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Hallo ihr Lieben,

Ich bin 27, weiblich, und hatte eine Angststörung, die ich eigentlich besiegt glaubte, vielleicht ist sie es auch, jedenfalls hab ich trotzdem seit einem Monat wieder mal Angst aber weniger stark und es lässt sich auch mehr oder weniger kontrollieren.

Mir ist vor ebendiesem Monat bewusst geworden, dass ich Entscheidungen von der Meinung anderer abhängig gemacht habe, von dem mittlerweile ExFreund oder meiner Eltern. Es waren hauptsächlich Entscheidungen die Freunde angingen, wenn es Streit gab, holte ich mir Rat, wenn ich verletzt war holte ich mir Rat, und wenn man mir sagte nein das empfinde ich als nicht schlimm, dann hab ich es sein lassen und hinuntergeschluckt. Ausserhalb dieses emotionalen Bereiches sage ich jetzt mal, habe ich eigene Entscheidungen getroffen und da habe ich auch keine Probleme damit.

Ich habe in der Kindheit eine Erfahrung mit anderen Kindern gemacht die mich sehr verunsichert hat,seither bin ich wohl vorsichtiger und auch ängstlicher. Verlustängste habe ich auch und hatte ich auch, in der Kindheit und jetzt (als ich mit dem Freund zusammen war).

Es klingt doof, aber es ist so. Ich habe realisiert dass ich ALLE Entscheidungen in meinem Leben treffen muss, und niemand da sein wird der sie für mich treffen kann, und dass ist auch gut so eigentlich. Aber es macht mir Angst.

Auch bin ich immer sehr positiv gewesen und dachte es wird für alles einen Weg geben, wenn man nur möchte. Es gibt etwas was ich mir sehr wünsche, zweierlei sogar, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es sich realisieren könnte. Das plus dass ich verantwortung für mein emotionales Wohl selbst übernehmen muss reaktiviert alte Angstgefühle.

Ich habe seit einem Monat wieder kehrende Angstgefühle, schon beim Aufwachen, und seit gut einem Monat wieder Problemer mit dem Magen.

Vielleicht hat jemand einen Rat für mich,

Snowflake_

29.05.2016 11:48 • 26.10.2019 #1


23 Antworten ↓


Hallo Snowflake!

Zitat von Snowflake_:
Ich habe realisiert dass ich ALLE Entscheidungen in meinem Leben treffen muss, und niemand da sein wird der sie für mich treffen kann, und dass ist auch gut so eigentlich. Aber es macht mir Angst.


So ist es, du hast es recht erkannt. Und dass du etwas Angst davor hast, ist verständlich, weil du bis dato anderes gewohnt warst. Aber erst die Eigenverantwortung und die vollkommene Selbständigkeit in allen Dingen machen das Leben lebenswert. Wenn du lernst in jeder Situation selbst Entscheidungen zu treffen, die deinem Weltbild, deinen Bedürfnissen und deinen eigenen Vorstellungen von richtig und falsch entsprechen, dann erst wirst du die wahre Selbstachtung erfahren. Und diese Selbstachtung macht einen glücklich und stolz.

Wenn wir auf andere hören, machen wir uns von diesen Personen abhängig. Dann fragen wir noch mehr danach, was diese Menschen für richtig halten und passen uns deren Sichtweise umso mehr an, verlieren dabei Stück für Stück unsere eigene Persönlichkeit, unsere Einzigartigkeit, unser Ich, welches uns erst zu Menschen macht und werden zum Werkzeug und Spielball anderer. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein!

Die Überwindung der Angst gehört zu den Herausforderungen des Lebens. Jeder hat Angst, und ohne Angst gibt es keine Entwicklung, kein Wachstum. Ein sehr erfolgreicher Mann sagte einmal: "Alles was sich gelohnt hat in meinem Leben, hat mich am Anfang zu Tode geängstigt."

Auch psychisch ganz gesunde Menschen müssen viele Ängste überwinden (meine Wenigkeit eingeschlossen), das ist völlig normal. Aber du darfst nicht zulassen, dass diese Ängste deinen Willen lähmen und dich in die alten Verhaltensmuster der Abhängigkeit zwingen. Sich nach Meinungen und Wertvorstellungen anderer zu richten, würde dich und jeden anderen todunglücklich machen. Man würde dabei sich selbst verlieren.

