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3

G

Guenguer
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Sammelthema
Hallo Community,

ich hoffe ich bin im richtigen Bereich.

Ich habe jetzt 8 Wochen Diazepam eingenommen, Höchstdosis war 3mg die ersten paar Wochen, nun bin ich bei 2mg angekommen.

Habe nun vor, eine Woche 1mg und dann eine Woche 0,5mg zu nehmen. Ist das zu schnell/zu große Schritte? Oder ist es machbar? Lieber 0.5mg Schritte?

Danke im voraus Smile

11.02.2024 #1


20 Antworten ↓

P
Frag das lieber (d)einen Psychiater. 8 Wochen ist nicht so sehr lang, aber bei Benzo-Entzug bzw. -Ausschleichen sollte man ganz besonders vorsichtig sein.

Alles Gute!

#2


A


Diazepam ausschleichen

x 3


G
@Pauline333 niedriger als 0.5mg Schritte geht ja nicht, eventuell 0.5 a 2 Wochen reduzieren.

Hast recht, werd ich wohl machen.

#3


I
Wenn du Diazepam bekommen hast, dann muss es dir ja schon ziemlich schlecht gegangen sein...
Geht es dir jetzt besser ? Dann vermutlich wegen der Tabletten, oder ?
Diazepam ist nichts für den Dauergebrauch, frage deinen Arzt am besten nach einer Alternative.

#4


G
@Orangia Lustigerweise habe ich es nicht für die Psyche bekommen, sondern als vestibular suppressant.

Trotzdem natürlich keine Dauerlösung, obwohl es in der Hinsicht super funktioniert.

Nebeneffekt war/ist natürlich, dass es die Spitze von gelegentlichen Angst Attacken nimmt.

Ansonsten nehme ich mittlerweile, für die Psyche, gar keine Medikamente mehr. Hatte über die Jahre, Fluoxetin, amitryptilin, mirtazipin, Sertralin, Gaba, pipapo. Allerdings entweder nichts gebracht oder nicht vertragen.

Hatte ein paar Monate Flurazepam, nie erhöht, zum schlafen. Und dann halt aufgehört 🤷🏻‍♂ Von heute auf morgen, ohne Probleme.

#5


I
Na dann weißt du ja bescheid...wie man mit Psych.-Medis umgeht...

#6


G
@Orangia Prinzipiell schon zwinkern
Daher bin ich ja dran, den Kram loszuwerden.

Halt doof, wenn man Benzos am besten verträgt, vermeintlich gut verträgliche "sicherere" Alternativen aber überhaupt nicht.

Generell scheinen Medikamente was gegen mich zu haben, selbst Ibu. Ich vertrage nur Paracetamol 😉

#7


I
Hast du denn Schmerzen ? Dein vestibular-dingens sagt mir nichts.
Wenn du für die Psyche nichts brauchst, ist doch gut.

#8


G
@Orangia vestibulär ist alles was die Gleichgewichtsorgane betrifft.

Es unterdrückt also den Schwindel aufgrund Schädigung eben jener.

Der wird dann zurück kommen, Schäden in den Bereichen sind irreversibel. Aber gut, muss man wohl durch.

Schmerzen hab ich immer, die haben damit aber nichts zu tun 😉

Na ja, was heißt nicht brauchen, psychisch könnte es durchaus besser sein, allerdings scheinen Medis mir dabei nicht zu helfen. Aber ja, geht mittlerweile auch ohne. Mal mehr mal weniger.

x 1 #9


F
Hallo zusammen,

Suche nach Leuten die selbst Erfahrungen mit dem ausschleichen von Benzos im allgemeinen oder Diazepam haben.
Habe das im Dezember letzten Jahres verschrieben bekommen, da ich wochenlang einen unerklärlichen Druck im Kopf hatte welcher eigentlich immer da war. Durch das Diazepam ist dieser Druck fast verschwunden. Nun will ich das aber wieder loswerden da es mit jedem Monat immer schwieriger wird. Nehme derzeit ca. 30mg Diazepam.
Kann mir jemand sagen wie schnell ich damit runter gehen kann und auf was ich mich einstellen muss? Bzw gibt es hier Leute die einen Benzo Entzug mit relativ leichten Symptomen durchgestanden haben?

