Pfeil rechts
2

Hallo ihr Lieben,

nach einem Jahr habe ich einen neuen Versuch gestartet, Citalopram abzusetzen.
Von ehemals 20 mg bin ich über 3 Monate mit 10 mg jetzt bei 5 mg angelangt.

Es geht mir gut und ich habe das Gefühl, die Chemie nicht mehr zu brauchen.
Ich denke, meine Lebensumstellung (nur noch 36 St. wöchentlich im Hauptberuf),
meine Arbeit als Kursleiter für PME sowie die Änderung meiner Lebenseinstellung
(...was brauche ICH, dass es mir gutgeht ... ) haben einiges dazu beigetragen.

Herzlich
Michael

30.04.2010 19:06 • 14.08.2020 #1


31 Antworten ↓


Hallo Michael,

ich drücke dir die Daumen das es klappt.

Liebe Grüße und ein herzliches Glückauf

Thomas

01.05.2010 07:50 • #2



Citalopram Absetzen

x 3


Nehme seit vier Tagen 10 mg Citalopram täglich und habe starke Nebenwirkungen, und möchte sie wieder absetzen.
Hat jemand Erfahrung mit dierekter Absetzung nach dieser kurzen Zeit?

03.05.2010 18:11 • #3


Hallo,
wie sehen denn deine Nebenwirkungen aus?
Hatte ich auch geht aber nach 2 Wochen völlig weg, meist ist es auch nur die Angst
vor den Nebenwirkungen!
Sprech mit deinem Doc hat mir auch geholfen!
LG Gouldie

04.05.2010 09:38 • #4


Hallo,
Meine Nebenwirkungen sind, waren Durchfall, Magenschmerzen, Brennen im Oberbauch, Trockener Mund, Nervös, Unruhe, Angstzustände, Depression, und 3 Kreislaufzusammenbrüche .
Habe entschlossen das Zeug abzusetzen, den so schlecht ging es mir noch nie.
Es muss auch andere Wege geben.
Mich würde nur interresieren wie lang der Wirstoff im Körper bleibt.
Bin jetzt siet Vorgestern 14 Uhr ohne Citalopran, war zwar ne schei. Nacht und ich bin einwenig fertig und Depressiv aber da will ich durch.

04.05.2010 09:50 • #5


Hallo! Na so toll finde ich es aber nicht, dass du ohne mit deinem Arzt darüber zu reden, die Tabletten absetzt.
Würdest Du Dich als ungeduldigen Menschen beschreiben Erik?

04.05.2010 13:43 • #6


Hallo,

doch kann dich schon verstehen das du das getan hast.
als ich nach 2 jahren cita abgesetzt hatte (langsam nach und nach wie vorgeschrieben)
hatte ich so einen schwindel das ich meinen tag nicht richtig meistern konnte.
das ganze dauerte ca 1 monat an und egal welchen arzt ich gefragt hatte alle sagten kommt nicht davon!
dabei steht es in der packungsbeilage und meine ängste waren auch schlechter zu verarbeiten mit cita
sag warum solltest du es denn nehmen?ich bin auch ohne medis und denke wenn es geht ist
es auch besser so sehe aber ein das bei manch einer lebenssiutation es eben nicht ohne geht
erzähl doch mal ein wenig von dir hilft schon viel wenn man weiß man ist nicht
allein
Gouldie

04.05.2010 14:19 • #7


Ich finde nicht das Ich ungeuldig bin, aber manchnmal sollte mann auch auf sich selber höhren und nich immer das glauben was der Gott in weiß zu einem sagt.
Ich weiß nur eins das dieses Medikament nichts für mich ist.

04.05.2010 16:02 • x 1 #8


Hallo ihr Lieben,

nachdem es mir zeitweise bei 5 mg schlechter ging, habe ich mit Absprache
meiner Ärztin das Medi wieder auf 10 mg erhöht ... und das Absetzen vertagt.

Durch gute Anregungen von Euch (Dank an Christina u. an Bernd Remelius) habe ich auch erkannt, dass ich mal wieder zu wenig "Angst-Arbeit" mache.
Ich sollte wieder mehr auf meine innere Stimme hören und die Stopp-Signale
besser wahrnehmen.

Es geht mir ein gutes Stück besser!

Herzlich: Michael

07.06.2010 21:11 • #9


meryem
Hy Michael,
was meinst Du mit Stopp Signal?

