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Zitat von Hotin:Hallo hazyhue,
was Du beschreibst, kenne ich zum Teil auch.
Warum musst Du Dich denn auf den anderen so hoch konzentriert einstellen?
Führst Du immer nur total anstrengende Gespräche? Oder warum glaubst Du, Dich dabei so konzentrieren zu müssen?
Was denkst Du darüber, wie gut sich die anderen auf Dich einstellen?
Möglicherweise sind die Gespräche für Dich deswegen so anstrengend, weil Du es zu selten schaffst, aus der
Zuhörer-Rolle in die Erzähler-Rolle zu wechseln.
Weil, erzählen entspannt meisten, ist also selten anstrengend.
Ich denke nicht, dass ich daran selber schuld bin. Das finde ich eine überschnellte Beurteilung der Problematik.
Die Gespräche sind ganz normale unter Freunden. Smalltalk, Alltag, Familie, Probleme und was auch immer man so miteinander spricht. Ich bemühe mich also nicht, der tollste Zuhörer zu sein oder die besten Ratschläge zu geben, sondern einfach
überhaupt zuzuhören, weil mir alleine das schon sehr schwer fällt.
Das mit der Erzähler-Rolle kann ich nicht bestätigen, ich würde sagen, dass sich das die Waage hält. Aber auch da fällt es mir schwer, meinem eigenen roten Faden zu folgen, weil ich leicht von vielen Dingen abgelenkt werde. Von Licht, von Geräuschen, Menschen, Verkehr - einfach alles. Und das ist es, was mich so unheimlich anstrengt. Nicht die Bemühung, ein toller Zuhörer zu sein.
Hast du dich mal mit dem Thema HSP beschäftigt?
13.08.2018 09:05 •
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