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relinquished

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Ich muss ganz dringend aufhören... Ich hatte heut erneut einen Rückfall und es ist schrecklich. Ich hab bei Weitem zu viel getrunken. Alles hat sich gedreht und ich war kurz vorm Erbechen. Ich hasse es. Ich möchte nun endgültig aufhören. Aber ich weiß nicht, ob dieses Monster in mir Morgen nicht wieder die Oberhand gewinnt und wieder trinkt... Aber es geht nicht. Ich trinke seit einem Jahr fast jeden Tag und ich habe Angst davor, dass meine Leber, das nicht mehr lange mitmacht. Heute war aber nur ein einziger Albtraum. Ich habe es wieder übertrieben. Ich bin noch immer betrunken, entschuldigt falls das hier wirr klingt, aber ich brauche dringend einen Ausweg.

Meint ihr meine Leber könnte massiven Schaden genommen haben? Letzten Oktober noch war alles okay, aber seitdem habe ich weiter getrunken. Jetzt möchte ich aufhören, der heutige Albtraum war zu viel. Ich kann das nicht mehr, ich möchte da raus. Aber ich habe auch Angst, dass es schon zu spät ist.

29.01.2019 03:25 • 20.06.2019 x 2 #1


141 Antworten ↓


Angor

Angor

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Hallo

Es ist nie zu spät um damit aufzuhören.
Da ich nicht gesehen habe, dass Du diesen Thread eröffnet hattest, habe ich Dir im Small Talk auf Deinen Beitrag geantwortet.

Den ersten Schritt um da rauszukommen hast Du schon getan, Du hast erkannt, dass Du Alk..lkrank bist.

LG Angor

29.01.2019 04:32 • #2


petrus57

petrus57

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Wie heisst es so schön: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. so schnell bekommst du die nicht kaputt. Die Leber regeneriert sich aber auch wieder sehr schnell, wenn du aufhörst zu trinken. Meine Frau trinkt schon gut 40 Jahre. Ihre Leber ist immer noch in Ordnung. Nur ihr Gehirn ist langsam in Mitleidenschaft gezogen.

29.01.2019 09:03 • #3


relinquished


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Zitat von petrus57:
Wie heisst es so schön: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. so schnell bekommst du die nicht kaputt. Die Leber regeneriert sich aber auch wieder sehr schnell, wenn du aufhörst zu trinken. Meine Frau trinkt schon gut 40 Jahre. Ihre Leber ist immer noch in Ordnung. Nur ihr Gehirn ist langsam in Mitleidenschaft gezogen.


Ich hoffe wirklich, dass sich noch nichts Schlimmes entwickelt hat, bin ja auch noch Hypochonder, auch wenn die Kombi Hypochonder + Alk. absurd klingt. Ist deine Frau denn wirklich richtig Alko holikerin, oder trinkt sie nur öfter?

Das Problem gestern war, dass ich zusätzlich zu nem Liter B ier in relativ kurzer Zeit nen halben Liter Whiskey getrunken hab und ich will nicht wissen, wie viel Promille ich überhaupt hatte. Bin dann um 3-4 Uhr nachts aus dem Haus für nen Spaziergang um mir das endlich klarzumachen. Hab erstmal meinen restlichen Alk. entsorgt, aber die Angst besteht jetzt wirklich, dass mein Hirn wieder komplett ausschaltet und ich mir wieder was hole. Es war allerdings schon ein Schockmoment gestern, ich dachte ich krieg ne Alkoh olvergiftung. Aber gott sei Dank vertrage ich wegen des regelmäßigen Trinkens mittlerweile wohl um einiges mehr als Gelegenheitstrinker. Zum Glück hab ich das erstmal überstanden

29.01.2019 09:15 • #4


petrus57

petrus57

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Ja, meine Frau ist Alk.. Es gibt aber auch Tage wo sie nichts trinkt. Sie trinkt aber nicht übermäßig viel. So um die 2-3 halbe B.. Manchmal sind es auch 5 halbe Liter.

29.01.2019 09:19 • #5


relinquished


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Verdammt nochmal... Ich war 8 Tage alko holfrei unterwegs und erlebe nun wieder einen Rückfall. Seit mein Appetit zurück ist, ist auch mein "Appetit" für Alk. wieder da. Das Verlangen ist eigentlich nicht mehr so stark wie zuvor und ich könnte und will wieder aufhören. Aber meine Depressionen in nüchternem Zustand sind so heftig, dass ich mir gerade wieder sage "Du kannst jetzt nicht nüchtern sein". Die Tage während der Abstinenz haben sich auch so seltsam angefühlt, so leer, einsam und unspektakulär. Ich möchte trotzdem sofort wieder aufhören. Ich besitze allerdings gerade wieder Alk. und habe heute getrunken. Ich hatte es doch eigentlich fast geschafft...

13.02.2019 18:33 • #6


Mel2403

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Das ist ein langer Kampf. Du musst einsehen das Alk. weder ein Stress löser ist noch eine Belohnung. Kopf hoch, 8tage ohne sind doch schon was. Zieh einfach eine Lehre daraus...kenne dieses Thema nur zu gut

13.02.2019 19:00 • #7


kritisches_Auge

kritisches_Auge

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Ich war lange in einer Gruppe für Alk. und Angehörige, ich war ANgehörge.
Den ersten Schritt hast du ja schon getan, du erkanntest deine Abhängigkeit und die Schwierigkeit davon loszukommen.

