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MaKaZen

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Mich übermannt immer mal wieder ganz plötzlich eine tiefe Traurigkeit. Wenn ich der Emotion nachgehe, merke ich, dass ich mich in solchen Momenten sehr alleine fühle. Irgendwann verschwindet das Gefühl wieder bzw. wird durch andere Emotionen ersetzt. Das Leben geht wieder seinen gewohnten Gang, ohne das die Emotion aufgelöst wurde.

Ich hab nun beschlossen, beim Thema zu bleiben, denn es scheint wichtig zu sein. Der Satz dazu lautet ganz simpel: "Ich bin traurig, weil ich alleine bin." und die paradoxe Aussage dazu: "Ich bin glücklich, weil ich alleine bin." So ganz alleine bin ich jetzt auch wieder nicht auf der Welt und trotzdem bleibt der Zustand des Alleinseins. Ihr kennt das bestimmt, das man sich unter Menschen eher alleine fühlt, als wenn man tatsächlich mit sich alleine ist.

Im ersten Moment denke ich an all die Vorteile des Alleinseins: Unabhängigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung, etc. Klar, das sind tolle Dinge, die mich zufrieden aber nicht unbedingt glücklich stimmen. Für mich ist das Thema sehr rätselhaft, für andere mag das einfach sein. Wie kann ich glücklich sein, weil ich allein bin?

28.09.2022 x 3 #1


28 Antworten ↓
Lina60

Lina60
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Ich glaube auch an das Gesetz der Polaritäten, und ich lasse Beziehungen generell auch auf mich zukommen, kein Forcieren.

Wie auch schon geschrieben wurde, kommt es sehr darauf an, in welcher Lebenssituation wir uns befinden, ob wir das Alleinsein als Last oder Wohltat empfinden. Das kann sich auch während des Lebens stark ändern.

Nach einer Trennung von einem Partner, gehört der Trennungsschmerz ( der je nachdem kurz oder länger andauern kann) dazu. Ich meine Alleinsein dann als schmerzlich zu empfinden , ergibt Sinn.

Wenn jedoch mein Leben insgesamt einigermassen gut und "verarbeitet" verläuft, dann kann ich dem Alleinsein viel abgewinnen. Es kann aber genauso sein , dass ich mich dann wieder nach mehr Verbundenheit zu sehnen beginne.

Mir kommt zum Thema Maslow ( der erste der von der Pyramide der Bedürfnisse schrieb) in den Sinn: er sagte, dass wir alle dieselben wichtigen Bedürfnisse haben. Zuunterst an der Pyramide ist das Bedürfnis nach Nahrung. Wenn jemand am Verhungern oder Verdursten ist, dreht sich in seiner Seele/Psyche alles nur ums Essen. Dann ist es absolut schnuppe, ob man jetzt allein oder verbunden ist. Hauptsache überleben. Wenn diese lebensessentiellen Bedürfnisse befriedigt sind, kommen überhaupt erst

die anderen auf. Nach und nach. Ich glaube dem Bedürfnis nach Essen folgt das Bedürfnis nach Sicherheit, also keine Angst haben zu brauchen. Zuoberst auf der Pyramide finden wir das Bedürfnis nach Selbstaktualisierung und Verbundenheit.

Heisst, wenn alles sonst im Leben soweit ok ist, dann erst kümmern wir uns um unsere Gefühle. Wir wollen echt , uns selbst sein. Die Fassaden verringern.

Und erst dann kommt das Bedürfnis nach Nähe zu Mitmenschen. Ergo spüren wir auch dann erst das Alleinsein als Defizit. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen, doch er muss erstmal sich selber finden und selbst-sicher sein, bevor er Nähe zu anderen Menschen suchen will , bzw das Bedürfnis dazu überhaupt erst spüren kann. Sehr viele Menschen die alleine leben, tun das aus ( unbewusster) Angst vor Nähe. Dann ist Alleinsein ein echtes Glück, bzw. lebensnotwendig.

