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Joe, auch ein herzliches Willkommen von mir.
Da du dein Leben mit Vermeidung und Rückzug bisher "gelebt" hast, wird es jetzt etwas schwierig für dich.
Alle vorherigen Beiträge sind absolut richtig. Wir sind aber auch schon "therapie erfahren" und wissen daher, was du eigentlich tun sollst.
Auch wissen wir, auch aus unserer Vergangenheit, dass man nur selbst daran was ändern kann, sofern man bereit dazu ist. Und das ist kein Honigschlecken.
Ok, jetzt entwerfen wir mal einen Schlachtplan: du machst einen Termin beim Hausarzt.
Dann schreibe dir einen Zettel, den du entweder ablesen kannst, und wenn das gar nicht geht, schiebst du diesen Zettel deinem Arzt rüber.
Schreibe deine Probleme kurz drauf.
Noch was, schämen brauchst du dich absolut nicht. Was glaubst du, wie ich schon heulend und am zusammenbrechen vor den Ärzten gehockt habe. Das war grauslich, und peinlich und schrecklich, beschämend und alles was du dir nur vorstellen kannst.
Aber! Es wurde geholfen! Und das war wichtig.
Dies ist jetzt dein erster Schritt. Und wir machen hier jetzt fest, dass du am Montag zum Arzt gehst. Einverstanden?
Dann eröffnest du noch eine Thread mit deine sozialängsten. Dann finden dich die anderen besser.
Denke dir eine nette Überschrift aus und dann gibt es Kontakte. Hier sind sehr nette und Hilfsbereitschaft Menschen unterwegs.
Und die Popotritte werden dann auch kommen. Aber das ist gut so..
Du willst aus dem Schlamassel raus, also beginne damit. Bitte um Hilfe und lasse dir helfen.
Das ist der Beginn. Nur Mut.