LG Maro

29.05.2016 13:15 • x 1 #2


Zitat von Maro:
Ein sehr erfolgreicher Mann sagte einmal: "Alles was sich gelohnt hat in meinem Leben, hat mich am Anfang zu Tode geängstigt."


Das ist ein sehr gutes Zitat. Denn das eigenartige ist, dass die Angst mich auf das hingewiesen hat, was ich eigentlich im Leben haben möchte in diesem Bereich der Gefühle, der Freundschaften und auch zuletzt, der Liebe. Ohne sie hätte ich warscheinlich nicht hingeschaut.

Ich weiss auch nicht ob die Angst die ich jetzt spüre noch zur Störung gehört oder ob sie halt einfach normal ist, mir ist vieles bewusst geworden, ich bin mir dir einverstanden, es ist normal dass es mir Angst macht, zumal im Moment Stress auf der Arbeit und familiäre Probleme da sind.

Ich danke dir !

29.05.2016 16:52 • #3


Hallo Maro,

Mich würde interessieren wie psychich gesunde Menschen mit ihrer Angst umgehen!
In meinem Umfeld wird über soetwas nicht geredet, oder höchstens gesagt das mache ich mit mir selbst aus.
Wie lange sie andauert, wie stark sie sein kann, wie man sich körperlich fühlt.

Ich habe in den letzten Wochen ängste durchgemacht, und ich frage mich ob das wohl wie ein gesunder war oder nicht, sprich, ob ich als gesund zu bezeichnen bin oder nicht.

Falls jemand darüber reden mag, ich bin offen und neugierig darüber mehr zu erfahren.

Lieber Maro, und du hast noch gesagt dass man sich selbst finden muss. Du hast recht.
Wie jedoch macht man das?
Sich eigenen Wünschen stellen und es einfach tun?
Bei mir ist es so dass ich wünsche habe und einige teilen kann mit Freunden, einige mit Familie, aber einige halt auch nicht, und ich weiss dass das normal ist, aber trotzdem fühle ich mich wie ein Versager wenn ich allein losziehe.

20.06.2016 13:39 • #4


Hallo Snowflake.

Zitat von Snowflake_:

Lieber Maro, und du hast noch gesagt dass man sich selbst finden muss. Du hast recht.
Wie jedoch macht man das?

Finden muss man sich nicht, man darf sich nur nicht verlieren. Das habe ich gesagt. Klingt jetzt fast wie im Lied "ich bin ich" von Rosenstolz.

Je mehr du dich nach Meinungen und Ratschlägen anderer richtest, desto mehr verlierst du deine Persönlichkeit. Also tu was du willst, und nicht was andere dir raten.

Du hast doch schon die Antwort:
Zitat von Snowflake_:
Sich eigenen Wünschen stellen und es einfach tun?

Nur das Fragezeichen muss noch weg, dann passt es. Just do it. So haben die Begründer von Nike gehandelt und einige Jahre später den Weltmarktführer Adidas beim Umsatz überholt: damals völlig undenkbar!

Zitat von Snowflake_:

Bei mir ist es so dass ich wünsche habe und einige teilen kann mit Freunden, einige mit Familie, aber einige halt auch nicht, und ich weiss dass das normal ist, aber trotzdem fühle ich mich wie ein Versager wenn ich allein losziehe.

Und um genau diese Wünsche geht es, die du nicht mit deinen Freunden und deiner Familie teilen kannst oder willst. Du kannst nicht alles mit ihnen teilen, niemand kann das, jeder Mensch braucht Geheimnisse und einen Top Secret Bereich.
Mit den ersten Erfolgserlebnissen wirst du dich nicht mehr als Versager fühlen. Je mehr Erfolge, desto weniger Versagensangst. Aber den Anfang musst du selbst machen und ins kalte Wasser springen. Anders funktioniert das nicht.

21.06.2016 19:48 • #5


Einiges davon ist halt voll banal, wie eisessen gehen oder sonst watt...
ich denk immer wenn ich grad niemanden zur hand hab und allein eis essen geh komm ich rüber wie jemand der keine Freunde hat...
Die Leute fragen immer so doof "wie, alleine?" da fühl ich mich immer ganz schäbig.

