✔ Empfohlene Antwort
Bei mir ist Anspannung immer die Vorstufe von Angst,in sofern suche ich nach Möglichkeiten,darauf positiven Einfluss zu nehmen.
Ich habe von der lieben @Icefalki den Tip bekommen,dass ich nach der aktuellen Ursache suchen soll.
Gestern war es dann mal wieder soweit,die Anspannung stieg und damit kamen dann auch direkt wieder die Negativgedanken (oh nein,es geht schon wieder los,es wird immer schlimmer,ich komme da nie raus und ähnliche Gedanken).
Dann fiel mir aber Icefalki ein und ich hab nach einem direkten Auslöser gesucht.
Und bin tatsächlich fündig geworden:
Ich sass in einer vollgestopften S-Bahn und das fand ich beklemmend.
Hinzu kam das schlechte Wetter und die mürrischen Gesichter der Mitreisenden waren mir zuviel.
Am liebsten hätte ich mich in Luft aufgelöst.
Ausserdem war ich müde von der Arbeit und dann kam auch noch Traurigkeit in mir hoch.
Jetzt das Tolle:
Sobald ich das benennen konnte,ist die Anpsannung deutlich gesunken!
Ich konnte es selbst kaum fassen und wenn es wieder losgeht mit innerer Anspannung werde ich es erneut probieren.
Denn das,was man benennen kann,löst kein diffuses Bedrohungsgefühl (innere Anspannung) mehr aus!
Es ist dann zwar immer noch unangenehm in der vollen Bahn zu sitzen aber das lässt sich dann aushalten,weil man ja auch weiss,dass man irgendwann wieder aussteigt.
Mir ist es also gelungen,auf meinen Gefühlszustand aktiv Einfluss zu nehmen und das hat mich richtig glücklich gemacht.
Ich brauchte auch keine Bedarfsmedikation mehr wie sonst.
Ich bin nun gespannt,ob es die nächsten Male auch funktioniert.
Sicherlich kommt es auch auf den Grad an Anspannung an,in dem man sich befindet aber wenn man direkt zu Beginn aktiv gegensteuern kann,indem man sich bewusst macht,was gerade passiert ,muss es nicht in Angstzuständen enden.
Bitte drückt mir die Daumen,dass es auch zukünftig funktioniert...
14.02.2020 14:16 •
x 5 #43
Zum Beitrag im Thema ↓