Vor einigen Monaten ging es mir ganz gut , weshalb ich plötzlich nicht mehr alleine leben wollte. Mir fehlte jemand in meiner grossen Wohnung ( war fast 40 Jahre lang verheiratet und hatte Kinder und Tiere und an open House), und ich suchte einen Untermieter. Das mit dem Untermieter scheiterte, und jetzt sehne ich mich nur noch nach einem: meine Wohnung wirklich wieder ganz und gar für mich alleine zu haben, sowie mein Leben ganz und total selbst zu bestimmen. Die Kompromisse, ohne die es in keiner Beziehung geht, möchte ich jetzt überhaupt nicht eingehen müssen. Also keine Lust auf Partner...

28.09.2022 17:11 • x 5 #23


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A


Vom Alleinsein zum Glücklichsein

x 3


MaKaZen

MaKaZen
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Ich finde langsam aber sicher die Auflösung meiner paradoxen Frage. Ich kann mich glücklich schätzen, meinen eigenen Weg zu gehen. Jedes Wesen geht letztlich seinen ganz eigenen Weg und alle Wesen sind in diesem Punkt gleich.

Bei mir selbst ist genügend Selbstverbundenheit im Spiel, da muss ich gar nicht weiter graben. Nach einem Aha-Erlebnis, hab ich erkannt, dass ich täglich viele schöne Begegnungen habe im Leben, so dass ich mich echt glücklich schätzen kann.

Mir war gar nicht bewusst, wie viel Nähe existiert zwischen mir und den Mitmenschen. Aus dem isolierten Zustand meiner Kindheit heraus, hatte ich ziemlich Schwierigkeiten im Umgang mit Mitmenschen. Das sieht mittlerweile so komplett anders aus und ohne direkt angesprochen zu werden, weiss ich, dass mich Menschen mögen, gerne die Zeit mit mir verbringen.

Das was ist, hat so gar nix mit den ursprünglichen Sehnsüchten zu tun. Die Gegenwart ist so viel gewaltiger als meine 'hilflosen' Versuche, Bindungen herzustellen. Ich muss letztlich gar nix, wie es mein Motto aussagt. Ich kann der sein, der ich bin und habe dadurch sehr tiefe Verbindungen zu den Menschen, mit denen ich zu tun habe. Die Tiefe entsteht ohne Worte, es sind Gesten, ein Lächeln, ein witzige Bemerkung und allem unterliegt eine gewisse Leichtigkeit des Seins ohne oberflächlich zu sein.

Ich bin ein Beziehungs-Junkie und mag meine Mitmenschen, weil ich gelernt habe, mich selbst zu mögen. Ich verbringe mit allen eine gute Zeit, bin engagiert und cool.... Smile

Wenn das nicht Glück ist, was dann sonst! freuen

28.09.2022 22:56 • x 1 #29


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E
Moin.
Kenn ich auch.
Meine Therapeutin korrigiert mich dann immer "Sie fühlen sich einsam, nicht allein". Hat sie Recht.

Bei mir rührt das Gefühl durch die Trennung vor 2 Jahren. Es hat sich alles geändert. Damit muss man lernen umzugehen. Das ganze dauerte 2 Jahre bei mir und teilweise dauert es noch an.

Für mich war erstmal wichtig zu eruieren und zu verstehen woher dieses Gefühl kommt.

x 3 #2


J
@MaKaZen Das Gefühl kommt mir bekannt vor.

Einerseits genießt man das Alleinsein, weil man tun und lassen kann was man will. Aber nach einer Zeit schleicht sich ein Gefühl des nicht Verbundenseins mit anderen Menschen ein.

Sich unter anderen Menschen einsam zu fühlen, ist mir auch bekannt. Es fehlt einem dann die vertraute Verbindung zu wenigstens einem Menschen mit dem man sich umgibt.

Man sollte sich bei anderen Menschen öffnen, mehr persönliches Preis geben, wenn man eine Verbindung zu dieser Person wünscht. Dazu gehört natürlich Vertrauen, denn ohne Vertrauen funktioniert gar nichts im Leben.

Um alleine glücklich zu sein, sollte man sich ein lebenswertes Leben aufbauen. Ein Hobby finden, das einem gut tut. Man sollte an seinem Selbstbewusstsein arbeiten und positiv Denken.

