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434

S

Sweetangel
Mitglied

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Guten Abend, ich habe erfahren durch mehrere Schwangerschaftstest das ich schwanger sein soll. Zum Frauenarzt muss ich noch.
Aber wisst ihr das war ein richtiger Schock für uns. Geplant ist es gar nicht mehr. Und wir denken über Abtreibung nach. Psychisch würde ich das auch nicht packen. Gerade wegen meiner Angststörung. Es fällt mir nicht leicht aber es passt einfach nicht.
Bitte keine vorwürfe deswegen. Ich weiß jeder denkt anders und würde auch anders handeln.
Aber vielleicht ist hier jemand der schon dasselbe durchgemacht hat. Eine Abtreibung oder auch positive Schwangerschaftstests.
Und dann vielleicht beim Frauenarzt doch nicht schwanger?
Schreibt einfach mal eure Erfahrungen auch gerne per PN.

Dies ist kein Aufruf für irgendetwas sondern einfach nur um Erfahrungen auszutauschen.
Sorgen und Gedanken teilen.

15.10.2025 x 1 #1


185 Antworten ↓
W

WayOut
Gast

Wow, wenn ich manche Kommentare hier lese…
Klar, bekomm einfach das Kind und wenn’s dann Kacke ist kannst du es immer noch abgeben?!
Sagt mal…hängt es bei euch?
Das Kind wird sich SEIN LEBEN LANG fragen, warum Mama es nicht haben wollte, es zur Adoption freigegeben wurde etc.
Bomben Idee „einfach mal kriegen und dann wird das schon“ 🫣
Also sorry, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Dann lieber abtreiben, als das das Kind ein Leben lang spürt, dass es nicht gewollt war.
Klar, man sollte vorher aufpassen etc, aber darum geht es hier nicht. Ist passiert, ist jetzt blöd.
Aber jetzt hier übergriffig zu werden, von mord zu reden etc. ist wohl für nen psychisches Forum die komplett falsche Vorgehensweise.

Oder hat euch jemand abgesprochen, dass das Kind zu bekommen ne gute Idee ist, weil ihr psychische Probleme habt? Nein?
Also was nehmt ihr euch hier raus, jemandem zu sagen der genau aus diesen gründen es nicht will, dass das mord ist?
Poah Leute ey…unfassbar.

Und „Ich kenne viele die ne abtreibung später bereut haben“…jo, und es gibt mittlerweile tausende die es bereuen ein Kind bekommen zu haben, schaut mal nach „regretting motherhood“.
Ist mindestens genauso verbreitet, traut sich aber kaum jemand öffentlich zuzugeben wegen genau solchen Menschen, die sagen „wie kann man sowas tolles nur nicht toll finden“ und übergriffig werden.
Thanks for nothing, genauso entsteht Stigmatisierung, wo hier ja jeder ach so sehr gegen ist…Aber Moment, wenn’s gegen die eigenen Ideale geht ist Stigmatisierung okay…
Da wird einem echt schlecht bei, was man hier lesen muss!

31.12.2024 22:40 • x 16 #16


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schwangerschaftstest positiv - Angst vor Abtreibung