Gruss Meryem

07.06.2010 22:51 • #10


Hallo meryem,

mein Körper merkt, wenn ich zu viel mache "über mich hinweggehe",
das äußert sich mit Unruhe, Nervosität, Unkonzentriertheit. Ich habe
lange gebraucht, diese Signale richtig zu deuten: also Michael: mach
mal ne Pause, dreh eine kleine Runde um das Büro, nimm dir ein
Glas wasser, gehe in einen anderen Raum ... und MACH DEINE PME-
ÜBUNG

Gruß: Michael

08.06.2010 17:54 • #11


Hallo ihr lieben

also ich nehme nun seit dez 2010 citalopram 20mg. meine panikattacken haben sich wie in luft aufgelöst und ich gehe nun auch seit 3 monaten zur verhaltenstherapie. dadurch das es mir besser ging,habe ich in den letzten wochen immer häufiger vergessen die tabletten zu nehmen,manchmal sogar 3-4 tage hintereinander. habe dann überlegt die von 20mg auf 10mg zu setzen,habe das dann so 4 tage gemacht,wurde dann krank(grippe) und habe dann wieder vergessen die tabletten zu nehmen. nun geht es mir seit tagen schon richtig beschissen. bin nur noch müde,habe jeden tag kopfschmerzen,kribbeln mal in den fingern,mal auch im gesicht. nun habe ich natürlich wieder angst,zwar nicht so stark wie vor den tabletten,aber ich merke wie die angst in mir hoch steigt das ich was schlimmes haben könnte. mir kommt zwar auch der gedanke das es nebenwirkungen sein könnten,aber extremer ist schon der gedanke an einen schlaganfall. bin 29,rauche,nehme die pille,vielleicht ist das da gar nicht so unwahrscheinlich. ach ich weiß es nicht,bin total durcheinander. merke auch seit ein paar tage das ich immer wieder was vergesse,habe was erlebt,aber weiß danach manche sachen nicht mehr die mir dann erzählt werden.
hoffe hier kann mir irgendwer einen tip geben,ob ich dringend zum arzt soll oder ob es tatsächlich nebenwirkungen sind.

lg bella

21.09.2011 09:47 • #12


Hallo Bella,

Es wäre besser gewesen, du hättest das Medikament ernster genommen. Ich habe letztes Jahr aus Unwissen auch mal probiert, das Citalopram einfach nicht mehr einzunehmen (von 20 mg auf 0), aber das hatte verheerende Folgen. (Schwindel und Angstzustände). Das Ausschleichen sollte so langsam und behutsam wie möglich erfolgen. Ich persönlich habe für die Reduzierung von 20 auf 10 mg einen Zwischenschritt eingefügt (2 * 10 mg alle 18 Stunden), bevor ich zu einem Intervall von 24 Stunden kam. Immerhin ist das ein Eingriff in den Hirnstoffwechsel, wo sich erst ein neues Gleichgewicht bilden muss.

Heilstrom

21.09.2011 11:47 • #13


hi,
habe auch erfahrung mit citalopram absetzen, und zwar keine guten. nach ca 2 jahren einnahme, unter der es mir gut ging (gut heißt bei mir: normales gefühlsleben, nicht ständig super drauf oder so) habe ich auch (therapeut und psychiater habe zugestimmt) laaaangsam ausschleichend abgesetzt. (ich wollte einfachwieder "ohne" diese "krücke" leben.) obwohl ich es sehr umsichtig abgestzt habe, fühlte ich mich die erst zeit sehr wackelig: *beep* und dünnhäutig wäre das richtige wort. während dem absetzen hatte ich starke kopfschmerzen. na gut-das ganze ging ca. 3 monate gut, dann unvorhergesehener und nicht beeinflussbarer stress von verschiedenn seiten, dann schlafstörung und zack-war ich wieder drin. gleich wieder angefangen mit nehmen, wieder die blöden nebnwirkungen, aber nach ner weile gings wieder. die tabletten UND meine veränderte einstellung haben mir geholfen, da wieder rauszukommen. aber es war schwer. mittlerweile bin ich auf dem standpunkt mich zu hüten die tabletten wieder abzusetzen (das einzige, was ich mache: ich variiere in der stärke, wenns mir mal lang super geht oder nicht so gut) innerhalb von 7 jahren hatte ich 2 blöde phasen (1 ist gerade akut) und mit verstärkung von zusätzlichen medis, die ich dann so schnell wie möglich wieder weglasse. aber das citalopram bleibt. das setz ich nix mehr ab! aber nur auf medis vertrauen hilft nix. therapie ist ebenfalls wahnsinnig wichtig. wer was braucht in welcher dosierung muss jeder für sich selber rausfinden. aber eines würd ich auf keinen fall: ständig hin und her wechseln bei medis, mal aussetzen etc. damit bringst du deinen körper hundertpro durcheinander. UND LEUTE: BITTE MACHT NICHT DEN FEHLER EURE MEDIKAMENTE VOREILIG ABZUSETZEN, SOBALD IHR MERKT, DASS ES EUCH WIEDER GUT GEHT. ich habe schon schon zuviele rückfälle bei anderen dadurch miterlebt.

