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Soul1977
Zu mir sagte mal eine Klinikärztin das ich gesund sei, was eigentlich ein Grund zur Freude ist. Begründung, ich hätte lediglich eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, eine Störung ist aber keine Krankheit, da muss man sehr wohl differenzieren. Psychisch krank seien nur Menschen die eine bipolare Störung, eine Depression oder Schizophrenie hätten. Zudem wäre ich sehr umgänglich, dass alles spricht dafür das ich viele gesunde Anteile habe. Desweiteren sagte die Ärztin zu mir dass das was ich hätte eine genetische Veranlagung wäre, sowas sei aber keine Krankheit. Darauf fragte ich sie warum ich dann Seroquel einnehmen soll. Darauf erwiderte sie, damit meine Stimmung etwas stabilisiert ist.

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, kann schon sein das ich gesund bin. Ich merke allerdings immer wieder das ich ohne Tabletten unter starken Depressionen leide, mit einhergehenden Suizidgedanken, die nach ein paar Stunden oder einen entlastenden Gespräch aber wieder abklingen können. Dann hauen mich externe Gegebenheiten oder ein negativer Gedanke vollkommen aus der Bahn. Doch ist sowas wirklich krank oder nur auf mein Naturell, meine genetische Disposition zurückzuführen?

Das ist so eine Achterbahn der Gefühle was ich habe, mal geht es mir gut, dann bin ich euphorisch und dann leide ich wieder unter Depressionen, dass empfinde ich als sehr quälend. Das ist wie so ein Schmerz, halt ein seelischer Schmerz, der kommt und geht.

Versuche auch viel dagegen zu steuern, mit Selbstreflexion, Achtsamkeitsübungen, positiven Gedanken, Sport, in dem ich mich ablenke, aber die Traurigkeit ist allgegenwärtig.

Die Tabletten nehme ich auch seit Wochen nicht mehr ein und wenn dann nur mal was auf Bedarf, die meiste Zeit ist es halt so ein durchquälen. Schaffe es zwar auch ohne Tabletten, aber nach ein paar Stunden kippt dann wieder meine Stimmung, worauf es mir wieder mega schlecht geht, ich mich in einer Down-Phase befinde. Selbst meine Freunde sagten das ich ihnen ohne Tabletten besser gefalle. Das bestärkt mich natürlich darin, weiter nichts einzunehmen, immer stark zu sein. Die Tabletten nehme ich übrigens nicht ein, weil ich sonst Gefahr laufe wieder zu zunehmen, aber auch weil ich mir beweisen will das ich stark bin. Zudem haben Psychopharmka auch nicht unerhebliche Nebenwirkungen. Das alles sind Gründe warum ich nichts einnehme. Und wenn ich gesund bin, wozu brauche ich dann auch Tabletten?

23.10.2019 11:49 • 25.10.2019 x 1 #1


18 Antworten ↓


Lara1204
Sie meinte wahrscheinlich das du Körperlich gesund bist.

23.10.2019 12:11 • #2


Soul1977
Vielleicht hast Du Recht, manchmal kann es sein das ich da was falsch interpretiere.

Meine behandelnde Ärztin bei der ich seit Jahren in Behandlung bin, sagt das ich psychisch krank bin, genauso wie die Ärztinnen bei denen ich zuvor viele Jahren in Behandlung war. Die Tabletten soll ich einnehmen, damit meine Stimmung geglättet ist, der Leidensdruck nicht so stark wird. Sie sagte mir auch dass ich das alles ohne Tabletten nicht schaffen werde, egal wie positiv mein Mindset auch sein mag.

23.10.2019 12:20 • #3


Safira
ich finde das gar nicht so schlecht Medikamente zu nehmen um die Stimmung zu glätten. Was wäre denn so schlimm daran? Das Du mit Medikamenten nachhelfen musst? Eher nicht oder?
Möglicherweise hast Du die Ärztin falsch verstanden und interpretierst es jetzt für Dich als Rechtfertigung weil Du eigentlich ohne Medikamente leben willst. Aber mal ehrlich, geht es Dir wirklich besser ohne? Du sagst das Du ohne Medikamente wieder Depressionen bekommst.

