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Mittlerweile ist es schon fast ein Jahr her, das ich meine Arbeitsstelle verloren habe. Ich habe dort gelernt und wurde übernommen, Hatte es da sehr schön was Arbeitszeiten Urlaub usw anbelangt. Kollegen waren vornerum okay, hintenrum lästereien. Meine Chefin eine ziemliche Stresserin und setzt einen auch unter Druck. Aber ich ging ganz gern auf Arbeit obwohl ich wenig zu tun hatte. Nun ja, mein Arbeitsvertrag lief aus und die meinten ich soll erstmal einen Monat zu Hause bleiben und dann holen die mich wieder. Schön dachte ich, aber nach einen Monat wartete ich immer noch. Ich rief an die meinten ich solle noch eins zwei monate warten. gut dachte ich, ist auch noch okay. Und seitdem ist nix rausgekommen. Es wäre nicht so gelaufen wie geplant mit der neuen Büroerffnung. Nun wurde der Lehrling übernommen. Toll, ich habe mir immer den A... aufgerissen und dann werde ich so belogen und hintergangen. Das wurmt mich schon sehr, aber kmuss immer wieder daran zurück denken und ich komme da einfach nicht drüber weg. Denke immer wieder daran, gucke auf deren Homepage, gucke wie weit das neue Gebäude ist usw. ist doch sch... wie komm ich bloß davon weg

Fange nun nochmal ab August neu an....in einen anderen Beruf....

23.07.2010 20:08 • 05.08.2010 #1


20 Antworten ↓


----hochschieb----

würde wirklich gern mal Eure Meinungen hören.... Danke Danke Danke

24.07.2010 09:31 • #2



Hänge noch an alten Job.hilfe

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Hallo Lady,

ich kann gut verstehen, dass du noch an dieser Enttäuschung hängst. Diese Sache hat - zumindest fürs erste - dein Selbstwertgefühl verletzt. Du kommst dir hintergangen und verspottet vor - ja? Man hat deine Gefühle und deine Bedürfnisse nicht ernst genommen, deine Hoffnung und dein Vertrauen enttäuscht. Und dadurch hast du auch einen wirklichen Nachteil erlitten, nämlich keine Arbeit.

Fühlst du es so?

Liebe Grüße
GastB

24.07.2010 10:37 • #3


ja, so fühkle ich mich. Habe schließlich mir den A... aufgerissen Überstunden usw und die haben mir immer versprochen und versprochen und dann diese Enttäuschung. Bloss ich muss doch mal davon loskommen. Spüre ja schließlich auch Wut und Hass.

LG

26.07.2010 18:09 • #4


Ich würde mir ein paar Szenen ausmalen, wie du deine Wut und deinen Hass ausdrückst.

Das könnte helfen.

Und wenn du dich fragen würdest, wie es gelaufen wäre, wenn du von vornherein gewusst hättest, dass sie dich nicht nehmen. Was wäre dann gewesen?

27.07.2010 00:56 • #5


Dann hätte ich es akzeptiert und hätte vielleicht nicht so viel für lau gemacht. Aber andererseits ich war unterfordert, hatte nix weiter zu tun wusste schon gar nicht mehr was ich im Internet gucken soll und hatte eine stressige Chefin die immer andere für ihre Fehler benutzt hat was mich auch ziemlich fertig gemacht hat. Einerseits war es zwar schön, aber es war auch vieles nicht so toll. Hoffe die gehen bald pleite oder werden aufgekauft.

LG

27.07.2010 08:15 • #6


chicken83
Dazu möchte ich mich gerne einklinken, denn das Thema spricht mich wegen meiner eigenen Erfahrungen an:

