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kyra96
Hallo Ihr Lieben,
da ich ein neugieriger Mensch bin, möchte ich gern wissen, wie es Euch ergangen ist?
Ich nehme seit 3 Tagen kein Citalopram mehr und mein Psychologe und ich haben wirklich langsam reduziert.
Jetzt habe ich Schwindelanfälle und so komisches Zucken im Kopf.
Es ist auszuhalten, aber es nervt.
Ich weiß, dass ich da durch muss und ich bin auch gern bereit diesen Weg zu gehen.
Hat jemand Erfahrung wie lange dieser Zustand so ist und was dagegen helfen kann?
Muss morgen wieder ins Büro. Keine Chance. Außerdem ist mein Doc gerade im Urlaub und zur Vertretung möchte ich nicht.
Der kennt mich ja nicht.
LG

16.10.2013 20:51 • 05.11.2020 #1


25 Antworten ↓


Layara
Hallo kyra

genau die selben Ausschleichwirkungen hatte ich auch, während des absetzens des Citalopram.

Es kam bei mir wohl daher, dass das ausschleichen zu schnell ging. Mir wurde dann empfohlen Calcium und Magnesium zu nehmen, laut Arzt war der Elektrolythe-Haushalt durcheinander.

Aber dieses Gefühl im Kopf geht vorbei.

Lg Layara

16.10.2013 21:03 • #2



Entzugserscheinungen Absetzen Citalopram?

x 3


kyra96
Danke Dir, und wie lange dauert das an?
Werde morgen gleich in die Apotheke schlappen und mir das Zeug raus holen.

16.10.2013 21:09 • #3


Layara
also sowei ich mich erinner, nur ein paar Tage, dann ging es besser.
hab zwei mal Citalopram genommen, beim zweiten mal absetzen hab ich dann immer, wen dieses Gefühl kam noch ne halbe Cita genommen, dann noch en viertel und dabei wurden die Gefühle im. Kopf immer weniger.

Aber ich denke. die Eletrolythe Sache ist besser und sicherer.

Ich wünsch dir viel Erfolg

Lg Layara

16.10.2013 21:18 • #4


kyra96
Danke Layara,
ich mach mich vielleicht ganz umsonst kirre... Weiß ja, dass es nur eine Frage der Zeit ist.
Auf die Idee wieder ne halbe oder ein viertel zu nehmen, komme ich nicht. Will die Dinger ja los werden.
Also muss ich da durch.
Hab ja Euch

16.10.2013 21:21 • #5


LakeSonne1
hallo,

vorsicht bei absetzen von Citalopram. Citalopram sollte langsam ausgeschlichen werden, sonst kann es massive absetzsyptome geben. Langsam bedeutet über mehrere Wochen bzw. Monate. Ausgehend von der aktuellen Dosis sollte man nur um 10% alle 4 Wochen reduzieren. Ich hab das leider auch nicht gewußt und es bitter bereut (viele Absetzsymtome) und mußte schlussendlich doch wieder hochdosieren, weil es nicht mehr auszuhalten war; muß ja schließlich täglich arbeiten.

17.10.2013 15:37 • #6


kyra96
Hallo Lakesonne1,
Wir haben die ja langsam reduziert. Aber diese NW jetzt sind ja schlimmer als wenn man die Citas anfängt zu nehemen.
Wenn das Montag nicht besser ist, gehe ich zum Doc und bleibe ein par Tage zu Hause.
LG

17.10.2013 18:14 • #7


kyra96
Lakesonne1,
wie lange hattest Du diese Absetzsymptome?
Damit ich in etwa weiß auf was ich mich einstellen muss
LG

17.10.2013 18:33 • #8


LakeSonne1
Die Absetzsymptome begannen ca. 10 Tage nach der Dosisreduktion und steigerten sich dann immer mehr.Zeitweilig konnte ich keine 15 Minuten spazierengehen wegen Schwindel, Matschbirne und Kreislauf-BergundTalfahrt. An arbeiten war nicht mehr zu denken; ich wurde krankgeschrieben. Da der Zustand sich nicht besserte innerhalb der nächsten 2 Wochen, ich aber nicht ewig darauf warten konnte (muss arbeiten), daß sich mein Körper an die niedrige Dosis gewöhnt; hab ich mich dann nach insgesamt ca. 6. Wochern dazu entschlossen wieder meine alte Dosis einzunehmen. Innerhalb weniger Tage besserte sich mein Befinden erheblich. Jetzt werde ich mich stabilisieren ein paar Monate und dann versuchen in 1mg Schritten alle 4 Wochen langsam runter zu dosieren. Scheinbar reagiert mein Körper sehr emfindlich auf Dosisänderungen des Medis (hat allerdings auch prima geholfen als es mir dreckig ging).

Viele Menschen haben aber auch gar keine Absetzsymptomatik oder nur leichte Befindlichkeitsstörungen. Da ist jeder anders; man muß es einfach ausprobieren.
Ist wie bei Aspirin. Mir hilfts immer super bei Kopfweh, meiner Frau überhaupt nicht.

18.10.2013 09:05 • #9


Hallo.

Bei mir hats ca. 1 Monat gedauert.
Noch länger hatte ich Alpträume in der Nacht.
Da soll mal einer sagen, ADs seien harmlos.
Beim Clomipramin absetzen ging es ähnlich lang.
Habe immer noch Alpträume.

Ich habe allerdings immer sehr rasch runterdosiert.
Nur eine Woche.