x 3


A

Angsthase321
Mitglied

Beiträge:
593
Themen:
24
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386
Mitglied seit:
Ich hab die Geschichte hier noch nie geteilt, aber ich war letztes Jahr im Sommer auch ungeplant schwanger. Ich muss dazu sagen, ich hatte zu dem Zeitpunkt eine lange Kinderwunschphase hinter mir und zwei Fehlgeburten, ich war emotional einfach total ausgelaugt und hatte ein starkes Trauma von zwei Fehlgeburten und deswegen wollte ich dann eigentlich kein Kind mehr, weil mich das alles so mitgenommen hat, … dann stand ich vor der Entscheidung, bevor ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hatte, nach drei Jahren Elternzeit wieder zurück in meinen Beruf zu gehen. Hab einen richtig tollen Gehalt von meinem Chef angeboten bekommen und eine tolle Stelle. Und zwei Wochen später hatte ich einen Schwangerschaftstest, der positiv war, in der Hand. Wir haben immer verhütet, nur ein einziges Mal nicht. Ich dachte nicht, dass man so schnell schwanger wird überhaupt, weil in unserer Kinderwunschphase haben wir es immer 4-6 Monate probiert. Auf jeden Fall war der Zeitpunkt einfach richtig dumm. Meine Frauenärztin hat mir geraten es wegmachen zu lassen, wenn es gerade nicht reinpasst. Ich hatte dann auch mehrere Gespräche, man muss ja dann auch eine Bescheinigung holen, dass man es wegmachen könnte. Hatte dort dann auch eine Schwangerschaftsberatung, und wurde dort komplett neutral Beraten. Ich war wirklich hin und hergerissen. Mein Mann war dafür, dass wir es weg machen, und ich war dann irgendwann an dem Punkt, dass ich gesagt habe, ich will es behalten. Egal wie oder was, am Ende wird man sagen, das war die beste Entscheidung. Auch wenn es vielleicht ungeplant war oder in dem Moment einfach nicht reinpasst, wann ist denn der perfekte Zeitpunkt für ein Kind, ich glaub sowas gibt es einfach nicht. Und wenn sich so ein Wunder für uns entschieden hat, dann darf es bei uns bleiben. Die Entscheidung ist mir extrem schwer gefallen, aber irgendwann als ich mich dann dafür entschieden hab und damit angefreundet hab, hab ich mich so extrem auf das Kind gefreut. Ich war einfach nur richtig glücklich und zufrieden. Leider wurde dann in der zwölften Woche festgestellt, dass das Kind nicht überlebensfähig ist. Es kommt entweder Schwerbehinderte auf die Welt oder es wird noch in der Schwangerschaft sterben. Und ich hab mich dafür entschieden. Ich will es trotzdem behalten, möge kommen, was wollen, ob wir umziehen müssen in ein anderes Haus oder was auch immer, ich werde dafür kämpfen.
Auf jeden Fall hat er sich in der 14. Woche dann selber entschieden zu gehen und das Herz hat aufgehört zu schlagen.

Und obwohl ich immer gesagt hab, ich will es nicht behalten. Ganz am Anfang, bin ich bis heute so traurig drüber. es hat zwar nicht rein gepasst in dem Moment, aber mit den Tagen, wo vergangen sind, hab ich mich immer mehr verbunden damit gefühlt und gewusst, ich schaff das!


Aber es ist natürlich auch dein gutes Recht zu sagen. Ich möchte es nicht.
Aber wenn du schon zwei Kinder hast, ist der Sprung von zwei auf drei jetzt auch nicht, so dass du von null auf eins springst.
Aber auf der anderen Seite, du weißt, was alles dazugehört, die Babyphase ist nicht ohne.

Ihr habt ja zum Glück noch eine Weile Zeit, euch zu entscheiden

01.01.2025 12:59 • x 6 #44


Zum Beitrag im Thema ↓


Elly79
Es gibt falsch negative Schwangerschaftstests, aber nicht umgedreht. Also da wird schon was sein. Kann natürlich noch sehr früh sein und es festigt sich nicht, aber zumindest ist der HCG Wert im Blut erhöht.

Mache schnellstmöglich einen Termin beim Gyn, es gibt heutzutage schon einfachere Methoden des Schwangerschaftabbruchs, mit Tabletten zum Beispiel.
Lass dich aber am besten von der Gyn beraten und nimm auch noch die Beratung von Profamilia oder wie sie alle heißen mit.

Es ist sicherlich keine leichte Entscheidung, ich kann es aber sehr nachvollziehen. Mein Sohn war 6 als die Angsstörung bei mir ausgebrochen ist, hätte ich diese vorher gehabt, hätte ich mich wohl höchstwahrscheinlich auch gegen ein Kind entschieden.

Wichtig ist für die Zukunft über eine gute Form der Verhütung zu sprechen, damit du nicht nochmal solch eine Entscheidung treffen musst.

Alles Gute für dich.

x 2 #2


S
@Lange-2024
Danke für die Antwort. Ja ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Habe Angst zu Sterben.😕 Nicht mehr für meine Kinder da sein zu können.

