Zitat von Zerlina:@Wofo Das kann ich sehr gut verstehen! Das würde mich genauso fertig machen! Man hat halt einfach das Gefühl, man wurde direkt ersetzt! Und war man vielleicht nicht gut genug, und ich merk das ja selbst an mir! Ich Versuch mich auf Teufel komm raus zu verbiegen, Pass mich an, steh nicht mehr ein für meine ...
Das sind aber alles Zeichen des Nicht Akzeptierens des Ist Zustands: Person ist nicht verfügbar...egal wie sehr du denkst, du passt dich an und versuchst es vielleicht doch herbeizumanipulieren.
Es spielt auch keine Rolle, ob da andere sind....das Muster wird da ja vermutlich auch auftauchen, wenn die Person so ist.
Nur man selber quält sich mit dem Gedanken, man würde nicht geliebt, andere würden mehr geliebt ect.
Ich denke mal das ist auch Teil des Musters, also auch des eigenen Musters, was man immer wieder bedient, und was mit so einer Person verstärkt ausgelöst wird.
Bei kommenden Kontakten würd ich drauf achten, ob die Person emotional verfügbar ist und stabil, wenn du nicht wieder in so einer Zwickmühle sein willst.
Es gibt halt so verschiedene Red flags, die einem die fehlende Verfügbarkeit anzeigen:
Z B: Ein Partner ist schon vorhanden (nur 3er Beziehung, keine Verbindlichikeit zu zweit)
der andere ist süchtig
der andere ist stark beziehungsmeidend/ Beziehungsängstler
andere Person wohnt weit weit weg, sodass Nähe kaum ginge oder Alltag erproben
andere Person wohnt noch mit Elternteil o ä zusammen und lebt noch abhängig
oder vielleicht auch andere Faktoren, z B andere Person setzt immer wieder Menschen herab ect ect.
Wenn man "gesund" reagiert, nimmt man diese Dinge wahr und nimmt dann möglichst schnell Distanz und verabschiedet sich DORT von der Idee, eine gesunde Nähe und Beziehung zu finden.
Die Verstrickung und eigene Sucht fängt an, wenn man die Grenzen wahrnimmt aber trotzdem immer weiter macht, nicht loslassen will, unbedingt die eigenen Vorstellungen auf die Person projiziert, obwohls das nicht hergibt.