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49

E

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Gast

. ob man will oder nicht.
Ich habe Angst davor, Dinge nicht ändern zu können. Mich damit ab zufinden wie es ist. Keine Kontrolle mehr über etwas zu haben. Einfach hinnehmen zu müssen wie es ist.
Diese Ohnmacht löst bei mir Panik Zustände und Hospitalismus aus.

Wie kann man damit klar kommen?
Bin ich einfach nicht stark genug ?

17.07.2023 x 7 #1


44 Antworten ↓
Butterfly-8539

Butterfly-8539
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Zitat von Quasinemo:
Nein, ganz sicher nicht, im Gegenteil! Solche dämlichen Sprüche können nur absolut unsensiblen Leuten über die Lippen kommen. Was denen neben der Empathie fehlt, ist eine analoge Leidenserfahrung! Von derart schweren Erkrankungen bin ich bisher verschont geblieben, aber mit abwertenden Reaktionen der obigen Sorte ...

Ich danke dir von Herzen für deine gefühlvollen Worte, das Verständnis und die guten Wünsche für mich.

Du hast eine wunderbare Einstellung. Wenn es nur mehr so Menschen wie dich geben würde, die ein Quantum an Sensibilität, statt reinen Egoismus in sich tragen würden, wäre die Welt um einiges schöner und leichter zu Leben. Auch mehr Rücksicht würde das Leben um vieles einfacher machen.
Wobei es hier auch ein paar wenige gibt die ein gutes Wesen haben.

Leider bist du selbst auch mit so dummen Sprüchen konfrontiert worden und mußtest das krankheitsbedingt ertragen. Das war sicher gar nicht einfach.
Es ist wirklich traurig, das es immer solche Menschen trifft, die hilfsbereit, rücksichtsvoll, gefühlvoll sind und sich Gedanken über andere machen denen es gerade nicht gut geht und die Hilfe benötigen..
Eigentlich sollte es diejenigen auch mal erwischen, die anderen mit Empathielosigkeit entgegentreten. Diese mit ungesunden Egoismus, sodaß sie auch mal erleben wie es ist, wenn ihnen nicht geholfen wird. Für solche Menschen ist es aber irgendwie selbstverständlich, das ihnen z.B. von Psychologen oder generell anderen Menschen stets geholfen wird. Wenn nun alle so egoistisch wären, würde es nicht mal ehrenamtliche Feuerwehrler, Notärzte, Klinikpersonal, Altenpfleger................................geben. Soweit reicht deren Stübchen nicht, um soweit zu denken.

Wünsche dir noch einen schönen, restlichen 2.ten Advent und bleib so wie du bist.

05.12.2022 00:26 • x 2 #41


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A


Ausweglos , manche Wege muss mann gehen

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Butterfly-8539

Butterfly-8539
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Zitat von Majorie:
@TheViper Hallo Smile Momentan meine Befürchtung eine unheilbaren Krankheit zu haben. Und wenn es dann so sein sollte...damit fertig werden zu müssen. Krankheit und Tod.

Tja, ich wurde gar nicht gewarnt, oder gefragt. Bekam innerhalb einer Woche, in der ich noch von dem normalem Blutbild her völlig gesund erklärt wurde, dann das Gegenteil serviert. Aber nur durch Zufall und meinem Drängen darauf.

Es war wie ein Hammerschlag, aber ich lebe trotz allem noch. Auch wenn es aus medizinischer Sicht ganz übel aussieht und die Ärzte Druck machen wegen der Einnahme bestimmter Medikamte, die vielleicht etwas helfen könnten, oder auch nicht.

Im Kopf das klar zu realisieren ist nicht einfach und manchmal, besonders Nachts schüttelts mich dann doch.
Versuche so gut es möglich ist positiv zu denken, aber werde von außerhalb oft negativ beeinflußt. Auch wird keine Rücksicht von irgendwem auf meine Diagnose genommen. Es kommt oft die Aussage man hätte deshalb auch keinen Freifahrtsschein und man muß da eben durch.
Ein anderer erklärte mir immer den harten Satz:" die Erde schluckt uns alle, nur wann ist die Frage": Er mag schon recht haben, aber aufbauend ist es auch nicht, vorallem wenn man von einer Erkrankung erfuhr, die noch quälender wird und aussichtslos ist. Dann noch nicht mal Menschen kennt, die das auch haben, um einen Austausch zu haben, wie man sich verhalten sollte. Was helfen könnte etc.

