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Hallo Forum,

auch auf die Gefahr hin gebannt zu werden bzw das dieser Beitrag direkt gelöscht wird, ich wollte einfach mal wieder meinen Seelischen Abfall irgendwo abladen.

Fangen wir erstmal an: Beruflich sieht es ganz passabel aus, ich bin 5 von 7 Tagen die Woche 8 Stunden am Arbeiten. Das tut gut, das ist fein.
Gesundheitlich ist zumindest bei mir alles in Ordnung.

Privat und Sozial... ja... da ist auch weiterhin nichts. Ich wiederhole: Nichts.

Jemand hat hier geschrieben das wir unser Leben bewerten sollen zwischen 0 und 100, wobei 100 wohl das beste ist. Also ich stehe auf 1 bis 2 Punkten würde ich sagen.

Es ist ironisch, aber um meine Einsamkeit etwas zu füllen hab ich jetzt 6 Katzen und einen Hund im Haus. Dann ist wenigstens manchmal jemand da, der in meiner Nähe ist.

Im Sommer war ich auf einer Hochzeit eingeladen, wobei ich so eine Miese Laune hatte das ich vorzeitig abgehauen bin bzw rausgeworfen wurde. Gestern hab ich nach langer Zeit diesen Bekannten mal wieder getroffen und er meinte, seine Frau sei A immer noch Sauer auf mich und B sei er bald Vater.
Ich hab ihm erklärt das er ja nun zum Glück nicht mehr mit mir zu reden brauche, immerhin hat er mehr als genug zu tun um sich mit Sozialem Abfall wie mir abzugeben.
Seinem irritierten Blick nach zu Urteilen hat er mich nicht verstanden.

Wenn möglich schlafe ich so viel wie möglich, meistens mehr als Zehn Stunden am Tag. Auf diese Weise belästige ich wenigstens niemanden unnötig.

Zu guter letzt hab ich mich aufgerafft und wenigstens 1x an einer Gruppentherapie zum Thema Einsamkeit teilgenommen. Allerdings nur 1x und selbst da bin ich nach der hälte der Sitzung abgehauen. Sinnlose Veranstaltung, da wollten die mir einreden ein Umzug in eine Andere Stadt wäre das beste für mich, weil ich dort ja alleine sei und automatisch neue Kontakte knüpfen würde. Auch sei es nicht Hilfreich, wenn überhaupt nur mit meinen Eltern etwas zu unternehmen, da ich so niemals neue Leute kennen lernen würde. Auf meine Aussage, ich würde jetzt schon meinen Abgang planen haben sie entsetzt reagiert und gesagt, ich solle keine Gruppentherapie machen sondern für ein paar Jahre eine echte Therapie machen, in einer Klinik könne man mir das richtige Verhalten beibringen.

Tja, falls noch jemand was dazu zu sagen hat wäre ich echt mal interessiert. Im Augenblick jedoch steigert sich von Sekunde zu Sekunde mein Zorn auf eine Welt, die mich nicht versteht und die ich nicht verstehe.

Na dann, Grüße aus der Hölle.

25.11.2012 03:06 • 16.12.2012 #1


54 Antworten ↓


Warum reagierst du, wie es mir scheint, so aggressiv auf andere Leute?
Was würdest du gerne mit anderen unternehmen?
Woran hast du allgemein Spaß oder Freude?
Ist es so, dass du bei Konfliktsituationen schnell Reisaus nimmst, statt das mal anzunehmen und durchzustehen?
Wie würdest du dir wünschen, dass andere auf dich reagieren?

25.11.2012 05:53 • #2



Was machen oder es lassen

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Hallo, so viele Tiere in einer Wohnung? Ich hab letztens was im Fernsehen gesehen von sehr einsamen Menschen die so viele Tiere in der Wohnung hatten das der Tierschutzverein sie raus geholt hat. So Katzen z.B. die nicht kastriert waren und sich vermehrten oder zig Wellensittiche.