Ich erlebe es in der letzten Zeit oft, mich unter Wert zu verkaufen (Dinge für lau zu machen - eine Formulierung von dir Lady1988) und deswegen ausgenutzt und nicht ernst genommen zu werden. Wenn ich es dann wieder einmal zu spät merke und dann NEIN sage, weil eine Schieflage im Kontakt besteht oder wenn ich das Gespräch suche, um auszudrücken, was ich daneben fand und etwas klar stellen möchte, dann stoße ich plötzlich auf eine dicke Mauer und auf Ablehnung. Das erlebe ich im privaten Bereich. Es erzeugt sehr viel Ent-täuschung und Wut und ich wünsche mir jedes Mal, dass ich von vornherein klar und selbstbewusst aufgetreten und mich zwar eingelassen, aber nicht hätte lenken lassen. Ich fasse mir dann - vielleicht viel zu oft - an die eigene Nase und erzeuge dadurch neue Unsicherheit. Ich frage mich zur Zeit, ob ich jemandem einmal richtig die Meinung geigen soll und ob ich das einfach tun soll, obwohl ich unsicher bin, ob es tatsächlich eine angemesse Reaktion wäre. Das finde ich verzwickt: Einerseits zu mir selbst und zur Verärgerung zu stehen und gleichzeitig nicht aufgestaute Wut an der falschen Adresse abzuladen und mir eventuell dadurch selbst und auch anderen zu schaden. Ich gehe wahrscheinlich tatsächlich noch viel zu zurückhaltend an die Sache ran, möchte mich aber auch nicht zu einem wütenden, schimpfenden Zeitgenossen entwickeln.

Zitat von Lady1988:
immer versprochen und versprochen und dann diese Enttäuschung

Richtig weh tun mir Versprechungen, wenn es um das Existenzielle geht: Geld und um berufliche Chancen. Ich habe mich zum Beispiel belabern lassen, für lau als Künstler aufzutreten und das als Chance aufzunehmen, habe mich riesig gefreut und habe mich für lau in Sachen Demo-Material reingehängt - zwar wenig Geld, aber Zeit und Gefühle investiert. Resultat: Misstrauen nach anfänglich blumigen Versprechungen und dann terminliche Verschiebung ins Abseits - mit neuem Gelaber, warum das so sowieso viel besser ist. In dem Fall habe ich mich einmal mehr gefragt, für wie blöd ich eigentlich gehalten werde. Ohne mich deswegen schlecht fühlen zu wollen, kann ich daraus nur lernen, den eigenen Grips beim nächsten Mal besser einzusetzen, das Oberstübchen rechtzeitig einzuschalten und entsprechend auch zu reden und meine eigenen Interessen zu vertreten. Denselben Fehler zumindest nicht zum 20.sten Mal zu zu wiederholen, seufz. Ich habe in diese Sache Zeit, Geld und Gefühle investiert, wurde hin- und hergeschubst, habe dann schließlich NEIN gesagt, weil mir das zu blöd wurde und stehe aber ohne Ergebnis da. Darüber bin ich stinksauer. Und wie damit angemessen umgehen? Tja, denselben Fehler beim nächsten Mal nicht wieder machen. Ich habe mir nun vorgenommen, Preise festzulegen und nur noch in Ausnahmefällen etwas kostenlos zu tun.

Zum Thema Nicht eingehaltene Versprechungen und Enttäuschung ein anderes Beispiel: Mir hat ein langjähriger Freund angeboten und versprochen, Geld zu leihen, um mir aus der Not zu helfen. Ich habe ihm eine Finanzierung angeboten, mich um eine klare Regelung bemüht und das schon zweimal mit ganz konkreten Beschreibung meiner Situation eingefordert. Ergebnis: KEIN geliegehenes Geld auf meinem Konto, trotz vollmundiger Beteuerungen: Ich überweise dir das heute noch und Ich will das als Manager, der ich bin, sofort regeln. und: Wir machen das schon - ich helfe dir da raus - Ist das okay für dich? Nimmst du das Angebot an? Nach ein paar Tagen habe ich auf meinen Kontostand geschaut und: Nichts. Bis jetzt nur Gerede. Und dabei kennen wir uns schon lange. Und auch hier: Viel Hoffnung geschöpft. Hoffnung, einen Engpass überwinden zu können. Wegen finanziell sehr belastender Situation würde mir das geliehene Geld Sicherheit und dadurch Entspannung geben, um weiter aktiv für eine glückliche Zukunft arbeiten zu können. Bis jetzt aber: eine SEHR unausgeglichene Bilanz und verlorene Zeit, so weit es das finanzielle Vorankommen betrifft. Ich habe außerdem Gefühle investiert, nämlich die Hoffnung, dass jemand, den ich lange kenne, tatsächlich konkret hilft und hatte gehofft, dass sich eine Freundschaft dadurch auf einer echten Gefühlsebene hin weiter entwickeln lässt. Als ich gestern gesehen habe, dass es bis jetzt nur Gerede war, war ich schon drauf und dran, ihm telefonisch zur Rede zu stellen. Da sagt dann aber die Vernunft, dass ich mir nicht voreilig etwas kaputt machen möchte, wenn vielleicht noch einmal nachhaken oder noch ein paar Tage warten doch noch zum Ergebnis führt. Das brodelt innerlich. Einerseits will der Frust über unmögliches (wenig einfühlsames) Verhalten raus, aber andererseits ist es wichtig, sich nicht zu schaden und etwas zunichte zu machen, das vielleicht doch noch einen positiven Verlauf nehmen könnte. Erst einmal musste ich aber deswegen heulen, mit Versprechungen hingehalten zu werden und immer wieder darauf hereinzufallen und war so richtig verzweifelt. Viel Wut und Hass sind auch dabei.

