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amelie2020
Hey liebe Frauen, ich weiß nicht ob das Thema erwünscht ist, aber ich bin etwas ratlos. Ich leide an pmdd oder auch in der leichten Form pms bekannt. Ich leide seit pmdd, als ich mein tierpunkt 2016 hatte und einen Burnout erlitten habe. Seit dem Burnout haben sich meine Hormone im körper nicht mehr reguliert und ich habe ab den Eisprung mentale Probleme. Ich fühle mich so aggressiv, jedoch ängstlich, als auch depressiv. Ich wäre wir ausgetauscht. Ich rauche nicht mehr, seit ein paar jahren minimal Alk. und wenn dann Wirklich nur ein Glas in einem Monat. Ich suche gleichgesinnte, denn meine Frauenärztin hört mir einfach nicht zu und ich bin sowas von überfordert. Ich mache 4 mal die Woche Sport und habe meine Ernährung umgestellt. Hormone, wie die antibaby Pille nehme ich nicht. Hat jemand Erfahrung in dem Bereich. Kann mir jemand seine Erfahrungen nennen. Danke euch fürs durchlesen. Liebe grüße

06.08.2018 01:17 • 03.11.2018 #1


38 Antworten ↓


Angor
Hallo

Ich habe damit selber keine Erfahrung, kann Dir aber dazu raten, mal darüber nachzudenken, ob Du nicht die Pille nehmen willst, und zwar durchgehend ohne Pillenpause.

Ach wenn Du Dich vielleicht sträubst, eventuell ein Hormonpräparat zu nehmen, aber damit kannst Du Deine Beschwerden erheblich lindern bzw. verschwinden sie ganz.

Meine Tochter nimmt die östrogenfreie Minipille, und zwar durchgehend schon seit zwei Jahren und hat keine Probleme und ist die lästige Periode mit all seinen Unannehmlichkeiten los.

Wichtig ist, dass man die Minipille immer um die gleiche Zeit ( Höchstens +3 Std.) nimmt.

Ich würde mal die Frauenärztin dazu befragen.

Wenn Du die Pille nicht möchtest, würde ich Dir, wenigstens vorübergehend, zu einem Antidepressiva raten. Es ist erwiesen, das pmdd oder pms mit Schwankungen des Serotoninspiegels im Zusammenhang stehen.

LG Angor

06.08.2018 03:04 • x 1 #2



PMS und PMDD - Hormone / bin aggressiv und ängstlich

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amelie2020
Ich bin mittlerweile mitte 20 und hatte auch schon die pille genommen. Mit 17 wäre ich dank der pille von der Klippe abgerutscht, da ich einen leichten Schlaganfall erlitten habe. Ich streube mich in der hinsicht nicht ohne Grund vor der antibaby pille.

06.08.2018 09:15 • #3


Angor
Zitat von amelie2020:
Ich bin mittlerweile mitte 20 und hatte auch schon die pille genommen. Mit 17 wäre ich dank der pille von der Klippe abgerutscht, da ich einen leichten Schlaganfall erlitten habe. Ich streube mich in der hinsicht nicht ohne Grund vor der antibaby pille.

Ok, das kann ich verstehen, und was wäre mit einem Antidepressiva?