Ich glaube etwas an seinem Leben zu ändern muss man selber wirklich wollen. Das kann einem niemand von außen sagen, kann man auch gegen eine Wand reden... Psychotherapie z.B. ist mitunter sehr anstrengend und Gruppentherpie natürlich auch, aber ich hab da viel gelernt und es war auch nicht nur schwer sondern oft auch schön.
In gewisser Weise ist es bequemer so weiter zu leben wie man es kennt und es kann einem Angst machen daran was zu ändern. Das ist Deine persönliche Entscheidung. Es wäre sicher auch interessant heraus zu finden warum Du so negativ über Dich selber denkst. Wie soll man andere Menschen lieben oder vertrauen können wenn man sich selber nicht mal annehmen oder lieben kann. Es ist echte Arbeit und bedeutet viel üben um daran was zu ändern, ich finde das lohnt sich sehr.

Ist Deine Entscheidung....

Es grüßt kerze

25.11.2012 07:40 • #3


Zitat von kalle1980:
Im Sommer war ich auf einer Hochzeit eingeladen, wobei ich so eine Miese Laune hatte das ich vorzeitig abgehauen bin bzw rausgeworfen wurde. Gestern hab ich nach langer Zeit diesen Bekannten mal wieder getroffen und er meinte, seine Frau sei A immer noch Sauer auf mich und B sei er bald Vater.
Ich hab ihm erklärt das er ja nun zum Glück nicht mehr mit mir zu reden brauche, immerhin hat er mehr als genug zu tun um sich mit Sozialem Abfall wie mir abzugeben.
Seinem irritierten Blick nach zu Urteilen hat er mich nicht verstanden.
Was erwartest du denn von den Leuten, wenn du sie absichtlich oder leichtfertig vor den Kopf stößt?

Zitat:
Zu guter letzt hab ich mich aufgerafft und wenigstens 1x an einer Gruppentherapie zum Thema Einsamkeit teilgenommen. Allerdings nur 1x und selbst da bin ich nach der hälte der Sitzung abgehauen. Sinnlose Veranstaltung, da wollten die mir einreden ein Umzug in eine Andere Stadt wäre das beste für mich, weil ich dort ja alleine sei und automatisch neue Kontakte knüpfen würde. Auch sei es nicht Hilfreich, wenn überhaupt nur mit meinen Eltern etwas zu unternehmen, da ich so niemals neue Leute kennen lernen würde. Auf meine Aussage, ich würde jetzt schon meinen Abgang planen haben sie entsetzt reagiert und gesagt, ich solle keine Gruppentherapie machen sondern für ein paar Jahre eine echte Therapie machen, in einer Klinik könne man mir das richtige Verhalten beibringen.
Erwartest du, dass alle Leute NUR DAS zu dir sagen, was du gut findest?

Erwartest du von den anderen, dass sie Speichellecker sind?
Du aber das genaue Gegenteil sein und alle vor den Kopf stoßen darfst?
Ist das deiner Meinung nach irgendwie gerecht, fair oder okay?

25.11.2012 15:20 • #4


Ich will nicht sagen dass das, was ich tue, in irgend einer Weise Richtig oder falsch, dumm oder schlau ist.
Ich weiß auch nicht, was ich von anderen erwarten soll da ich selber auch nicht weiß, was ich wirklich will.

Na gut, ausser das ich keine Lust habe, alleine zu bleiben. Aber wenn ich diese Geschichte weitererzähle passiert das selbe wie bei den Psychologen. Die meisten kriegen dann Angst oder halten mich für völlig geisteskrank.

Die 2 Hauptgründe, weshalb ich so absolut Asozial und völlig auf Kontra bin, sind in meiner Jugend zu finden.

Bis zum heutigen Tag verbdinge ich die Freizeit mit meinen Eltern und manchmal machen wir noch gemeinsam Ausflüge und Urlaub. Mit anderen Kindern und Jugendlichen hatte ich so gut wie nix zu tun. Schon deshalb weil meine Eltern mich immer darauf hinwiesen, das ich die eh nach der Schule nie wiedersehen werde und die meisten Kinder eh Böse und Asozial sind. Also besser Fernhalten.

