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Zitat von Kay912:Ich glaube man steigert sich da so rein, weil man als Menschen mit Depressionen oder mit Depressionen in der Vergangenheit, genau weiß, wie er sich gefühlt haben muss und ihn gerne davor bewahrt hätte.
Ich hatte auch jahrelang Depressionen, aber ich steigere mich trotzdem nicht rein, oder gerade deswegen nicht.
Zitat von Kay912: Dazu kommt noch, das er in der Öffentlichkeit stand und wenn man ihn verfolgt und seine Musik gehört hat, dann baut man eine freundschaftliche Bindung auf, da er mit seiner Musik da ist, wenn man glücklich ist, wenn man weint oder in welcher lebenslange auch immer ist . Es gibt einem dass Gefühl als würde man ihn persönlich kennen und deswegen trauern auch viele Menschen über Ihre Lieblings Musiker, Schauspieler etc.
So etwas war mir schon immer fremd. Ich hatte als Teenager natürlich auch Bands, deren Musik ich gerne hörte (Abba, Queen, Bay City Rollers, Smokey u.ä.), aber es ging mir immer nur um die Musik. Ich wäre nie auf ein Konzert gegangen, um mich zu den kreischenden Teenies zu stellen und vor Hysterie in Ohnmacht zu fallen. Ich habe mich auch nie für das Leben dieser Stars interessiert oder sie gar als Freunde angesehen. Als sie auseinandergingen, fand ich es schade wegen der Musik, mehr aber auch nicht.
Ich würde sogar sagen, dass dieses übersteigerte Fanverhalten, das heutzutage herrscht, eine große Mitschuld daran hat, dass Stars irgendwann nicht mehr können. Was ist denn das für ein Leben, wenn man sich nirgends mehr privat bewegen kann, ohne ständig von kreischenden Fans belagert zu werden? Wenn sich die Fans mehr im Griff hätten und ihren Stars mit mehr Distanz begegnen und ihre Privatsphäre respektieren würden, gäbe es weniger Zusammenbrüche.
28.04.2018 14:22 •
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