21.09.2011 12:38 • #14


danke euch beiden für eure antworten...
ich merke ja selbst das es ein fehler war,die einfach abzusetzen. aber ich hatte so viele andere sachen im kopf so das ich sie ja ständig vergessen habe,habe dann gedacht,hmm dann können die ja eigentlich gar nicht so gut wirken und es geht mir trotzdem recht gut,also kann ich sie auch ganz weglassen. nun habe ich den salat. habe auch seit tagen diese kopfschmerzen,die machen mich wahnsinnig,wie gesagt denke ja schon ständig an nen schlaganfall. vorhin ging es mir gut,nun wieder kopfweh,könnte brechen.
therapiie mache ich ja,aber ich muss sagen es wird nicht ganz so viel über meine ängste gesprochen,eher selten. geht viel so um meine familiengeschichte,oft sind die 50min in der woche einfach zu wenig. glaube freitag sage ich ihr mal,das ich anfangen möchte meine ängste anzugehen. möchte davon weg kommen,möchte nicht immer irgendeine schwere krankheit haben die ich mir wieder einbilde und ich möchte doch auch wieder ein leben ohne medis leben. werde sie nun aber erstmal wieder nehmen und mich zusammen reißen das ich auch ja jeden tag dran denke...

22.09.2011 00:41 • #15


Linchen89

10.11.2014 17:34 • #16


Icefalki
Hallo linchen, erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

Ich würde das Citalopram wieder nehmen und dann bezgl. des Kinderwunsches und des Medikaments Rücksprache mit dem Arzt nehmen. Ich nehme das Citalopram auch wieder, weil es mir da einfach besser geht. Bezgl. Schwangerschaft und Citalopram habe ich keine Ahnung. Mein 2. Sohn musste mit mir meine Panickattacken in meinem Bauch mit durchmachen. Habe mich immer gefragt, ob es ihm schadet. Er ist heute 24 Jahre alt und gesund. Aber damals habe ich mir auch Sorgen gemacht, ob das für ein werdendes Kind überhaupt gut ist.
Also ab zum doc und einfach mal fragen.

LG icefalki

10.11.2014 17:58 • #17


Linchen89
Danke für deine Nachricht.
Mit meinem Frauenarzt hab ich schon gesprochen. Er meinte ich könnte es während der Schwangerschaft nehmen.
Bin mir da aber unschlüssig. Denn für so ein ungeborenes wird das auch nicht so toll sein. Aber ich werde nochmal mit meinem Arzt sprechen und dann entscheiden. Denn so wie es mir momentan geht kann es nicht weiter gehen. Habe schon Angst nicht mehr arbeiten gehen zu können. Soweit will ich es nicht kommen lassen...

Aber es ist schön zu hören, dass du ein gesunder Sohn hast.
wie war denn das bei dir nach der Geburt? ?
Hast du trotz Angststörung alles gut hin bekommen ?
LG

10.11.2014 18:19 • #18


Icefalki
Hi linchen,

Nach der Geburt war es ein Drama. Jetzt nicht erschrecken, ich habe damals keine Therapie, keine Medis, keine Ahnung gehabt.
Auf jeden Fall war ich sowas von überfordert, und alle dachten, das wären die Wochenbettdepries. Hätte ja mal was sagen können, hab ich aber nicht. Ansonsten der normale Wahnsinn. Jahrelang.
Da geht es dir doch besser. Und mit oder ohne Citalopram, das entscheide in aller Ruhe.
Eine panische Mutter ist ja auch nicht das gelbe auf dem Ei.
Darum in ruhe mit dem Arzt überlegen und dann entscheiden.
LG icefalki

10.11.2014 18:29 • #19


Linchen89
Ja ich denke das werde ich mit meinem Arzt nochmal besprechen.
Denn da hast du recht. Eine panische Mutter ist nicht so toll.
LG Linchen

10.11.2014 18:33 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf