I
Intimidator
Gast
Endlich sehe ich mich mal in meiner Meinung bestätigt dass der Kapitalismus bzw. freie Marktwirtschaft (in anbsehbarer Zeit) am Ende ist. Eben war auf WDR eine Sendung in der genau das gesagt wurde, was ich mir schon lange denke. Unser System, d. h. Kapitalismus, baut auf ständigem Wachstum auf und das ist bei begrenzten Resourcen nicht unendlich möglich. Wir steuern laut der Rednerin in der Sendung blindlings mit rasantem Tempo auf die Wand zu und erforschen nicht einmal den Bremsweg. Ganz im Gegenteil erfoschen unsere Wirtschaftswissenschaftlet ausnahmslos nur, wie wir noch schneller gegen die Wand steuern in dem sie das jetzige System erforschen und keinerlei Austiegsszenarien. Völlig idiotisch ist, dass wir im Grunden massenweise konsumieren nur für den Zweck, Arbeit zu haben. Das müsste ganz anders geregelt werden. Da müssten sogar die Kapitalisten Interesse dran haben. Denn wenn niemand mehr Geld hat um zu konsumieren gehen auch deren Felle schwimmen. Nach ihrer Rechnung kommt der Kollaps mit Rückfall in Zustände wie im 5. Jahrhundert und Anarchie noch in diesem Jahrhundert.
Die Rednerin hat einen Ausweg angesprochen, der schmerzhaft wäre aber unumgänglich. Wir müssen viel weniger konsumieren und viel mehr Gebrauchsgüter teilen. Bracuht z. B. jeder eine eigene Bohrmaschine. Der Haken daran ist eben, dass dann ein großer Teil Konsum und damit Arbeit wegfallen würde. Ohne eine Systemänderung geht das also nicht.
Die Rednerin hat einen Ausweg angesprochen, der schmerzhaft wäre aber unumgänglich. Wir müssen viel weniger konsumieren und viel mehr Gebrauchsgüter teilen. Bracuht z. B. jeder eine eigene Bohrmaschine. Der Haken daran ist eben, dass dann ein großer Teil Konsum und damit Arbeit wegfallen würde. Ohne eine Systemänderung geht das also nicht.
• • 14.02.2017 #1
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