Längst nicht alle haben das Glück, dass die Leber keinen Schaden nimmt, eher nimmt sie eben Schaden und vor allen Dingen das Gehirn, du wirst immer mehr brauchen. Der Endzustand ist,dass du ohne Alk kein Gefühl des Glückes mehr empfinden kannst, weil das dafür zuständige Hormon durch den Alk außer Kraft gesetzt wird, es regeneriert sich aber wenn du aufhörst.

Es gibt Suchtberater, es gibt Gruppen in denen man sich gegenseitig unterstützt und hilft und in denen man entgiftet wird.

Du hast die Wahl und niemand kann dich vom Alk abbringen außer du selber dich.

13.02.2019 19:01 • x 1 #8


relinquished


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Warst du denn Alk.? Und wenn ja, wie lange?

Ah sorry, habs gerade erst verstanden. Ich hab schon jetzt riesige Angst, dass meine Leber Schaden genommen hat, trinke jedoch "erst" seit 8 Monaten täglich. Ich will auch sofort wieder aufhören.

13.02.2019 19:23 • #9


Hermina04

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Zitat von relinquished:
Aber meine Depressionen in nüchternem Zustand sind so heftig, dass ich mir gerade wieder sage "Du kannst jetzt nicht nüchtern sein". Die Tage während der Abstinenz haben sich auch so seltsam angefühlt, so leer, einsam und unspektakulär.


Da liegt wohl das Problem. Es ist schwer, mit einer Sucht aufzuhören, wenn man das Gefühl hat, dass es nichts gibt, wofür es sich überhaupt lohnt.
Deshalb heißt ja auch, dass man es oft erst dann schafft, wenn man anderweitig, im gesunden Bereich, etwas findet, was einem das gibt, was die Sucht einem gibt.

Hast Du denn Vorstellungen, wie Dein Leben sein müsste, damit Du den Alk. nicht mehr bräuchtest? Ideen, was Du gegen die Leere und Einsamkeit tun könntest?

13.02.2019 19:34 • #10


tuffie 01

tuffie 01

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Hallo,

Trinke doch weiter. Dann wirst du es sehen wie lange das deine Leber mit macht.

13.02.2019 19:41 • #11


relinquished


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Ja, mein Gott, ich will ja auch eigentlich nicht mehr wirklich leben. Ich trinke schon deutlich zu lange und exzessiv, aber gerade in diesen depressiven Phasen ist mir das auch völlig wurscht, weil ich mein Leben und jeden einzelnen Tag ohnehin hasse. Ich habe halt schon auch einen speziellen Bezug zum Alk.. Es ist nicht so, dass ich die Zeit jetzt völlig bereue, denn in Trunkenheit ging es mir ja schon besser. Natürlich kann es aber auch nicht so weitergehen. Ich möchte kein Skla. des Alk. werden, aber es ist so schwer, wenn mir selbst alles so egal ist.

13.02.2019 19:50 • #12


tuffie 01

tuffie 01

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Trinke weiter . Lasse es dir gut schmecken.

13.02.2019 20:30 • #13


relinquished


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Zitat von tuffie 01:
Trinke weiter . Lasse es dir gut schmecken.


Whatever, such dir einfach nen anderen Thread

13.02.2019 20:32 • #14


tuffie 01

tuffie 01

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Was soll dein Threads hier ? Ein Alk. kann sich nicht selber retten . Ich weiss das du hier nur , bedauert werden möchtest.

Hilft ja nicht wirklich. Weshalb auch ,damit du deine Schuld zum saufen nehmen kannst.

Saufe weiter und weiter .
Du willst keine Hilfe du willst Mitleid .

Oh What ever , hab ich die Wahrheit geschrieben ? Naja .

13.02.2019 20:34 • #15


Ewigeangst

Ewigeangst

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Also tuffie das ist echt nicht amüsant....was machst du in so einem Forum wenn du andere nur runter haust...ich denke er hatt schon genug Probleme er braucht dich nicht auch noch dazu.....und würde es dir so blendend gehen währst du wohl kaum hier im forum

13.02.2019 20:37 • x 8 #16


tuffie 01

tuffie 01

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Hallo Angst.

Sorry ,ich denke du hast was falsches verstanden.

13.02.2019 20:39 • #17


Finya

Finya

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Ich würde gerne was sagen, finde aber ehrlich gesagt gerade nicht die richtigen Worte. Menschen mit einer Sucht benötigen natürlich klare Worte und kein drum rum getue, aber da sollte man trotz allem nicht vergessen, jedem Betroffenen trotzdem wertschätzend zu begegnen.

13.02.2019 20:43 • x 4 #18


relinquished


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Der Thread soll dazu da sein, um nicht völlig allein damit dazustehen und mir vielleicht durch Zuspruch nochmal nen Ruck zu geben. Es hat sich ja schon was getan, ich hatte diese 8 Tage jetzt und ich trinke auch nicht mehr so komplett geisteskrank ohne mir Gedanken zu machen. Mittlerweile hadere ich ja mit mir nach jedem Schluck. Ich bin auf einem besseren Weg als noch vor einigen Wochen. Ich habe ja auch gerade Angst vor möglichen Schäden an meiner Leber, Nieren, etc. Ich versuche jetzt nochmal zum Arzt zu gehen und mir Blut abnehmen zu lassen um das zu checken. Ich hab echt riesen Angst.

13.02.2019 20:45 • x 2 #19


tuffie 01

tuffie 01

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Da gebe ich dir Recht , Finja.

13.02.2019 20:52 • #20




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