Zitat von Ankergirl:@KerstinOF das verstehe ich. Ich habe meinen Papa sehr geliebt wenn er nüchtern war, hatte pure Angst und habe ihn gehasst wenn er betrunken war. Ich bin daran zerbrochen, ich habe ein riesiges Trauma was ich seit 25 Jahren zu überwinden versuche.
Kenne das nur zu gut.
Habe ihm aber trotzdem verziehen, da er selber so unter Druck im Arbeitsleben und Privat stand, sowie selber keine schöne Kindheit hatte.
Zur Zeit habe ich seit 4 Jahren einen 20 Jahre jüngeren Kumpel gehabt. Es geht nur um ihn: die tägliche Aussage:"ich, ich , ich will.............."
Er hat nun einiges nach seinen Vorstellungen erreicht, borgte sich auch viel Geld von seinen Kumpels und dachte auch mich anpumpen zu müssen. Er bekam eine weitere große Summe nicht so wie er es sich vorstellte und wurde patzig, beleidigend,
Trigger
unverschämt und legte plötzlich ein Benehmen an den Tag, der unserer Kultur fremd ist.
Somit bekam er dann erst recht nichts von mir. Immerhin ging es um nichts Lebensnotwendiges, sondern um seinen Spaßfaktor, ein bestimmtes Motorrad, was andere ihm auslegen sollten.
Anschließend kamen Reperaturen des Autos zusätzlich dazu usw.
Eine endlose Angelegenheit, da er immer an chronischem Geldmangel litt, aufgrund ewiger Flausen die er im Kopf hatte. Sowie auch die weiten Fahrten in die Heimat. Ein junger Kerl halt.
Mittlerweile hat er wieder zu trinken begonnen und nimmt ggf. auch anderes zu sich. Zumindest veränderte er sich sehr sich die letzten Monate enorme negativ und genau ins Gegenteil von dem was er zuvor ablehnte.
Das fiel auch den Kollegen und Kumpels auf.
Nun hat er hat mehrere Freundinnen gefunden, mit denen er durch bestimmte Apps in Kontakt steht und sich ab und zu mal trifft. Seitdem veränderte sich sein Charakter total.
Manchmal vernachlässigt er seine Arbeit und macht auf krank, da er wieder einen Tag zuvor zu tief ins Glas geschaut hat und es ihm schlecht ging.
Er fängt an diese Leute, die für ihn immer da waren, ihm halfen, diese zu beschimpfen, auszunutzen und wird immer respektloser. Auch mir gegenüber, aber keiner steigt so richtig durch, was das soll. Niemand hat ihm was getan, im Gegenteil! Sehr oft äußerte er noch zu Zeiten wo er völlig freundlich und eben respektvoll war, das er so enorm viel Glück hier hatte, Leute um sich zu haben, die so nett sind, nochdazu Kollegen zu haben die sogar privat in Kontakt stehen, inkl. dem Chef. Er war so dankbar für den AP, den er durch eine Nachbarin, die was zu sagen hat, vermittelt bekam. Und nun kennt man ihn gar nicht mehr.
Ich für mich habe fest entschlossen, nicht mehr auf sein rufen, seine Anrufe, etc. zu reagieren. Wenn er mir zufällig über den Weg läuft, er wieder besser gelaunt ist, versuche ich kühl zu reagieren und keine Wärme mehr aufzubauen, denn man wird wieder enttäuscht. Würde ihm dann schnell eine Absage erteilen und wäre weg.
Er sagte immer, das er nie mehr trinken würde, was auch die Kollegen damals skeptisch sahen. Er hielt tatsächlich etwas durch und plötzlich fing er wieder an mit hartem Alk.. Er trank weiter, obwohl ich ihn direkt beim Einschenken hindern wollte.......................
Ein Alk. würde nie zugeben, das er "ohne" nicht mehr klar kann. Die brauchen immer einen Pegel, der sie den Tag überstehen läßt, auch wenn es dem Nüchternen ggf. gar nicht auffällt.
Dieser junge Mann war bis vor ein paar Monaten respektvoller, entschuldigte sich auch, wenn er einsah, das er Tage zuvor sehr beleidigend war. Doch nun kamen Anrufe, bei denen er nur noch frech, unverschämt und wie ich empfand, er betrunken war. Das nächste mal wußte er wieder nichts mehr davon.
Was will man mit so einem Menschen, der keine Vernunft annehmen will? Ich habe das damals schon im engsten Familienkreis lange genug miterleben müssen und es war ein Horror.
Es ist ständig ein Ärgernis, eine Belastung, Kränkung, Beleidigung. Man macht sich Sorgen, da er auch noch mit dem Motorrad unterwegs ist und manchmal völlig übertreibt, obwohl er so zuvor nie war.
Das beste ist, sein eigenes Leben vor so einem labilen Menschen zu schützen und vorallem die ständigen Auf und Ab´s des Gefühlslebens zu beenden. Diese ständigen Enttäuschungen zu unterbinden. Sowas schadet einem und das eigene Leben ist nur noch geprägt von den Launen so eines Menschen. Man lebt förmlich nur für so einen Menschen, der es nicht wert ist.
Dein eigenes Leben bleibt auf der Stecke und deiner Gesundheit schadet es nur. Ziehe einen Schlußstrich, denn es würde bestimmt keine gute Zukunft für dich werden.
Versuche dich mit anderen Gedanken abzulenken und so einen Menschen von dir fern zu halten. Es ist anfangs hart, aber es wird ansonsten auch nicht besser. Er wird immer rücksichtsloser werden, dich beleidigen, anpumpen, ausnutzen..................
Kurzum, versuche dich von ihm frei zu machen.
Wenn die Schwester anruft, sag ihm, du bist nicht seine Betreuerin und auch nicht sein Vormund. Du hälst es so nicht mehr aus und was hätte er für Hilfe, wenn du selbst krank dadurch geworden bist und ihm keine Stütze mehr sein könntest. So geht es nicht weiter und du bist auch für diesen erwachsenen Mann nicht verantwortlich.
Die würden dir ansonsten ständig alles in die Schuhe schieben, was in seinem Leben weiterhin falsch laufen würde.
Der soll sich in seine Hosenbeine schwingen und sein Leben in die Hand nehmen.
Setze ihr ggf. eine Frist, das wenn er nicht freiwillig einen Entzug macht, du weg bist.
Du hast auch nur ein Leben und möchtest noch deinen 50. ten gesund verbringen können.