Manche Menschen brauchen mehr Kontakt zu anderen, manche weniger. Du musst für Dich herausfinden was ein gutes Verhältnis von Alleinsein und den Kontakt zu anderen Menschen ist.

Genau daran arbeite ich momentan auch und es ist kein leichter Prozess, den man da durchlebt.

x 2 #3


MaKaZen
Zitat von Grace_99:
Moin. Kenn ich auch. Meine Therapeutin korrigiert mich dann immer "Sie fühlen sich einsam, nicht allein". Hat sie Recht. Bei mir rührt das Gefühl durch die Trennung vor 2 Jahren. Es hat sich alles geändert. Damit muss man lernen umzugehen. Das ganze dauerte 2 Jahre bei mir und teilweise dauert es noch ...

Bei mir ist es schon dieser Zustand des Alleinseins und nicht Einsamkeit. Ich kann auch nicht sagen, dass ich mich allein fühle. Einsamkeit kenne ich auch.

Bei mir hat es gedauert, bis ich die Traurigkeit in Verbindung bringen konnte mit meinem Alleinsein. Finde nach wie vor komisch, dass Traurigkeit und Alleinsein Zustände sind und keine Gefühle. Gefühle kann ich viel besser fassen, da kognitiv erkennbar und dadurch kann ich sie besser verarbeiten. Ich glaub man könnte auch Stimmungen dazu sagen so wie Melancholie.

#4


MaKaZen
Zitat von Joy87:
Man sollte sich bei anderen Menschen öffnen, mehr persönliches Preis geben, wenn man eine Verbindung zu dieser Person wünscht. Dazu gehört natürlich Vertrauen, denn ohne Vertrauen funktioniert gar nichts im Leben.

Ich bin aktuell sehr offen, aber nicht auf der Suche. Ich lasse Dinge auf mich zukommen.

Zitat von Joy87:
Um alleine glücklich zu sein, sollte man sich ein lebenswertes Leben aufbauen. Ein Hobby finden, das einem gut tut. Man sollte an seinem Selbstbewusstsein arbeiten und positiv Denken.

Das erfülle ich alles 😄

Zitat von Joy87:
Manche Menschen brauchen mehr Kontakt zu anderen, manche weniger. Du musst für Dich herausfinden was ein gutes Verhältnis von Alleinsein und den Kontakt zu anderen Menschen ist.

Aus das scheint bei mir zu stimmen.

Bei mir scheint es mehr darum zu gehen, den Zustand zu akzeptieren. Ich hab wohl unbewusst einiges dafür getan, dem Zustand auszuweichen oder gar zu kompensieren.

x 1 #5


MaKaZen
Mir war schon immer irgendwie bewusst, dass hinter dem Zustand irgend so ein "Bei-sich-selbst-angekommen-sein-Ding" steckt, wobei mir das bisher noch nie dauerhaft gelungen ist. Es geht wohl um All-Ein-Sein so im Sinne von eins mit sich selbst sein.

#6


Schlaflose
Zitat von MaKaZen:
und die paradoxe Aussage dazu: "Ich bin glücklich, weil ich alleine bin."

Endlich mal eine Aussage von dir, die auf mich zutrifft 😎 D.h. ich würde es eher formulieren: Ich bin glücklich, obwohl ich alleine bin.

#7


MaKaZen
Zitat von Schlaflose:
Endlich mal eine Aussage von dir, die auf mich zutrifft 😎 D.h. ich würde es eher formulieren: Ich bin glücklich, obwohl ich alleine bin.

Ja, verstehe ich. Bin mir ziemlich sicher, dass es Menschen gibt, die das Alleinsein problemlos akzeptieren und damit glücklich sind. Ich gehöre du der Sorte Mensch, die unbewusst Verbindung anstreben und eher Schwierigkeiten mit dem Alleinsein haben. Das 'weil' zwingt mich, mich auf diesen Punkt zu fokussieren. 'Obwohl' ist dann wohl erst, wenn man damit durch ist.

x 1 #8


J
Zitat von MaKaZen:
Ich bin aktuell sehr offen, aber nicht auf der Suche. Ich lasse Dinge auf mich zukommen. Das erfülle ich alles 😄 Aus das scheint bei mir ...