06.08.2018 09:29 • #4


Grashüpfer
Liebe Amelie,

was du beschreibst kenne ich leider auch sehr gut, und auch die Vorgeschichte ist ähnlich. Ich bin 41, seit etwas mehr als einem Jahr verändert sich mein Zyklus. Im November habe ich einen Hormonstatus machen lassen. Das Progesteron war relativ niedrig, Östrogene aber gut. Medis waren erst mal keine nötig. Ich kämpfe seit 20 Jahren immer wieder mit depressiven Phasen und auch Ängsten. Vor 2 Jahren kam eine erschwerende berufliche Situation dazu, die im Herbst 17, wie bei dir, mit einem Burnout endete. Seitdem habe arge Schwierigkeiten in der 2. Zyklushälfte. Ich habe Eisprungschmerzen, hatte ich früher nie! Ab dem 15. Zyklustag etwa rauscht die Psyche in den Keller. Es beginnt mit grundloser Traurigkeit, bin depressiv, ängstlich, schreckhaft und vor allem habe ich ganz massiven inneren Stress, Unruhegefühl und Rastlosigkeit. Die letzten drei sind Überbleibsel von dem Burnout, das kenne ich von früher gar nicht. Und auch sonst waren die Depriphasen vor dem Burnout nicht zyklusphasenabhängig. Dazu bin ich total lärm- und geräuschempfindlich, was mich aggressiv macht. Wenn z.B. ein Baby schreit, könnte ich ausrasten - total dünnhäutig.
Dass das mit dem Zyklus zusammenhängt, ist mir noch gar nicht so lang bewusst. Ich führe jetzt Buch, einen Zykluskalender führe ich seit fast einem Jahr. Ist deine Regel denn normal, oder gibts da Abweichungen?
Ich habe Anfang September einen Termin bei der Gyn. Ich bin absolut kein Freund von Hormonen, nehme auch nicht die Pille o.ä., aber ich brauch was, die Zustände sind unerträglich. Es kann nicht sein, dass es mir über die Hälfte des Monats deshalb schlecht geht.
Leider kann ich dir (noch) nichts konkretes raten, bin ja selbst noch am "Suchen". Meine Gyn hatte mich im Herbst auf PMS angesprochen, aber ich kannte das gar nicht und war nie auf die Idee gekommen, einen Zusammenhang zu sehen. Inzwischen denke ich, dass sie recht hat.
Inwiefern hast du deine Ernährung umgestellt? Das ist sicherlich nicht verkehrt.

06.08.2018 09:41 • #5


Hallo!
Bei mir ist schon lange klar, dass ich hormonell absolut aus dem Gleichgewicht bin. Auf Grund der Werte wurde lange ein late onset ags vermutet, was sich aber durch einen Gentest nicht bestätigt hatte und nun als Ausschlussdiagnose PCO steht. Ich habe meine Periode im Prinzip gar nicht richtig, sondern nur zyklusabhängige Schmierblutungen. Aber was ihr beschreibt, kenne ich leider auch. Etwa zwei Wochen im Monat geht es mir besonders schlecht. Ich bin schnell überreizt (ganz besonders lärmempfindlich), könnte grundlos weinen, leide unter einer extremen Morgenübelkeit, ängstlich, unruhig... Meine Gynäkologin meint, dass es durch aus mit meinen Hormonen zusammenhängen kann, ich aber dann die Pille nehmen müsste, was ich wegen Problemen mit der Leber und Thrombosegefahr jedoch nicht soll. Ich möchte mir jetzt noch eine Zweitmeinung holen, weil ich nicht die Hälfte jedes Monats so schlecht drauf sein kann. Außerdem möchte ich geklärt haben, inwieweit wirklich die Hormone Einfluss auf meine psychischen Probleme nehmen.

06.08.2018 10:12 • #6


Grashüpfer
Hallo Glitzerlicht,
die Frage stelle ich mir auch, inwieweit die Hormone schuld sind. Ich glaube, dass ich das PMS wahrscheinlich schon früher hatte, aber es mir nie so richtig aufgefallen ist, weil es in erträglichem Rahmen war. Seit dem Herbst ist alles aus den Fugen. Du hast recht, es kann nicht sein, dass es einem den halben Monat so schlecht geht. Bei mir ist es genauso, ca. 2 Wochen im Monat gehts mir mies: 2. Zuklushälfte und die ersten 2, 3 Tage der Mens. Danach wird es wesentlich besser. Am besten gehts mir in der 2. Woche, da sind die Symptome praktisch verschwunden und es geht mir gut. Kurz vor dem Eisprung "haut" es die Hormone anscheinend richtig runter, vermute mal einen Östrogenabsturz, und so gehts mir dann auch. In der zweiten Zyklushälfte hab ich Schmierblutungen, und die Mens ist dann zwar schwächer als früher, dauert aber länger und endet in mehreren Tagen Schmierblutungen, bevor sie aufhört. Es nervt wirklich ganz schön.
Gestern war der 16. Tag, und prompt gehts bei mir wieder los. Gestern war ich traurig, null Appetit, konnte kaum essen, hatte keine Energie zu nix, hatte das Bedürfnis zu weinen. Heute Nacht hatte ich Schlafstörungen.
Ich hab das jetzt nicht ganz verstanden, @Glitzerlicht , ist PCO bei dir ausgeschlossen worden oder hast du es? Eine frühere Freundin von mir hatte das auch, aber eigentlich weiß ich gar nicht so richtig, was das ist.

