eingenommen und anschließend langsam ausgeschlichen werden, wenn die Absetzsymptome nicht vergehen.

06.09.2022 14:22 • #114



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Dr. med. Andreas Schöpf