Wielange hast Du denn durchgehend das Seroquel genommen? Es gibt noch andere Medikamente die man ausprobieren könnte.

Wenn Du erstmal eine halbwegs stabile Gemütsempfindung erlangst, wird es Dir auch besser gehen. Deine Freunde können das alles nur subjektiv wahrnehmen. Sie können nicht beurteilen was das beste für Dich ist. Das kannst nur Du selbst.

23.10.2019 12:38 • x 1 #4


Lara1204
Und was ist Genetisch bedingt bei dir?

23.10.2019 12:47 • #5


Soul1977
Das Sero habe ich 2007 bekommen, 2009 bin ich dann auf die Retard Variante umgestiegen, dass waren 600 mg. Dadurch war ich vollkommen lethargisch, die ersten Stunden außer Gefecht gesetzt. Dann schlief ich bis zu 13 Stunden am Tag. 2015 habe ich dann alles eigenmächtig abgesetzt und war erstaunt über die Energie die ich hatte.

Dann habe ich durch das Sero zugenommen. Zudem kam es zu einen abgestumpfteren Gefühlsleben, einer Gedankenverlangsamung, auch war ich nicht mehr so kreativ. Das mit der Gewichtszunahme darf man bei mir auch nicht runterspielen. Seitdem ich fast wieder mein Idealgewicht erreicht habe, sind die Schmerzen in der Kniegelenken verschwunden.

Ein Antidepressiva habe ich früher mal bekommen, zusammen mit einen milden Antipsychotika, dass mehr sediert hat. 2005 habe ich dann Valproinsäure bekommen.

Meine Ärztin möchte mir ungern ein Antidepressiva verordnen, weil es stimmungsaufhellend und antriebsfördernd wirkt. Da bei mir die Stimmungsschwankungen im Vordergrund stehen, ist sie der Meinung dass das Sero Pro am besten für mich geeignet ist, aber auch weil es reizabschirmend wirkt. Sie hat außerdem die Sorge das mich ein Antidepressiva aufpushen könnte, was ein weiterer Grund ist, warum sie mir nicht so gerne Antidepressiva verschreiben möchte.

Stimmt, meine Freunde verstehen das nicht, sind halt die gängigen Sprüche wie, sowas haben wir doch alle mal. Sie meinen ich sollte noch mehr Sport machen, dann hätte ich auch keine Depressionen mehr. Leider ist dem nicht so. Ich mache ihnen aber auch keinen Vorwurf.

Zu der Ärztin im Krankenhaus muss ich sagen, dass diese mich nur 2 mal in der Ambulanz gesehen hat. Letztendlich geht es auch darum was meine behandelnde Ärztin sagt, sonst entsteht nur Gedankenchaos.

Meine psychische Krankheit. Die Ärzte sagten mir das ich genetisch vorbelastet sei. Meine Mutter hat eine Psychose und alle anderen sind emotional instabil oder depressiv.

23.10.2019 13:26 • #6


MamaCita
Hallo Soul1977,
ich denke ja solche Diagnosen gehen auch schwammig ineinander über... sicherlich kann man mit einer Störung leben und ist nicht zwangsläufig "krank" ...aber was du beschreibst,wie du dich fühlst sind ja dennoch immer wiederkehrende Depressionen und wenn du sagst dass es sogar in Richtung suizidaler Gedanken geht und du dich mehr oder weniger durchquälst, klingt das für mich nicht nach "gesund sein und wohl fühlen" ...
Ich habe auch immer gehofft ,dass es wieder ohne Medikamente geht,aber genau dann trat nach einer gewissen Zeit dieses "durchquälen müssen" ein ...und das ist einfach verdammt anstrengend und ich will das nicht mehr ...wir verdienen es,dass es uns gut geht .. gerade weil wir oft kämpfen...mit uns,mit unseren Gefühlen und soviel anderen Dingen.

Ich kann verstehen,dass du das Seroquel nicht nehmen möchtest zwecks Gewicht und dieser Lethargie... mein Papa nimmt es auch schon lange und hat ähnliche Nebenwirkungen. Kann schon sein dass du jetzt lebendiger wirkst auf deine Freunde. Aber in dir scheint es ja mächtig zu schwanken...
Es ist natürlich deine Entscheidung und ich kenne mich auch nicht aus welche Medis für wen am besten geeignet sind, aber vielleicht überlegst du dir ja doch,ob du nochmal was anderes testen könntest.

