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relinquished

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Mitglied

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Ich muss ganz dringend aufhören... Ich hatte heut erneut einen Rückfall und es ist schrecklich. Ich hab bei Weitem zu viel getrunken. Alles hat sich gedreht und ich war kurz vorm Erbechen. Ich hasse es. Ich möchte nun endgültig aufhören. Aber ich weiß nicht, ob dieses Monster in mir Morgen nicht wieder die Oberhand gewinnt und wieder trinkt... Aber es geht nicht. Ich trinke seit einem Jahr fast jeden Tag und ich habe Angst davor, dass meine Leber, das nicht mehr lange mitmacht. Heute war aber nur ein einziger Albtraum. Ich habe es wieder übertrieben. Ich bin noch immer betrunken, entschuldigt falls das hier wirr klingt, aber ich brauche dringend einen Ausweg.

Meint ihr meine Leber könnte massiven Schaden genommen haben? Letzten Oktober noch war alles okay, aber seitdem habe ich weiter getrunken. Jetzt möchte ich aufhören, der heutige Albtraum war zu viel. Ich kann das nicht mehr, ich möchte da raus. Aber ich habe auch Angst, dass es schon zu spät ist.

29.10.2020 x 2 #1


219 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

@relinquished

Ich erzähl Dir mal was, lies es aufmerksam! Alk. hat die Wirkung zu dehydrieren. Du kennst es bestimmt vom B. "zischen" wie`n Held ständig "rennen" zu müssen. (ich verwende absichtlich "Jargon", Du sollst erstmal die Blödsinnigkeit vermeindlicher gesellschaftlicher Zugehörigkeit und deren Folgen begreifen. Son kühles Blondes ... geh mal in einen Supermarkt (Aldi oder Lidl oder Penny) die haben doch dies B. in Plasteflaschen, kost wohl 1,59 plus Pfand. Hast da mal dran gerochen? Das iss wie ne große Schöppkelle aus´m Klärwerk, was Dir da hinter ballerst. Denn reichts irgenwann nich mehr also kommt Klarer oder Vodka dran, hier Jalzin oder wie der Fusel heißt. Du kennst doch bestimmt Deine Kumpels (wenn welche hast) oder zumindest den Alki von der Straße ... ich will auf den Geruch hinaus, wenn der spricht. So riechst Du auch, es ist der Atem des Todes! Immer mehtr Lichter da oben im Labor (Gehirn) gehn aus, selbst wenn Du nüchtern bist. Depressionen kommen nicht von ungefähr, Du glaubst ... wenn Alk drauf kippst, linderts, iss nich Junge! Iss nich! ...

Säufst weiter und weiter, jeden Tag dieses "erst mal B. wegbringen" , sich den Magen fast auskotzen, Sodbrennen, nix essen können, Leben iss sch., "zisch" "rüüüülps" ... was fürn Held. Noch iss lustig! Jeden Tag aufs neue ...

Nu bist mal nüchtern, weil wo hinmußt oder eingeladen bist. Begrüßung, nettes Plaudern und plötzlich merkst, die rechte Hand wie eingeschlafen. Schüttelst den Arm der immer schwerer wird, fragt noch "was ist denn nu los?" kriegst aber nur ein "wa iff gen lu los" raus, Rechtsdrall beim Laufen ... durch den ganzen Wasserentzug vom Alk hast ganz dickes Blut, aufgequollene rote Blutkörperchen aus chronischen Vitamin-C-Mangel, das klumpt schön zu Gerinseln und verstopft im Kopf ne wichtige Ader ... Schlaganfall! Und jetzt kommt das Entsetzen, bleibt das für immer so? Mit Tatü-Tata ins Krankenhaus "piep-piep-piep" hängst da an Geräte und hast viel Zeit, nachzudenken. Über den Tod, was kommt danach oder iss aus? Wirst hungrig, kriegst was, aber Dir hilft kein Mensch! Hast Du mal mit diesen stumpfen Buttermessern versucht, eine Daumengroße Leberwurst zu öffnen? (der rechte Flügel iss ausgefallen, in dem hälst wie´n Dreijähriger das Messer, das Dir immer wegrutscht. Mit Links geht auch nich, da hängst Gabelgriff im Mund, das verfi*te Brötchen festzuhalten, Leberwurst im Hemd, Gesicht, den Haaren überall ... nur nich auf dem Brötchen! "Das müssen Sie alleine lernen, wir können Ihnen da nicht helfen!"

Alles neu lernen! Gehen, laufen, sprechen, halbe Fresse hängt nach unten, andere Nervenbahnen müssen für ausgefallene einspringen, mühseeliges Training und immer die Angst, bleibt das so? Oder kommt da noch was nach? Wirst vielleicht noch blind?

Ich trinke keinen Tropfen Alk. mehr (nun mitlerweile seit 2015) Nach wie vor Leberwerte erhöht aber Leber ist glatt also keine Zirrose und mir fehlt der Alk nicht. Aber ich sehe beim Einkaufen nun die Blicke, die ein Penner auf sich zieht, seine "Granaten" da aufs Band stellend, den ganzen sozialen Abstieg, wie sich lustig gemacht wird über diese Menschen (Du selbst kriegst das ja nich mit und es ist Dir im Suff egal) ...

Willst Du immer noch weitersaufen, Dein Leben wegschmeißen? Solche Alientexte hab ich damals auch geschrieben, die mußt Dir (also Deine) nach einem Jahr Alk-Entzug mal reinziehen, Hochpeinlich! Da möcht man im Erdboden versinken! ...

Und nicht "ja aber aber" , diese Erfahrung kriegst gerne aber ich werde Dich nicht über Probleme "unterhalten", um Dir die Zeit zu vertreiben! (süchtige suchen Ausreden, ihren Zustand zu rechtfertigen, das ist nichts anderes als sich "die Taschen vollzuhauen" wie schlimm alles ist) Das mußt Du erkennen, dann kommst Du da auch raus! "Du mußt" nich ich, nich das Forum, nich die Ärzte, "DU" ! ... so, Ausführung! Nich lesen ob da noch was neues kommt. Ententrainer sind im Fernsehn ...

05.07.2019 17:29 • x 5 #156


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich habe wieder getrunken - wie davon loskommen?

x 3


E

Ex-Mitglied
Gast

Hallo,
Das Leben ist nicht Grausam . Es sind deine Bewertungen ,wie du dass Leben siehst .
Wahrscheinlich ,fühlst du dich Hilflos , Schwach und aus diesem Grund ,hast du ,irgendwann in deinem jungen Leben angefangen zu trinken.
Um die Wirklichkeit zu entfliehen.
Jetzt plagen dich Schuldgefühle und SCHAM ,

Die Schuldgefühle , helfen dir nich vom trinken los zu kommen im Gegenteil . Sehr viele benutzen sie diese Schuld um wieder mit dem trinken anzufangen oder überhaupt nicht erst probieren ,es sein zu lassen .

Du muss dir Hilfe suchen,unbedingt damit du wieder gesund wirst.
Es gab mehrere Monate im Leben ,ach Jahre da habe ich wie du , keinen Sinn mehr gesehen um zu Leben.

Heute denke ich ,DOCH es macht Sinn zu Leben.
Du hast ein Leben geschenkt bekommen ,damals warst du der stärkere der dich durchgesetzt hast der unbedingt Leben wollte , dass war die Eizelle, der Anfang deines Lebens.

Wärst du schwach für diese Welt ,hättest du es nicht bis heute geschafft um zu Leben .
Du bist nicht Schwach !
Dein Denken ist falsch. Wenn ich eine Depression habe dann geht es mir auch nicht gut ,klar ich bin krank und kann auf Grund dessen nict die körperlichen kraft und Energie aufwenden .
Jemehr ich mich abwerte um so hefitger wird sie und ich denke das ich dein Problem.
Du siehst nur das was du seit langer Zeit nicht schaffst .
Aber ,schau doch mal zurück. Was hast du alles schon geschafft? Jetzt erzähle mir nichts:)
dAS GLAUBE ICH DIR NICHT UND WENN du intensiver über dich nach denkst , dann schaue mal genauer hin ,du bist per se ein wertvoller Mensch ,weil du ein Mensch bist ,du brauchst dafür keine Leistungen irgendjemand abzugeben.
ich weiß es , eine Sucht ist heilbar ,versuche es und stehe auf,zeig den Rest der Welt dass du es ganz vor allem zeige und beweise es dir das du stärke besitzt.

28.05.2019 11:34 • x 5 #103


Zum Beitrag im Thema ↓


Angor
Hallo

Es ist nie zu spät um damit aufzuhören.
Da ich nicht gesehen habe, dass Du diesen Thread eröffnet hattest, habe ich Dir im Small Talk auf Deinen Beitrag geantwortet.

Den ersten Schritt um da rauszukommen hast Du schon getan, Du hast erkannt, dass Du Alk..lkrank bist.

LG Angor

x 1 #2


petrus57
Wie heisst es so schön: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. so schnell bekommst du die nicht kaputt. Die Leber regeneriert sich aber auch wieder sehr schnell, wenn du aufhörst zu trinken. Meine Frau trinkt schon gut 40 Jahre. Ihre Leber ist immer noch in Ordnung. Nur ihr Gehirn ist langsam in Mitleidenschaft gezogen.

#3


relinquished
Zitat von petrus57:
Wie heisst es so schön: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. so schnell bekommst du die nicht kaputt. Die Leber regeneriert sich aber auch wieder sehr schnell, wenn du aufhörst zu trinken. Meine Frau trinkt schon gut 40 Jahre. Ihre Leber ist immer noch in Ordnung. Nur ihr Gehirn ist langsam in Mitleidenschaft gezogen.


Ich hoffe wirklich, dass sich noch nichts Schlimmes entwickelt hat, bin ja auch noch Hypochonder, auch wenn die Kombi Hypochonder + Alk. absurd klingt. Ist deine Frau denn wirklich richtig Alko holikerin, oder trinkt sie nur öfter?

Das Problem gestern war, dass ich zusätzlich zu nem Liter B ier in relativ kurzer Zeit nen halben Liter Whiskey getrunken hab und ich will nicht wissen, wie viel Promille ich überhaupt hatte. Bin dann um 3-4 Uhr nachts aus dem Haus für nen Spaziergang um mir das endlich klarzumachen. Hab erstmal meinen restlichen Alk. entsorgt, aber die Angst besteht jetzt wirklich, dass mein Hirn wieder komplett ausschaltet und ich mir wieder was hole. Es war allerdings schon ein Schockmoment gestern, ich dachte ich krieg ne Alkoh olvergiftung. Aber gott sei Dank vertrage ich wegen des regelmäßigen Trinkens mittlerweile wohl um einiges mehr als Gelegenheitstrinker. Zum Glück hab ich das erstmal überstanden

#4


petrus57
Ja, meine Frau ist Alk.. Es gibt aber auch Tage wo sie nichts trinkt. Sie trinkt aber nicht übermäßig viel. So um die 2-3 halbe B.. Manchmal sind es auch 5 halbe Liter.

x 1 #5


relinquished
Verdammt nochmal... Ich war 8 Tage alko holfrei unterwegs und erlebe nun wieder einen Rückfall. Seit mein Appetit zurück ist, ist auch mein "Appetit" für Alk. wieder da. Das Verlangen ist eigentlich nicht mehr so stark wie zuvor und ich könnte und will wieder aufhören. Aber meine Depressionen in nüchternem Zustand sind so heftig, dass ich mir gerade wieder sage "Du kannst jetzt nicht nüchtern sein". Die Tage während der Abstinenz haben sich auch so seltsam angefühlt, so leer, einsam und unspektakulär. Ich möchte trotzdem sofort wieder aufhören. Ich besitze allerdings gerade wieder Alk. und habe heute getrunken. Ich hatte es doch eigentlich fast geschafft...

#6


M
Das ist ein langer Kampf. Du musst einsehen das Alk. weder ein Stress löser ist noch eine Belohnung. Kopf hoch, 8tage ohne sind doch schon was. Zieh einfach eine Lehre daraus...kenne dieses Thema nur zu gut

#7


kritisches_Auge
Ich war lange in einer Gruppe für Alk. und Angehörige, ich war ANgehörge.
Den ersten Schritt hast du ja schon getan, du erkanntest deine Abhängigkeit und die Schwierigkeit davon loszukommen.

Längst nicht alle haben das Glück, dass die Leber keinen Schaden nimmt, eher nimmt sie eben Schaden und vor allen Dingen das Gehirn, du wirst immer mehr brauchen. Der Endzustand ist,dass du ohne Alk kein Gefühl des Glückes mehr empfinden kannst, weil das dafür zuständige Hormon durch den Alk außer Kraft gesetzt wird, es regeneriert sich aber wenn du aufhörst.

Es gibt Suchtberater, es gibt Gruppen in denen man sich gegenseitig unterstützt und hilft und in denen man entgiftet wird.