Es gibt ein schönes Zitat von Ringelnatz:
Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt.

Wie das funktionieren soll, Verzweiflung und Wut in Humor zu verwandeln ist mir gerade ein Rätsel. Aber mir wird trotzdem gerade bewusst, wie sehr es mir fehlt, unter Menschen zu sein und einfach zu lachen und Spaß zu haben. Gerade wegen solcher Erfahrungen.

27.07.2010 11:04 • #7


Hallo chicken83,

auch Dein beitrag zeigt, dass man sich auf (fast) niemanden mehr verlassen kann. Man muss heutzutage wahrscheinlich nur noch egoistisch denken ohne Rücksicht auf Verluste.

Aber das ist ja schon ein großer Schritt, dass Du eingesehen hast nichts mehr für lau zumachen und schon von vornherein selbstbewusst zu sagen was bzw. wieviel Du willst. Somit verkaufst Du Dich nicht unter Wert.

Es gibt auch so einen schönen Spruch und ich warte noch auf den Eintritt : Der liebe Gott, lässt den Ziegenschwanz nicht zu lang wachsen Ich hoffe ja, das jeder mal seine verdiente Abreibung bekommt.

LG

27.07.2010 19:37 • #8


Man kann sich auch selbstbestimmt entscheiden, ob und wie viel bzw. wie lange man etwas für lau macht und ab wann eben nicht mehr.

Wenn man das vorher oder am Endpunkt mitteilt, braucht man nicht enttäuscht zu sein.

Auf Versprechungen, von vage bis fest, kann man wirklich nicht viel geben. Da ist den anderen meistens das Hemd näher als der Rock.

Außerdem kann es ja sein, dass den anderen die Leistung nicht gut genug war. Diese Möglichkeit ist vorhanden und das sollte man realistischerweise mit einkalkulieren.
Manchmal wollen die anderen aber eben bloß kostenlose Leistungen absahnen und mehr nicht. Das ist traurig, aber nicht zu ändern. Je weniger man sich da Illusionen macht und je präziser man seine eigenen Regeln aufstellt und durchzieht, desto weniger persönliche Verletzungen empfindet man dabei.

Ich hab das auch schon durch.

Man muss auf jeden Fall Nein sagen lernen, denn wenn man etwas aus Gefälligkeit oder auf Probe tut, neigt der andere fast immer dazu, immer mehr zu nehmen. Man reicht den kleinen Finger und der andere nimmt bald die ganze Hand, wenn man nicht den Mumm hat, dann freundlich, aber bestimmt zu sagen, dass man nun nicht mehr umsonst arbeiten möchte, sondern für den Preis von .... . Wenn der andere das nicht will, dann ist die Geschäftsbeziehung eben beendet. Dann ist das aber die eigene Entscheidung und fühlt sich daher wesentlich besser an.

27.07.2010 20:39 • #9


chicken83
Zitat von Lady1988:
Es gibt auch so einen schönen Spruch und ich warte noch auf den Eintritt : Der liebe Gott, lässt den Ziegenschwanz nicht zu lang wachsen Ich hoffe ja, das jeder mal seine verdiente Abreibung bekommt.