Dann bist du doch auf einem ziemlich guten Weg, bald das Alleinsein genießen zu können.

x 1 #9


MaKaZen
Zitat von Joy87:
Dann bist du doch auf einem ziemlich guten Weg, bald das Alleinsein genießen zu können.

Tue ich ein Stück weit schon, glaub mir. Ich möchte mehr diese tiefe Traurigkeit los werden, die mich immer mal wieder übermannt. Ich war als Kind oft allein, muss wohl tiefe Narben hinterlassen haben.

x 1 #10


J
@MaKaZen Ich kenne diese Traurigkeit auch die mit dem Alleinsein einhergeht. Du hast es in einem Beitrag auch als "Melancholie" bezeichnet. Ich finde, das Wort trifft es eher.

Vielleicht ist es gar nicht das Alleinsein sondern es fehlt einem etwas anderes. Schon mal darüber nachgedacht?

#11


MaKaZen
Zitat von Joy87:
@MaKaZen Ich kenne diese Traurigkeit auch die mit dem Alleinsein einhergeht. Du hast es in einem Beitrag auch als "Melancholie" bezeichnet. Ich finde, das Wort trifft es eher. Vielleicht ist es gar nicht das Alleinsein sondern es fehlt einem etwas anderes. Schon mal darüber nachgedacht?

Ich lerne erst mal den Zustand zu akzeptieren und schau dann weiter, was da kommen mag. 😄

Melancholie ist bei mir mehr so eine anhaltende Stimmung und Traurigkeit eine Emotion du auch schneller wieder weg ist. Nur dieses Mal lasse ich das nicht zu und bleib dabei, bis ich meine Lektion gelernt habe. Very Happy

#12


I
Zitat von MaKaZen:
Wie kann ich glücklich sein, weil ich allein bin?

Mir geht es ähnlich, aber ich bin wirklich gern allein. Ich konnte mich schon immer gut allein beschäftigen im Kindesalter. Meine damalige Psychiaterin meinte, dass ich dadurch einen Vorteil hätte, weil sie fast nur Menschen als Patienten hat, die nicht allein sein können.
Wenn man sich selbst nicht aushalten kann, wird es schwer werden für die Menschen, die dann später ungewollt tatsächlich allein sein werden.
Mir geht es gut, wenn ich allein bin, da kann ich ohne Rücksicht viele neue Dinge entdecken, die sonst vielleicht gebremst würden, weil man ja meistens Kompromisse eingehen muss, bin aber auch bereit dazu für Menschen, die mir nahe stehen.
Das sind meine Gedanken dazu.

x 2 #13


MaKaZen
Zitat von -IchBins-:
Mir geht es ähnlich, aber ich bin wirklich gern allein. Ich konnte mich schon immer gut allein beschäftigen im Kindesalter. Meine damalige Psychiaterin meinte, dass ich dadurch einen Vorteil hätte, weil sie fast nur Menschen als Patienten hat, die nicht allein sein können. Wenn man sich selbst nicht aushalten ...

Ich bin super gerne allein. In einer festen Beziehung mit gemeinsamem Wohnen würde ich mich selbst überfordern.

Zitat von -IchBins-:
Mir geht es gut, wenn ich allein bin, da kann ich ohne Rücksicht viele neue Dinge entdecken, die sonst vielleicht gebremst würden, weil man ja meistens Kompromisse eingehen muss, bin aber auch bereit dazu für Menschen, die mir nahe stehen.
Das sind meine Gedanken dazu.


Mir geht es auch gut, nur bin ich nicht glücklich damit in der Tiefe. Bist du glücklich innerhalb deines Alleinseins?

x 1 #14


hereingeschneit
Zitat von MaKaZen:
ohne das die Emotion aufgelöst wurde.

Was sind denn Emotionen? Traurigkeit, Wut, Ärger, Frust, Zufriedenheit, Freude, Glück?

Ist es nicht ganz normal, dass sie sich abwechseln? Und wenn du die Traurigkeit auflösen möchtest, kann man dann Zufriedenheit und Glück auch auflösen? Und was bleibt dann, wenn man alle Emotionen aufgelöst hat?

x 2 #15


MaKaZen
Zitat von hereingeschneit:
Was sind denn Emotionen? Traurigkeit, Wut, Ärger, Frust, Zufriedenheit, Freude, Glück?