21.06.2016 21:54 • #6


@Snowflake sch. Drauf! Alleine Eis essen ist was Schönes. Und was andere denken kannst du eh nicht kontrollieren. Ob du nun denkst, dass die denken, obwohl die das gar nicht denken, kommt noch dazu. Geh Eis essen und geniess es!

21.06.2016 23:21 • #7


Schlaflose
Zitat von Snowflake_:
Einiges davon ist halt voll banal, wie eisessen gehen oder sonst watt...
ich denk immer wenn ich grad niemanden zur hand hab und allein eis essen geh komm ich rüber wie jemand der keine Freunde hat...
Die Leute fragen immer so doof "wie, alleine?" da fühl ich mich immer ganz schäbig.


Ich mache immer alles alleine, denn ich hatte nie einen Partner und auch nicht viele Freunde. Eis essen oder überhaupt mich irgendwo hinsetzen mache ich allerdings auch selten, weil ich es einfach langweilig finde. Aber ansonsten ist mir das egal.

22.06.2016 06:27 • #8


igel
Lieber alleine was Schönes machen als sich in Gegenwart dummer Leute unwohl zu fühlen und im Grunde auch allein zu sein.

Ausserdem gibt es Menschen, die trauen sich gar nicht, irgendetwas allein zu machen. Du schon, ist doch auch was.

22.06.2016 10:47 • #9


Schon!
Aber ich hab schon oft das Gefühl gehabt nicht dazu zugehören, auch wenn es objektiv nicht so ist (Theatergruppe mit netten Leuten aber ohne Gemeinschaftsleben, Familie, in Freundesgruppen) es ist ein sehr frustrierendes Gefühl dass mich schon lange begleitet.
Ich möchte nicht überheblich rüberkommen, ich habe Freunde und Familie und bin für diese dankbar.
Dennoch werde ich dieses nicht dazugehören nicht los und ich möchte es doch so gerne.
Sogar bei Freunden und Familie fühle ich mich ausgeschlossen, und das sind Leute mit denen ich über alles reden kann und bei denen ich mich auch mal fallenlassen kann...
Ich denke dass es mehr ein Problem ist das ich mit mir selbst habe als dass es von aussen kommt, ich komm der (Auf)Lösung aber nicht näher...
Weiss jemand einen Rat?

23.06.2016 15:51 • #10


Ich kenne diese Gefühl wie gesagt auch. Stärker ist es, wenn ich mich schlechter fühle. Ich teile mich dann auch nicht mehr mit. Bei mir wird es weniger, wenn es mir besser geht. Ich habe kein Patentrezept, wie damit umgehen. Aber ich denke es hängt mit dem Selbstwert zusammen. Eine Freundin von mir sagte einmal, als ich sagte, ich will mich nicht aufdrängen: Doch! Dräng dich uns auf! Ich denke ab und zu in solchen Situationen an ihre Worte. Manchmal wird das Gefühl so weniger, manchmal bleibt es gleich bestehen. Vielleicht kannst du dich auch darin üben, dich an die Momente zu erinnern, bei denen du dich in der Gruppe nicht ganz so alleine fühltest und dein Augenmerk darauf richten. Ans Positive.

23.06.2016 16:06 • #11


Hallo ,

Kleines Update seit der Eröffnung des Themas...
Ich komme schon besser damit klar, mit dem Gefühl des gefühlten "Ausschlusses". Ich habe viel nachgedacht.
Maro hat recht, man kann/soll nicht alles mit anderen teilen, schon allein deswegen dass man auch selbst sich beschäftigen können muss, ohne
jemand anderes...
Damit habe ich allerdings immer noch so meine Probleme, auf eine (im Moment keine) Partnerschaft bezogen.
Ich fühl mich dem Druck zu zweit sein zu müssen und scharenweise Freunde haben zu müssen massif ausgesetzt und manchmal fühle ich mich schlecht deswegen, obwohl ich Freunde habe wovon wohl einige da wären wenn es sein müsste.
Wenn da nicht manchmal diese Torschlusspanik wäre!

