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Hallo,
geht es euch auch manchmal so das ihr nicht mehr könnt, bei mir ist das im moment so, habe starke ängste zu zeit und deppris, da kommen mir doch sehr oft solche gedanken ob es nicht besser ist, schluss zu machen.
Wie geht ihr damit um?

31.03.2009 10:28 • 06.04.2009 #1


11 Antworten ↓


Hallo erstmal!ich hatte dieses Gefühl auch schon,aber nur kurz.Es gibt Hilfe.Was machst Du dagegen?Bist beim Arzt gewesen?Liebe grüße

31.03.2009 10:31 • #2



Am Ende

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Hi Simi,
ich versuche, nachdem ich diese Gefühle erst einmal zugelassen habe, mir etwas zu besorgen, was mir weiterhelfen könnte. Gespräche, Bücher etc. und versuche auch, einige Strategien zu nutzen. Bist du denn in ärztlicher Betreuung?
Liebe Grüße
Iris

31.03.2009 10:32 • #3


oh lieber simi70
ja tag täglich, ein direkter umgang wie gehe ich damit um. ist eine für mich sehr schwere frage.
zum einem konnte ich damit vor langer zeit mal nicht umgehen, und ünüberlegt gehandelt.
dann hatte ich beschlossen, alles zu entfernen was zu so einer tag führen könnte. Ok gelingt nicht direkt alles zu entfernen, aber bestimmt ein großteil.
Mülltonne auf und rein.
Umgang hm für mich versuche ich mich abzulenken, oder ich versuche den gedanken zu ignorieren, versuche mich auf ein thema im tv zu konzentrieren. Lese hier im Forum ein paar beiträge, oder in andren foren.
Es ist für mich unmöglich den gedanken ganz wegzuschließen und akzeptiere den oft dann auch. Ich geb ihm keinen vorrang.

Google rum, lies ein buch, bzw versuch dich abzulenken und ich hoffe das du damit erfolg hast.

31.03.2009 11:51 • #4


Hallo,

dazu fällt mir meine eigene schwere Depression gleich ein.
Entstanden durch Ausweglosigkeit. Diese Ausweglosigkeit ist aber durch die intensive psychotherapeutische Behandlung gekommen. Paradox, denn man will sich damit ja helfen. Das ist das, was ich vermutet hatte. Was ich dann gemacht habe dürfte ja einleuchten. Es war das Ende und der Bruch bei mir mit der Psychotherapie.

So, nun will ich hier keinen dazu ermuntern. Es war meine ganz persönliche Entscheidung und was ich mit meiner Depri hinter mir habe, gab mir auch die Kraft dazu das mit allem Nachdruck so für mich zu entscheiden.
heute weiß ich, das ich mich damals richtig entschieden habe. Es gab damals genügend Argumente vom Therapeut der mir sagte, das ich damit einen großen Fehler mache. Er war sicher der Meinung, das man nun am Kern meiner Probleme angekommen sei.
(Überhaupt hab ich an manchen Stellen mir so einige Behauptungen und Weisheiten angehört, wo ich heute nun ganz andere Erkenntnisse bei mir gewonnen habe...)
Ich will das hier nicht allzussehr ausdehnen.

Aber manches, was ich hier lese, würde ich in so einer Phase nicht machen, wie Gespräche, Bücher.
Gedanken würde ich versuchen durch Ablenkung mit primitiven Dingen zu reduzieren. Dann würde ich auf alle Fälle auch meinen Körper etwas leichte körperliche Bewegung gönnen. Keinesfalls würde ich länger andauernd rumsitzen oder sowas.
Das ist so mein Erfolgskonzept gewesen. Zum Glück brauchte ich das nie wieder und wie lange meine Depri schon her ist weiß ich auch gar nicht mehr.

VG

31.03.2009 17:38 • #5


Hi!

Bist Du beim Arzt gewesen?? Wenn Du sowas denkst geh´bitte zu einem Arzt. Bei mir war es damals auch so und ich bin auf eine Psychotherapiestation in eine Klinik gegangen. War eine gute Entscheidung, trotz aller Klischees, die bestehen und nicht zutreffen! Dann bist du erstmal stabil. Nimmst Du Medis? Vielleicht sind das ja nicht die richtigen...
Ansonsten - ich versteh´dich genau, wie mies man sich fühlt. Eigentlich hilft nur, unter Menschen zu gehen. Allein zu Hause ist meist nicht gut.

Gib die Hoffnung nicht auf, es wird wieder besser gehen! Definitiv! Auch wenn Du es jetzt nicht glaubst, aber der Zustand wird wieder besser! Und wenn Du die schlechte Phase dann überstanden hast, wirst Du nur stärker sein!

Wünsch´Dir ganz viel Kraft!

01.04.2009 09:29 • #6


Danke erstmal für eure Antworten! Ja ich bin in ärztlicher Behandlung, ich habe 3 Jahre Paroxetin genommen, das leider keine Wirkung mehr hat, mein Arzt hat mir jetzt Venlafaxin verschrieben, nehme sie jetzt seit 2 1/2 Wochen. Vielleicht liegt es auch daran, an der Medikamenten Umstellung?
Aber die muss man ja erst eine Weile nehmen bevor sie wirken oder auch nicht.
Nehmt ihr Medis?

01.04.2009 09:56 • #7


Hallo Simi!Ja,das dauert leider seine Zeit.Bei mir wars Ludiomil und hat ca 4-6 Wochen gebraucht.Du schaffst das.Kopf hoch

01.04.2009 10:52 • #8


Ich kenne diese Gedanken, aber das ist mehr so eine Art Trotz ... morbide Denkstrukuren, Sarkasmus... auch gemischt mit echter Verzweiflung. Auf jeden Fall nichts was ich ernst meine. Ich bin so ein Typ, der einfach leben will und lieber in der Sackgasse steht, leidet, flucht, bissig wird, starrköpfig, was kaputthaut, jammert, schreit, grübelt, nochmal probiert ... ich werde leben so lange ich kann. Ich hab' noch viel zu erledigen und irgendwann muss es ja mal klappen.

04.04.2009 00:52 • #9


Schön,dann kämpst Du ja David

04.04.2009 01:09 • #10


Freut mich, daß du das so wahrnimmst. Für nen Kämpfer jammere ich allerdings zuviel und tu zu wenig.

Aber egal .. geht ja nicht um mich hier. Ich kann auch leider nicht viel produktives beitragen, ausser die Erkenntnis weiterzugeben, daß jedes Hundeleben seine Lichtblicke hat, für die es sich zu leben lohnt. Und ich hoffe das wird nicht als Floskel wahrgenommen, denn dafür lebe ich. Und jedesmal wenn so ein kleiner oder grösserer Lichtblick erscheint, dann weiss ich, daß ich ihn mir genommen hätte, wäre ich vorzeitig abgetreten.

04.04.2009 01:25 • #11


Ja, kämpfen, niemals aufgeben, das ist das Wichtigste!
Nehme übrigens Duloxetin, das vertrag ich ganz gut. Finde aber, Medis sind nur Krücken, nach meiner Meinung ist Therapie das Beste.

Kopf hoch! Drück Dir die Daumen!

06.04.2009 08:08 • #12



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