06.08.2018 10:22 • x 1 #7


@Grashüpfer Bei mir ist es ganz genauso, nur das ich eigentlich gar keine richtige Periode mehr habe, sondern nur noch Schmierblutungen. Ich fand es sehr befremdlich, dass meine Gynäkologin meine psychischen Probleme durchaus mit meinen Hormonen in Verbindung bringen würde, mir aber keine Behandlungsmöglichkeiten nennt. Meine Psychologin vermutet zumindest auch eine hormonelle Beteiligung an meiner aktuellen Situation.
Also angeblich habe ich PCO, allerdings wurde die Diagnose nur gestellt, weil das andere ausgeschlossen werden konnte.
Was meine Hormone betrifft fühle ich mich ziemlich alleine gelassen. Ich bekomme immer nur gesagt wie schlecht die Werte sind, aber keine Wege aufgezeigt. Im Moment behandel ich meine psychischen Symptome mit Laif900 und Therapie, aber falls wirklich auch die Hormone Einfluss nehmen sollten, wäre es sicher sinnvoll auch von dieser Seite etwas zu unternehmen...

06.08.2018 10:43 • #8


Grashüpfer
Das glaube ich dir gern, dass du dich allein gelassen fühlst, @Glitzerlicht . Ich denke, dass das alles zusammenhängt udn die Hormone mit reinspielen, also bestimmt mit beteiligt sind. Wie ließe sich denn eindeutig feststellen, dass die Hormone Anteil haben? Kann man das überhaupt? Die schlechten Werte sind ja schon ein Hinweis. Du bist noch so jung, da sollte man schon danach gucken.
Ich hoffe, meine Gyn schlägt mir eine Therapiemöglichkeit vor. Ich finde die Zustände unerträglich. Ich nehme Escitalopram, aber gegen die Unruhe und das Stressgefühl helfen sie gar nicht. Dies habe ich auch erst seit dem Burnout, woher kannte ich so extremes Stressgefühl gar nicht. Während dieser zwei besagten Wochen werden Unruhe udn Stress ziemlich massiv. In der restlichen Zeit habe ich es ab und zu, aber nur punktuell und schwach und es verschwindet schnell wieder. Alles nicht schön.
Was ist denn PCO?