@maro: Ich habe mich gefragt wie psyschisch gesunde Menschen mit Aengsten umgehen, denn jetzt ohne Medis und bereits mehrere Jahre ohne Rückfall in die alte Angst, zähle ich mich auch zu diesen psychisch gesunden Menschen.
Da ich aber vorher anders mit der Angst umgegangen bin, wusste ich nicht wie gesunde Menschen es tun, und niemand hat mir wirklich eine Antwort darauf gegeben.

Ich habe also meine eigene Art und Weise entwickelt. Wenn da etwas ist das mir Angst macht (wie zum Beispiel die Angst vorm Alleinsein wenn ich umziehe, ich habe nämlich gerade keinen Partner) dann lasse ich es zu. Ich spüre es, und versuche mit Leuten zu reden und im Internet Erfahrungsberichte zu lesen. Ich gebe mir Mühe, nicht in Katastrophendenken zu verfallen und sage mir immer wieder dass ich wohl nicht ewig alleine sein muss. Nach einer Zeit dann lässt es nach.
Ich bin übrigens stolz auf mich, denn ich hab zur Zeit schon einige Probleme (Arbeit, demente Oma, eine andere Oma der es nicht so gut geht) und trotzdem bin ich nicht am Ausflippen und eigentlich zen.

Manchmal bin ich etwas traurig dass da kein lieber Partner ist.Ich denke dann dass er nicht mehr kommt und bin traurig denn ich denke dass viele fast alle Frauen in meinem Alter bereits einen festen Freund haben. Dann fühle ich mich wie eine Versagerin.

27.08.2016 12:01 • #12


TheNiceLife

25.10.2019 14:35 • #13


Carsten1974
Zitat von TheNiceLife:
Ich habe jetzt schon sehr vieles über das Thema gelesen und man hört immer das gleiche. Aber diese Aussagen sind so schwammig und helfen mir nicht wirklich.


Möchtest Du denn unter allen Umständen und zu 100 % davon loskommen? Oder gibt es einen Anteil in Dir, der sich in der Abhängigkeit wohlfühlt? Und wenn ja, warum fühlt sich dieser Anteil in der Abhängigkeit wohl?


Zitat von TheNiceLife:
Kann man seine Abhängigkeit loswerden, solange man noch in der Beziehung ist, mit einer Person, von der man emotional abhängig ist ?


Ja, mit Hilfe schon und wenn man es unter allen Umständen möchte. Wie bei jeder Abhängigkeit gibt es natürlich einen "Entzug", den Du durchstehen müsstest.

25.10.2019 18:17 • #14


TheNiceLife
Zitat von Veritas:
Wie viele Themen möchtest Du eigentlich zu diesem Thema aufmachen? Echt übertrieben...


Also zu dem Thema hab ich doch nicht aufgemacht oder ? Wenn dann sorry.

25.10.2019 19:23 • #15


TheNiceLife
Zitat von Carsten1974:
Möchtest Du denn unter allen Umständen und zu 100 % davon loskommen? Oder gibt es einen Anteil in Dir, der sich in der Abhängigkeit wohlfühlt? Und wenn ja, warum fühlt sich dieser Anteil in der Abhängigkeit wohl?Ja, mit Hilfe schon und wenn man es unter allen Umständen möchte. Wie bei jeder Abhängigkeit gibt es natürlich einen "Entzug", den Du durchstehen müsstest.


Es fühlt sich bestimmt ein Teil von mir wohl darin, weil ja die Zuneigung und liebe die ich bekomme, gebaucht wird und einen schwachen Teil in mir zu füttern. Auf der anderen Seite ist es eine richtige Qual weil mein Leben sich nur um sie dreht und ich nicht mehr ich selber sein kann.

Ja und wie mache ich diesen Entzug durch. Also wie fange ich an und wo ?

25.10.2019 19:24 • #16


Carsten1974
Zitat von TheNiceLife:
Ja und wie mache ich diesen Entzug durch. Also wie fange ich an und wo ?


Du müsstest Dir überlegen durch welche konkreten Verhaltensweisen sich Deine emotionale Abhängigkeit ausdrückt und welche davon, Du zu 100 % loswerden willst.

Wenn Du die definiert hast, dann teile die Dinge, von denen Du die Finger lassen wilst einer Person Deines Vertrauens mit, der Du auch sagst, wenn Du einen "Rückfall" hast, es also nicht klappt. Dann gilt es, "abstinent" zu bleiben.

