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Hat jemand hier die Diagnose? Also nicht sich durch Lesungen bei google erdacht, sondern als ärztliche Diagnose.

14.06.2011 22:45 • 18.06.2011 #1


9 Antworten ↓


Zitat:
Man findet wenig darüber, auch im Internet. Ist das so wenig Thema oder selten?

Ich habe etwas zum Lesen gefunden, Crazy..

http://edoc.bibliothek.uni-halle.de/ser ... arbeit.pdf

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/voll ... s99-71.pdf

18.06.2011 16:18 • #2



Schizoide Persönlichkeitsstörung

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Danke, sehe ich mir mal an.

18.06.2011 16:27 • #3


Unangemessen und Unkonventionell reagiere ich oft. Ich sage dann dazu nicht Schizoid, sondern Rebellion gegen den üblichen kollektiven Wahn.

!!

18.06.2011 16:51 • #4


Na ja..., es geht ja auch im tiefe persönliche Strukturen.

18.06.2011 16:56 • #5


Leidest du unter den Symptomen, oder jemand in deiner Umgebung?

Ich meine - das wäre eine Lernaufgabe, wie jede andere auch.

18.06.2011 17:04 • #6


Ja, bei mir ist das wohl so, trotz Ehe früher und Beziehungen danach. Ich hatte aber im Inneren immer das Gefühl, allein sein zu wollen.
Meine ehemalige Psychologin hatte mich ja letztes Jahr auch schon aus was in die Richtung angesprochen, für mehr blieb dann aber keine Zeit mehr. Und mein ADS Doc sagte mir letzte Woche, er wollte mich schon längst mal darauf ansprechen, weil was bei mir so abgeht, es kann das nur noch als schizoide PS einordnen. Und ich hab mich dann mal damit befasst, was ich vorher nicht mal getan hatte und ja, ich passe da 100% rein.

Angst/Panikstörung, depressive Episoden, bisher fand keiner die wirklichen Gründe, von ADS mal abgesehen. Klar war nur, auch in der Therapie, ich bin kein typischer Angstpatient im Sinne der meist üblichen Auslöser, da muss was anderes sein.

Ich muss nicht alles wissen, aber für Therapie oder Medikament ist es schon hilfreich, wenn man die Gründe der Misere kennt. Ansonsten kann man da auch viel Zeit verschwenden und ich denke, bei mir war es auch so die letzten 2,5 Jahre, denn Klinik oder Thera danach brachte nichts, weil der Ansatz falsche war und sogar z.T. schadete. Je mehr ich gedrängt wurde, doch mal mehr zu machen, also mit Menschen, Unternehmungen etc., desto schlechter ging es mir und erst wenn ich wieder Ruhe hatte und allein war, ging es mir besser.

18.06.2011 17:28 • #7


Wenn du dich jetzt mit dem Thema beschäftigst, denke ich, dass das viel bewirken kann und du auch darauf kommst, wieviel Zeit du mit anderen verbringen sollst, wieviel allein. Dass du das Gleichgewicht findest. Auch in anderen Bereichen. Weil Panik i.d.R. auf einen gegenwärtigen inneren Konflikt hindeutet.

Jedenfalls bin ich gespannt, wie es dir mit dem Therapieabbruch gehen wird. Drücke dir auch die Daumen, dass die Veränderung viel Positives bewirkt.

18.06.2011 18:35 • #8


Zitat von crazy030:
Ich muss nicht alles wissen, aber für Therapie oder Medikament ist es schon hilfreich, wenn man die Gründe der Misere kennt.

Ja genau, oder du fängst mit den Therapien nochmal ganz von vorne an... auch keine schlechte Idee.

18.06.2011 18:37 • #9


Ja, eine neue Therapie will ich noch mal machen, aber Tiefenpsychologie oder eben Psychoanalyse.

Ich realisiere schon, wann es mir besser geht und ob im Team oder bei Unternehmungen, mir geht es allein immer besser. Selbst in Beziehungen hab ich mich wohler gefühlt, wenn ich was allein machen konnte, selbst im Urlaub.

Je mehr ich mache mit anderen Menschen, desto schlechter geht es mir. Und es ist definitiv keine Sozialphobie. Ich hab keine Angst vor Menschen.

18.06.2011 19:10 • #10



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