Wie auch immer du dich entscheidest..ich wünsch dir alles Gutes und ganz viel Kraft!

23.10.2019 13:47 • x 1 #7


Orangia
Anstatt ein anderes Medikament zu probieren, würde ich erstmal versuchen das Seroquel prolong 600mg zu reduzieren.
Ich selber nehme 400 mg und bin damit nicht "sediert", lethargisch oder phlegmatisch.
Natürlich ist das bei jedem anders, auch klar,
Aber ich würde dem Seroquel erst noch eine Chance geben bevor du wechselst.
Besprich das am besten mit dem behandelnden Arzt.

23.10.2019 13:56 • x 1 #8


Soul1977
So ist es, es ist ein durchquälen, sowas ist auf Dauer kein Leben.

Schön das Du mich verstehst. Ich mache das ja nicht einfach so aus Trotz, dass ich die Tabletten weglasse. Das sind die ganzen Nebenwirkungen, weshalb ich es nicht gerne einnehme. Durch den wenigen Schlaf bin ich auch ziemlich groggy, aber schlafen kann ich auch nicht.

Meine Ärztin nimmt das alles sehr ernst, sie möchte nicht das es mir schlecht geht. Sie sagte ja selbst das sie kein Freund von Psychopharmka sei, aber manchmal geht es halt nicht anders.

Solian, Zyprexa der Risperdal, dass konnte ich alles nicht vetragen. Lief davon auf und ab wie ein Zinnsoldat, litt unter Restless Legs Syndrom, mit gleichzeitiger Sedierung, ein Höllenzustand.

Sero ist das einzigste was ich vertrage. Sowieso gehört Sero zu den verträglichsten Psychopharmkas unter den Antipsychotikas. Sero hat laut der Ärzte einen antipsychotischen Effekt, dafür wirkt es aber mehr sedierend und reizabschirmend, stabilisiert die Stimmung, genau das richtige für mich. Allerdings kommt es bei mir mit Sero auch zu einer Mir-ist-alles-egal-Einstellung, doch das ist immer noch besser, als diese verdammten Depressionen.

23.10.2019 14:14 • #9


Lara1204
Mit Depressionen kenne ich mich überhaupt nicht aus, aber wie hier schon geschrieben wurde, wenn es dir mit den Medikament besser geht dann würde ich es wahrscheinlich auch nehmen. Du bist noch jung und das Leben hast du noch vor dir.
Wünsche dir alles Gute!

23.10.2019 17:09 • x 1 #10


Soul1977
Danke Dir!

Die Tabletten sind wichtig, denn die stabilisieren meine Stimmung. Glaube nämlich das mir meine Chemie ein Streich spielt und ich deshalb alles so negativ sehe. Ich bin dann vor Gefühlen wie benebelt, nur noch Gefühl. Gibt allerdings Sachen die mich triggern, instabil machen, da hatte meine Ärztin schon Recht. Deshalb soll ich neben der medikamentösen Behandlung, auch prophylaktisch handeln, alles im Vorfeld meiden was mir schadet.

Das ist auch der ganze Rückzug der mich krank macht. Zuviel Alleinsein ist nicht gut, ist doch klar das meine Seele da rebeliert. Daher habe ich beschlossen mal wieder weg zu gehen.

Zum Glück kommen morgen meine Freunde, finde es immer schöner Menschen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, als alles virtuell zu machen. Das kann ich alles mal machen, aber es muss neben dem Internet auch noch ein Real Life geben, mit echten sozialen Kontakten.

