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@main
Ach, bei mir war es eine ganz banale Geschichte.
Ich hab seit meiner Jugend ne Angststörung (zerrüttetes Elternhaus, Scheidungskind, viele Krankheiten) und ne Zahnarztphobie, weil mir die doppelten Schneidezähne warum auch immer entfernt wurden. Vielleicht nicht genug Platz. Wer weiß.
Bin im Dezember/Januar zum Zahnarzt, weil ich Probleme hatte. Bin dann 5 ZÄ durchgegangen, weil keiner das Problem finden konnte. Der 6. hat dann gemerkt, dass ein Backenzahn gebrochen ist. Der musste unter Schmerzen gezogen werden und dann hatte sich die Wunde auch noch entzündet. Ich habe von Dezember bis März Zahnschmerzen gehabt, kaum geschlafen, viel Schmerzmittel genommen, in vielen Nächten an Selbstmord gedacht, weil die Schmerzen brutal waren.
Dabei kamen dann die ersten Panikattacken, die ich vorher schon kannte, aber was ganz selten war. Diese Panikattacken waren anders. Eher Angstattacken, die Stunden anhielten. Schüttelfrostartig und so.
Dann hab ich durch den ganzen Stress und die Schmerzmittel ne Gastritis und iwas mit dem Darm bekommen, was mich bis heute beschäftigt. Das muss noch per Koloskopie geklärt werden was da ist.
Ansonsten hab ich dadurch angefangen ne Stange an Symptomen zu entwickeln, die allesamt bedrohlich wirken. Die Symptomatik vom TE kenne ich auch. Eigtl alles was man da so haben kann. Von Augenproblemen bis Zittern.
Ich vermute, dass ich retraumatisiert wurde. Vom Zahnarzt. Nur rumgepfuscht. Das hat Vertrauen in Ärzte gekostet, Vertrauen in die eigene Gesundheit und das Vertrauen, dass alles ganz schnell gehen kann, statt langsam und grauenvoll schmerzhaft.
23.06.2024 10:25 •
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