Ich habe Angst. Möchte keine Vollnarkose und auch nicht ins Krankenhaus. Es gibt ja auch Praxen die so etwas machen.

x 1 #3


Rm95
Hey,
sicherlich eine schwierige Situation.
Manchmal erscheinen Situationen ausweglos, sind es aber oft nicht.
Schau dir das gerne mal an zu dem Thema.



Wünsche dir Alles Gute.

x 3 #4


Saina91
Ich finde Abtreibungen ganz schlimm, ist für mich Mord. Tut mir Leid. Wieso gebt ihr es nicht zur Adoption frei oder so?

x 3 #5


Rm95
Sehe ich auch so

x 2 #6


Saina91
Möchte Dich auch nicht kränken. Sitze hier gerade mit meinem Baby im Arm. Es ist ein wunderschönes Gefühl. Man kann wirklich alles schaffen und ich glaube, wenn Du Dein Baby im Arm hältst, möchtest Du es nicht mehr missen.

x 1 #7


O
Ich sehe es nicht als Mord.
Es bringt keinem Kind was, wenn es nicht geliebt wird.

Und nein, Liebe entwickelt sich nicht automatisch, nur weil man ein Kind gebärt.
Aber diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen.

x 9 #8


Elly79
@Saina91 Kann man eben nicht immer. Sonst würde es jedem Kind der Welt gut gehen. Tut es aber nicht, also nicht so verallgemeinern.

Und ein Kind zur Adoption freigeben muss man auch erstmal über das Herz bringen und wenn man es nicht kann behält man es und ist überfordert und weiteres.

Die Entscheidung einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen, machen sich die meisten sicherlich nicht leicht und es ist kein Mord!

x 8 #9


D
Ich hatte vor 18 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch und es war eine meiner schwierigsten und gleichsam richtigsten Entscheidungen meines Lebens.
Aus sehr verschiedenen Gründen.
Aber was meine Angst und Panikstörung betrifft, so ging es mir nach dem Abbruch deutlich besser.

Vllt hilft dir das etwas.

x 8 #10


Saina91
Das Herz schlägt schon sehr früh und man muss schon abgehärtet sein, um abzutreiben. Viele Frauen bereuen es später, es verfolgt sie usw. Wieso sollte das nicht töten sein, wenn man das Leben im Bauch beendet? Mir tut das sehr leid für die Seele, die bereits im Körper wohnt. Mich triggern es auch sehr.

x 2 #11


Lerchen
Also, ich bin zwar ebenfalls gegen Abtreibung. Aber es hilft @Sweetangel jetzt finde ich sehr wenig, wenn sie von manchen Usern hier so in die Mängel genommen wird. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sie unter Ängsten leidet und sich weder eine Schwangerschaft noch Mutterschaft zutraut.

@Sweetangel

Ich hoffe ihr findet eine gute, gemeinsame Lösung.

x 8 #12


D
Zitat von Saina91:
Mich triggern es auch sehr.

Dann darfst du hier nicht lesen und deine Emotionen auf die TE projizieren 🤷‍♀
Das ist ihr gegenüber schwierig.

x 5 #13


Saina91
@Dunkelbunte

Ich wusste es nicht, aber wenn ich vielleicht dazu beitragen kann, dass ein Leben gerettet wird, dann schreibe ich halt dazu.

x 2 #14


Elly79
@Saina91 Ein Leben dem es dann evtl schlecht geht? Ein Leben das evtl schwierig ist und nicht lebenswert.
Wenn es so einfach wäre, hätten wir kein Kinderleid auf der Welt.

Es ist eine ganz persönliche Entscheidung und hier von Mord zu sprechen ist einfach falsch.

Ich verstehe aber natürlich deine Emotionen diesbezüglich, gerade auch weil du selbst gerade ein Baby bekommen hast und es bestenfalls natürlich was ganz wundervolles ist.

x 7 #15


W
Wow, wenn ich manche Kommentare hier lese…
Klar, bekomm einfach das Kind und wenn’s dann Kacke ist kannst du es immer noch abgeben?!
Sagt mal…hängt es bei euch?
Das Kind wird sich SEIN LEBEN LANG fragen, warum Mama es nicht haben wollte, es zur Adoption freigegeben wurde etc.
Bomben Idee „einfach mal kriegen und dann wird das schon“ 🫣
Also sorry, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Dann lieber abtreiben, als das das Kind ein Leben lang spürt, dass es nicht gewollt war.
Klar, man sollte vorher aufpassen etc, aber darum geht es hier nicht. Ist passiert, ist jetzt blöd.
Aber jetzt hier übergriffig zu werden, von mord zu reden etc. ist wohl für nen psychisches Forum die komplett falsche Vorgehensweise.