Meine Ärztin sagt das ich trotz meiner psychischen Krankheit, viele gesunde Anteile habe, es wäre nur mein Gefühlsleben beschädigt. Deshalb soll ich auch die Tabletten nehmen, damit mein Gefühlsleben stabil ist. Dann soll ich soziale Kontakte pflegen, denn das würde ebenfalls zu meiner Stabilisierung beitragen. Sie möchte auch nicht das ich über meine Krankheit rede, nicht mit anderen Ärzten und auch nicht mit Freunden. Was ich auch mache, nur manchmal verfalle ich ohne die Tabletten wieder in alte Muster, worauf sich vieles wieder verselbstständigt. Sehr wichtig ist es das ich handel, dass ganze reden bringt rein gar nichts, wenn ich nichts umsetze, dass sagt mir meine Ärztin immer wieder.

23.10.2019 18:59 • #11


Soul1977
@Safira
Das hat mit Rechtfertigung nichts zu tun, diese Ärztin sagte mir sogar, dass Tabletten immer die letzte Wahl sein sollten.

Diese Ärztin scheint wohl eine andere Definition von der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung zu haben.

Irgendwie finde ich es auch schmeichelhaft, wenn mir jemand sagt das ich gesund bin, auf der anderen Seite fühle ich mich dann aber auch wieder nicht ernst genommen.

Ich weiß es ja selbst nicht, ob es eine Krankheit ist oder eine Veranlagung. Genauso gut könnte man auch sagen, dass ich anders auf Stress und belastende Reaktionen reagiere. Doch muss man deshalb gleich krank sein?

Vieles was meinen Leidensdruck betrifft, ist auch auf meine derzeitigen Lebensumstände zurück zuführen. Daher muss ich unbedingt etwas an meiner Situation ändern, dann verschwindet auch der Leidensdruck.

25.10.2019 00:24 • #12


Schlaflose
Zitat von Soul1977:
Irgendwie finde ich es auch schmeichelhaft, wenn mir jemand sagt das ich gesund bin, auf der anderen Seite fühle ich mich dann aber auch wieder nicht ernst genommen.

Ist es nicht egal, wie man das bezeichnet? Ich habe auch eine Persönlichkeitsstörung (ängstliche vermeidende) und fühle mich nicht krank. Wenn jemand fragt, ob ich gesund bin, bejahe ich das. Ich empfinde es als eine Beeinträchtigung im Leben und habe auch einen Schwerbehinderung von 30GdB dafür.

25.10.2019 06:41 • #13


Bernie1970
Hi Soul, hast Du Dich schon mal mit HPU beschäftigt? Ist ein nicht ganz simples Thema, aber ich könnte mir vorstellen, dass Du diese Spur mal verfolgen solltest, sofern noch nicht geschehen. Alles Gute Dir und uns Allen..

25.10.2019 08:18 • #14


Luunay
Hey!
Sowas sagte eine Ärztin auch zu mir, danach habe ich sie gewechselt und warte jetzt ungeduldig bis Januar, bis ich meine nächsten Termine habe bei der neuen Therapeutin.
Ich fand es unmöglich und sie meinte definitiv 'du hast glaube ich nichts, keine Depressionen und keine PTBS'.
Ein Jahr zuvor meinte sie Major Depressionen und PTBS.
Ich bekomme Duloxetin und klar, dass es damit besser ist xD
Die neue Ärztin meinte auch, dass ich wohl einen guten Eindruck mache, wo ich dann aber sagte, dass es Phasen sind, wo sie auch zustimmen konnte, da sie daran dachte. Und sie sagte auch, dass es ja wohl an den Tabletten liegt, dass mein Eindruck so ist.
Hatte sie auch Recht mit, auch wenn man mir es nie angemerkt hatte, weil ich eher stille Panik erleide und dann nur ganz ruhig werde, statt zu hyperventillieren etc.
Es ist immer etwas tricky mit manchen Ärzten

25.10.2019 08:40 • #15


Soul1977
So ganz egal ist das jetzt nicht, schon gar nicht ob jemand gesund oder krank ist.

Kann mir das nur so erklären, dass man mich als emotional Instabilen aus dem Grund nicht ernst nimmt, weil ich Stimmungsschwankungen habe, so in der Art, in 2 Stunden geht es ihm sowieso wieder besser. Was ja auch stimmt, doch in diesen 2 Stunden kann der Leidensdruck extrem quälend sein. Manchmal hält die emotionale Anspannung allerdings auch Tage lang an. Ich muss mich damit irgendwie arrangieren und Strategien entwickeln das Beste aus meinen Leben zu machen.