Es ist die Frage der Zeit, die mir noch bleibt, aber ich wurde nicht lange gefragt. Die Diagnose stand plötzlich im Raum, obwohl in den normalen Blutwerten alles wie fast immer gut war. Kleinigkeiten die nicht paßten, aber nichts schlimmes darlegten.

Früher besprachen wir oft in der Familie, ob es gut wäre zu wissen an was man mal sterben würde. Einer erfuhr es dann und mußte schwer kämpfen.
Ich weiß es nun auch, aber möchte es eigentlich doch nicht mehr wissen. Es beeinflußt das gesamte Restleben sehr, da man doch im Hinterkopf ständig diese aussichtslose Diagnose hat. Wie die Bestie im Nacken.

Es könnte aber auch anders kommen und das versuche ich mir immer mal einzureden. Ich könnte auch einen Unfall haben und es ginge noch schneller, ohne das ich lange leiden müßte.
Keiner weiß es genau und deshalb sollte man sich die Lebenszeit nicht mit ständigem Grübeln wegen Krankheiten verderben. Du bist doch sonst gesund, oder?
Somit befasse dich mit schöneren Dingen. Heute lebst du und so solltest du dich daran erfreuen. Du kannst dich bewegen, selbst Entscheidungen treffen, ob du spazieren gehst usw.

Wenn du dich sehr schlecht fühlst, dann denke an arme Menschen die in Krankenhäusern liegen, an Geräte angeschlossen sind etc. und schon geht es dir wieder besser.
Vor einigen Jahren, als ich einen engen Verwandten im Krankenhaus besuchte, kam uns in einer Großklinik ein Mann entgegen, der Kehlkopfkrebs hatte und operiert war. Als wir den armen Mann sahen und mit ihm sprachen (er krächzte, da er nicht mehr normal sprechen konnte, merkten wir wie gut es uns dann doch wieder ging.
Als mein Verwandter seine OP gut überstanden hatte, dann ins Freie durfte, atmete er erstmal kräftig durch und dachte nur noch positiv. Obwohl er immer noch die Narbenschmerzen hatte und kaum gehen konnte.
Er war auf dem Weg zur Reha, wegen der schweren Bandscheiben OP und lernte wieder laufen. Er hatte zu der Zeit bessere Aussichten als der arme Mann mit dem Kehlkopf.............................

26.10.2022 00:35 • x 1 #30


Zum Beitrag im Thema ↓


N
Hallo Majorie,

mir geht es da ein wenig wie dir. In letzter Zeit kreisen immer mehr Ängste um meinen Kopf herum und plötzlich kommen ganz Neue noch dazu. Aber ich finde keine Lösung und Kontrolle habe ich darüber auch nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, ich werde wahnsinnig und dann wieder denke ich, vielleicht geht doch alles gut, bis ich dann wieder im Zustand der Angst bin.

x 3 #2


E
Hallo @Ninalein

Danke für deine Nachricht.

Ich fühle mich dann auch so verzweifelt und denke ich werde verrückt 😥

x 2 #3


N
Kann dir aber leider auch keine Tipps geben. Vielleicht versuchen, seinem Hobby nachzugehen oder eine Therapie anstreben.

x 1 #4


Phaedra
Zitat von Majorie:
. ob man will oder nicht.
Ich habe Angst davor, Dinge nicht ändern zu können. Mich damit ab zufinden wie es ist. Keine Kontrolle mehr über etwas zu haben. Einfach hinnehmen zu müssen wie es ist.
Diese Ohnmacht löst bei mir Panik Zustände und Hospitalismus aus.

Wie kann man damit klar kommen?
Bin ich einfach nicht stark genug ?

