Zitat von benjaminL:Ich versteh mal wieder nur Bahnhof.
Ich will dir ja nichts unterstellen - und fände es auch überhaupt nicht schlimm wenn es so wäre - aber für mich klingt dein Text so, als hättest du selber ein paar Dro. intus...
Zitat von benjaminL:Asteroidengürtel? Was für ein Asteroidengürtel?
Ich lese bei dir eine Aggression heraus, du nicht? Nur so informativ - drehst du in real auch so ähnlich durch, oder nur hier, dich in vermeintlicher Sicherheit wiegend? Ich meine - manchmal kommt es aus dem Walde auch ähnlich zurück.. Ich schrieb über Meteoriten. Das Zitat von Heraklit und deine Bemerkung über Wasserschleifen haben mich dazu inspiriert. Eine wissenschaftliche Theorie besagt, dass das Wasser auf die Erde aus dem Weltall mittels des Einschlags von Milliarden von Meteoriten befördert wurde. Was hat aber das jetzt mit der eigenen Neurose zu tun, nicht? Weiß ich plötzlich auch nicht mehr...
Jedenfalls - in öffentlichen Foren wird hauptsächlich für die Allgemeinheit geschrieben, nicht für Einzelne.
Für dich- (meine Suchmaschine funktioniert einwandfrei)
http://www.google.de/search?q=asteroide ... 80&bih=846Meteoriten sind stumme Zeugen allen Geschehens auf der Erde, die in den Jahrmilliarden kochte, gefrier, sich durch Säureattacken selbst zerstörte, auf der immer wieder Leben entstand und immer wieder vernichtet wurde. Meteoriten zogen während dessen in unserer Galaxie ihre Kreise völlig unversehrt.
Zitat von benjaminL:Zitat von Bird:Doch die Psyche ist in jeder Hinsicht ein Gewohnheitstier und die Natur des Suchtgedankens ist vergänglich, er lebt nur bis der richtige Antagonist auftacht.
Widerspricht sich die erste Hälfte des Satzes nicht mit dem zweiten?
Nö. Die Gedankenschleifen, von denen du schreibst, sind Gewohnheitsmuster. Durch eine neue Gewohnheit wird der alte Speicher überspielt. Das wird in der Praxis u. a. mittels einer Gedanken-Stop-Übung und/oder des Einsetzens von Gegengedanken erzielt. Wer ein Dro. hat, ist dagegen gut bei einer Entgiftung und in der Psychotherapie aufgehoben.
Zitat:Die Natur des Suchgedanken ist vergänglich? Eigentlich ist Sucht doch dadurch definiert, dass es ein Verhalten ist, das sich immer wieder wiederholt, selbst gegen widrige Umstände. (Und dem Verhalten geht natürlich ein Gedanke voraus.)
Na ok, dann lebt er für dich ewig.
Zitat:Mit dem Antagonisten würde ich dir zustimmen. Nur leider heißt der bei vielen "der Tod". Denn es gibt Millionen Leute, die jedes Jahr süchtig sterben, einige natürlich auch an den direkten und indirekten Folgen. Andere bringt ihre Sucht nicht um, sie werden sie aber auch nicht los.
Es hat m. E. nicht viel Sinn aufzuzählen, wie Viele in der langen Menschheitsgeschichte sich selbst oder andere zugrunde gerichtet haben. Es gibt einige Möglichkeiten des meditativen Umgangs mit Gedanken. Und wenn das nicht das wichtigste überhaupt ist, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, dann weiß ich nicht. Die Alternative dazu ist triebbedingt sich selbst und/oder andere zu zerstören.
Zitat:Damit wir uns nicht im Kreis drehen: Irgendwie sind wir auf Sucht gekommen. Da kann bestimmt auch einen Bogen schlagen und auf das Thema Einsamkeit kommen. Ideen?
Allerdings wird der Kreis dadurch nicht eckig.
Wer um die eigene Neurose kreist, tut es gewöhnlich in einer runden Bahn.
LG Bird