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Ansche1985

Ansche1985
Mitglied

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107
Mitglied seit:
Da bin ich wieder.
Lange war es ruhig um mich.
Mein Kleiner ist mittlerweile 10 Monate alt und ich bin überzeugt, dass er Mukoviszidose hat. Die Angst wird immer massiver. Ich komme garnicht mehr klar. Ich habe so schreckliche Angst. Das Screening nach der Geburt war unauffällig aber da mein Kleiner ständig Husten hat und verschleimt ist, kam dann diese Angst. Habe mich sogar um diesen Schweißtest jetzt gekümmert aber der Termin ist erst in 3 Monaten. Ich habe solche Angst wie lange ich mein Kind noch bei mir habe, wann er verstirbt usw. Es treibt mich in den Wahnsinn

13.05.2024 #1


249 Antworten ↓
S

SteveRogers
Gast

Zitat von Pauline333:
Wurde dir schonmal der Impuls "Krankheitsgewinn" gegeben?

Ja, u.a. von mir hier:
angst-vor-krankheiten-f65/angst-vor-unheilbarer-krankheit-bei-kind-t127264-80.html#p3314417

Zitat von Ansche1985:
es hat bei mir leider keinen Nutzen. Ich habe eine Psychotherapeutin und eine Soziotherapeutin.

@Pauline333 hat zu 100% Recht.
Ich finde auch, dass das, was du aktuell machst und versuchst, leider nicht ausreichend ist. Solange du das nicht auch einsiehst, wird sich da nichts bessern.
Was ist mit Medikamenten? Habe jetzt nicht mehr im Kopf, ob du da schon etwas versucht hast.
Was ist mit Klinikaufenthalt?

Es freut mich, dass dein Kind den Husten los ist.
Verinnerliche, dass genau das alle hier so vorhergesagt haben....dass du falsch lagst und es nur deine Ängste waren, ist wichtig für dich zu reflektieren.
Dass sich deine Angst nun eine neue "Baustelle" sucht (Angst vor Krebs), ist typisch und war auch so vorherzusehen. Auch hier solltest du aufgrund der Erfahrung mit deinem Kind versuchen, zu glauben, dass auch deine Krebs-Angst keine Realität ist. Ich weiß, dass das schwer ist, aber helfen kann dir hier eben eine intensive Therapie (notfalls eben in der Klinik), möglicherweise auch mit medikamentiöser Unterstützung (ist oftmals nur vorübergehend).

Du wirst keine Linderung/Besserung erfahren, wenn du nicht Wege gehst, die unfassbar anstrengend sind im ersten Moment oder denen man sich manchmal versperrt.
Es gibt letztendlich meist nur zwei Wege:
1. Der Leidensdruck wird irgendwann so groß, dass man alles, aber wirklich alles versucht (auch Medikamente, Klinik oder massive Veränderungen im Leben wie Jobwechsel oder Trennung vom Partner etc)
2. Man redet sich immer wieder ein, dass es irgendwann schon besser wird und hangelt sich mit mäßigen, aber nicht durchschlagenden Mitteln durch. Dann kann der Leidensdruck aber offensichtlich noch nicht so groß sein.


Zitat von Ansche1985:
Und habe mir jetzt einen Termin zur Mass. geholt und zum musikalischen Klangabend

Du meinst M a ss a g e? (Wieso kürzt das Forum das Wort hier automatisch immer ab?)
Falls ja, was soll die bringen? Massive Angststörungen kriegt man mit Mass. nicht weg.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und vor allem Vertrauen, dass du die Sachen angehst.

12.05.2024 15:33 • x 2 #231


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor unheilbarer Krankheit bei meinem Kind

x 3


U

Ulli-Online
Gast

Zitat von Pauline333:
Ich wollte einfach deinen Fragestil spiegeln, den ich mitunter als unangenehm und provokant empfinde.

Das tut mir leid, dass du das so empfindest. Dafür kennen wir uns wohl einfach zu wenig um zu erkennen, wie der andere etwas meint.