Könntest Du mal Beispiele nennen, welche Dinge das sind? Womit mußt Du Dich abfinden?

x 1 #5


TheViper
@Majorie Welche Dinge kannst du den nicht ändern?

x 1 #6


Lonesom-er
Zitat von Majorie:
. ob man will oder nicht. Ich habe Angst davor, Dinge nicht ändern zu können. Mich damit ab zufinden wie es ist. Keine Kontrolle mehr über etwas zu haben. Einfach hinnehmen zu müssen wie es ist. Diese Ohnmacht löst bei mir Panik Zustände und Hospitalismus aus. Wie kann man damit klar kommen? Bin ich einfach ...


Auch ich kenne diese von Dir beschriebenen Gefühle. Mir ist Kontrolle sehr wichtig! Wurde mir schon im frühesten Kindesalter, wegen meiner Krankheit, anerzogen. Heute sind Situationen bei welchen ich keine Kontrolle habe sehr unangenehm, Ängste machen sich breit und mein Kopf fängt an die Worst-Case-Szenarien zu kreieren. Damit ist eine Spirale in Gang gesetzt die kein Ende findet.
Zwar habe ich für mich festgestellt das es nie so schlimm kommt wie ich es mir vorgestellt habe. Trotzdem kann ich bis heute nichts an meinem Verhalten und Ängste ändern.

Ja es stimmt, manche Wege muß man gehen....

x 4 #7


giesewickl
@Majorie : Die Ohnmacht kann einen schon mal überwältigen. Aber man kann nicht über alles die Kontrolle haben.

Es gibt Dinge, die kannst du ändern. Und Dinge, die Kannst du nicht ändern.
Mir fällt da immer der Spruch / das Gebet der AA ein:
"Lieber Gott,
Lass mich die Kraft haben die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und gib mir Kraft die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren."
Wie findest du raus, was du ändern kannst?
Probieren! Und lernen. Wenn du was nicht ändern kannst, versuche es zu akzeptieren. Meist sind das andere Menschen...
Aber ändere das, was du kannst. Meist du selbst! Fang mit kleinen Schritten und kurzfristig gut erreichbaren Zielen an.

x 4 #8


E
@Phaedra
Hallo, danke für dein Interesse.
Also momentan beschäftigt mich der Tod. Bzw. Wenn man weiß man hat nicht mehr lange zu leben auf Grund von Krankheit...
Das zu akzeptieren und damit fertig zu werden,ist für mich unvorstellbar. Die Angst und diese Ohnmacht...
Früher waren es vergangene Dinge wie etwas gesagt zu haben und es dann bereut.
Chancen nicht ergriffen, Job Angebot ausgeschlagen und dann bereut.
Und momentan ist es die Furcht eine schlimme Diagnose zu bekommen und damit dann umgehen zu müssen.
Nichts mehr daran ändern zu können. Einfach nur...es ist wie es ist

#9


E
@giesewickl
Vielen Dank
Das Bitte Gebet mag ich.
Ich werde es damit versuchen wenn dieser Zustand der Ohnmacht und Panik mich wieder überrollt.
Du hast mit allem Recht und vom Verstand sehe ich das auch.
Doch mein Gefühle dazu habe ich bis jetzt nicht überwinden können.

#10


E
@Lonesom-er
Hallo,
Diese Katastrophen Gedanken, worsed case...genau.
Meine Fantasie hasse ich bei diesem Thema.
Leider habe ich genauso das Gefühl alles unter Kontrolle haben zu müssen.
Ich habe in meiner Kindheit auch ein trauma mit Ohnmachtsgefühl erlitten.
Das ist die Sache mit dem Urvertrauen ...

#11


E
@TheViper Hallo Smile
Momentan meine Befürchtung eine unheilbaren Krankheit zu haben.
Und wenn es dann so sein sollte...damit fertig werden zu müssen.
Krankheit und Tod

#12


TheViper
@Majorie OK. Denke du bist bestimmt in Therapie und Arbeitst an dem Problem

x 1 #13


E
@TheViper
Nein...nicht wirklich.
Habe jetzt im November aber einen Termin bekommen.
Kannst du gelassen mit solch einem Albtraum umgehen?
Kann mir nicht vorstellen dass eine Therapie etwas nützt...ich glaube es gibt nichts was es erträglicher machen könnte.