Ich würde nicht ewig auf das Eintreten dieser Prophezeiung warten. Es wird so sein, wenn du daran glaubst. Wer sündigt, kommt in die Hölle, und kriegt die verdiente Abreibung dann vom Teufel - das weiß man doch Siehst du es nicht schon vor deinem geistigen Auge, wie du als Teufelin deine stressige Chefin am Spieß bruzelst? Und falls du ihr eventuell einmal später wieder begegnest, siehst du sie in deiner Phantasie schon in der Hölle schmoren, musst heftig grinsen, und sie denkt wahrscheinlich: Oh, die ist aber heute gut drauf! Wenn sie wüsste, was du ihr wünschst und woran du da gerade gedacht hast ...

Zitat von GastB:
Man reicht den kleinen Finger und der andere nimmt bald die ganze Hand, wenn man nicht den Mumm hat, dann freundlich, aber bestimmt zu sagen, dass man nun nicht mehr umsonst arbeiten möchte, sondern für den Preis von .... . Wenn der andere das nicht will, dann ist die Geschäftsbeziehung eben beendet. Dann ist das aber die eigene Entscheidung und fühlt sich daher wesentlich besser an.

Den kleinen Finger habe ich einmal in Form eines Dumping-Angebots gereicht. Ich wollte speziell diesen Kunden unbedingt gewinnen und auch unbedingt Auftrag und erste Referenz haben. Zum Teil war es ein Schnupperangebot und zum Teil Unerfahrenheit bei der Aufwandschätzung und auch in den ersten Telefonaten schon von Kunden eingefordert, der zur Vorstellung gleich fleißig und stolz erzählt hat, wie günstig er solche Leistungen üblicherweise einkauft. Bewusste Verhandlungstaktik oder Ignoranz, weil es für ihn so funktioniert? Keine Ahnung, und ich vermeide es, meine Energie zu verschwenden, darüber zu viel nachzudenken.

Das Schnupperangebot hatte ich leider nicht als solches deklariert - da fehlte die Klarheit bei mir selbst und dementsprechend in der Darstellung. Ich glaube nicht, dass er dieses Detail (Schnupperangebot) wahrgenommen hätte, aber ich hätte für mich selbst mehr Klarheit an der Stelle gehabt und außerdem ein Argumentationsgrundlage für später, um dann zu versuchen, beim nächsten Mal angemessenere Bezahlung einzufordern.

Die Taktik mit dem günstigen Angebot schien aufzugehen, und der Kunde bat um weitere Angebote. Ich dachte: Juhu, es funktioniert, so läuft es, ich mache es genau richtig, den Fuß in die Türe zu kriegen, so läuft das eben. Ich hatte mir das genau so als Strategie zurecht gelegt. Leider reagierte dieser Kunde dann sehr abweisend darauf, als ich ihm das nächste Angebot machte. Das Angebot war realistischer, immer noch preiswert und sogar zum Festpreis, und ich hatte viel Zeit und Grips in das Angebot investiert: zwecks Transparenz und auch zur eigenen Absicherung die Anforderungen sehr genau aufgegriffen, sowie die Leistungen auch genau abgegrenzt. Reaktion: Zu teuer. Dauert zu lange. Punkt. Er wollte die ganze Hand. Keinerlei Wertschätzung für die Zeit, die ich investiert hatte. Mein Fehler: Ihm nicht (zur eigenen Beruhigung) mitgeteilt zu haben, dass ich für ihn 2,5 Tage in die Erstellung des Angebots investiert habe. Die gefühllose Reaktion (Kein Auftrag für Sie. Zu teuer. und das fast wörtlich so) tat ziemlich weh.