Ich rede nicht lange um den Brei herum und nehme mitunter auch kein Blatt vor den Mund.
Das ist dann wieder die Sache mit Sender und Empfänger,
da es eben keinen Ton, keine Mimik oder Körpersprache zu sehen gibt.....wir haben nur Buchstaben und Emojis zur Verfügung.
Wo der Sender nie weiß, wie etwas beim Empfänger ankommt.

Also...für mich ist folgendes ein Krankheitsgewinn. Nämlich ähnlich, wie es im Netz erklärt wird:

In der heutigen Gesellschaft wird eine erkrankte Person oft von vielen Pflichten entbunden, sofern eine Krankheit diagnostiziert wird. (das fördert eine gewisse Bequemlichkeit, ich muss dieses oder jenes nicht machen, weil ich ja krank bin, wie praktisch...krank zu sein. Vorsicht Ironie)

Die Anteilnahme am gesellschaftlichen Leben wird nicht mehr erwartet.
(man ist eben krank und es wird ein Fehlen, wobei auch immer, entschuldigt)

Eine finanzielle Unterstützung durch die Krankenversicherung begünstigt zusätzlich die Entstehung eines Krankheitsgewinns.
(wie praktisch, das Geld kommt auch so...ich brauche als nicht arbeiten gehen oder mich bemühen, gesund zu werden)

Beim primären Krankheitsgewinn erlangt eine von einer Erkrankung betroffene Person einen Nutzen aus der Krankheit. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Situationen oder Konflikte vermeiden, so dass derjenige Vorteile aus dem erkrankten Zustand ziehen kann.

Beim sekundären Krankheitsgewinn erlangt der Betroffene zusätzlich zu den bereits bestehenden Vorteilen Aufmerksamkeit und Mitgefühl seitens der ihn umgebenden Mitmenschen. Empfindet er diese als angenehm, kann es sein, dass derjenige sogar versucht den Krankheitszustand hinauszuzögern, um die Zuwendung weiterhin zu erfahren.

Tertiärer Krankheitsgewinn

Beim tertiären Krankheitsgewinn handelt es sich um Vorteile, die die Umgebung aus der Erkrankung einer Person zieht. Vor allem das Gefühl gebraucht zu werden, oder die Befreiung von der eigenen Arbeit aufgrund der Pflegebedürftigkeit eines Mitmenschen, oder auch der bloße finanzielle Nutzen stehen meistens im Vordergrund. Vom tertiären Krankheitsgewinn profitieren in der Regel alle Gesundheitsberufe.

Teilweise zitiert aus diesem Link:
https://flexikon.doccheck.com/de/Krankheitsgewinn

13.05.2024 08:13 • x 1 #241


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Wie kommst du auf Mukoviszidose?
Gab es das in deinem oder dem Stammbaum deines Mannes?
Kennst du dich aus mit der Erkrankung und weißt z.B., dass dein Mann und du beide Genträger sein müsst, damit überhaupt eine 25% Chance besteht, dass euer Kind das bekommt? Ich frage deshalb, weil ich mich damit sehr gut auskenne aufgrund der Verwandtschaft meiner Frau.
Husten und Schleim allein reichen bei Weitem (!) nicht aus, um da einen Verdacht zu haben.

Ich kann deine Ängste aber total nachvollziehen, weil ich diese in Bezug auf meine Kinder als sie klein waren auch immer hatte als Hypochonder und generalisierter Angstgestörter.

#2


Ansche1985
@SteveRogers nein gab es nicht in der Familie. Zumindest nicht Eltern oder Großeltern beiderseits. Weiter zurück kann ich es nicht verfolgen.
Ich bin so fertig. Ich kann nicht mehr. Habe nur den Gedanken, dass er stirbt. Liebe ihn so sehr

#3


E
@Ansche1985 bist du in Therapie?

x 1 #4


Ansche1985
@Frau_Pübbels ja einmal die Woche. Wieso fragst du?

x 1 #5


E
@Ansche1985 weil man dir da vielleicht Tipps geben kann, wie du mit der Angst umgehst und dein Kind nicht damit unnötig belastest .