06.08.2018 11:34 • #9


aldia249
Mir geht es genauso , bzw. Ging es genauso.
Habe auch PCO. Habe noch nie wirklich einen richtigen Zyklus gehabt und meine erste Periode wurde durch die Antibabypille ausgelöst als ich 17 war. Heute bin ich mir sicher dass das ein ziemlich großer Fehler war, weil ich glaube, dass die langjährigen Probleme erst davon kamen. Irgendwann fing das alles mit der Psyche an. Vor einigen Jahren habe ich wieder die Antibabypille genommen, nachdem ich sie abgesetzt hatte. In den 6 Einnahme-Monaten hatte ich schlimme körperliche Nebenwirkungen und vor allem extreme psychische. Ich war am Ende so dermaßen depressiv dass ich gar nicht mehr wusste, was der Sinn in meinem Leben überhaupt war. Habe das zu Anfang gar nicht mit der Pille in Verbindung gebracht, weil ich auch so Probleme mit meinem Studium hatte und nicht wirklich glücklich war. Ich musste sie dann absetzen nach 6 Monaten, weil echt gar nix mehr ging. In den Monaten danach wurde mir PCO diagnostiziert (wegen Follikel an den Eierstöcken, Haarausfall, Hormonstatus). Die Ärztin wollte mir eine neue Pille verschreiben aber ich habe abgelehnt. Seitdem habe ich es versucht auf natürlichem Wege über Mönchspfeffer behandeln zu lassen, aber ohne Erfolg. Habe meine Tage in unregelmäßigen Abständen alle paar Monate mal und wirklich jedes mal davor krasse PMS/PMD Beschwerden. Reicht von Angst über depri, Nervosität, auch mal seltsame Hochphasen..alles dabei. Da das aktuell aber nur alle paar Monate vorkommt und ich es einschätzen kann, wenns wieder losgeht, lass ich es aktuell nicht behandeln. Habe allerdings mir vorgenommen demnächst doch einen weiteren Versuch zu starten, aber auf keinen Fall jemals wieder die Pille. Gibt noch Möglichkeiten, wie bsp. Bioidentische Hormontherapie, Metformin oder Clavella/ Myo Inositol..
Dazu gibt es auch einige Gruppen auf Facebook, in denen wirklich gute Tipps gegeben werden.
ich bin mir zu 100% sicher dass Psyche und Hormone in direktem Zusammenhang stehen. Das hat mir mein Arzt auch genauso bestätigt. Aber allein das Wissen hilft besser damit umzugehen.

06.08.2018 11:54 • #10


Grashüpfer
Hallo @aldia249 ,

an die Zeit kann ich mich noch erinnern, das war deine erste Zeit hier im Forum, richtig? Wir hatten ein paar mal wegen deines Studiums geredet.
Puh, das klingt auch echt nicht schön, was du da berichtest. Aber wenn du es so in so großen Abständen aushalten kannst.... Ich hatte meine Periode bis vor einem oder eineinviertel Jahren immer regelmäßig, in normaler "Intensität" und mit den normalen Begleiterscheinungen, Brustspannen und in den ersten 1,2 Tagen k.o. und nicht so gut drauf. Das wars. Das jetzt - nicht vergleichbar!
Ich glaube auch, dass Hormone und Psyche in direktem Zusammenhang stehen. Und ist es nicht so, dass Hormone und Neurotransmitter vielleicht in ihrer Art gar nicht so unähnlich sind? So verstehe ich das mit meinem Laienverständnis zumindest.
Ich frage mich noch etwas anderes: Ich leide seit 20 Jahren immer wieder an depressiven Phasen und Ängsten. Die ADs helfen nur bis zu einem gewissen Punkt, aber latent bleiben Depris und Angst fast immer da. Ob das nicht doch eine körperliche Ursache haben kann?
Seit dem Burnout hat es sich verändert, die Symptome sind anders und wie gesagt immer im Zusammenhang mit dem Zyklus. Bei meinen früheren "normalen" Depris war das nicht so.

06.08.2018 13:09 • #11


aldia249
[quote="Grashüpfer"][/quote]

Ja genau, das war meine schlimmste Zeit damals. Ich wusste einfach nichts mehr. War komplett am Ende. Ängstlich, depressiv und keine Ahnung warum.

Generell kann eine Depression auf jeden Fall eine körperliche Ursache haben. Es gibt ja unzählig verschiedene Arten einer Depression. Warst du schon mal bei einem Endokrinologen? Da könnte man mal einiges untersuchen lassen. Könnte an der Schilddrüse z.B. liegen.