Die Ärztin begründet das so, dass meine emotionale Störung genetisch bedingt sei, sowas ist aber keine Krankheit. Sie sagte, jetzt müsste ich Strategien entwicklen wie ich mit dieser Störung umgehe, entweder mit Tabletten oder Skills, dass wäre alles. Da hat wahrscheinlich jeder eine andere Meinung zu. Gibt ja auch Ärzte die sagen das Autismus keine Krankheit, sondern eine Wesensart sei, was vermutlich auch stimmt. Dennoch sind sich die meisten Ärzte alle einig, dass eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung eine Krankheit ist, bei dem einen ist sie stärker ausgeprägt, bei dem anderen weniger.

Meine Ärztin sagt das ich psychisch krank bin, weil ich einen starken Leidensdruck habe. Dann beeinträchtigt mich meine Krankheit, schränkt mich ein, was zu zusätzlichen Leid führt. Sie sagte auch, wenn ich gesund wäre, dürfte sie mich gar nicht behandeln oder mir Tabletten verschreiben.

Zu mir sagte mal eine Ärztin, psychisch krank bedeutet wenn der Betroffene oder das Umfeld unter der Störung leidet, alles andere ist eine Verstimmung oder Akzentierung und Bedarf keiner Behandlung.

So wie ich bereits erwähnte führe ich vieles auch auf meine derzeitige Lebenslage zurück, die ständige Isolation schadet mir und dann macht sich meine Seele sich in Form von quälenden Gefühlen bemerkbar, was durch meine Krankheit dann noch intensiviert wird.

@Luunay

Das verstehe ich, man fühlt sich einfach nicht ernst genommen. Dann sagt der eine dies der andere das, was dazu führt, dass man denkt, verdammt nochmal wer hat den jetzt Recht. Daher spreche ich nur mit meiner Ärztin und nicht ständig mit anderen Ärzten, weil mich das nur verwirrt.

Dann ist es sehr wichtig, was ich empfinde, bei mir bleibe, anstatt mich dauernd von Außenstehenden beeinträchtigen zu lassen.

25.10.2019 11:50 • #16


Luunay
@Soul1977

Genau das finde ich so schlimm irgendwie. Ich habe ja wirklich nur mit der Ärztin geredet und deshalb fand ich es so krass, dass sie ein Jahr später, nachdem sie mich eingestellt hatte auf die Tabletten als 'Gesund' bezeichnen wollte.
Als ob sowas einfach weg geht. Ich war nie so, dass ich da heulend saß

Aber mal sehen wie die neue Therapeutin in der Therapie ist. Sie hat mir wenigstens vernünftig zugehört und keine vorurteile gehabt.

25.10.2019 11:53 • #17


Soul1977
Das ist sehr wichtig das Du Dich ernst genommen fühlst, gerade in der Therapie.

Manchmal revidieren die Ärzte ihre Meinung nach einer Weile auch mal, z.B wenn sie den Patienten schon länger kennen. Dennoch verstehe ich Dich, dass Du Dich nicht verstanden fühlst und dann ist es auch dein gutes Recht den Arzt bspw. den Therapeuten zu wechseln.

Dir kann es ja auch innerlich total schlecht gehen, ohne das es dafür äußere Anzeichen gibt. Wichtig ist immer wie Du Dich fühlst, ganz gleich was eine autoritäre Person sagt. Wenn dein Gegenüber Dich nicht ernst nimmt, hat er seinen Beruf verfehlt.

25.10.2019 12:03 • x 1 #18


Luunay
Ja genau das dachte ich eben auch..
Außerdem ist ja auch nicht jeder so, dass er es gleich nach außen zeigt.
Oft wurde ich auch gefragt ob ich mich geritzt habe oder so, habe ich nie und dann wars immer so nach dem Motto: Ja dann ist es ja nicht schlimm.
Aber es muss ja auch nicht jedem ansehbar sein.
Ich hatte z.B immer kaputte Hände vom waschen, bzw. habe es oft immer noch, vor allem im Winter, wo es eh schon kritisch ist mit trockenen Händen.

25.10.2019 12:27 • #19




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