Zitat von Grashüpfer:Liebes Glitzerlicht, so schlimm hast du das? Das tut mir wirklich leid! Morgenübelkeit habe ich nur ganz selten, und dann nur ein paar Minuten lang. Ja, ich verstehe dich, nur die Aussage, ja das kann schon daher kommen, ist zu wenig. Es kann nicht sein, dass es einem den halben Monat oder länger schlecht geht und einen Ärzte damit allein lassen. Es gibt ja auch Behandlungsmöglichkeiten, Mönchspfeffer, Cremes und natürlich eine hormonelle Therapie. Hast du das schon mal versucht? Aber hol dir ruhig eine Zweitmeinung, schaden kann das sicher nicht. Ich verstehe auch nicht, ...
Ich denke auch, dass alternative Ansätze auf jeden Fall in Betracht gezogen werden sollte. Gerade auch als Ergänzung. Vorausgesetzt natürlich, man hat da jemand Guten an der Hand, der auch wirklich Ahnung von dem hat, was er tut.
Ich finde es schon einmal sehr beruhigend, dass du zumindest eine gute Ärztin an deiner Seite hast, gerade bei so seltenen Geschichten braucht es erfahrene Mediziner.
Deine Wunschliste für Morgen finde ich gut, eventuell würde auch Calcium Sinn machen, für den Fall, dass Vitamin D betroffen ist.
Vielleicht kannst du mit deiner Hausärztin auch die Möglichkeit einer Überweisung zu einem Endokrinologen besprechen. Gerade wenn es um die Funktion der Nebennieren usw. geht, wäre das neben der Gynäkologie sicher ein sinnvoller Ansprechpartner. Würde mich sehr freuen, wenn du von deinem Gespräch berichten würdest. Das mit dem Tryptophan finde ich sehr spannend und vielleicht tatsächlich eine Idee wert.
Ich will ja gar nicht behaupten, dass meine psychischen Probleme ausschließlich durch solche Dinge verursacht werden, aber es reicht ja schon, wenn Hormone, Vitamine etc. mit eine Rolle spielen. Der Erfolg einer Psychotherapie kann sicher begünstigt werden, wenn man solche Faktoren zumindest ausschließt, oder eben mitbehandelt. Es ist immer besser mehrgleisig zu fahren, als sich zu sehr auf eine Schiene zu versteifen.
Bzgl. meiner Hormonwerte, hatte die Frauenärztin gemeint, dass man normalerweise die Pille geben würde um zu schauen, ob sich unter der Einnahme die Werte regulieren, aber wegen meiner Leberproblematik und der Thrombosegefahr, ist das für mich wohl keine Option. Mönchspfeffer habe ich früher einiger Zeit genommen. Anfangs hatte es eine tolle Wirkung, doch irgendwann ließ die leider trotz konsequenter Einnahme nach. Eventuell wäre es trotzdem noch einmal einen Versuch wert.
Uns bleibt wohl nichts als ausprobieren, kämpfen und durchhalten