Mein Hausarzt hat mir damals noch was Gutes empfohlen und zwar: 5-Hydroxytryptophan. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind diese Aminosäuren der Baustein zur Hormonbildung und das 5-HTP wirkt so eben auf natürlichem Wege. Ich hab das damals auch genommen und es hat mir geholfen. Leider nicht auf Dauer, weil mein Magen-Darm-System das auf lange Sicht nicht vertragen hat. Eine andere Möglichkeit wäre, das AD mal zu wechseln. Evtl. auch ein Versuch.
Das latent-Depressive hatte ich auch über Jahre. Mittlerweile ist es weg. Der Drang in gewissen Situationen in alte Muster zu fallen ist groß. Bspw. kleiner Auffahrunfall mit Blechschaden und ich hab ein Drama gemacht. Das war so schlimm in diesem Moment für mich. Gleich ging es wieder in Richtung Angstsymptomatik. Da hilft mir mein Umfeld sehr stark. Wenn es wieder aus welchen Gründen auch immer in diese Richtung geht, bringen se mich wieder runter und machen den Realitätscheck. Wer einmal dazu neigt, wird es glaub immer behalten, aber ich bin überzeugt, dass die latente Depression verschwinden kann. Erstmal sollte man denk ich, alles Körperliche abchecken und in alle Richtungen arbeiten. Dann ist natürlich auch die Therapie super wichtig. Ich erinnere mich, du hattest ja auch schon einiges versucht oder? Nach meiner Verhaltenstherapie befinde ich mich seitdem in tiefenpsychologischer Behandlung, aktuell nur noch ca. 1 mal im Monat. Das half auch sehr. Vielleicht kommt noch eine Therapie für dich in Frage? Ich hab auch selbst sehr viel an mir gearbeitet. Was ich auch noch sehr empfehlen kann, ist das Buch "Das innere Kind muss Heimat finden" von Stefanie Stahl. Das half auch sehr.
Dann natürlich auch, die Arbeit an den äußeren Umständen: in meinem Fall Studium, Beruf, Wohnsituation und Umfeld. Bei dir betriffts ja auch die berufliche Ebene. Es ist so leicht gesagt, aber im Grunde gilt es Dinge, die nicht veränderbar sind, zu akzeptieren und veränderbare Dinge zu verändern, bzw. die Einstellung diesen Dingen gegenüber zu verändern, wenn es sich nicht lohnt, die Dinge selbst zu verändern. Das ist auch so ein Schlüssel für mehr Grundzufriedenheit. Ist echt nicht so leicht, aber mit Ausdauer und viel Arbeit kann mans sicherlich hinbekommen. Bei jedem sind die Faktoren und das psychische Bild total individuell, daher sind Vergleiche schwer und so gilt es, alle Ecken und Facetten zu beleuchten und in alle Richtungen zu ermitteln.

06.08.2018 14:07 • #12


Jojula
Hallo Zusammen,

ich habe seit März leider auch ganz schlimme PMS Probleme
Ich leide seit Oktober 2017 an einer Angst und Panik Störung. Bis Februar nahm ich durchweg die Pille Maxim. Diese habe ich dann Während einer Kur vergessen zu nehmen und habe das dann dabei belassen um einen Hormonstatus erstellen zu lassen. Die Werte alle gut, die Psyche ab Eisprung noch katastrophaler die Angst ganz schlimm, körperlich ein desaster.
Mein FA von dem ich sonst sehr viel halte hat mir zur Hormonspirale geraten. Ich habe ihm vertraut nun war es im letzten Zyklus der auch gleichzeitig der erste mit Spirale war nochmals schlimmer
Ich warte jetzt nochmal ab im zweifel lass ich mir die wieder ziehen.....

Ich nehme jetzt noch zusätzlich zu meinem AD (opipramol) ignatia c200 und fühle mich derzeit zumindest ganz ok....mein zyklus ist jedoch auch völlig außer Kontrolle so dass ich garnicht weiß wann der nächste Eisprung ist. Wenn es überhaupt einen gibt, manche haben durch die Spirale ja keine Periode mehr......

PCO habe ich nicht, das wurde vor einigen Jahren im Kinderwunschzentrum ausgeschlossen.