Danke und Liebe Grüße

#10


E

D
Da sowohl die Menge als auch die Einnahmedauer, groß bzw. lang genug snd, würde ich mich an deiner Stelle an das Asthon manual halten.

https://benzo.org.uk/german/bzsched.htm

Als Tipp: Egal wie gut oder schlecht du dich während der Reduktion fühlst, nie mehr als 2 mg (bis 10 mg) pro Woche reduzieren (unter 10 mg nicht mehr als 1 mg) und nie kürzer als eine Woche Abstand zwischen den Reduktion Schritten.

der Trugschluss am Benzodiazepine ist, dass bei der Reduktion NICHT die „normale“ Menschliche Reaktion, eingesetzt werden darf. Sprich: was so schlecht und „böse“ ist muss ich schnell loswerden. Damit haben nur die wenigsten Erfolg.
Langsam, kontinuierlich reduzieren. Die GABA Rezeptoren brauchen die Zeit. So ist es nun mal. Wer nicht geduldig ist leidet unnötig und versagt langfristig.

#12


Marco2323
Zitat von Dom78:
Da sowohl die Menge als auch die Einnahmedauer, groß bzw. lang genug snd, würde ich mich an deiner Stelle an das Asthon manual halten. Als Tipp: Egal wie gut oder schlecht du dich während der Reduktion fühlst, nie mehr als 2 mg (bis 10 mg) pro Woche reduzieren (unter 10 mg nicht mehr als 1 mg) und nie kürzer als ...


Daran würde ich mich auch halten! Habe es selbst mit genau deiner Dosis gemacht, also 30mg Diazepam am Tag, 10mg morgens, mittags, abends. Bin dann im Plan eingestiegen und hab es langsam reduziert. Hatte bis zum Schluss eigentlich keine Probleme, erst wo ich es dann ganz abgesetzt hab kamen die klassischen Entzugssymptome. Grundsätzlich gilt, bei der Menge und Dauer der Einnahme, langsam reduzieren, so wie du dich wohl fühlst. Ob sich dann wirklich alle Entzugssymptome verhindern lassen, bezweifle ich, aber du schwächst sie auf jeden Fall sehr ab indem du ordentlich ausschleichst.

Falls es dann sehr schlimm wird, kannst du zum Arzt gehen und er kann dir eventuell Doxepin gegen die Entzugserscheinungen verschreiben, so war es bei mir. Die habe ich dann eine Woche genommen mit einem Muskelentspanner und dann ging es auf jeden Fall schon besser.

Schau einfach wie du vorankommst und viel Erfolg beim durchhalten.

Grüße

#13


G
Na, das ist ja nun schon eine Weile her 😅

Nach 2 bis 3 Wochen war ich fertig. Keinerlei Probleme 🤷🏻‍♂

Lamotrogin und Gabapentin war ebenfalls keine große oder langwierige Sache.

#14


Marco2323
Schön, dass freut mich. Bei deiner Dosierung kann ich mir das vorstellen. Meine Antwort war auf @FCN_97 bezogen, sorry für die Verwirrung.
Grüße

x 1 #15


G
@Marco2323 kein Ding 👍🏻

#16


Edie-NY
Bei uns in Österreich gibt es Diazepam auch in Form von Psychopax Tropfen.
Beim Ausschleichen hat sich die Formel minus 1 Tropfen pro Woche bewährt!
3 Tropfen enthalten 1 mg Diazepamum,
1 ml entspricht 37,5 Tropfen

Unterstütztend in der Zeit könnten medizinische CBD Präparate helfen, dies sollte jedoch mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

🌸👋

#17

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G
@Edie-NY Tropfen gibt's bei uns auch, allerdings ist ein Tropfen 0.5mg.

x 1 #18


Dia2020

Benzodiazepine Diazepam

Hat hier jemand erfolgreich einen Entzug gemacht ?

#19


E

x 1 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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