Daraus ergab sich auch Grund 2: Ich wurde bis zur Berufsschulzeit fast jeden Tag verprügelt. Nicht von den Eltern, von den Mitschülern. Die Lehrer kamen immer mit solchen Kommentaren wie: Der Junge muss lernen, sich zu wehren.

...das sorgte dann dafür, das ich mir bei 2 Klassenfahrten Absichtlich die Knochen gebrochen habe, um nicht mit zu müssen. Kein Witz, einmal hab ich mir einen großen Stein auf den Fuß fallen lassen, das anderemal klemmte ich meinen Kleinen Finger am Gürtel und *zack* musste ich wieder ins Krankenhaus.

25.11.2012 19:50 • #5


Au weh!

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Sag mal, warum wurdest du denn in der Berusschule verprügelt? Was meinst du? Und wie viele Jungs (oder waren auch Mädels dabei?) waren dabei aktiv?

25.11.2012 20:03 • #6


Mir geht es fast genauso und du tust mir ehrlich gesagt leid!
Ich bin mein halbes umgezogen und fühle mich auch hier in Hannover nicht wohl. Das bedeutet,ich könnte eigentlich schon wieder umziehen. Aber ich denke, es wäre wieder nur ein weg laufen von all den Schwierigkeiten die auf einen ständig zu kommen.
Hast du Ziele oder einen realisierbaren Traum?? lg Trine

25.11.2012 20:24 • #7


Ziele... Träume...
Ich will mich patru nicht rausreden, aber als ich damals den Schritt vom Schüler zum Azubi machen wollte, da wollte ich unbedingt Krankenpfleger werden. Nur das mein Vertrauenslehrer sagte: Kalle, du bist so blöd wie ein Stück Feldweg! Um Krankenpfleger zu werden müsstest du über 2 Meter groß und Hundert Kilo Schwer sein, damit du alleine Patienten tragen kannst. So ein Stück Dreck wie du geht zum Bau, Steine schleppen!

...das ist nicht übertrieben oder albern, so war dieser Lehrer drauf.

Meine Hoffnung ist es, nicht alleine bleiben zu müssen. Und vielleicht eines Tages eine Freundin zu haben bzw Bekannte, die mehr als 1x in 2 Jahren bei mir vorbeikommen oder sich nur alle 6 Monate mal mailden.

26.11.2012 04:33 • #8


Was du alles erzählst was Dir passiert ist.... beschäftigst Du Dich damit den ganzen Tag?
Natürlich gibt es Lehrer die besser einen anderen Beruf ergriffen hätten... solche sind mir früher auch begegnet... nicht so krass wie Du schreibst....
Aber Du bist wohl ständig dabei über andere Menschen und die Welt zu urteilen, sowas nimmt einem alle Kraft.
Wie soll es denn eine Frau so bei Dir aushalten? Ich glaube Du würdest Liebe gar nicht zu lassen Dich zu erreichen.
Bei so vielen Problemen wäre wirklich dringend ein längerer Klinikaufenthalt zu empfehlen, aber wie ich schon schrieb, wenn der Mensch das nicht selber will kann man auch gegen eine Wand reden...
Vielleicht willst Du Dich ja lieber noch den Rest Deines Lebens weiter beklagen und urteilen.. wer weiß...damit verpasst Du dann leider eine Menge Liebe und Vertrauen und echte Freundschaft die es zu finden gäbe...

26.11.2012 07:59 • #9


Privat und Sozial... ja... da ist auch weiterhin nichts. Ich wiederhole: Nichts.