LG Jojula

06.08.2018 14:29 • #13


Grashüpfer
@aldia249

Danke für die Tipps. Nein, beim Endokrinologen war ich nie. Ist aber eine gute Idee, ich glaube, ich sollte das wirklich mal systematisch alles abklopfen lassen. Die Schilddrüsenwerte hab ich schon 1 oder 2x machen lassen, aber bei der Hausärztin. Sie waren in Ordnung. Die Fachärzte messen sicher noch mal mit feineren Toleranzwerten, soweit ich weiß? Kann ich da einfach von mir aus hingehen oder braucht man ne Überweisung vom HA? Ist ja schon ein bissl was Spezielleres.
Macht der nur Hormone oder auch Nährstoffe? Die sollte man auch mal unter die Lupe nehmen, Vitamine etc. Vielleicht liegt auch da bei mir was im Argen.

07.08.2018 10:39 • #14


aldia249
Zitat von Grashüpfer:
@aldia249

Danke für die Tipps. Nein, beim Endokrinologen war ich nie. Ist aber eine gute Idee, ich glaube, ich sollte das wirklich mal systematisch alles abklopfen lassen. Die Schilddrüsenwerte hab ich schon 1 oder 2x machen lassen, aber bei der Hausärztin. Sie waren in Ordnung. Die Fachärzte messen sicher noch mal mit feineren Toleranzwerten, soweit ich weiß? Kann ich da einfach von mir aus hingehen oder braucht man ne Überweisung vom HA? Ist ja schon ein bissl was Spezielleres.
Macht der nur Hormone oder auch Nährstoffe? Die sollte man auch mal unter die Lupe nehmen, Vitamine etc. Vielleicht liegt auch da bei mir was im Argen.

Ich habe damals für den Endokrinologen kein Rezept gebraucht. Bin auch einfach in Eigeninitiative hingegangen. Der Endo misst auch einiges mehr als nur der HA in Bezug auf die Schilddrüse und co.
Das mit den Vitaminen ist glaube ich generell so ein Problem. Meistens kostet es extra soweit ich weiß, andererseits macht der Arzt doch manchmal auch ein großes Blutbild mit dem auch Vitamine und Nährstoffe abgedeckt werden oder? Da weiß ich jetzt auch gar nicht so viel darüber. Ein paar muss man ja auf jeden Fall selber zahlen, z.B. Vitamin D. Ist natürlich dann auch die Frage was genau Sinn macht.

Noch ein interessante Aspekt: es ist ja auch mittlerweile bewiesen dass der Darm in Zusammenhang mit der Psyche steht man allerdings noch nicht genau weiß, wie genau und welche Auswirkungen. Es wird ja auch öfters diskutiert, dass Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch mit einspielen können. Ich habe damals einen Verdacht Test machen lassen auf eigene Kosten (40Euro waren das). Der Test hieß IGG irgendwas. Da ist bei mir damals einiges angeschlagen. Man kann jedoch nicht genau sagen welche Lebensmittel es im Detail betrifft, da in Gruppen getestet wurde. Müsste man hierzu weitere Tests machen. Ich habe mich damals dagegen entschieden, weil es mir schon wieder besser ging und ich auch nicht wirklich Lust hatte, auf irgendwas zu verzichten. Ich denke aber auf jeden Fall, dass gerade heute in unserer Zeit, da auch ganz viel dran sein kann. Hast du schon mal in diese Richtung gedacht? Wie sieht es bei dir mit der Ernährung aus und hast du Unverträglichkeitssymptome? Gleichzeitig weiß ich wiederum, dass gerade in meinem PCO Fall auch die richtige Nahrung (grad Eiweiß und wenig Kohlenhydrate) super wichtig ist dass Hormone überhaupt vernünftig gebildet werden können. Die Frage ist inwieweit das passieren kann, wenn der Körper damit beschäftigt ist, nicht verträgliche Nahrung zu verarbeiten.