x 3 #6


Vanessa147
Wenn das Screening bei Geburt schon unauffällig war, wird da sicher nicht die Krankheit dahinter stecken… es könnte ja auch einfach Infektasthma dahinter stecken, das verwächst sich mit den Jahren. Rufe mehrere Kliniken an, vielleicht bekommst du auch schon eher einen Schweißtest. 3 Monate warten ist schon lange … hab auch bei mehreren damals angerufen bis jemand gesagt hat ich könnte schon morgen kommen. Aber die Ängste verstehe ich total … alles gute euch !

x 2 #7


E
Ich erinnere mich wage an dich und habe grade mal deine Themen quer gelesen. Da warst du auch überzeugt ,unter anderem an Gebärmutterkrebs zu sterben und hast dich wahnsinnig gemacht. Jetzt geht es wohl mit deinem Kind los (wahrscheinlich dein Wunder Punkt als Mutter) und du machst dich da wieder verrückt.
Jedes Neugeborene in Deutschland wird nach der Geburt auf angeborene Stoffwechselerkrankungen untersucht. Auch ein Test auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) ist Teil dieses Neugeborenen-Screenings.
Quelle : https://www.muko.info/mukoviszidose/diagnostik

Ich sage das nicht um dich zu verletzen , versteh das bitte. Du weißt selbst, du bist ein Hypochonder. Ich bin selbst einer, auch wenn es mittlerweile deutlich weniger geworden ist. Aber deinem Kind zuliebe solltest du da einen Weg finden ,um damit umzugehen. Sonst wird das nicht besonders witzig für dein Sohn und in 18 Jahren meldet er sich auch hier an. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit deine Hypochondrie ,die dir diese Gedanken einsetzt und wird sich auch bestimmt nicht bestätigen.

x 3 #8


Ansche1985
@Vanessa147 und hat es dein Kind?

#9


Ansche1985
@Frau_Pübbels ja er wurde ja getestet aber sicher sind diese Tests auch nicht. 96% sicher...

#10


Vanessa147
@Ansche1985
Nein, hab bei beiden kleineren den Test machen lassen und viel beides mal negativ aus.

#11


Ansche1985
@Vanessa147 und was hatten sie für Symptome?

#12


E
Zitat von Ansche1985:
@Frau_Pübbels ja er wurde ja getestet aber sicher sind diese Tests auch nicht. 96% sicher...

Es gibt nichts, was 100 % sicher ist. Ausser ,dass wir irgendwie auf die welt kommen und irgendwann mal wieder gehen.
Reicht dir der Schweiß test denn ? Oder ist der nachher auch nicht sicher genug ? Wie gesagt, es gibt so gut wie nie 100 % Sicherheit.

#13


Ansche1985
Ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll dass mein Kind unheilbar krank ist. Das ist ein Alptraum.

#14


E
@Ansche1985 er ist doch gar nicht unheilbar krank. Er ist aktuell verrotzt, wofür es andere Gründe geben wird ,die harmloser sind als Mukoviszidose.

#15


Z
Zitat von Ansche1985:
Ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll dass mein Kind unheilbar krank ist. Das ist ein Alptraum.

Dein Kind ist nicht unheilbar krank. Es wird nicht sterben.
Kannst Du bitte lesen, was hier geschrieben wird? Also lass das auch in den Kopf rein.
Vielleicht wäre auch am Montag direkt ein Notfalltelefonat beim Therapeuten sinnvoll? Oder ein Telefonat bei der Telefonseelsorge? Vielelicht hilft hören besser als lesen?

#16


Vanessa147
@Ansche1985
Ständig schleimigen Husten, Lungenentzündung, Bronchitis, die Nase ist immerzu gelaufen.

#17

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Ansche1985
@Vanessa147 und den schleimigen Husten hat er auch immer. Das macht mich so fertig. Bei jedem Husten krieg ich Panik

#18


Ansche1985

Z
Zitat von Ansche1985:
@Zinny was macht dich so sicher dass er es nicht hat?

Ich habe den Thread hier gelesen und die Antworten der anderen User.

Was macht Dich so sicher, dass Du Dein Kind schon zu einem toten Kind machst?

#20


A


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