26.11.2012 11:43 • #10


Zitat von kerze:
Was du alles erzählst was Dir passiert ist.... beschäftigst Du Dich damit den ganzen Tag?
Natürlich gibt es Lehrer die besser einen anderen Beruf ergriffen hätten... solche sind mir früher auch begegnet... nicht so krass wie Du schreibst....
Aber Du bist wohl ständig dabei über andere Menschen und die Welt zu urteilen, sowas nimmt einem alle Kraft.
Wie soll es denn eine Frau so bei Dir aushalten? Ich glaube Du würdest Liebe gar nicht zu lassen Dich zu erreichen.
Bei so vielen Problemen wäre wirklich dringend ein längerer Klinikaufenthalt zu empfehlen, aber wie ich schon schrieb, wenn der Mensch das nicht selber will kann man auch gegen eine Wand reden...
Vielleicht willst Du Dich ja lieber noch den Rest Deines Lebens weiter beklagen und urteilen.. wer weiß...damit verpasst Du dann leider eine Menge Liebe und Vertrauen und echte Freundschaft die es zu finden gäbe...


Ja, ich beschäftige mich jede Minute, die ich nichts anderes zu tun habe damit.
Und zum Thema Liebe, das ist für mich Leider nur ein Wort, eine Idee aus einem Buch oder Film. Was dahinter steckt weiß ich schlicht und einfach nicht. Gefühle wie Hass, Zorn, Neid und Angst dagegen kenne ich zu genüge.

Ich will mich nicht beklagen. Und ich will nicht, das es so bleibt.
Nur kann ich nur ohnmächtig dasitzen und warten, bis meine Zeit abgelaufen ist.
Ohne Freunde, Freude, Liebe.

26.11.2012 15:18 • #11


Sorry Du tust mir nicht leid, ich finde Du liest Dich wie ein trotziges , großes Kind, das nicht weiß was es will, aber auf jeden Fall immer das was Andere nicht geben. Sorry aber Dein Posting macht mich sauer und traurig, über soviel Unverfrorenheit.

26.11.2012 19:20 • #12


Zitat von habeichvergessen:
Sorry Du tust mir nicht leid, ich finde Du liest Dich wie ein trotziges , großes Kind, das nicht weiß was es will, aber auf jeden Fall immer das was Andere nicht geben. Sorry aber Dein Posting macht mich sauer und traurig, über soviel Unverfrorenheit.

nett. wirklich nett. es sind solche Lebensformen, die meine Lebenseinstellung immer bestätigen.
Was versprichst du dir davon? Das es dir dann besser geht?
Naja, bei der Anzahl Postings vermute ich mal einen Troll, der sich daran ergötzt wenn es anderen schlecht geht.

29.11.2012 07:08 • #13


Wie kommt es das Du keine Liebe kennst? So etwas kann ja in der Kindheit beginnen, wenn z.B. die Eltern einem keine Liebe gezeigt haben oder sich nicht richtig gekümmert haben.
Aber auch wenn man als Kind ganz einsam ist, kann einem doch Liebe begegnen in Freundschaft z.B. oder bei Menschen die einen verstehen und annehmen. Wie sollte man leben ohne Liebe? Viele Menschen können auch ihre Gefühle nicht fühlen, ging mir auch lange so. Ist heute ganz anders.
Manches wie es in meiner Familie war habe ich auch wieder erkannt in einem Buch was über Kriegskinder handelt und deren Nachkommen, manches passte 1:1. Es kam daher das viele Kinder im zweiten Weltkrieg schlimmes erlebt haben und ein Trauma hatten. Früher hat man das ja nicht behandelt und zudem herschte schwarze Pädagokik, mit Strenge und Schlägen, Strafen und keine Gefühle zeigen und funktionieren. Wenn solche Kinder dann später selber ein Kind bekommen haben wuchs das oft in großer Einsamkeit auf....

Für mich ist es schwer erträglich wenn jemand nur jammert oder sich beklagt, aber nicht versucht wenigstens kleine Schritte zu gehen und etwas zu ändern. Sich in seinem Unglück einrichten ist für mich kein Weg.

Wie wäre es mal etwas an zu gehen? Nur Mut!

