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Schlaflose
Zitat von Islandfan:
Hätte ich Turnschuhe gebraucht wäre es auch so gewesen, aber ich weiß gar nicht mehr genau, wie viele Paare ich mittlerweile habe, von daher war es ein unsinniger Kauf.

Ach so. Ich dachte du hättest die Turnschuhe gekauft, um bei deinen Spaziergängen keine Fußschmerzen zu haben.
Ich kaufe aber auch Lauf-und Trekkingschuhe auf Vorrat, immer wenn ich welche stark reduziert sehe und sie mir gut passen und gefallen. Irgendwann kommen die immer zum Einsatz.

x 1 #161


Feuerschale
ich hab manchmal einen "lebhaften Traffic" würd ich sagen...direkt Kaufsucht eher nicht.
Manches kauf ich auf Vorrat, damit es nicht nochmal geliefert werden muss...und wenns sich hält.

Eigentlich hatte ich damals es gehasst wenn Pakete unterwegs waren, von da hab ich mir noch die Vorratshaltung
angewöhnt iwie....jetzt wo ich die Wohnung neu dekoriert hatte vor ca 3 Jahren kamen auch mal Pakete im Dowerflow 🤔

Alles in allem machts aber Sinn - hat eine Funktion und bin auch kein Messie. Und Geld am Ende vom Monat hab ich auch über. Manchmal drängeln sich halt die Sachen etwas...z B bei Vorratshaltung da würd ich gerne verschlanken.

Problem ist da auch dass ich so verschiedene Phasen hab, mal aktiv mit Ideen und ne bestimmte Essensphasen wo man Sachen braucht und dann wieder halbtot...Idee und Energie weg...dann kommt ne neue Phase...

x 1 #162


A


Kaufsucht- wer hat sie wie überwunden?

x 3


Tigerlilie
Habe in den letzten 2 Wochen weiterhin viel gekauft. Vielleicht die Hälfte davon war sinnvoll, weil ich es wirklich brauchte oder es Geschenke für andere waren. Der Rest hätte nicht sein müssen.

x 1 #163


iquique
Zitat von Islandfan:
Mich würde mal interessieren, ob es hier andere gibt, die das gleiche Problem haben.

Ich muss zugeben, ich habe eher das gegenteilige Problem: ich habe eine Abneigung gegen Einkaufen bzw. Kaufvorgänge. Am liebsten würde ich gar nichts kaufen. Wenn ich was Neues brauche (z.B. neue Schuhe), dann wäre es mir am liebsten, wenn das jemand anderer für mich erledigen würde. Selbst sinnvolle Anschaffungen schiebe ich meistens auf die lange Bank (wie z.B. ein neues Notebook).

x 2 #164


Tigerlilie
@iquique Ist das bei allem so oder gibt es Dinge, bei denen du nicht so ungern kaufst?

Also bei mir gibt es auch Dinge, die ich ungern kaufe, aber sind halt nur wenige Dinge.

Notebook würde bei mir dazu gehören, Handys kaufe ich auch ungern. Da wäre es mir auch lieb, das würde jemand für mich machen. Deshalb wird alles ewig benutzt und Handys habe ich oft auch gebraucht dann bekommen aus dem Bekanntenkreis.

Lebensmittel kaufe ich nicht gern. Generell kaufe ich auch nichts, was viel kostet.

Gefährlich sind bei mir billige und hübsche Sachen (Modeschmuck, Haarspangen, Deko, Schreibzeug, Bastelmaterial, Klamotten).

#165


Tigerlilie
Ich hatte früher auch nicht do oft das Bedürfnis, zu kaufen. Das ist wahrscheinlich eine Kompensation der Trauer. Es fing an, als es meiner Mutti sehr schlecht ging und jetzt in den Wochen nach ihrem Tod habe ich echt sehr viel gekauft.

#166


iquique
Zitat von Tigerlilie:
Ist das bei allem so oder gibt es Dinge, bei denen du nicht so ungern kaufst?

Eigentlich ist es bei fast allem so. Früher habe ich gern CDs und Bücher gekauft, aber seitdem das alles überwiegend ins Digitale verlagert worden ist, ist dieser Kaufreiz auch weggefallen.

Tatsächlich gehörten gutsortierte CD-Fachgeschäfte und Buchhandlungen zu meinen Lieblingsläden, wo ich gern gestörbert hatte. Aber das gibt es alles immer weniger, und bei Büchern bin ich jetzt eher dazu übergegangen, stattdessen Büchereien zu nutzen.

x 1 #167


Moonlight_74
Mein Kaufreiz ist bei Null.

Weniger ist mehr.