07.08.2018 11:42 • x 1 #15


Grashüpfer
Danke für deinen super asusführlichen und aufschlussreichen Bericht. Wie die Vitamine mit abgedeckt werden können, muss ich bei der Hausärztin mal fragen. An den Darm habe ich schon oft gedacht. Ich hab ja auch ne riesen Vorgeschichte. Ich bin mit einer extrem seltenen Fehlbildung im Beckenbereich geboren, und beide Ausscheidungssysteme sind betroffen. Bei mir ist wichtig, dass das B12 stimmt und überhaupt gebildet werden kann. Das ist aber in Ordnung, kein Mangel, der Körper produziert selbst ausreichend B12. Ob die anderen Stoffe alle ausreichend vh. sind, dem will ich jetzt mal nachgehen. Eigentlich finde ich es unmöglich, dass da Ärzte nie danach gefragt haben.
Die Nieren sind auch betroffen, arbeiten aber gut, brauche keine Medis. Trotzdem wäre es vielleicht mal gut zu gucken, ob auch die Nebennierenrinden richtig arbeiten. Darüber wurde seitens der Ärzte nie gesprochen oder gar angezweifelt, ich möchte es trotzdem gern wissen.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich gar keine, ich vertrage alles. Allerdings bin ich überhaupt kein Obstesser. Ich achte seit längerem sehr auf gesunde Ernährung, esse viel Salat und Rohkost, weil ich oft so erschöpft und energielos bin. Es ist ein bisschen besser geworden. Aber die Depri- / Burnoutsymptome verschwinden nicht wirklich.
Allergien habe ich auch keine. Hab nie einen Test machen lassen, aber es war auch einfach nie nötig, weil ich nie allergische Reaktionen wie Heuschnupfen o.ä. hatte und habe. Bin sehr froh darüber.

07.08.2018 12:51 • #16


Zitat von Grashüpfer:
Danke für deinen super asusführlichen und aufschlussreichen Bericht. Wie die Vitamine mit abgedeckt werden können, muss ich bei der Hausärztin mal fragen. An den Darm habe ich schon oft gedacht. Ich hab ja auch ne riesen Vorgeschichte. Ich bin mit einer extrem seltenen Fehlbildung im Beckenbereich geboren, und beide Ausscheidungssysteme sind betroffen. Bei mir ist wichtig, dass das B12 stimmt und überhaupt gebildet werden kann. Das ist aber in Ordnung, kein Mangel, der Körper produziert selbst ausreichend B12. Ob die anderen Stoffe alle ausreichend vh. sind, dem will ich jetzt mal nachgehen. Eigentlich finde ...


Ich finde es auch sehr schade, dass Vitamine und Mineralstoffe nicht (oder wenn nur schwierig) mit abgeklärt werden. Ich habe unter anderem Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und damit einhergehend diverse Probleme im Magen-Darmtrakt. Vor ein paar Jahren hatte ich einen extremen Vitamin D Mangel, der aber nur durch einen Zufall entdeckt wurde. Ich musste dann sogar Vitamin D gespritzt bekommen und noch heute regelmäßig Dekristol 20000 nehmen. Da ich leider schon sehr viel Zeit in Krankenhäusern verbracht habe, sind auf diese Weise manchmal so Zufallsbefunde aufgetaucht. Mal Kalium, dann B12... Aber niemand hat wirklich einen dauerhaften Blick darauf. Wenn nach Substitution die Werte wieder stabil waren, wurde nicht noch einmal kontrolliert. Da fragt man sich ja schon, ob es in Phasen, in denen es einem ungewöhnlich schlecht geht, nicht doch das eine oder andere Vitamin oder Mineralstoffe ihre Finger im Spiel haben. Aber auch da fühle ich mich, ähnlich wie mit den Hormonen ziemlich im Stich gelassen von den Ärzten.

