Zitat von trustnone:Ansonsten:
Schlecht schlafen, Grübeln, Ständiges aufwachen, morgens Schock Zustände, Sui. gedanken, Häufiges weinen verteilt auf den Tag, In Stress Situationen überfordert, Tunnelblick häufig, Unwohlsein unter Menschen, Selbstmitleid, Hoffnungslosigkeit, teilweise extreme innere unruhe, grübeln, usw usw usw. Die Liste ist je nach Tag und Tageszeit ziemlich lang.
Mit diesen Symptomen kann ich mithalten.

Als erstes bekam ich Doxepin 50mg, um den Schlaf wieder hin zu bekommen. Das ging auch nicht von heute auf morgen. Perazin setzte man in der Reha obendrauf, damit ich überhaupt schlafe. Perazin setzte man dann tagsüber zu Venlafaxin dazu, damit ich überhaupt am Reha-Betrieb etwas teilnehmen konnte.
Bei mir ist die innere Unruhe situationsbedingt sehr stark. Innere Unruhe ist aber kein gesteigerter Antrieb. Ich kann nicht unter Menschen und ich habe Probleme, das Haus zu verlassen. Dazu episodische Depression mit bisher einer schweren Episode, ansonsten mittelgradig.
Was denkst du über Therapie? Ich habe 2,5 Jahre Verhaltenstherapie gemacht und fand das sehr hilfreich. Vielleicht hat mir das auch mein Leben gerettet. Neben der Therapie wurde wie oben beschrieben ein Medikament gesucht, was mich aus den täglichen Tiefs holt. Letzenendes wurde ein Medikament gefunden, bei dem ich jetzt nach der Langzeiteinnahme eigentlich gut eingestellt bin. Klar, es könnte immer alles besser sein - aber so zu denken, hilft nicht.
Ich habe bei innerer Unruhe zur Bedarfsmedikation jetzt Truxal. Das kann ich sowohl zu Doxepin, als auch zu meinem Tages-AD dazu nehmen. Das ist für mich optimal.
Laß das Canna. ganz sein. Denn bereits die Gewöhnung daran dürfte die Hälfte deiner Schieflage ausmachen. Darüber hinaus werden auch die möglichen Medikamente bei dir bereits nur eingeschränkt zur Wahl stehen.