Hotin
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sehr stark, da hast Du ja ein ganz zentrales Thema aufgegriffen.
Wie man aus vielen Berichten lesen kann, wurden Angststörungen oft durch
das Verhalten der Eltern begünstigt oder überhaupt erst angelegt.
Absichtlich haben sie das bestimmt fast nie gemacht.
Trotzdem ist der Schaden, der angerichtet wurde, meistens sehr schlimm.
Wenn diese Ängste durch Verhaltensstörungen der Eltern erzeugt wurden, weil man sich als Kind
nicht dagegen wehren konnte. Müssen wir dann noch davon ausgehen, das diese starken Ängste
eine Krankheit sind?
Oder sind es nicht ehern sehr, sehr starke Empfindungs- und Verhaltensstörungen?
Wenn ihr das auch so sehen könnt, dann ist der Weg zu einer deutlichen Besserung nicht mehr weit.
Wer erkennt, das er durch die Eltern schlecht beeinflusst wurde, kann zumindest eins erkennen. Je mehr man
sich von den Verhaltensweisen der Eltern gedanklich lösen und befreien kann, um so mehr bekommt man selbst
ein großes Stück persönliche Freiheit. Und mit mehr innerer Freiheit und weniger Schuldgefühlen werden
auch unsere Ängste weniger. Nicht ihr seid das Problem. Es waren eure frühen Erlebnisse.
Wir können unsere Angst besser verstehen und begründen, warum sie vermutlich so stark ist. Und wir
können erreichen, das wir zufriedener und angstfreier werden. Bitte habt den Mut, euch von den früheren
Erlebnissen gedanklich etwas zu befreien.
Hotin
• #21
