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Lalelu23
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Sammelthema
Hallo zusammen,
ich habe super lange überlegt, wo ich ein Thema solchen gleiches unterbringen kann und habe mich nun hierfür entschieden, da ich denke, dass Partnerschaft(sängste) auch eine große Rolle in dieser Kombination spielen.
Ich hoffe, nach und nach finden sich Leute zusammen, die sich von dem Krankheitsbild der Borderline - emotionale Persönlichkeitsstörung angesprochen fühlen. Bei mir wurde es therapeutisch diagnostiziert und diese Störung meiner Selbst, tritt meist in Partnerschaften bei mir im besonderen Maße auf.

Gleichzeitig finde ich es hilfreich, sich mit Menschen, die ebenfalls betroffen sind, auszutauschen, sich zu unterstützen und sich gegenseitig Anregungen zu verschaffen, die eine Genesung näher bringen.

Liebe Grüße & meldet euch!

03.02.2023 #1


121 Antworten ↓
silverleaf

silverleaf
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Zitat von Hilja:
Kann man so einer Verhaltensweise irgendwie begegnen? Man kann doch nicht 24/7 um jemanden herum sein und der Forderung, alle Freunde, Bekannte - sein soziales Umfeld- vielleicht auch Hobbys, aufzugeben, nachkommen

Ich denke schon, dass man etwas machen kann.

Es geht hauptsächlich darum, Sicherheit zu vermitteln. Sich immer wieder vor Augen zu führen, aus welchen Gründen der Borderliner sich so verhält und die darunterliegende Angst immer zu berücksichtigen.

Sich immer wieder klarzumachen, dass der Borderliner sich aus Angst vor dem Verlassenwerden so verhält.

Und nein, das soll natürlich nicht heißen, dass man diesen Forderungen ständig nachkommt. Ich halte es sogar für wichtig, dass der Partner seinen Hobbys nachgeht und sein soziales Umfeld pflegt. Denn den Ängsten des Borderliners hilft es ja nicht, wenn man sich der Symptomatik des Borderliners "unterwirft", dadurch wird nichts besser und ist oftmals ein Grund dafür, dass Beziehungen zu Borderlinern scheitern.

Ich bringe jetzt mal ein vielleicht etwas merkwürdigen Vergleich, der ein bisschen darauf abzielt, dass BPS ja oftmals auch viel mit emotionaler "Entwicklungsverzögerng" (was ich überhaupt nicht abwertend meine, ich bin ja selber betroffen) einhergeht:
Der Borderliner muss lernen, dass es nicht "gefährlich" ist, wenn der Partner auch mal etwas alleine macht oder mal "weg ist",
denn nur so kann er korrigierende Erfahrungen machen. Ähnlich wie ein Kind lernen muss, dass die Eltern wiederkommen, wenn sie weggehen (ist, wie gesagt, ein vielleicht etwas merkwürdiger vergleich, aber er kommt von einem der führenden Borderline-Chefärzte in Deutschland).
Denn dem Kind wäre ja auch nicht geholfen, wenn die Eltern aufgrund der Angst des Kindes niemals weggehen würden. So könnte es ja auch nichts lernen.

Es ist also meiner Meinung nach wichtig, dass der Partner seine eigenen Bedürfnisse klar und deutlich, aber trotzdem liebevoll und verständnisvoll kommuniziert. Denn auf diese Weise können sich diese Symptome mit der Zeit und mit positiven korrigierenden Erfahrungen etwas abschwächen. Freundlich und liebevoll Grenzen zu setzen ist wichtig in einer BPS-Beziehung, denn auf eine paradoxe Art und Weise geben die dem BPSler auch Sicherheit.

Zum Beispiel haben in Kliniken die Borderline-Stationen oftmals sehr viel strengere Regeln als andere Stationen, da dieses Regel-Werk auch einen haltgebenden Rahmen bietet. Nur sollten diese halt mit Verständnis und Freundlichkeit kommuniziert werden, damit der Borderliner nicht gleich wieder in Verlassensängste verfällt, wenn er Ärger beim Partner "wittert".

Dann bildet sich über die Zeit ein Gefühl von Sicherheit, und je sicherer sich der Borderliner in der Beziehung fühlt, umso weniger "klammert" er.

LG Silver

04.06.2022 23:49 • x 6 #104


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Borderline Persönlichkeitsstörung

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silverleaf

silverleaf
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Hallo @Hilja,

Zitat von Hilja:
Es ist immer wieder mal zu lesen, dass Borderline-Betroffene ihre Partner als Besitz ansehen und isolieren möchten.


Ich kann verstehen kann, dass es sich für Partner von Borderlinern manchmal vielleicht so anfühlt, aber ich finde diese Aussage in dieser Form etwas schwierig bzw. nicht ganz zutreffend, da sie zum einen sehr pauschalisierend formuliert ist und zum anderen imho am eigentlichen Kern der BPS-Problematik etwas vorbeigeht bzw. zum Teil Ursache und Wirkung verwechselt:

Ich kann mir vorstellen, dass es sich für manche Partner von BPSlern so anfühlt, als wäre das der Fall, aber eigentlich wird eher andersherum ein Schuh daraus:
Bei vielen Borderlinern ist die extreme Angst vor dem Verlassenwerden ein Kernsymptom. Sie sind sich der Beziehung zum Partner nicht sicher, haben Angst davor, ihm nicht vertrauen zu können und/oder verlassen zu werden. Also eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Viele Borderliner leiden an einer massiven Bindungsstörung, die sich durch Verlustängste äußert. Sie sind sich ihrem Partner eben nicht sicher und sehen ihn auch nicht als Besitz an, eher im Gegenteil.

Sie können oftmals selbst nach jahrelanger Beziehung nicht darauf vertrauen, dass die Beziehung zum Partner tatsächlich sicher ist.

Aber das kann sich möglicherweise auf der Oberfläche/ symptomatisch in einigen Fällen so äußern, dass einige Borderliner gerne viel Zeit alleine mit ihrem Partner verbringen, das würde ich auch so sehen.

Nur steckt kein Gefühl von "Besitz" dahinter, sondern, wie gesagt, ganz im Gegenteil eher die Angst vor dem Verlassenwerden.
Es ist eine Störung, die sich durch massive Selbstzweifel und mangelnden Selbstwert äußert.

Und man sollte auch nicht vergessen: Es ist eine Störung, die verschiedenste Ausprägungen haben kann. Die Liste an Symptomen, die innerhalb dieser Störung vorliegen können, ist lang, und nicht jeder Betroffene hat alle diese Symptome. Je nachdem, welche Symptome vorliegen und welche vielleicht nicht, kann sich die Störung sehr unterschiedlich zeigen.
Und oftmals sind auch weitere Erkrankungen mit vorhanden.

So verhält sich ein Borderliner, der zusätzlich narzisstische und/oder histrione Züge hat (oder eine vollausgeprägte zusätzliche narzisstische oder histrione Persönlichkeitsstörung) anders als ein Borderliner, der komorbid ängstlich-vermeidende Züge (oder eine vollausgeprägte zusätzliche ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung) hat.

Die BPS ist sehr viel facettenreicher als viele Menschen annehmen.

LG Silver

04.06.2022 23:25 • x 6 #102


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murray08
Hallo und Willkommen. Ich selbst bin zwar nicht betroffen, eine mir sehr nahestehende Person ist jedoch auch betroffen, ich kenne also ein wenig die Seite des "Angehörigen" Smile
Wünsche dir aber mit evtl. anderen betroffenen Forenmitgliedern einen guten Austausch und auch sonst eine hilfreiche Zeit im Forum. Bin selbst noch nicht lange dabei, aber die LEute hier sind sehr nett und ich konnte auch schon einige Tipps für mich selbst von anderen "Angsthasen" für mich herausziehen.
LG

#2


Angstbiene
Hallo LaLeLu,

Meld mich

Ich hab ne generalisierte Angststörung mit kardiophobie, Depression und Borderline Persönlichkeitsstörung.

Allerdings äußert die sich bei mir in beziehungszerstörungstaktiken und einem ewigen Gefühls auf und ab. Und bei dir?

x 1 #3


L
Zitat von Angstbiene:
Hallo LaLeLu,

Meld mich

Ich hab ne generalisierte Angststörung mit kardiophobie, Depression und Borderline Persönlichkeitsstörung.

Allerdings äußert die sich bei mir in beziehungszerstörungstaktiken und einem ewigen Gefühls auf und ab. Und bei dir?


Ich kann momentan nicht beschreiben, wie es in mir aussieht. Es ist grausam.
Ich bin kurz davor, meine Beziehung in den Sand zu setzen. Ich bin auch in Beziehungen immer total "grausam." Ich liebe meinen Partner über alles, aber ich behandle ihn gleichzeitig, an manchen Tagen, total furchtbar. In anderen Momenten wieder, ist er mein Ein & Alles. Dann ist es so, dass ich immer darauf achte, was und wie er etwas sagt. Ich nehme jedes Wort persönlich und drehe alle Wörter mir so zusammen, wie es mir passt. Danach hat er dann wenig Chance, da ohne eine Eskalation von mir, rauszukommen.
Mittlerweile ist er auch schon total am Ende, kapselt sich immer mehr ab. Ich gebe ihm jetzt die Zeit, auch wenn ich durch die Hölle gehe, weil meine Gefühle eh schon negativ belegt sind.

#4


murray08
Aus der Sicht des Angehörigen kann ich (kann natürlich nur von mir sprechen) sagen, dass man, wenn man über das Krankheitsbild informiert ist und eben auch drüber reden kann, warum wer in welchen Momenten wie reagiert, schon Verständnis aufbringt. Aber natürlich sind auch die eigenen Gefühle mal durch bestimmtes Verhalten verletzt und dagegen macht man eben auch nicht viel - auch wenn man *eigentlich* weiß, dass der Betriffene nichts böswillig tut.
Wünsche Dir und deinem Partner alles Gute Lalelu Smile

#5


N
Hallo,

Ich war während meines Klinikaufenthalts auch in der Borderline/Selbstfindung Intensivgruppe. Habe zwar nur wenige der 9 Merkmale, bin also selbst nicht betroffen, aber meine Erfahrungen mit Betroffenen sind fast deckungsgleich. Intensivste Spiegelung meiner Werte, Erwartungen und Wünsche, keinerlei Eskalation, nach wenigen Wochen verlassen als wäre nie was gewesen. Ich denke, dass meine Art nochmal zusätzlich ein Grund ist, warum sie es nicht so lang mit mir ausgehalten haben, ist schwer zu sagen. Es gibt auf jeden Fall nichts was ich bereue, doch glaube ich dass das, was ich erlebt habe, nicht echt war und das finde ich unglaublich schade, für mich, aber auch Für die Exes...

Letzlich kann ich dir keinen konkreten Rat geben, ich weiß nur wie fasziniert und ängstlich zugleich ich bin, wenn ich das Wort Borderline höre oder lese

Greez, Nam

#6


Angstbiene
Ja ich glaube so ähnlich kann man das beschreiben. Das Problem ist, ich habe selbst immer etwas Pech mit Partnern. Meistens hat derjenige auch eine Macke und dann wird es richtig schwierig. Mir kann man nichts recht machen, ich bin glaub ich nicht ganz einfach. Vor allem dann nicht, wenn ich davon überzeugt bin, im Recht zu sein. Letztendlich ist mir noch jede Partnerschaft kaputt gegangen. Denke ich bin einfach nicht beziehungsfähig.

#7


N
Zitat von Angstbiene:
Ja ich glaube so ähnlich kann man das beschreiben. Das Problem ist, ich habe selbst immer etwas Pech mit Partnern. Meistens hat derjenige auch eine Macke und dann wird es richtig schwierig. Mir kann man nichts recht machen, ich bin glaub ich nicht ganz einfach. Vor allem dann nicht, wenn ich davon überzeugt bin, im Recht zu sein. Letztendlich ist mir noch jede Partnerschaft kaputt gegangen. Denke ich bin einfach nicht beziehungsfähig.



Menschen ohne Macke sind doch e langweilig ^^

Klar simd es wir selbst, die über unser Leben bestimmen und auch über die Beziehungen, die wir führen. Bin auch mit dem Bewusstsein aufgenommen worden beziehungsunfähig zu sein. Bin ichaber nicht, ich bin nur im höchsten Maße unzufrieden mit mir selbst, die Partnerin soll mir bitte zeigen,wie toll ich bin. Das funktioniert halt nich und mit Borderlinerinnen leider nur max 8 Wochen.

Grüße

#8


Angstbiene
8 Wochen? Uii das ist aber sehr kurz. Ne etwas länger halte ich da schon durch... in so kurzer Zeit lernt man sich ja nicht einmal richtig kennen. Ich denke bei meinem Problem ist der richtige und nötige Abstand zum Partner eine ganz wichtige Komponente. Zu eng ist schlecht, zu weit entfernt aber auch. Den gesunden Mittelweg zu finden ist etwas schwierig. Ich bin im Moment nicht bereit das herauszufinden. Habe ja auch die Verantwortung für meine 2 Töchter. Und da sind solche Experimente erstmal ausgeschlossen. Ich bin dabei mich damit abzufinden, allein zu bleiben, so kann weder mir noch anderen Schaden zugefügt werden.

#9


J
Den gesunden Mittelweg zu finden, das ist bei allem das Schwierigste. Egal um welche Probleme es sich handelt.

Das Du Dich mit dem Alleinsein abfindest, wird deine Seele entlasten alles andere kommt von allein.
Auf die Dauer wirst Du auch nicht allein bleiben. Daumen hoch

Wenn es nicht so ungemein nervlich und anstrengend wäre bis diese Zeit um ist und sich so manche Probleme entschärfen. Crying or Very sad
Selber bin ich auch nicht der Typ, der genügend Geduld aufbringt und die nötige ruhe bewart stirnrunzeln

LG

#10


Angstbiene
Zitat von JohnDuh:
Wenn es nicht so ungemein nervlich und anstrengend wäre bis diese Zeit um ist...
LG


... und somit sitzen wir wieder alle im gleichen Boot Rolling Eyes
Es macht unglaublich müde jeden Tag die Energie aufzubringen und an sich zu arbeiten, in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Gut ist wenn positive Erfahrungen folgen. Dann fällt es mir mal einige Zeit nicht ganz so schwer mit allem klar zu kommen. Aber leider gibt es unweigerlich auch immer wieder einen Trend in die "falsche" Richtung und das wiegt das vorher Positive immer wieder komplett auf. Somit stehe zumindest ich nach einer gewissen Zeit immer wieder auf "Anfang" und das nervt gewaltig Keule

x 1 #11


J
Zitat von Angstbiene:
... und somit sitzen wir wieder alle im gleichen Boot Es macht unglaublich müde jeden Tag die Energie aufzubringen und an sich zu arbeiten, in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Gut ist wenn positive Erfahrungen folgen. Dann fällt es mir mal einige Zeit nicht ganz so schwer mit allem klar zu kommen. Aber leider gibt es unweigerlich auch immer wieder einen Trend in die "falsche" Richtung und das wiegt das vorher Positive immer wieder komplett auf. Somit stehe zumindest ich nach einer gewissen Zeit immer wieder auf "Anfang" und das nervt gewaltig


Genauso fühle ich mich auch. Immer der Reset, alles steht auf Anfang und man macht die gleiche Tortur wieder und wieder.
Zwar ändert sich immer wieder etwas, aber wie Du schon sagst das Gute und schöne was wir erleben reicht einfach nicht auf Dauer. weinen
Da kommen wir wieder zu dem Punkt an dem wir mit uns nicht zufrieden sind seufzen
habe eine Idee Es ist schön das wir alle gemeinsam daran weiter arbeiten, sonst wären wir nicht in diesem Forum

Freunde

#12


Angstbiene
Freunde So isses. Gut, dass ich nicht allein da stehe mit meinem Problem

#13


J
Du bist und warst nie allein. knuddeln
Nur nicht alle die betroffen sind Outen sich.

x 2 #14


Angstbiene
Zitat von JohnDuh:
Du bist und warst nie allein. knuddeln
Nur nicht alle die betroffen sind Outen sich.


Das weiß ich, jedoch hat der Begriff Borderline, sowie auch viele andere Diagnosen eine sehr verallgemeinernde Definition. Die Menschen dahinter sind, jeder Einzelne etwas völlig anderes.

Wenn man sich dessen bewusst ist, dann erst gibt man sein Schubladendenken auf. Und jede Diagnose aus dem medizinischen Bereich ist von Menschen definiert, Menschen, die Informationen sammeln und diese zu einem Haufen sortieren und diesem eine Überschrift geben, die sich dann Diagnose nennt. Jede Diagnose, egal in welchem Bereich wird durch das Individuum verändert, aber nicht im ICD Katalog.

x 2 #15


N
Zitat von Angstbiene:
8 Wochen? Uii das ist aber sehr kurz. Ne etwas länger halte ich da schon durch... in so kurzer Zeit lernt man sich ja nicht einmal richtig kennen. Ich denke bei meinem Problem ist der richtige und nötige Abstand zum Partner eine ganz wichtige Komponente. Zu eng ist schlecht, zu weit entfernt aber auch. Den gesunden Mittelweg zu finden ist etwas schwierig. Ich bin im Moment nicht bereit das herauszufinden. Habe ja auch die Verantwortung für meine 2 Töchter. Und da sind solche Experimente erstmal ausgeschlossen. Ich bin dabei mich damit abzufinden, allein zu bleiben, so kann weder mir noch anderen Schaden zugefügt werden.



Ja, sehr kurz. Hab nur eine Beziehung die über 3 Jahre ging, die war ohne viel Zärtlichkeit, mehr wie eine gute Freundschaft, ein Zustand den ich nicht als Liebesbeziehung bezeichnen würde. Alle Beziehungen, wo ich das Gefühl hatte, es könnte sich eine Liebe daraus entwickeln, haben mich nach wenigen Wochen ins jenseits gejagt. Mich bis zu dem Zeitpunkt wertgeschätzt um am nächsten Tag nichts mehr von mir wissen zu wollen, ohne, dass ich mein Verhalten irgendwie verändert hätte. Es ist für mich nicht greifbar, was da schiefläuft, meine Erwartungshaltung meiner Partnerin gegenüber baut anscheinend einen gewissen Druck auf, dem nach kurzer Zeit nachgegeben wird. Deswegen halte ich mich mit meiner jetzigen Einstellung zu mir und zu meinem Leben für nicht beziehungsfähig.

#16


N
Ich gehe ja immernoch davon aus, dass der Sex mit mir nicht erfüllend war. Die Mädels, die nicht genug bekommen haben, verlassen mich nach kurzer Zeit, das Mädel, mit der ich 3 Jahre zusammen, legte nicht viel wert auf Sex und somit hatten wir kaum welchen. Ich gehe selbst davon aus, dass ich da einfach nicht die Erwartungen der Frauen erfüllen kann.

Warum ausgerechnet Borderline gestörte Frauen eine so anziehende Wirkung auf mich haben weiß ich auch nicht, möglicherweise liegt es an meinem Wunschdenken diesen Menschen zu zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

J
Zitat von Namb:
Warum ausgerechnet Borderline gestörte Frauen eine so anziehende Wirkung auf mich haben weiß ich auch nicht, möglicherweise liegt es an meinem Wunschdenken diesen Menschen zu zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann.


Sie sind sehr einfühlsam und das spürt man unterbewusst.

#18


N
Zitat von JohnDuh:
Zitat von Namb:
Warum ausgerechnet Borderline gestörte Frauen eine so anziehende Wirkung auf mich haben weiß ich auch nicht, möglicherweise liegt es an meinem Wunschdenken diesen Menschen zu zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann.


Sie sind sehr einfühlsam und das spürt man unterbewusst.



Ja, angeblich. Meine letzte hat mir nur hervorragend schöne Augen gemacht, im adaptieren meiner Wünsche und Sehnsüchte hat sie allerdings nicht ganz dem entsprochen, was ich erwartete. Auch das Einfühlen in meine Situation war bei weitem nicht so wie man das im allgemeinen von Menschen mit BL Störung kennt. Es war irgendwas anderes, kann es nicht genau sagen, da ich ja gewarnt war und von Anfang an skeptisch, dass sie es wirklich ernst meint. Auch der Sex war bei weitem nicht so, wie sie sich selbst darstellte, teilweise fühlt man sich sogar ein bissl wie ein negrophiler^^

#19


A
Jup, hier. Habe auch bisher viele Beziehungen durch mein "Auf und Ab" zerstört. Bei mir kann das sogar minütlich wechseln. Ich will Liebe und Nähe, aber wenn ich dann Nähe habe, wird es mir zu eng. Entfernung klappt bei mir gar nicht. Ich bin unglaublich fordernd und suche teilweise nach Fehlern. Einerseits sehnt man sich nach einer Beziehung, aber dann , wenn man kurz davor steht, will man doch nicht mehr. Ich hatte auch schon längere Beziehungen, aber nur, weil die Leute Es mit meinen Unmut Phasen ausgehalten haben. Es ist super anstrengend

#20


A


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