#14


TheViper
@Majorie Ich habe deine Ängste nicht. Ich denke schon das eine Therapie helfen kann, bei solchen Ängsten. Und wenn du es noch nicht versucht hast, kannst du ja nicht wissen ob es hilft. Es ist ja schonmal gut das du diesen Schritt gehst. Du musst über deine Ängste reden und darfst sie nicht in dich hinein fressen.

x 1 #15


E
@TheViper
Ich habe immer versucht eine Lösung für alles zu finden. Daher nun auch der Therapie Termin.
Allerdings bin ich noch nie so an meine Grenzen gestoßen wie in dieser Situation jetzt.
Du schreibst, du hast diese Ängste nicht...das geht? Meinst du, du hättest sie auch nicht wenn die Wahrscheinlichkeit groß wäre selbst unheilbar krank zu sein?

#16


TheViper
@Majorie Bist du unheilbarkrank? Ich sehe Probleme anders manchmal als andere. Der Tod war leider jahrelang in meinem alten Job ein Begleiter. Ich habe dazu eine andere Meinung und sehe Sachen anders. Ängste habe ich auch viele, diese sind aber von andere Natur. Firma, Verantwortung Angst nicht alles zuschaffen viel Stress und Ärger etc. Natürlich möchte keiner eine Nachricht erhalten schwer krank zusein. Man sollte das Leben versuchen zugenießen, auch wenn es oft schwer ist. Wenn man nur in Angst lebt, und dauerhaft negativen Stress hat kann das auch krank machen. Man muss ein gesundesmittel Maß finden

x 1 #17

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giesewickl
Zitat von Majorie:
Doch mein Gefühle dazu habe ich bis jetzt nicht überwinden können.

Überwinden ist bestimmt sehr schwer. Ohnmacht akzeptieren und nicht in Panik verfallen, ist die Kunst. Da kann ein guter Therapeut helfen.
Und reger Austausch

x 1 #18


Phaedra
Zitat von Majorie:
@Phaedra Hallo, danke für dein Interesse. Also momentan beschäftigt mich der Tod. Bzw. Wenn man weiß man hat nicht mehr lange zu leben auf Grund von Krankheit... Das zu akzeptieren und damit fertig zu werden,ist für mich unvorstellbar. Die Angst und diese Ohnmacht... Früher waren es vergangene Dinge wie etwas ...

Wie weit schränkt Dich die Angst vor unabänderbaren Dingen im Alltag ein? Der Gedanke an den Tod erschreckt ja sicher viele Leute, trotzdem ist der Tod nicht so allgegenwärtig, daß man ständig darüber nachdenken müßte. Und ich habe Deine Geschichte etwas quergelesen - letztendlich hast Du einen Haufen unspezifischer Symptome, die aber keine schwerwiegende Diagnose im Hintergrund haben oder bekommen. Im Endeffekt steht bei Dir die Angst vor einer Krankheit im Vordergrund, nicht die Krankheit an sich. Welche Dinge tust Du nicht (mehr) aus Angst vor dieser Krankheit bzw wegen der dauernden Beschäftigung mit den Symptomen?

x 1 #19


E
@TheViper
Bis jetzt steht die Diagnose noch nicht. Ich muß auf Blutwerte warten und in 2 Monaten wieder zum emg. Meine Beschwerden haben sich weiter verstärkt und ich fühle mich sehr krank. Bin dadurch viel zuhause, allein. Bin übermüdet, kann nachts vor Schmerzen und Atembeschwerden nicht schlafen.
Ja ...
Ich bin Krankenschwester von Beruf, also bis es mir so erging kam ich mit Tod u Krankheit auch zurecht... dachte ich zumindest.

Du hast recht, man sollte das Leben leben und nicht starr vor Angst sein. Leider kann ich es gerade nicht.

x 1 #20


A


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