Viele Menschen nutzten das Kaufen von Materialien als Kompensation für irgendwas..wahrscheinlich eine Art Leere, die auf diese Art gefüllt werden muss.

Das ist mir völlig fremd.

Zu viel Kram erdrückt mich innerlich.

x 1 #168


iquique
Zitat von Moonlight_74:
Weniger ist mehr.

Bei mir kommt noch dazu, dass mein Wohnraum begrenzt ist, und ich mag es überhaupt nicht leiden, wenn ich meine Räume mit irgendwelchen Sachen zustopfe.

x 1 #169


Moonlight_74
Zitat von iquique:
und ich mag es überhaupt nicht leiden, wenn ich meine Räume mit irgendwelchen Sachen zustopfe.

Das mag ich auch nicht.

#170


Moonlight_74
Zitat von iquique:
Ich muss zugeben, ich habe eher das gegenteilige Problem: ich habe eine Abneigung gegen Einkaufen bzw. Kaufvorgänge. Am liebsten würde ich gar ...

Das geht mir ähnlich. Was glaubst Du woran das liegt?

#171


iquique
Zitat von Moonlight_74:
Was glaubst Du woran das liegt?

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Das war bei mir schon immer so.

Vermutlich kommt es von meinem Elternhaus. Auch meine Eltern haben nie sehr viel eingekauft. Und ich muss sagen, dass ich z.B. das Einkaufen von Kleidung schon als Jugendlicher unangenehm fand. Ich konnte daran nie einen Reiz finden und es war pure Notwendigkeit.

#172


Islandfan
Momentan bin ich übersättigt, habe auch kaum Kaufreiz, ich habe alles, was ich mir wünschen kann.
Bei Schmuck zb kaufe ich nur echtes, das hält ein Leben lang. Aber auch davon habe ich genug.
Ja, ich bin sparsamer geworden, nur bei Lebensmitteln achte ich meistens nicht auf den Preis, sondern kaufe, worauf ich Bock habe.
Keine Ahnung, aber das Kompensieren ist zurückgegangen.
Meine Wohnung ist zu voll.

x 1 #173


Schlaflose
Zitat von iquique:
ich muss sagen, dass ich z.B. das Einkaufen von Kleidung schon als Jugendlicher unangenehm fand. Ich konnte daran nie einen Reiz finden und es war pure Notwendigkeit.

Das war bei mir damals auch so. Ich musste quasi gezwungen werden, neue Sachen zu kaufen, weil sich meine Eltern schämten, wenn ich an alten abgewetzten Sachen herumlief. Der Grund, warum ich mich gegen neue Kleidung sträubte, lag aber hauptsächlich daran, dass ich wegen meines Übergewicht nur schwer etwas fand, was mir gefiel und jugendlich modisch war. Damals gab es nur wenig Kleidung über Größe 42 und es waren dann immer so Omasachen.
Später fand ich aber großen Gefallen am Kleidershoppen und war immer auf der Jagd nach Schnäppchen. Seit ich in Rente bin, habe ich aber nur noch wenig Lust darauf, weil kaum jemand meine Kleidung sieht. Auf der Arbeit war ich darauf bedacht, immer etwas anderes anzuziehen und mich ständig in neuen Sachen zu präsentieren. Jetzt bin ich viel zuhause und laufe im Schlabberlook herum und draußen hat man meistens eine Jacke an und die Kleidung darunter sieht niemand.

x 3 #174


iquique
Zitat von Schlaflose:
Auf der Arbeit war ich darauf bedacht, immer etwas anderes anzuziehen und mich ständig in neuen Sachen zu präsentieren.

Das ist bei mir nicht so. Das liegt wohl auch am Arbeitsumfeld (Büro mit IT-Technikern). Von meinen Kollegen legt keiner allzu viel Wert auf abwechslungsreiche Kleidung. Es reicht, wenn man Jeans und Hemd oder Pullover trägt.

Generell liegt mir nur daran, dass meine Kleidung sauber und ordentlich ist (nicht abgewetzt, nicht altmodisch), aber ich trage nichts Extravagantes, sondern bequeme Alltagskleidung. Da besteht aber andererseits kein Anreiz, mich ständig zum Einkaufen zu begeben.

x 1 #175


Schlaflose
Zitat von iquique:
. Da besteht aber andererseits kein Anreiz, mich ständig zum Einkaufen zu begeben.

Du bist ja auch ein Mann, wie ich gerade erst realisiert habe 😂

#176


Islandfan
Zitat von Schlaflose:
Das war bei mir damals auch so. Ich musste quasi gezwungen werden, neue Sachen zu kaufen, weil sich meine Eltern schämten, wenn ich an alten abgewetzten Sachen herumlief.