Du hast die Wahl und niemand kann dich vom Alk abbringen außer du selber dich.

x 1 #8


relinquished
Warst du denn Alk.? Und wenn ja, wie lange?

Ah sorry, habs gerade erst verstanden. Ich hab schon jetzt riesige Angst, dass meine Leber Schaden genommen hat, trinke jedoch "erst" seit 8 Monaten täglich. Ich will auch sofort wieder aufhören.

#9


H
Zitat von relinquished:
Aber meine Depressionen in nüchternem Zustand sind so heftig, dass ich mir gerade wieder sage "Du kannst jetzt nicht nüchtern sein". Die Tage während der Abstinenz haben sich auch so seltsam angefühlt, so leer, einsam und unspektakulär.


Da liegt wohl das Problem. Es ist schwer, mit einer Sucht aufzuhören, wenn man das Gefühl hat, dass es nichts gibt, wofür es sich überhaupt lohnt.
Deshalb heißt ja auch, dass man es oft erst dann schafft, wenn man anderweitig, im gesunden Bereich, etwas findet, was einem das gibt, was die Sucht einem gibt.

Hast Du denn Vorstellungen, wie Dein Leben sein müsste, damit Du den Alk. nicht mehr bräuchtest? Ideen, was Du gegen die Leere und Einsamkeit tun könntest?

x 1 #10


E
Hallo,

Trinke doch weiter. Dann wirst du es sehen wie lange das deine Leber mit macht.

x 1 #11


relinquished
Ja, mein Gott, ich will ja auch eigentlich nicht mehr wirklich leben. Ich trinke schon deutlich zu lange und exzessiv, aber gerade in diesen depressiven Phasen ist mir das auch völlig wurscht, weil ich mein Leben und jeden einzelnen Tag ohnehin hasse. Ich habe halt schon auch einen speziellen Bezug zum Alk.. Es ist nicht so, dass ich die Zeit jetzt völlig bereue, denn in Trunkenheit ging es mir ja schon besser. Natürlich kann es aber auch nicht so weitergehen. Ich möchte kein Skla. des Alk. werden, aber es ist so schwer, wenn mir selbst alles so egal ist.

#12


E
Trinke weiter . Lasse es dir gut schmecken.

#13


relinquished
Zitat von tuffie 01:
Trinke weiter . Lasse es dir gut schmecken.


Whatever, such dir einfach nen anderen Thread

#14


E
Was soll dein Threads hier ? Ein Alk. kann sich nicht selber retten . Ich weiss das du hier nur , bedauert werden möchtest.

Hilft ja nicht wirklich. Weshalb auch ,damit du deine Schuld zum saufen nehmen kannst.

Saufe weiter und weiter .
Du willst keine Hilfe du willst Mitleid .

Oh What ever , hab ich die Wahrheit geschrieben ? Naja .

#15


Sonja77
Also tuffie das ist echt nicht amüsant....was machst du in so einem Forum wenn du andere nur runter haust...ich denke er hatt schon genug Probleme er braucht dich nicht auch noch dazu.....und würde es dir so blendend gehen währst du wohl kaum hier im forum

x 8 #16


E
Hallo Angst.

Sorry ,ich denke du hast was falsches verstanden.

#17

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F
Ich würde gerne was sagen, finde aber ehrlich gesagt gerade nicht die richtigen Worte. Menschen mit einer Sucht benötigen natürlich klare Worte und kein drum rum getue, aber da sollte man trotz allem nicht vergessen, jedem Betroffenen trotzdem wertschätzend zu begegnen.

x 4 #18


relinquished
Der Thread soll dazu da sein, um nicht völlig allein damit dazustehen und mir vielleicht durch Zuspruch nochmal nen Ruck zu geben. Es hat sich ja schon was getan, ich hatte diese 8 Tage jetzt und ich trinke auch nicht mehr so komplett geisteskrank ohne mir Gedanken zu machen. Mittlerweile hadere ich ja mit mir nach jedem Schluck. Ich bin auf einem besseren Weg als noch vor einigen Wochen. Ich habe ja auch gerade Angst vor möglichen Schäden an meiner Leber, Nieren, etc. Ich versuche jetzt nochmal zum Arzt zu gehen und mir Blut abnehmen zu lassen um das zu checken. Ich hab echt riesen Angst.

x 2 #19


E
Da gebe ich dir Recht , Finja.

#20


A


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