Es hilft sehr, wenn Du Dir vorher auch überlegst, was Du Konstruktives statt der Verhaltensweisen tust, die Du nicht mehr machen möchtest. Also zum Beispiel statt des Auf-das-Handy-schauen machst Du eine Kurzmeditation/Achtsamkeitsübung oder Du schreibst kurz auf, was Dir durch Kopf, Herz und Bauch geht, bis der Drang das Handy doch wieder zu benutzen vorbei ist.

Um das durchzustehen wirst Du aber wahrscheinlich Unterstützung brauchen. Das können gute Freunde sein, Therapeuten/Seelsorger, Selbsthilfegruppen zum Thema zum Beispiel.

Und mit dem "schwachen Teil" in Dir, der durch die Abhängigkeit gefüttert wird, wirst Du Dich intensiv auseinandersetzen müssen, um davon loszukommen.

25.10.2019 19:32 • #17


TheNiceLife
Zitat von Carsten1974:
Du müsstest Dir überlegen durch welche konkreten Verhaltensweisen sich Deine emotionale Abhängigkeit ausdrückt und welche davon, Du zu 100 % loswerden willst. Wenn Du die definiert hast, dann teile die Dinge, von denen Du die Finger lassen wilst einer Person Deines Vertrauens mit, der Du auch sagst, wenn Du einen "Rückfall" hast, es also nicht klappt. Dann gilt es, "abstinent" zu bleiben. Es hilft sehr, wenn Du Dir vorher auch überlegst, was Du Konstruktives statt der Verhaltensweisen tust, die Du nicht mehr machen möchtest. Also zum Beispiel statt des Auf-das-Handy-schauen machst Du eine Kurzmeditation/Achtsamkeitsübung oder Du schreibst kurz auf, was Dir durch Kopf, Herz und Bauch geht, bis der Drang das Handy doch wieder zu benutzen vorbei ist.Um das durchzustehen wirst Du aber wahrscheinlich Unterstützung brauchen. Das können gute Freunde sein, Therapeuten/Seelsorger, Selbsthilfegruppen zum Thema zum Beispiel.Und mit dem "schwachen Teil" in Dir, der durch die Abhängigkeit gefüttert wird, wirst Du Dich intensiv auseinandersetzen müssen, um davon loszukommen.


Aber das Problem an der Sache ist, dass ich ja irgendwann aufs Handy schauen muss. Ich muss ja auch mit meiner Freundin normal kommunizieren. Und ich kann sie ja auch nicht einfach ignorieren oder sowas. Ich möchte ja meine Beziehungen gerne weiterführen. Also muss ich mich ja auch irgendwie ganz normal gegenüber ihr Verhalten.

Ja ich hab mich mit diesem Teil schon auseinander gesetzt und er ist traurig wegen einer vergangener Zeit die nicht sehr schön war, aber wie soll ich jemals diese Zeit wieder gut machen ?

25.10.2019 19:46 • #18


Carsten1974
Zitat von TheNiceLife:
Also muss ich mich ja auch irgendwie ganz normal gegenüber ihr Verhalten.


Müssen musst Du gar nichts. Entscheidend ist, was DU willst. Da sind Ent-Scheidungen gefragt. Entweder Du lässt alles so, wie es ist, oder Du definierst konkret, was Du in Zukunft nicht mehr machen möchtest und versuchst das zu unterlassen. Die Verantwortung für Dein Leben liegt bei Dir.

25.10.2019 19:54 • #19


TheNiceLife
Zitat von Carsten1974:
Müssen musst Du gar nichts. Entscheidend ist, was DU willst. Da sind Ent-Scheidungen gefragt. Entweder Du lässt alles so, wie es ist, oder Du definierst konkret, was Du in Zukunft nicht mehr machen möchtest und versuchst das zu unterlassen. Die Verantwortung für Dein Leben liegt bei Dir.


Ich möchte eine schöne Beziehung mit meiner Freundin führen, in der ich glücklich bin und geliebt werde, aber in der Zeit in der ich sie nicht sehe, soll es mir gut gehen und die Zeit will ich nicht nur mit fressattacken und herzrasen verbringen.

25.10.2019 20:22 • #20




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