Das war bei uns ganz schlimm, meine Mutter hat immer sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles sauber und gut aussah. Ich wurde wie eine kleine Prinzessin gekleidet in manchen Momenten und habe es gehasst. Die Haare mussten lang sein und ich habe mir mit 12 dann das erste mal einen Bob schneiden lassen, das gab richtig Theater zuhause.

Zitat von Schlaflose:
Auf der Arbeit war ich darauf bedacht, immer etwas anderes anzuziehen und mich ständig in neuen Sachen zu präsentieren. Jetzt bin ich viel zuhause und laufe im Schlabberlook herum und draußen hat man meistens eine Jacke an und die Kleidung darunter sieht niemand.

Zuhause trage ich ausnahmslos Jogginghosen, es muss gemütlich und bequem sein. Wäre ich nur zuhause, würde ich wohl auch weniger kaufen.

Zitat von iquique:
Das ist bei mir nicht so. Das liegt wohl auch am Arbeitsumfeld (Büro mit IT-Technikern). Von meinen Kollegen legt keiner allzu viel Wert auf abwechslungsreiche Kleidung. Es reicht, wenn man Jeans und Hemd oder Pullover trägt.

Ich würde mal sagen, dass ich auf der Arbeit die bin, die noch am chicsten herumläuft, wobei es eher auch normal ist, also eher auch sportlicher. Ich trage fast immer Turnschuhe, Jeans und einen Pullover. Aber dezenten Schmuck trage ich immer und achte auch meistens auf die Farbkombination. Habe auch chicere Hosen und Oberteile, die trage ich aber nur ab und zu mal.
Meine Kollegen sind zum größten Teil eher ökomäßig gekleidet, da setze ich gern mal was dagegen.
Aber es ist locker.
Heute war es lustig, wir haben einen kurzen Werbeclip gedreht und sollten zusammen eine Yogaübung machen. Jeder bekam eine Yogamatte und wir mussten die Schuhe ausziehen. Ich hatte Socken mit Katzen an und musste selbst etwas lachen. Normalerweise trage ich nicht so auffällige Socken.
War froh, als das Video gedreht war, denn Yoga ist so gar nicht meins, wir sollte eine Figur machen, der Krieger oder so. Ich kam mir so affig vor, sah aber noch solide auf dem Video aus.

#177

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Schlaflose
Zitat von Islandfan:
Das war bei uns ganz schlimm, meine Mutter hat immer sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles sauber und gut aussah. Ich wurde wie eine kleine Prinzessin gekleidet in manchen Momenten und habe es gehasst.

Das hätte meine Mutter gerne gehabt, aber ich ließ es nicht zu 😄 Ich habe beim Anziehen immer einen Riesenzirkus gemacht und geheult und geschrien wie am Spieß und mich auf den Boden geworfen und um mich getreten.
Zitat von Islandfan:
Die Haare mussten lang sein und ich habe mir mit 12 dann das erste mal einen Bob schneiden lassen, das gab richtig Theater zuhause.

Das war bei uns umgekehrt. Ich wollte lange Haare, meine Mutter, wollte, dass sie kurz sind. Beim Friseur machte ich auch immer dasselbe Theater wie beim Anziehen. Später hatte ich lange Haare, meine Mutter wollte aber, dass ich sie zum Zopf oder Pferdeschwanz binde, ich wollte sie aber offen haben. Das war wiederum ein ständiger Anlass zum Zirkus 😂

x 2 #178


Tigerlilie
Meine Mutti hat auch immer sehr darauf geachtet, dass ich gut gekleidet bin. Ich habe damit aber nie ein Problem gehabt und habe das selbst so übernommen.
Ordentliche/saubere/modische/zusammenpassende Sachen, lange Haare habe ich bis heute,...
Ich habe das schon bei den Barbiepuppen geliebt, die chic anzuziehen und habe selbst Kleider entworfen/gemalt als Kind. Mode war mir immer ein wichtiges Thema.

Ich arbeite mit vielen Frauen zusamme. Da wird auch mal das eine oder andere Kleidungsstück kommentiert bzw. gelobt. Hier wird drauf geachtet, ob das zusammenpasst, was man an hat.

Zu Hause laufe ich auch eher im Schlabberlook rum. Da muss es bequem sein. Meist Leggings und Tshirt mit Sweatjacke.

#179


iquique
Zitat von Schlaflose:
Du bist ja auch ein Mann, wie ich gerade erst realisiert habe

Du meinst, dass es typisch für Männer ist, dass sie nicht so gern einkaufen (gehen)? Kann sein, wobei ich im Büro einen Kollegen habe, der nach eigener Aussage dazu tendiert, (zu viel) zu shoppen.

#180


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