Oder hat euch jemand abgesprochen, dass das Kind zu bekommen ne gute Idee ist, weil ihr psychische Probleme habt? Nein?
Also was nehmt ihr euch hier raus, jemandem zu sagen der genau aus diesen gründen es nicht will, dass das mord ist?
Poah Leute ey…unfassbar.

Und „Ich kenne viele die ne abtreibung später bereut haben“…jo, und es gibt mittlerweile tausende die es bereuen ein Kind bekommen zu haben, schaut mal nach „regretting motherhood“.
Ist mindestens genauso verbreitet, traut sich aber kaum jemand öffentlich zuzugeben wegen genau solchen Menschen, die sagen „wie kann man sowas tolles nur nicht toll finden“ und übergriffig werden.
Thanks for nothing, genauso entsteht Stigmatisierung, wo hier ja jeder ach so sehr gegen ist…Aber Moment, wenn’s gegen die eigenen Ideale geht ist Stigmatisierung okay…
Da wird einem echt schlecht bei, was man hier lesen muss!

x 16 #16


E
Ich sage nur kurz und knapp. Mach einen Abbruch, wenn du es für richtig hältst.

Your Body your choice.

x 5 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

E
Zitat von Saina91:
@Dunkelbunte Ich wusste es nicht, aber wenn ich vielleicht dazu beitragen kann, dass ein Leben gerettet wird, dann schreibe ich halt dazu.

@Saina91 So schwer es Dir auch fällt es zu akzeptieren, es ist nicht Deine Entscheidung, ich verstehe den Ansatz, aber am Ende ist es nicht an uns zu urteilen oder zu verurteilen. Dafür haben viele Frauen lange gekämpft, selbst entscheiden zu können und ein schlechtes Gewissen machen deswegen ist nicht okay.

x 5 #18


Rm95

E
Zitat von Saina91:
Ich finde Abtreibungen ganz schlimm, ist für mich Mord. Tut mir Leid. Wieso gebt ihr es nicht zur Adoption frei oder so?

Für mich käme eine Abtreibung auch nicht in Frage. Deswegen hat mein Mann eine Vasektomie gemacht, weil meine Sterilisation abgesagt wurde, wodurch ich nur noch geheult habe.

Ich vergeude keine Zeit mehr damit anderen meine Erfahrungen mitzuteilen. Egal wie positiv alles ist, dann darf ich mir nur anhören, dass meine Familie nur eine Ausnahme ist.

Ich hatte eine Freundin, die jedes Mal eine andere Story erzählt hat warum sie 3 Mal abtreiben musste. Ich höre mir das nicht mehr an.

Es gibt Frauen, die tatsächlich keinen anderen Ausweg sehen und ich kann auch verstehen, wenn eine Frau von einem bestimmten Kerl kein Kind will.

Einmal lief es mir eiskalt den Rücken runter als meine Mutter davon sprach, dass ich das Kind von einem Triebtäter kriegen sollte, weil sie den Vater kennt und man wunderbar Unterhalt einklagen könnte. Da hatte ich panische Angst, dass ich dieses Kind kriegen muss. Zum Glück war der Test negativ, weil ich wollte mich mit starken Alk. jeden Tag betrinken in der Hoffnung, dass der Embryo abgeht. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich keine einzige Anlaufstelle und deswegen hätte ich alles geschluckt, was hoch giftig wäre, damit ich dieses Kind nicht bekommen muss. So eine Situation ist der Horror und man sollte keine Frau dazu nötigen ein Kind zu kriegen, was sie absolut nicht will. So ein Kind kann man nicht lieben, weil das ist purer Selbstbetrug.

Umgekehrt sollte man auch das werdende Leben niemals dazu zwingen bei Menschen geboren zu werden, die es absolut nicht wollen. Damit schützt man es nicht, sondern bestraft es erst Recht.

x 1 #20


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