Aber gleichzeitig mit der Absage kam die Bitte um ein WEITERES Angebot inklusive der Formulierung: Das muss aber nicht so ausführlich sein. Und einmal mehr denke ich: Für wie blöd hälst du mich eigentlich? Schließlich dient ein aussagekräftiges Angebot meinem eigenen Schutz, denn sonst könnte der Kunde alles Mögliche einfordern, und ich arbeite bis in alle Ewigkeit zum Festpreis. Wahrscheinlich denkt er, dass ich als Frischling ohne Referenzen eben keine Wahl habe, und bis zu einem gewissen Grad hat er damit leider recht. Aus diesem Wissen heraus jemanden gezielt ausnutzen zu wollen, finde ich trotzdem unter aller S**. Hat er vielleicht sogar die erste Anfrage benutzt, um mich für die zweite Anfrage mürbe zu machen und dann DAFUER besonders billig zuschlagen zu können? Das ist nicht unwahrscheinlich, weil er das erste einfach weiter verkauft hätte und die zweite Nachfrage dann in eigener Sache war - da wollte er für sich selber einkaufen. Das hatte er vorher sogar schon verraten, und ich wusste, dass da etwas kommen würde. Ich kann daraus lernen, noch hellhöriger zu werden, mitzuschreiben, auf solche Spielchen besser vorbereitet zu sein und FÜR MICH SELBST rechtzeitig festzulegen, was genau ich zu welchen Konditionen erreichen will und wie das am geschicktesten funktioniert. Wenn dann unterwegs wenig wertschätzendes Verhalten stattfindet, das zu erwarten war und bewusst in Kauf genommen wird, tut es vielleicht nicht mehr ganz so weh.

Meine Reaktion auf die nächste Nachfrage war dann aber: Ein Angebot zu einem günstigen Stundensatz (im Gegensatz zum Festpreis vorher). Damit bin ich bewusst weiter auf Distanz gegangen. Kunde: Meldet sich nicht mehr. Wenig verwunderlich, denn es passte zur Dreistigkeit. Ich hatte mir immer wieder aufs Neue überlegt, wie weit ich entgegen kommen kann und mich trotzdem ausreichend dabei schütze und dabei wenigstens ansatzweise fair bezahlt würde. Leider musste ich ihn also nach maximalem Entgegenkommen ziehen lassen. Aber ich habe für mich immerhin gesteuert, wie weit ich bereit war, ihm entgegen zu kommen. Die Bilanz dabei ist für mich ausgesprochen negativ, aber er hat immerhin den schwarzen Peter, weil er sich gar nicht mehr gemeldet hat. Sollte er doch wieder einmal Interesse zeigen, wird er eventuell ein schlechtes Gewissen haben. Obwohl ich ihm das nicht zutraue. Falls er wieder einmal etwas anfragen sollte, werde ich gezielt nach der letzten Sache fragen und mich entsprechend distanziert geben. Mit der ersten Leistung habe ich ihn wie ich wollte längst überzeugt und er will ja die ganze Hand. Unter welchen Bedingungen ich sie ihm eventuell doch gebe kann ich mir ja vorher überlegen. Realistisch betrachtet ist das aber wirklich kein Traumkunde und das wird er wohl auch nicht werden.

Zitat von Lady1988:
Dann hätte ich es akzeptiert und hätte vielleicht nicht so viel für lau gemacht. Aber andererseits ich war unterfordert, hatte nix weiter zu tun wusste schon gar nicht mehr was ich im Internet gucken soll

Was meinst du denn damit, dass du nicht mehr wusstest, was du im Internet gucken solltest? War das Teil deines Jobs? Musstest du da etwas recherchieren? Oder die Langeweile wegen Unterforderung?

28.07.2010 07:44 • #10


chicken83
Ich habe übrigens gestern im Internet gezielt nach Boxsäcken geguckt und auch einen bestellt , My Lady. Daran kann ich dann den Frust sofort ableiten, wenn ich es nicht mehr aushalte. Den Boxsack hätte ich eigentlich schon gebrauchen können, als ich erst einmal deswegen herumtelefoniert habe.

Wäre das für dich hilfreich? Bild von der Chefin draufkleben und daran abreagieren?

03.08.2010 13:47 • #11


ja vielleicht. wie hängt man so ein Ding auf? Soll ja schließlich was aushalten

03.08.2010 14:02 • #12


chicken83
http://www.kampfkunst-board.info/forum/ ... gen-18336/

Natürlich wichtig, dass die Decke stabil ist. Ich müsste auch erst recherchieren. Hab mal eine Installation mit dickem Eisenträger in der Wand gesehen - vielleicht ist das bei zu schwacher Decke eine Alternative für dich.

