Zitat von Supergirl01:Seitdem das mit dem Wal passiert ist, muss ich an den einen Vogel denken, der direkt vor dem Krankenhaus aufgetaucht ist mit dem Haken im Schnabel und dem dort auch geholfen wurde. Wenn der Wal genauso nach Hilfe gesucht hat, sich dabei in die Ostsee verirrt hat, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Damit meine ich ...
Da du das gerade erwähnst, fällt mir eine meiner Tierrettungen ein, die von Zeitzeugen heute noch manchmal erzählt wird.
So ein Erlebnis hatte ich vor ca. 30 Jahren als ich an einem großen Wertstoffhof mit einem sehr hohen Gebäude zum entsorgen war. Mir fiel auf, das oberhalb sehr viele Vögel herumflogen (es war in einem Dorf und Bauernhöfe in der Nähe). Sie waren auf einmal sol laut und umkreisten einen anderen Vogel der ganz oben seitlich vom Dach an der Spitze hing. Kopfüber, flatterternd, piepsend,wie in Panik. Es waren sehr viele Menschen auf dem Wertstoffhof und einige schauten auch hoch. Ich wartete noch auf eine Person beim Auto und versuchte das ganze genauer zu beobachten. Die Sonne blendete und das Augenlicht war eingeschränkt. Mich nervte das nachdem ich einige Leute ansprach, diesen das egal war. Bin dann zu MA gegangen und fragte ob sie mit einer Leiter hochklettern könnten, um zu schauen was los ist. Aber jeder wigelte ab, da keine Leiter so hoch wäre und auch die Zeit nicht vorhanden wäre. Die Person auf die ich wartete kam hinzu und ich erklärte meine Beobachtung. Es wühlte mich immer mehr auf, als ich sah, das es ein junges war, was mit einem Plastikfaden am Fuß, nach unten geneigt festhing und nicht abfliegen konnte. Die Eltern aufgebracht. Sie kreisten das Junge ein und quietschten ohne Ende. Hatte zuvor sowas noch nie erlebt und konnte auch nicht einfach abschalten und gehen. Habe danach alles möglich in Bewegung gesetzt um Hilfe zu bekommen. Am Ende fand ich in der Nähe eine Feuerwehr und klingelte dort. Heute würde das keiner mehr machen, denn wir hatten vor einigen Jahren einen neuen Fall mit einem Eichhörnchen. Wie ungut ich da behandelt wurde, vergesse ich auch nie. Das war die P. (Freund und Helfer). War uns eine Lehre, sogar die Zeugen waren perplex.
Die Feuerwehr kam damals sofort mit dem Feuerwehrauto angerückt, fuhren die lange Leiter aus, übergaben mir das Junge. Ich freute mich sehr, päppelte es den ganzen Nachmittag auf und brachte es am nächsten Tag zürück. Die Freude war groß bei der Vogelfamilie. Happy End.