07.08.2018 15:20 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Grashüpfer
Ich verstehe dich sehr gut, @Glitzerlicht . So geht's mir auch. Im Grunde muss man immer selbst hinterher sein und nachhaken und Kontrollen oder mögliche Ideen im Blick behalten. Dabei wäre das die Aufgabe der Ärzte!
Morbus Chron ist etwas ziemlich tückisches oder? Musst du regelmäßig Medikamente nehmen?
Mir fehlt ein Teil des Darms. Meine Hausärztin hat noch nie von sich aus angeregt, dass man mal den b12 Status testet! Meine betreuende Ärztin im Krankenhaus hat nur mit dem Kopf geschüttelt und fand es verantwortungslos. Aber mehr als b12 fragt irgendwie keiner. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass da im Lauf der Jahre Defizite entstanden sind. Wieso sieht das keiner? Wieso muss man alles selbst anstoßen?
Es tut mir leid, dass du schon viel mitgemacht hast. Kann dich gut verstehen.

07.08.2018 17:07 • x 1 #18


Zitat von Grashüpfer:
Ich verstehe dich sehr gut, @Glitzerlicht . So geht's mir auch. Im Grunde muss man immer selbst hinterher sein und nachhaken und Kontrollen oder mögliche Ideen im Blick behalten. Dabei wäre das die Aufgabe der Ärzte!
Morbus Chron ist etwas ziemlich tückisches oder? Musst du regelmäßig Medikamente nehmen?
Mir fehlt ein Teil des Darms. Meine Hausärztin hat noch nie von sich aus angeregt, dass man mal den b12 Status testet! Meine betreuende Ärztin im Krankenhaus hat nur mit dem Kopf geschüttelt und fand es verantwortungslos. Aber mehr als b12 fragt irgendwie keiner. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass da im Lauf der Jahre Defizite entstanden sind. Wieso sieht das keiner? Wieso muss man alles selbst anstoßen?
Es tut mir leid, dass du schon viel mitgemacht hast. Kann dich gut verstehen.


Im Laufe der Jahre habe ich mir gezwungenermaßen soviel medizinisches Wissen angeeignet, dass ich ohne Probleme im Arztlatein mitreden kann und so traurig das auch ist, manchmal fast das Gefühl habe mehr Ahnung zu haben als manche Ärzte. Ich habe aber sowieso das Gefühl, dass es immer mehr Fachidioten gibt und nur noch wenige, die wirklich den ganzen Menschen im Blick haben. Das ist für Leute mit mehreren verschiedenen Erkrankungen echt nervig... Ja, Morbus Crohn ist sehr vielschichtig. Vor allem weil es, wie ja die meisten Autoimmunerkrankungen, schubweise und von Betroffenem zu Betroffenem sehr unterschiedlich verlaufen kann. Ich nehme regelmäßig Medikamente, aber gerade was die Verträglichkeit von Essen betrifft, ist mein Darm sehr eigen. Durch Atemtests bestätigt sind bei mir Fruktose- und Laktoseunverträglichkeit. Aber selbst wenn ich darauf verzichte, habe ich noch immer mit einem chronisch aufgeblähtem Bauch usw zu tun. Malabsorption inklusive. Es ist ja weithin bekannt, dass der Darm einen großen Einfluss auch auf die Psyche hat. Also wahrscheinlich kein Wunder, dass ich nun auch mit psychischen Problemen zu kämpfen habe.
Deine Geschichte klingt auch so, als hättest du schon einiges mitmachen müssen. Das tut mir leid Ja B12 ist, wenn überhaupt, das häufigste auf das geschaut wird. Das deine Hausärztin nicht einmal darauf geachtet hat, spricht Bände. Irgendwie scheinen all die Vitamine und Mineralstoffe für viele nur eine kleine Nebenrolle zu spielen

12.08.2018 08:06 • #19


Schlaflose
Zitat von Glitzerlicht:
Irgendwie scheinen all die Vitamine und Mineralstoffe für viele nur eine kleine Nebenrolle zu spielen

Die Sache ist aber so, dass Ärzte in erster Linie die Untersuchungen machen, die von der Kasse gezahlt werden. Nach Vitaminen, Hormonen etc. zu testen muss der Patient aus eigener Tasche zahlen. Bieten Ärzte diese Möglichkeit an, heißt es schnell, sie machen unnötoge Untersuchungen, um sich am Patienten zu bereichern.

12.08.2018 09:40 • #20



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