Außerdem gibt es noch welche zum Aufblasen, deren Fuß mit Wasser gefüllt wird. Da würde ich aber sehr drauf achten, dass das Modell nicht zu mickrig ist, logisch.

Dann gibt es natürlich auch Kampfsportzentren und Kurse als Alternative. Abreagieren in dem Fall natürlich zeitversetzt.

03.08.2010 14:33 • #13


Richtig, das ist ne super Idee, Leute in einem Sportzentrum umzunieten!!

Zitat:
Den Boxsack hätte ich eigentlich schon gebrauchen können, als ich erst einmal deswegen herumtelefoniert habe. Wäre das für dich hilfreich? Bild von der Chefin draufkleben und daran abreagieren?

Eindeutig eine Marktlücke, dass sich z. B. keine PC-Killerspiele mit nach eigenen Bedürfnissen veränderbaren Figuren gibt. Man könnte doch so auf die Chefin direkt kompromisslos mit einem MG losgehen.

Als Alternative steht natürlich noch Voodoo-Kunst als eine bequeme Lösung zur Frage. Durch die Kraft eigener Gedanken Menschen vernichten, wow, danach muss es doch einem endlich besser gehen!!

Darf ich mal nach eureren Diagnosen fragen? Ich bin Hobby-Psychologe!

03.08.2010 21:09 • #14


Zitat von vent:

Darf ich mal nach eureren Diagnosen fragen? Ich bin Hobby-Psychologe!



Lese mal meinen ersten Beitrag da weißt du was ich habe. Alles bissl vermischt

04.08.2010 10:54 • #15


Hintenrum ist anstrengend, sei froh, dass du nicht mehr dort bist.
Hast du nicht geschrieben, dass du schon etwas besseres hast?

Warum Wut haben, wozu?

Falls du keine Angststörung hast, setzt du dich, so lange du mit deinen feindseligen Gefühlen nicht umgehen kannst und sie nach Außen trägst, der Gefahr dir Eine einzuhandeln. Oder nach Innen - bei Selbstaggression.

Stell dir vor, jemand würde dir zuschauen, wie du auf irgendwelche leblosen Gegenstände einschlägst. Keine schöne Vorstellung, oder? Und Einer sieht dich eben immer: Du selbst.

04.08.2010 18:53 • #16


Zitat von vent:

Falls du keine Angststörung hast, setzt du dich, so lange du mit deinen feindseligen Gefühlen nicht umgehen kannst und sie nach Außen trägst, der Gefahr dir Eine einzuhandeln. Oder nach Innen - bei Selbstaggression.


Leider habe ich eine Angststörung. Ich meinte meinen allerersten Beitrag , nicht den hier in diesen Thema.

Ja das stimmt schon, dass ich was neues habe aber meine Gedanken kreisen halt immer noch um das Alte. Weil da musste ich keine Angst haben nicht wegzukönnen oder so.

Jetzt setz ich mich halt wieder auf die Schulbank. Aber ich werde das schaffen.

LG

05.08.2010 07:51 • #17

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chicken83
Zitat von vent:
Warum Wut haben, wozu?

Die Frage ist doch eher: Wenn man schon wütend ist, wie dann damit umgehen? Lady ist doch sauer, wie man mit ihr umgesprungen ist. Das ist real, und du solltest ihr das hier nicht auszureden versuchen. Wut ist ein menschliches Gefühl, mit dem man lernen sollte, umzugehen, sobald man sich dieses Gefühl erlaubt und konkret herausfindet, warum man so fühlt. Dann lässt sich auch am eigenen Verhalten und Denken arbeiten, und man kann anfangen, zu lernen, direkt zu reagieren, wenn man dem eigenen Gefühl nach unfair behandelt wird. Wenn du Wut ausschließlich logisch zu begründen versuchst, bist du auf dem Holzweg. Ich habe den Eindruck, du solltest erst einmal selbst mit dem Fühlen beginnen. Du solltest nicht dir selbst oder anderen die Gefühle ausreden, vent. Das ist kontraproduktiv.

05.08.2010 10:43 • #18



chicken83
Ja genau, danke! Daraus: Setze deine Wut in Bewegung um.

Das passt ja wunderbar zu meinem Vorschlag mit dem Boxsack

05.08.2010 18:29 • #20



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