Emotionen sind für mich vorbewusste Gefühle, eigentlich Körperempfindungen.

Zitat von hereingeschneit:
Ist es nicht ganz normal, dass sie sich abwechseln?

Doch, ist ganz normal, dass sie wechseln. Wenn jedoch hinter einer Emotion ein 'Trauma' steckt bzw. die Emotion "eingefroren" und nicht verarbeitet ist , möchte ich die Emotion integrieren, auflösen und neue Kraft daraus schöpfen.


Zitat von hereingeschneit:
Und wenn du die Traurigkeit auflösen möchtest, kann man dann Zufriedenheit und Glück auch auflösen?

Glaube nicht, dass man echte Zufriedenheit und echtes Glück auflösen kann. Warum auch? Bin der Meinung, dass das Gute ewig ist und das Schlechte vergänglich. Wenn z.B. ein nahestehender Mensch stirbt, bleiben oft nur noch die schönen Erinnerungen übrig, wenn da nicht irgend etwas 'Traumatisches' an der Bindung war.

Zitat von hereingeschneit:
Und was bleibt dann, wenn man alle Emotionen aufgelöst hat?

Kann ich dir sagen, wenn ich alle meine 'eingefrorenen' Emotionen verarbeitet habe. Pures Sein im Hier & Jetzt vermute ich mal.

x 1 #16


JniL
Zitat von MaKaZen:
: "Ich bin traurig, weil ich alleine bin." und die paradoxe Aussage dazu: "Ich bin glücklich, weil ich alleine bin."

In der Mathematik können wir dann schon Mal das "weil ich alleine bin" raus kürzen.
Dann bleiben noch die beiden Aussagen"ich bin traurig" und "ich bin glücklich" übrig.
Beide Gefühle kennen wir alle.

x 1 #17

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I
Zitat von MaKaZen:
Bist du glücklich innerhalb deines Alleinseins?

Ja, ich bin ja nicht einsam, sondern nur allein. Ich wüsste nicht, wie es wäre, wenn ich komplett einsam wäre, das ist ja nochmal etwas anderes und wahrscheinlich wäre ich dann nicht so glücklich.
Ich bin deshalb glücklich, weil ich in den letzten Jahren Vieles allein geschafft habe (physisch und psychisch), habe entdeckt, was so in mir steckt und das gab und gibt mir ein tolles Gefühl. 🙂

x 3 #18


MaKaZen
Zitat von -IchBins-:
Ich bin deshalb glücklich, weil ich in den letzten Jahren Vieles allein geschafft habe (physisch und psychisch), habe entdeckt, was so in mir steckt und das gab und gibt mir ein tolles Gefühl.

Hey, das freut mich sehr für dich. 👍

Ich hab das Alleinsein früher mit Beziehungs-Sehnsüchten zu kompensieren versucht, was wohl nicht länger klappt. Bin wohl auf dem Weg zu mehr Verbundenheit mit mir selbst.

x 2 #19


hereingeschneit
Zitat von MaKaZen:
Glaube nicht, dass man echte Zufriedenheit und echtes Glück auflösen kann. Warum auch? Bin der Meinung, dass das Gute ewig ist und das Schlechte vergänglich.

Gäbe es das Schlechte nicht, gäbe es auch kein Gut, weil es dann nur das eine gäbe und man es nicht mit etwas vergleichen kann. Somit brauchst du das Schlechte um auch Gutes fühlen zu können. Wenn du das Schlechte auflösen möchtest oder sogar auflöst, dann löst sich auch das Gute auf.

Und somit ist es tatsächlich von Vorteil, wenn man das Gute loslassen kann, denn dann verschwindet auch das Schlechte kichern klug

Und im Grunde genommen glaube ich, dass du nicht die Emotionen an sich auflösen möchtest, sondern eher deine Trigger, etwas, was die, von dir negativ bewerteten, Gefühle entstehen lässt.
Du willst die Zusammenhänge erkennen um sie auflösen zu können und das ist durchaus lohnenswert.

x 1 #20


A


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