selina 92
Hallo ihr
die letzten tage sind wieder mal sehr anstrengend.
Habe ständig negative Gedanken dieses blöde Karussell.
Mein darm spielt durch das auch verrückt und ständig dieses blöde kribbeln, Unwohlsein das Gefühl nicht richtig da zu sein ....
Wie zeigt sich bei euch die Angststörung und was macht ihr gegen diese Gedanken? Mit den pannikattacken weiß ich schon gut umzugehen aber das mit den Gedanken ist ziemlich frisch bei mir!
Danke für alle Antworten

20.03.2016 09:06 • 21.03.2016 #1


13 Antworten ↓


Mareike81
Hallo selina, die Gedanken sind auch mein Problem. Sobald ich kurz zur Ruhe komme geht's los .... Manchmal kann ich mich ablenken zB. auf der Arbeit ( bin Erzieherin)
aber wenn ich alleine bin ist es echt schwierig sich abzulenken. Manchmal muss ich raus gehen damit ich keine Panikattacke bekomme ( weil draußen sind ja Leute die den Notarzt rufen könnten falls ich einfach umkippe) So anstrengend ..,

20.03.2016 09:34 • #2


engeline1705
Tja das mit den negativen Gedanken kenne ich allzugut da hilft nur ablenken oder aber sich auch mal positive Gedanken hervorrufen. Es ist schwer und ich kenne das aber wenn mir sowas überkommt hilft darüber sprechen. Dann wenn ich allein für mich bin versuche ich dann vor allem wenn ich Bett liege mir schöne Bilder hervorzurufen wie zum Beispiel Urlaub wo ich so entspannt war(trotz Panikattacken) oder einen Baum der ist geerdet was nicht immer klappt.

20.03.2016 10:01 • #3


selina 92
den sima alle im gleichen Schlamassel ! Mir hilft des am abend über des schönste Erlebnis vom tag zu denken und die Seite ! Darf ich fragen wie lang ihr des schon habt und was für eine Diagnose?

20.03.2016 10:50 • #4


Mareike81
Also ich hab das so richtig dolle seit vor 1,5 Jahren die Lehrerin meines Sohnes mit 36 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben ist.
Davor war es zwar auch schon da (ca. 5-6 Jahre) aber nicht so extrem.
Diagnose laut Psychologin: generalisierte Angststörung

20.03.2016 10:55 • #5


engeline1705
Also ich bekam es so richtig als ich unser 1 Kind geboren hab so nach 4 Monaten dann Therapie und alles war gut. Nach dem 2 Kind kam es dann heftiger auch so 4 Monate danach. Ich denke bei mir hat es auch viel mit Hormonen zu tun. Bei mir liegt es angeblich wegen meiner Kindheit. Agoraphobie denk ich mal aber so richtig weiss ich es nicht. Abe rwie bei Mareike mach ich mir natürlich Sorgen wenn ich höre die und der ist plötzlich gestorben ohne einen Grund. Im Vordergrund ist bei mir die Angst vor der Angst. Ich mach mir schon vorher die Horrorgedanken

20.03.2016 11:02 • #6


Mareike81
Ja das hab ich auch. Beeinflusst das auch euren Tagesablauf? Also das ihr euch vorher schon Gedanjen macht das gewisse Situationen wieder Panik auslösen? Mich schränkt das echt ein .

20.03.2016 11:07 • #7


engeline1705
Naja Anfangs schon, da brauchte ich immer meinen Mann oder meine Mutter die irgendwelche Besorgungen für mich erledigt. Mittlerweile hole ich die kinder auch alleine ab. Mit Übung habich es in den griff bekommen. Ich hab mich selbst konfrontiert. Was ich aber immer noch nicht mache und das schon seit fast 1 Jahr das ich weiter weg in die Stadt fahre mit dem Sohn zum singen. Gsd hat er mich nie gefragt warum ich nicht fahre...ich will nciht das sie was mitkreigen, es ist schwer. Ansonsten merke ich das es mir lieber ist wenn mein Mann dabei ist weil ich dann immer Fluchtgedanken habe.

20.03.2016 11:14 • #8


selina 92
fühle mit euch mit ! Bei mir ist es vor knapp zwei Jahren ausgebrochen bin aber schon länger in Therapie. Wegen sexuellen Missbrauch vom Pflegeheim Vater . Am Anfang waren es Eher Ängste im Alltag. Busfahren .... Wo mein Sohn 3 Monate war bekam meine Schwester auch einen jungen. Sie bekam eine wochenbettdepression und angststörung si ist nicht in der Lage zum aufs Kind zu schauen. Ihr Freund darf es nicht wegen vielen Verurteilungen. Dort hat es bei mir wieder zugeschlagen. Wenn mir das passiert ich bin auch nicht in der Lage zum aufs Kind zu schauen. Seit dem hob i des mit da schlechten Gedanken

20.03.2016 12:25 • #9


engeline1705
Oh mann da hast du aber auch ne Menge mitgemacht! Ich glaueb sowas kann man nicht so leicht verarbeiten und das Vertrauen zu Männern ist hin...
Ich und meine Schwestern wurden als Kinder von unserem Alk. Vater geschlagen! Die Zeit war nicht leicht und wir hatte immer Angst wenn er wieder im Dilirium ist ob der uns umbrigt. Komischerweise ist es bei mir erst viel später rausgekommen mit Panik erst als ich selbst Mutter wurde.

20.03.2016 13:06 • #10


selina 92
Das kenne ich gut genug mein Vater trinkt auch geschlagen hat er uns nie sind aber auch nicht bei meinen Eltern aufgewachsen. Was für Symptome hattest du am Anfang wo es ausgebrochen ist ?

20.03.2016 20:02 • #11


engeline1705
Das erste mal das werd ich nie vergessen....ich war allein mit meinem Sohn da war er so 4 Monate und ich hab mir was zum Essen gemacht, hab ihn da noch voll gestillt. Auf einmal merkte ich so komisches Schwindelgefühl dann bekam ich Herzrasen. Ich war richtig panisch weil ich allein mit meinem Baby war. Ich rief meinen Vater sogar an weil niemand zur Verfügung war und er kam sogar. Hat sich richtig Sorgen gemacht. Dann beim Stillen das meine Gesichtshälfe taub und kribbelig wurde aber das war wegen Citalopram vermute ich. Ich hab es nur 1x genommen genau an dem Tag. Dann bekam ich es zum Abend hin beim stillen, tja weil die Wirkung nachgelassen hat deshalb. Seit dem nehme ich nix mehr aber ich war schon oft kurz davor und immer weider komm ich da aus eigener Kraft raus.

21.03.2016 09:28 • #12


selina 92
Ich nehm sertralin hoffe aber das ich es irgendwann in der Zukunft ohne schaffe. Bei mir war die erste Attacke beim arbeiten. spürte den Boden nicht mehr ich fühlte mich ob ich schweben würde. Bin dann ins Spital und der Arzt fragte ob ich pannikattacken haben würde ich natürlich nein nein!

21.03.2016 21:05 • #13


engeline1705
Das find ich aber gut das der Arzt das gleich gewusst hat und gesagt hat das es PA sind. Nicht jeder Arzt weiss was es ist oder damit was anzufangen

21.03.2016 21:10 • #14




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