Es grüßt kerze

29.11.2012 08:24 • #14


Zitat von kalle1980:
Zitat von habeichvergessen:
Sorry Du tust mir nicht leid, ich finde Du liest Dich wie ein trotziges , großes Kind, das nicht weiß was es will, aber auf jeden Fall immer das was Andere nicht geben. Sorry aber Dein Posting macht mich sauer und traurig, über soviel Unverfrorenheit.

nett. wirklich nett. es sind solche Lebensformen, die meine Lebenseinstellung immer bestätigen.
Was versprichst du dir davon? Das es dir dann besser geht?
Naja, bei der Anzahl Postings vermute ich mal einen Troll, der sich daran ergötzt wenn es anderen schlecht geht.
@ kalle

Deine Reaktion ist völlig unangemessen, sie zeigt, dass du dich mit kritischem Feedback überhaupt nicht auseinandersetzen kannst und willst, sondern immer nur andere für dein Unglück beschuldigen möchtest.

Du bestätigst mit dieser Reaktion genau die Kritik, gegen du dich wehrst, nämlich, dass du dich wie ein trotziges großes Kind aufführst.

So wirst du aber nie aus deiner Misere herauskommen.

29.11.2012 10:17 • #15


Hallo kalle,

bei deiner Geschichte wundert es mich nicht, dass dir meist keine andere Reeaktion einfällt, als Leute auf Abstand zu halten. Du hast ja offenbar von deinen Eltern nichts anderes gelernt und deine Mitschüler haben es dir zusätzlich eingeprügelt. Ich find es ganz schön krass, dass es Lehrer gibt, die sowas sagen und zulassen.

In deinem Leben steckt eine Menge Wut und Verletztheit drin, denke ich mir. Liest sich jedenfalls so heraus.

Zitat:
Ich will mich nicht beklagen. Und ich will nicht, das es so bleibt.
Nur kann ich nur ohnmächtig dasitzen und warten, bis meine Zeit abgelaufen ist.
Ohne Freunde, Freude, Liebe.


Du musst nicht ohnmächtig abwarten. Du kannst jeden Tag anfangen etwas in deinem Leben zu verändern.
Das Sinnlosigkeitsgefühl wird sich sicher nicht leicht verscheuchen lassen. Aber es kann besser werden.

Glaubst du der Kontakt zu deinen Eltern hilft dir oder verhindert vielleicht wirklich, andere Menschen kennen zu lernen?
Vielleicht musst du auch erstmal mit einem Therapeuten an der ganzen Wut in dir drin arbeiten, um überhaupt offen für Neues und neue Menschen sein zu können.

29.11.2012 13:37 • #16


Dubist
Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen muß ich sagen und es macht mich neugierig.
Warum wurdest du wo die Hochzeit war rausgeworfen, wie kam das? Hast du die Feier gestört?
Tier die du nun halten tust, hört sich gut an. Die enttäuschen wenigstens nicht.
Ja, das ärgert mich auch immer Leute die Tips geben und selbst wissen wie es ist, dauernd auf Ablehnung zu stossen, oder eben niemand zu treffen, der mal von sich aus sagt, komm Mädel, oder Kerl, lass uns was zusammen machen.
von dem her, na denn??
Was war denn das für eine komische Gruppensache mit dem Thema Einsamkeit, haben die immer so tolle Tips auf Lager, na dann könnt man sich doch freuen, das man da nie wieder hinmuß.
Übel.
Dann hätt ich aber gesagt, dann sollen die helfen ne Wohnung zu finden, oder den Umzug dann auch zu gestalten, mir dann auch zu helfen.
DA hötten die aber sicher gut aus der Wösche geschaut, lacher.
Wütend wird man irgendwann von ganz alleine, wenn man dauernd grundlos niemand hat, oder abgelehnt wird.
Und jetzt gebt ihm mal nicht die ganze Schuld okay.
Was soll einem eine Therapie helfen? Kein Therapeut der welt kann leute herzaubern oder daran etwas ändern und die Woche ist lang.
Wenn du Therapie machst dann, umzu schauen, ja vielleicht was die Ursach sein kann in der Herkunfsfamilie und doch mußt du die Folgen ausbaden die schmerzvoll sind, auch ist eine Woche lang ohne Freunde. Mit oder Therapie.
So traurig es klingt, ich hab es auch nicht geschafft aus eigener kraft und Energie neue Freundinnen zu finden. Ein zwei Kumpels wurden mir zeitweise fast schon wie soll ich sagen vor die Tür geschmissen, da hab ich null dafür getan.
so du, schreib ruhig alles nieder, ich mag wie du schreibst.-
Dubist