Gute Besserung wünscht
Marie

18.10.2013 10:28 • #10


Schlaflose
Zitat von kyra96:
Wir haben die ja langsam reduziert. Aber diese NW jetzt sind ja schlimmer als wenn man die Citas anfängt zu nehemen.
LG

ich habe deine "Geschichte" verfolgt und ich denke, ihr habt viel zu früh und viel zu schnell reduziert.
Es heißt allgemein, dass man ein AD noch mindestens sechs Monate nehmen soll, nachdem die Symptome verschwunden sind und dann langsam anfangen sollte zu reduzieren. Soweit ich mich erinnern kann, hast du die Dosis direkt halbiert, das 4 Wochen lang genommen und dann ganz abgesetzt.
Ich habe mein AD (Doxepin) von 125mg im Laufe von einem Jahr auf 50mg reduziert, praktisch milligrammweise und habe keinerlei Absetzerscheinungen gehabt. Seitdem habe ich mehrmals von 50mg auf 0 reduziert, ebenfalls milligrammweise ohne etwas davon zu merken. Mein Problem ist, dass ich bei der kleinsten Unregelmäßigkeit in meinem Alltag nicht schlafen kann und deshalb dann doch immer wieder anfangen und höherdosieren musste. Aber wie gesagt, Absetzerscheinungen habe ich nie gehabt.

18.10.2013 11:12 • #11


kyra96
Na, das sind ja tolle Aussichten
Ich ,uss da jetzt durch, egal wie, ich will die nicht mehr nehmen.
Gemütsschwankungen jabe ich auch, aber meine Kollegen sind super und bauen mich wieder auf.
Wollte eigentlich morgen arbeiten, aber das lass ich mal schön.
Nal gucken wie das Wochenende so wird, vlt sind diese Beschwerden ja auch schnell wieder weg?
Will es hoffen

18.10.2013 11:55 • #12


kyra96
Hat jemand denn eine Idee, was man machen kann, damit man sich etwas besser fühlt?
Ohne dass ich mit den Dingern wieder anfange?
Habe im Netz gelesen, dass Magnesium und Grippostad C helfen soll?
Habt Ihr Erfahrungen?

18.10.2013 15:43 • #13


Entspannungsübungen.
Habe zuhause eine Entspannungs-CD.
Das hat mir geholfen. Mache ich gleich wieder.

18.10.2013 16:12 • #14


kleiner
Hallo,

tut mir leid dass du auch solche Symptome hast.
Ich kann ein Lied(leid) davon singen.
Ich habe mehrfach versucht Citalopram auszuschleichen, sobald ich auf null bin streikt der Körper. Es ist die reinste Hölle ehrlich gesagt.
Immer 9 Tage nach der letzten Tablette beginnt es....Panik, Zittern, Kopfschmerzen, keine Konzentration...an arbeiten nicht zu denken.
War immer krank geschrieben. Sobald ich eine Minidosis nehme gehts innerhalb von 2 Tagen besser.

Ich wollte jetzt von dem Zeug weg, das war vor einem Jahr. Seitdem bin ich krank geschrieben.


Wenn ihr jetzt sagt ich setze zu schnell ab, nee ich habe ein Jahr lang nur 5 mg genommen und mir ging es gut.

Die Ärzte glauben das nicht, sagen immer das ist einbildung.
Das kann nicht sein, denn ich wusste bei den ersten Ausschleichversuchen gar nicht dass es ein Absetzsymptom gibt.

naja, ich wollte ohne AD probieren, aber da es nach Monaten mit Panikattacken nicht besser wurde, nehme ich Sertalin.
Schlimm wenn man davon abhängig ist und es nicht verträgt wegen diverser Nebenwirkungen.

Dennoch bin ich froh dass es diese Medikamente gibt.

lg

18.10.2013 21:27 • #15


kyra96
Moin,
es geht mir wieder besser.
Habe mir Magnesium, Eisen und Grippostad C geholt.
Mag Einbildung sein, aber die Symptome sind so gut wie verschwunden.
LG

20.10.2013 11:48 • #16


17.07.2019 12:04 • #17


Wer hat dir denn das Citalopram verschrieben?
Normalerweise ist der Facharzt, also der Psychiater der richtige Ansprechpartner.
Zumindest ist das bei mir so. Er möchte bei jeder Änderung der Dosis darüber informiert werden, wie ich damit zurechtkomme.

17.07.2019 13:22 • #18


Schlaflose
Zitat von SweetAppelPie123:
Ich habe niemals mit so krassen entzugserscheinungen gerechnet. Wie lange dauert das noch an?

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es Entzugserscheinungen sind, zumal man bei ADs sowieso von Absetzerscheinungen spricht. Und diese äußern sich eher in körperlichen Symptomen und es ist kaum anzunehmen, dass es bei dieser minimalen Dosisverringerung auftritt. Es wird eher so sein, dass deine ursprünglichen Ängste wieder so stark durchgekommen sind, nachdem du die Dosis verringert hast.

17.07.2019 16:28 • x 1 #19


Zitat von Schlaflose:
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es Entzugserscheinungen sind, zumal man bei ADs sowieso von Absetzerscheinungen spricht. Und diese äußern sich eher in körperlichen Symptomen und es ist kaum anzunehmen, dass es bei dieser minimalen Dosisverringerung auftritt. Es wird eher so sein, dass deine ursprünglichen Ängste wieder so stark durchgekommen sind, nachdem du die Dosis verringert hast.


Diese Ängste waren davor noch nie da, die sind erstmalig nach der Dosisveringerung aufgetreten.

17.07.2019 16:35 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf