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püppi2207

püppi2207
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Guten Morgen,
Am Freitag ist mein absoluter Lieblings DJ gestorben und es macht mich tot traurig.
Ich heule sogar ständig und gucke mir imnmer wieder die Doku von ihm an auf Netflix und bin so sauer was die mit ihm genacvt haben und nicht respektiert haben das er aufhören wollte .
Ich weis das es affig rüber kommt.
Aber so fühle ich nun mal.

29.04.2018 #1


72 Antworten ↓
Schlaflose

Schlaflose
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Zitat von Kay912:
Ich glaube man steigert sich da so rein, weil man als Menschen mit Depressionen oder mit Depressionen in der Vergangenheit, genau weiß, wie er sich gefühlt haben muss und ihn gerne davor bewahrt hätte.


Ich hatte auch jahrelang Depressionen, aber ich steigere mich trotzdem nicht rein, oder gerade deswegen nicht.

Zitat von Kay912:
Dazu kommt noch, das er in der Öffentlichkeit stand und wenn man ihn verfolgt und seine Musik gehört hat, dann baut man eine freundschaftliche Bindung auf, da er mit seiner Musik da ist, wenn man glücklich ist, wenn man weint oder in welcher lebenslange auch immer ist . Es gibt einem dass Gefühl als würde man ihn persönlich kennen und deswegen trauern auch viele Menschen über Ihre Lieblings Musiker, Schauspieler etc.


So etwas war mir schon immer fremd. Ich hatte als Teenager natürlich auch Bands, deren Musik ich gerne hörte (Abba, Queen, Bay City Rollers, Smokey u.ä.), aber es ging mir immer nur um die Musik. Ich wäre nie auf ein Konzert gegangen, um mich zu den kreischenden Teenies zu stellen und vor Hysterie in Ohnmacht zu fallen. Ich habe mich auch nie für das Leben dieser Stars interessiert oder sie gar als Freunde angesehen. Als sie auseinandergingen, fand ich es schade wegen der Musik, mehr aber auch nicht.
Ich würde sogar sagen, dass dieses übersteigerte Fanverhalten, das heutzutage herrscht, eine große Mitschuld daran hat, dass Stars irgendwann nicht mehr können. Was ist denn das für ein Leben, wenn man sich nirgends mehr privat bewegen kann, ohne ständig von kreischenden Fans belagert zu werden? Wenn sich die Fans mehr im Griff hätten und ihren Stars mit mehr Distanz begegnen und ihre Privatsphäre respektieren würden, gäbe es weniger Zusammenbrüche.

28.04.2018 14:22 • x 3 #54


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A


Avicii mein Lieblings Dj gestorben

x 3


B

balarama
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Hallo ihr,
mich beschäftigt im Moment grade ziemlich die Geschichte von Avicii. Hab mir die Doku auf netflix angeschaut und auch viel im Internet recherchiert. Mich hat das total bewegt was seine Geschichte angeht. Und irgendwo hab ich mich da auch etwas wiedergefunden. Er hat sein Leben und sich so verheizen lassen von der musikindustrie und nicht auf seine Grenzen aufgepasst. Ich kann mir vorstellen, wie schwer das ist, wenn man da mal drin steckt. Zudem Musik ja auch noch seine Leidenschaft ist. Er war ein Perfektionist und hat immer alles gegeben...er hat anfangs gar nicht gemerkt, was er sich damit antut denke ich. Dann hat er es sogar geschafft die Bremse zu ziehen und auszusteigen... Das war klug von ihm. Es wurde auch berichtet dass er Schlafstörungen, panikattaken und wohl auch Schmerzmittelabhängig war dann. Er hatte ein paar therapien gemacht und wollte sein Leben wieder auf die Reihe kriegen.... Er hat es nicht geschafft und das tut mir unendlich leid. Einfach weil ich auch weiß, wie schwer es ist aus einer Depression wieder herauszukommen. Fraglich ob das immer generell jeder schafft. Ich hatte eig nicht damit gerechnet, dass es Suizid war aber es sieht ja jetzt ganz danach aus. Würde den Kerl am liebsten in die Arme nehmen und ihm sagen dass alles gut wird und ihm helfen. Er hätte so viel in seinem Leben noch vor sich gehabt und hätte wohl finanziell auch nichts mehr tun müssen.
beschäftigt euch das Thema auch?

27.04.2018 18:04 • x 1 #21


Zum Beitrag im Thema ↓


Angor
Hallo

Sicher bist Du nicht allein, wenn Du um jemanden trauerst, der im öffentlichen Leben stand.

Meine älteste Tochter war so geschockt, als ihr Lieblingsschauspieler Paul Walker bei einem Autounfall starb, und sie hat geweint als sie es mir am Tele erzählte, und auch später war sie noch sehr traurig.

Ich fand es überhaupt nicht affig, genau wie Dein Post. Man darf doch ruhig trauern wenn man jemanden besonders gemocht hat, und natürlich kannst Du auch Deine Trauer zum Ausdruck bringen, ich hoffe es hilft Dir etwas, Dich hier mitzuteilen. knuddeln

LG Angor

x 1 #2


petrus57
Es kommt nicht affig rüber.

Als damals Marc Bolan, den kennst du wohl nicht, bei einem Autounfall gestorben ist, war ich auch tagelang traurig. Hatte sogar geweint. Was bei mir sonst nur vorkam als ich Dresche vom Vater bezog.

x 4 #3


Angor
Oh ja, Marc Bolan, alle Mädchen und auch ich in meiner Klasse mochten ihn und liebten seine Musik, einige Mädels haben auch geweint und tagelang war das Thema bei uns in der Schule.

x 1 #4


püppi2207
Paul Walker fand ich auch schlimm...

Es tut mir so leid weil er so gelitten hatte.angstzudtände weil ihm alkes zu viel war und dr aufhören wollte.
Er Alk. trank um alkes zu überstehen immer.
Dann hat er vor 2 Jahren aufgehört aufzutreten und angeblich mit dem Alk..

Er war noch so jung mit 28.
Ich könnte seid Freitag immer wieder heulen.

#5


D
Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit Prominenten aus und ich wusste bis vor einer Woche nicht Mal wie Avicii aussieht, aber die Musik hat man doch öfters im Radio gehört und einiges fand ich doch Recht gut, wie z.B. Hey Brother, wake me up etc., Habe ich oft gehört als es neu rauskam, deswegen bin ich auch etwas geschockt, weil man damit nicht Rechnet und aus Interesse habe ich dann nach seinem Tod etwas recherchiert über ihn.

x 1 #6


W
Zitat von püppi2207:
Er war noch so jung mit 28.


ich finde das auch sehr traurig und völlig verständlich wenn du traurig darüber bist. Er war ein toller DJ.

L.G. Waage

#7


püppi2207
Zitat von Dani2107:
Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit Prominenten aus und ich wusste bis vor einer Woche nicht Mal wie Avicii aussieht, aber die Musik hat man doch öfters im Radio gehört und einiges fand ich doch Recht gut, wie z.B. Hey Brother, wake me up etc., Habe ich oft gehört als es neu rauskam, deswegen bin ich auch etwas geschockt, weil man damit nicht Rechnet und aus Interesse habe ich dann nach seinem Tod etwas recherchiert über ihn.

Ja ich lese auch nur und wundere mich nicht das er gestorben ist.
Musst du mal bei Netflix seine Doku True Storys gucken .

x 1 #8


petrus57
Aber die Aufnahme in den Club der 27 hat er knapp verpasst.

#9


K
knuddeln Ich hab damals auch getrauert um Michael Jackson

x 1 #10


püppi2207
Zitat von kirasa:
:knuddeln: Ich hab damals auch getrauert um Michael Jackson

Aber so extrem?
Mir tut das richtig in der Seele leid.
Ich könnte richtig heulen wenn ich seine Musik höre.

#11


K
Zitat von püppi2207:
Aber so extrem?
Mir tut das richtig in der Seele leid.
Ich könnte richtig heulen wenn ich seine Musik höre.


Ja war auch schlimm damals, war ein Fan von ihm seit ich 8 Jahre alt war.
War aber nur bei ihm schlimm.

#12


püppi2207
Ich Finde es jetzt auch total schlimm...
Denke die ganze Zeit daran.
Die Musik zu hören macht mich auch traurig .
Dann

#13


ollie69
Zitat von petrus57:
Aber die Aufnahme in den Club der 27 hat er knapp verpasst.


...naja... Morrison wär bestimmt auch nicht begeistert...

#14


Moe89
Auch wenn ich kein Avicii- Fan war, aber das ist einfach nur tragisch.

Anscheinend war es nun Selbstmord... einige Aussagen der Familie lassen sich wohl so deuten.

#15


M
Ich finde das auch nicht affig.

Ich war mal von einem Musiker ganz fasziniert (bzw. find ihn immer noch gut), der ist gestorben da war ich noch klein und unwissend über seine Existenz. Als ich auf ihn seine Musik kam war er längst schon nicht mehr am Leben, ich fing aber an extrem viel an zu lesen über sein Leben und Tod (der auch bis heute eine paar Fragen offen lässt) und hab mich damit richtig belastet, hab sogar damals eine Website darüber erstellt, auch sämtliche CD's und Videos zusammengekauft, auch eines zu seiner Trauerfeier, etc. und könnte jedes mal mitheulen mit den Fans. :/

x 1 #16


Carcass
Auch wenn das nicht meine Musik ist und nie werden wird, schei. ist es alle Mal! ... yQf9nB4eYk Auf alle Toten und geliebten Menschen/Tiere dieser Welt! Glück auf !

x 3 #17

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E
Deine Trauer ist überhaupt nicht affig, sie macht dich sympathisch und es ist menschlich. In den letzten Jahren ziehen mich die Todesfälle häufig runter. Bei Avicii war es nicht ausgeprägt, da Ich keinen großen Bezug zu ihm habe und eine Abneigung gegen die Big Room-/Electro House-/"EDM"-Szene. Tragisch ist sein Tod allemal. Besonders geschockt hat mich damals (2003) der Tod von 3 Steps Ahead und letztes Jahr beschäftige mich noch tagelang der Tod von Robert Miles. Je mehr man eine "Bindung" zum Musiker hat, desto mehr trauert man. An Aaron-Carl (starb mit 36 an Krebs) denke Ich auch öfters... Ach, da gibt es leider mehrere Fälle. ;(

Beschämend finde Ich immer, das man von vielen Todesfällen in den gewöhnlichen Medien oft nichts davon mitbekommt. Als z.B. Frankie Knuckles starb, stand die Meldung lediglich bei 3sat im Videotext, Kulturteil... "Jacko" lief tagelang... "Wir" haben keinen Respekt vor den Leuten, vor dem Tod, stattdessen werden Botoxnewtton* gezeigt, "Likes" & Co. Verkehrte Welt.

* Filterumgehung Wink

x 1 #18


püppi2207
Ja ich habe auch gerade gelesen das es selbstmord gewesen sein soll:(

#19


E
Könnte man so interpretieren... Ändern können wir leider nichts, die Musiker leben aber weiter in unseren Erinnerungen.

x 3 #20


A


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