29.11.2012 13:53 • #17

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Dubist
Liebe Kerze, der satz ist sehr gemein, du kennst doch kalle gar nicht persönlich:(wie soll es eine Frau überhaupt bei dir raushalten).
Das weisst du doch gar nicht, ob er es nicht zulassen würde?
urteilen über andere da seid ihr schnell, ich finde ihr solltet euch mal stoppen.

Dubist

29.11.2012 14:02 • #18


Ich fand meine Frage nicht gemein, sondern realistisch gefragt... und ich glaube nicht das man jemandem damit hilft ohne das man auch ehrlich mal etwas fragt....ich kann mir nicht vorstellen wie man mit jemand zusammen sein kann ohne sich selber zu lieben und anzunehmen und ohne das man auch andere Freundschaften mal erlebt oder findet. Oder ohne das man Liebe kennt.

29.11.2012 16:01 • #19


was das Thema Hochzeit angeht, da fingen für mich die Schwierigkeiten erst wirklich an, als mir gesagt wurde, zu wem ich mich in der Kirche bzw beim anschließenden Essen setzen sollte.
Zu Leuten, die ich nicht kannte und die wohl lieber unter sich blieben. Wenn man dann bei so einer Veranstaltung völlig an den Rand gedrängt wird und keiner mit einem redet... kurz gesagt, als ich vom Bräutigam gefragt wurde, wie mir die Feier gefällt hab ich ihm gesagt, was ich dachte. Und dann bin ich gegangen.

Das Problem mit dem Helfen lassen beginnt schon damit, das es eine Realistische Hilfe sein muss.
Einfach sagen: Zieh um! ist in der heutigen Zeit leichter gesagt als getan. Vor allem weil ich meine Eltern (beides Rentner) aktiv unterstütze. Einkaufen, Finanzen managen (inklusive aller Verträge in der Familie) und auch finanziell greife ich ihnen unter die Arme, wo ich kann.
Ausserdem ist es doch so: Selbst wenn ich umziehen würde, Vorort kenne ich niemanden. Und ich war noch nie der Typ, der einfach so auf Fremde zugeht und fragt, ob etwas zusammen unternommen wird. Siehe hierzu auch meine Nachteile aus der Schulzeit, wo so ein Verhalten bereits aktiv unterdrückt wurde.
Eine Therapie kommt unter anderem auch durch meinen gerade einmal 8 Monate anhaltenden neuen Job nicht in Frage. Es hat lange genug gedauert, diesen Job zu finden.
...und den Therapeuten, der mir vorschlug, ich solle es mal mit Barzahlung versuchen... Nein, sowas kann ich nicht einmal als Scherz ansehen.

...aber nun auch etwas hoffentlich erfreuliches. Ich habe über Facebook (ja, dabin ich auch) herausgefunden, das die Verlobte von jemandem, den ich einen alten Schulbekannten nennen würde (kurzfassung: er wurde wegen seines Asthmas ausgelacht und zusammengeschlagen) Geburtstag hat. Also hab ich ihr einen Einkaufsgutschein gekauft, dazu eine Schachtel Pralinen, und hab die beiden Besucht.
Vielleicht melden sie sich ja mal wieder.

29.11.2012 19:38 • #20



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